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Familie Marx in Peru

Apostelgeschichte 18

Wir müssen nicht außergewöhnlich leben, um außergewöhnlich zu sein – Seine Berufung im Gewöhnlichen finden

Wir müssen nicht außergewöhnlich leben, um außergewöhnlich zu sein

Seine Berufung im Gewöhnlichen finden

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24h-Gebetstag DMG

Heute findet weltweit wieder der 24 Stunden Gebetstag der DMG statt. Dieses Mal mit dem Thema: Der Mensch im toten Winkel Dies ist auch das Thema des anstehenden Herbstmissionsfestes der…

Heute findet weltweit wieder der 24 Stunden Gebetstag der DMG statt. Dieses Mal mit dem Thema:

Der Mensch im toten Winkel

Dies ist auch das Thema des anstehenden Herbstmissionsfestes der DGM.
„Menschen im toten Winkel werden schnell übersehen. Nicht nur im Straßenverkehr, auch jede Gesellschaft hat tote Winkel und Menschen leiden. Darauf geht das christliche Missions- und Hilfswerk DMG beim Herbstmissionsfest am 22.09. auf dem Buchenauerhof bei Sinsheim ein.“

Wir laden euch ein mit uns für die folgenden Anliegen zu beten:

  • Welche Menschen in eurem Umfeld werden leicht übersehen?
    Nehmt euch Zeit, für diese Menschen zu beten. Macht euch bewusst, dass Gott sie sieht, und auch euch den Blick für diese Menschen öffnen möchte.
  • Viele Missionare arbeiten unter Bevölkerungsgruppen, die von der Gesellschaft nicht wahrgenommen werden. Betet, dass Menschen durch die Arbeit unserer Missionare Wertschätzung erfahren und entdecken, dass sie von Gott geliebt sind.
  • Manche Missionare empfinden sich selbst in einem „toten Winkel“. Betet für die Kollegen, deren finanzielle Unterstützung gering ist. Auch für Missionare, die momentan keine „Erfolgsgeschichten“ erzählen können. Betet, dass Gott treue Unterstützer für jeden einzelnen beruft.
  • Betet, dass die Besucher (und auch wir Mitarbeiter) beim Herbstmissionsfest (22.09.) neu von Gott begeistert werden, der die Verlorenen in den Blick nimmt. Betet, dass „lebendige Winkel“ entstehen, in denen Christen beten, und aus denen sich neue Missionare aufmachen.

Vielen Dank für euer Mittragen in diesen Anliegen!

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Grüße unserer Jungs

Wenn Du hier klickst, kannst Du eine kleine Videobotschaft unserer Jungs anschauen. Sie hatten dieses Video als Gruß für die Kinder der FeG Darmstadt gestaltet. Bei unserem Missionsgottesdienst am 01.09….

Wenn Du hier klickst, kannst Du eine kleine Videobotschaft unserer Jungs anschauen.
Sie hatten dieses Video als Gruß für die Kinder der FeG Darmstadt gestaltet. Bei unserem Missionsgottesdienst am 01.09. wurde es abgespielt. Dies war und ist ein tolles Video der Jungs.

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Dorcas – ärztliche Hilfe

Mariluz hatte sich eigentlich auf die Liste setzen lassen, um den Arzt wegen „Displasia“ zu sehen. Aber wie so oft bleibt es nicht dabei. Entweder die Mütter haben selber noch…

Mariluz hatte sich eigentlich auf die Liste setzen lassen, um den Arzt wegen „Displasia“ zu sehen. Aber wie so oft bleibt es nicht dabei. Entweder die Mütter haben selber noch ein Anliegen (z.B. Brustentzündung für die sie Antibiotika brauchen) oder haben Fragen bezüglich der Geschwisterkinder. Ihre Tochter hätte seit gestern Schmerzen im Arm und konnte diesen nicht mehr bewegen. Beim Ausziehen der Kleidung konnte außerdem festgestellt werden, dass ihr Kind einen Mongolenfleck auf ihrem Bein und Rücken hatte. So konnte der Arzt ihren Arm untersuchen und sie auch gleich beruhigen, dass der Fleck meistens nach 4 Jahren verblasst.

Bei unseren wöchentlichen Dorcas Treffen laden wir immer mal wieder unseren Teamarzt ein. Die Mütter nehmen dies gerne in Anspruch, da sie dadurch umsonst um Rat fragen können und er ihnen sagen kann, zu welchen Ärzten sie genau gehen sollen, wenn spezifische Hilfe von Nöten ist.

