Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Was kann ich für Missionare beten?

Eine Kollegin hat neulich einen sehr guten Artikel weitergeleitet. Da nicht alle Englisch verstehen, dachte ich mir eine Zusammenfassung in unserem Blog zu posten. Einige fragen sich in welcher Art und…

Eine Kollegin hat neulich einen sehr guten Artikel weitergeleitet. Da nicht alle Englisch verstehen, dachte ich mir eine Zusammenfassung in unserem Blog zu posten.

Einige fragen sich in welcher Art und Weise sie wohl speziell für Missionare beten können. Hier sind sechs Möglichkeiten aufgelistet:

Gemeinschaft mit anderen Gläubigen

In Apg. 2,42 ff schreibt Lukas: „Alle, die zum Glauben an Jesus gefunden hatten, ließen sich regelmäßig von den Aposteln unterweisen und lebten in enger Gemeinschaft. Sie feierten das Abendmahl und beteten miteinander. […] Die Gläubigen lebten wie in einer großen Familie. Was sie besaßen, gehörte ihnen gemeinsam. […] Die Gemeinde wuchs mit jedem Tag, weil der Herr viele Menschen rettete.“

Auch Missionare brauchen die Gemeinschaft mit anderen Christen. Bete für die Missionare, dass sie gewiss sind, dass Gott mit ihnen ist und dass sie eine Gemeinschaft mit anderen Christen haben, die sie stärken und unterstützen.

Liebe für die Familie, ihr Team und die Stadt

Der missionarische Dienst kann viel Freude bringen, aber eben manchmal auch zeitaufwendig und anstrengend sein. In diesen frustrierenden Zeiten ist es oft auch schwierig der eigenen Familie gegenüber Liebe zu zeigen. Bete für die Missionare, dass Gott ihnen Liebe für ihre Familie, ihr Team und ihre Stadt gibt, damit sie diese weitergeben können.

Kraft, dem Satan zu widerstehen

Manche Christen sagen „Ich könnte niemals das machen, was du machst. Dafür bin ich geistlich nicht stark genug.“ Missionare sind aber auch keine Super-Christen. Jeden Tag werden sie daran erinnert, dass sie die Arbeit nur mit Gottes Hilfe tun können. Sie sind genauso anfällig für die Angriffe Satans wie jeder andere. Bete für die Missionare, dass sie die Waffenrüstung Gottes benutzen (Eph. 6,10-17), um Satan zu widerstehen.

Erfrischung und Freude in Zeiten von Entmutigung und Versuchung

Entmutigung, Versuchung und Tragödien sind Dinge, die jedem Missionar begegnen. All das ist noch schwieriger zu ertragen, wenn man weit weg von Freunden und Familie aus der Heimat ist. Bete, dass sie trotz der Entmutigung daran erinnert werden, von wem die wahre Freude kommt, wer mit ihnen Schritt für Schritt geht und was der Grund für ihr Dasein im Missionsland ist.

Durchhaltevermögen und Disziplin

Missionare müssen sich auf das Evangelium (Jesus selbst) konzentrieren, um ein Licht in der Welt zu sein. Zeit mit Gott zu verbringen ist hierbei der Schlüssel. So wie eine Glühbirne mit dem Strom verbunden sein muss, um zu leuchten, müssen auch wir konstant mit Gott verbunden sein. Bete dafür, dass Missionare diszipliniert ihren Weg mit Gott gehen, damit sie Gottes Licht in die Dunkelheit bringen können.

Zufriedenheit durch die Treue zu Gott als Erfolg

Erfolg lässt sich nicht durch die Anzahl von Menschen, die zum Glauben kommen, messen. Es wird immer wieder Zeiten geben, wo wir keine „offensichtlichen Früchte“ sehen werden. Das Einzige was uns davon abhält Alles zu hinterfragen und zu vergleichen ist, dass „eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn“ (1. Kor. 15,58) und dass Gott Treue von uns verlangt. Bete für Standhaftigkeit und dass sie für treu befunden werden (1. Kor. 4,1-2).

 

Ich hoffe das gibt uns allen einen weiteren Blick dafür, wie wir für die Missionare in unserem Umfeld besser beten können. Als Betroffene können wir aufrichtig sagen, dass wir die Gebete Anderer immer wieder spüren. Vielen Dank dafür!

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„Emec“ – Frauenkonferenz

Letztes Wochenende durfte ich auf der jährlichen Frauenkonferenz von unserer Gemeinde sein. Es war für mich das erste Mal, da wir im letzten Jahr erst im August nach Arequipa gekommen…

Letztes Wochenende durfte ich auf der jährlichen Frauenkonferenz von unserer Gemeinde sein. Es war für mich das erste Mal, da wir im letzten Jahr erst im August nach Arequipa gekommen sind. Alle Mitarbeiter waren sehr aufgeregt und hatten viel Arbeit in die Planung gesteckt. Sie haben sich wirklich sehr viel Mühe gegeben!

Empfangen wurden wir mit einem kleinen Feuerwerk. Außer dem ersten Abendessen habe ich leider keine Fotos mehr, denn wir durften alle unsere Handys am ersten Abend abgeben, damit wir ein ungestörtes Wochenende haben konnten.

Hier sind alle Frauen, die zum ersten Mal mit dabei waren. Unten dann das gesamte Gruppenbild mit allen Mitarbeitern.

Für mich war es ein sehr hilfreiches Wochenende. Zum einen natürlich vom sprachlichen her und zum anderen auch, um wesentlich mehr Zeit mit den Frauen aus meinem Hauskreis und der Gemeinde allgemein zu verbringen. Das Wochenende war sehr intensiv mit vielen Inputs aber auch anschließenden Kleingruppen.

Die Zeit in den Kleingruppen hat wieder gezeigt, wie zerrüttet doch so viele Ehen in Peru sind. Misshandlung, Trennungen und schlechte Kommunikation (hauptsächlich Anschreien) sind hier an der Tagesordnung. Da in Peru der „Machismus“ sehr stark ist, leiden viele Frauen darunter, dass sie eher als „Bedienstete“ gesehen werden, die ihren Männern und Kindern alles machen müssen. Es wurde viel ausgesprochen, was den Frauen sehr geholfen hat.

Es ist auf der anderen Seite aber auch wunderbar zu sehen, wie Gott in all dem Heilung schenken kann und wie die Frauen durch die Kraft des Heiligen Geistes Veränderung in ihre Ehen bringen können.

Für Gott ist nichts unmöglich!

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Cono Norte

Letzten Sonntag hatten Markus und ich wieder eine gemeinsame Reise im Zuge der theologischen Ausbildung vor Ort. Da dieses Treffen innerhalb der Stadt Arequipa war (Cono Norte ist ein Stadtteil),…

Letzten Sonntag hatten Markus und ich wieder eine gemeinsame Reise im Zuge der theologischen Ausbildung vor Ort. Da dieses Treffen innerhalb der Stadt Arequipa war (Cono Norte ist ein Stadtteil), haben wir nur einen Tag anstatt einem Wochenende gehabt.

Dieses Treffen war aber nicht nur zeitlich anders. Anstatt der üblichen „3-8“ Leute waren wir diesmal wesentlich mehr. Es waren über 100 Studenten angemeldet, und es kamen so zwischen 50-70 (es ist nicht immer klar wer Student ist, da viele mit Familie anreisen und auch manche Geschwister der Gemeinde vor Ort anwesend sind).

Es gab diesmal auch noch ein weiteres Highlight. Im Zuge der Veranstaltung wurde auch ein stückweit Abschied von Markus genommen. Da wir mit einer Gruppe/einem Ort uns immer nur alle 6 Monate treffen, war dies für Cono Norte die Chance sich bei Markus zu bedanken und ihm Gottes reichen Segen zu wünschen.

Dies war ein sehr bewegender Augenblick und zeigte mir wiederum wie sehr unsere Quechua-Geschwister die Anwesenheit, das Mittragen und das Beisammensein mit den Missionaren schätzen. Danke Herr, dass ich hier sein darf!

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Bundesjugendspiele

Diese Schulwochen sind durch Feiertage gerade etwas kürzer als sonst. So langsam arbeiten wir uns den Winterferien entgegen, die Mitte Juli beginnen werden. Ein Highlight der letzten Woche waren die…

Diese Schulwochen sind durch Feiertage gerade etwas kürzer als sonst. So langsam arbeiten wir uns den Winterferien entgegen, die Mitte Juli beginnen werden.

Ein Highlight der letzten Woche waren die Bundesjugendspiele. Diese gibt es natürlich normalerweise nicht in Peru, sondern wurden vom deutschen Konzept übernommen.

Jeweils 4 Jahrgangsstufen waren gleichzeitig auf dem Feld und haben die verschiedenen Disziplinen bewältigt. Es war nicht immer einfach bei hunderten von weißen T-Shirts die eigenen Kinder ausfindig zu machen. Wenn dann aber beim 50 m Lauf ein Blondschopf am Startblock war, waren die Chancen hoch, dass es einer von uns war. So viele blonde Kinder gibt es hier nicht.

Wir sind  Gott wirklich sehr dankbar, wie sich die Kinder bisher in die Schule und das System eingewöhnt haben. Ihr Spanisch ist wirklich sehr gut und sie finden sich auch alleine sehr gut zurecht.

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Gebet für Hauskreise

Gerade hatten wir in unserer Gemeinde einen Kongress über Hauskreise. In Peru ist es sehr ungewöhnlich, dass es Hauskreise gibt. Als die Gemeinde im letzten Jahr mit den Hauskreisen begonnen…

Gerade hatten wir in unserer Gemeinde einen Kongress über Hauskreise. In Peru ist es sehr ungewöhnlich, dass es Hauskreise gibt. Als die Gemeinde im letzten Jahr mit den Hauskreisen begonnen hat, haben viele nicht geglaubt, dass dies möglich wäre. Es widerspricht der peruanischen Kultur sein Haus in dieser Art und Weise zu öffnen. Auch wenn die Peruaner an sich ein lustiges Völkchen sind, und gerne Partys schmeißen, so bleibt man doch eher unter sich, oder im Kreise der Familie.

Nichts desto trotz hat es geklappt und die Hauskreise sind am Wachsen. An diesem Wochenende wurde noch einmal herausgestellt, warum es wichtig ist, dass wir uns auch unter der Woche in kleineren Gruppen treffen, um uns besser austauschen und füreinander beten zu können.

Ganz besonders bemerkenswert finde ich es, dass es in der Gemeinde viel mehr Frauen gibt, die den Hauskreisen beiwohnen, als Männer. Es gibt einen regelrechten Hunger nach Gottes Wort und der Suche danach, wie Gott im Alltag relevant ist.

Bitte betet doch dafür, dass immer mehr Menschen sich einem Hauskreis anschließen und es auch weitere Gastgeber gibt, die ihre Häuser für andere öffnen.

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Weltmeisterschaft

Leider war schon nach dem zweiten Spiel von Peru klar, dass sie sich nicht für die weiteren Spiele qualifizieren würden. Natürlich waren die Peruaner diesbezüglich traurig! Aber vielmehr gab es…

Leider war schon nach dem zweiten Spiel von Peru klar, dass sie sich nicht für die weiteren Spiele qualifizieren würden. Natürlich waren die Peruaner diesbezüglich traurig!

Aber vielmehr gab es in diesem Land eine positive Grundstimmung, in der die Qualifizierung für die WM nach 36 Jahren gelungen war. Dies gibt Hoffnung für die WM in 4 Jahren. Es gibt immer noch sehr viele Fanartikel zu kaufen und auch die Panini-Bilder hatten eine Abnahme wie noch nie. Zudem hat sich Peru über die vielen positiven Nachrichten in diversen Ländern gefreut, die über Peru und die Fans geschrieben haben.

Die Jungs konnten alle Peru-Spiele in der Schule sehen. Grundsätzlich stand die Arbeitswelt still, denn fast jeder ist erst nach den Spielen (11 Uhr) zur Arbeit gefahren. Wer gar nicht anders konnte hing an seinem Radio fest.
Da es eine deutsch-peruanische Schule ist, wurden auch die Deutschlandspiele übertragen.

Die Weltmeisterschaft ohne Peru ist nicht das Gleiche – besser wir gehen

Es ist natürlich schade, dass Deutschland nicht weitergekommen ist! Aber die Jungs freuen sich trotzdem über ihre Trikots und die Zeit, die sie mit Deutschland wetteifern konnten.

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