Die meisten der Mütter, die zu unserem Projekt kommen gehen aus Geldmangel nicht zum Arzt, wenn sie keine Versicherung haben. Wie jede andere Mutter auf dieser Welt, machen aber auch sie sich Sorgen um ihre Kinder und so ist es schön, wenn wir ihnen diese Sorgen immer wieder nehmen können, in dem der Arzt z.B. ihre Lungen abhört, weil wir im Winter gerade die Erkältungszeit hatten.

Auch für die Babybetten sind die Mütter sehr dankbar. Da die Babys meistens mit Eltern und Geschwistern in einem Bett schlafen und es nicht viel Platz gibt, ist es für das Baby sicherer, wenn es in einem eigenen Bett schlafen kann, bis es etwas größer ist und nicht zerdrückt werden kann.

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Ein Leib

Nach nun gut zwei Jahren in Peru bin ich mehr und mehr überzeugt theologische Ausbildung als einen der Schwerpunkte in unserer Unterstützung der Gemeinden vor Ort zu sehen. Klar gibt…

Nach nun gut zwei Jahren in Peru bin ich mehr und mehr überzeugt theologische Ausbildung als einen der Schwerpunkte in unserer Unterstützung der Gemeinden vor Ort zu sehen. Klar gibt es auch viele andere Einsatzmöglichkeiten, aber eine fundierte theologisch-biblische Ausbildung der Leiter der Gemeinden ist dringend nötig und hat Vorrang in meinem Involviert-Sein in Arequipa.

Zu meinem Erstaunen stellte ich recht früh das Vorhandensein verschiedener theologische Ausbildungsstätten fest. So sah oder hörte ich von einem Seminar der Baptisten, einem der Presbyterianer, einem der Lutheraner und natürlich einem von der Iglesia Evangélica Peruana (IEP; die Denomination, mit der wir primär zusammenarbeiten).

Mit dieser Feststellung entwickelte sich fast gleichzeitig ein Wunsch, ein Traum. Wie sehe wohl eine Institution aus an der die verschiedenen Gemeindebünde und Denominationen zusammenkommen, um gemeinsam aus den Heiligen Schriften und der Kirchengeschichte zu lernen? So frei nach dem Motto des Paulus: „Ihr seid ja ein Leib; in euch lebt der eine Geist; und ihr habt die eine Hoffnung bei eurer Berufung bekommen. Ihr habt nur einen Herrn, einen Glauben, eine Taufe. Und über allen ist der eine Gott, der Vater von allen, der durch alle und in allen wirkt“ (Eph 4,4-6)

Dieser Traum ist in meinem Herzen und meine zeitlichen Vorstellungen belaufen sich auf die nächsten 10-15 Jahre.

In den letzten paar Monaten habe ich per „Zufall“ über mehrere Kontakte eine Beziehung zu dem lutherischen Seminar (Seminario Teológico Luterano Latinamericano; SETELA) in Arequipa aufbauen können. Dazu gleich noch etwas mehr.

Auch in dem Bibelinstitut der IEP gab es in der letzten Zeit erhebliche Veränderungen. Zu einem haben wir einen neuen Direktor und zum anderen bin ich nun Mitglied des Leitungsteams (órgano consultivo) des Bibelseminars. Ein langer Weg langsamer Veränderungen (strukturell, curricular, Fakultät, Räumlichkeiten, etc.) steht uns nun bevor und ich freue mich meine Zeit hier investieren zu dürfen.

Nun zurück zu den Lutheranern. Sie hörten, dass ich einen bzw. zwei Mastertitel habe und fragten ob ich nicht auch Interesse hätte bei ihnen zu unterrichten. Sie sind gerade im Prozess eine staatlich anerkannte Hochschule zu werden. In Peru wird gerade vom Erziehungsministerium und dem Ministerium des Universitätswesens eine höhere Messlatte angelegt um sich so dem internationalen akademischen Arbeiten anzugleichen. Dies bedeutet unter anderem, dass eine staatlich anerkannte Hochschule Professoren benötigt, die mindestens einen Masterabschluss haben. Deshalb die Anfrage der Lutheraner an mich.

In diesen Gesprächen wurde mir auch einige Gedanken der Lutheraner offen dargelegt. Die Führungslinie möchte gerne das Seminar für weitere Denominationen öffnen. Erst dachte ich, dies beziehe sich primär auf die Fakultät. Doch damit lag ich falsch. Dies soll auch für Studenten gelten. Eine gemeinsame Institution der verschiedenen Gemeinden Arequipas. Man könnte ja durchaus die meisten Kurse gemeinsam gestalten und könnte dann die Studentenschaft aufteilen, wenn es um Pastoraltheologie, Liturgie und andere „Gemeindebund-interne“ Dinge geht.

Ich habe mich riesig hierüber gefreut. Nun galt es auch noch dem neuen Direktor von dieser Idee zu erzählen. Auch er nahm diese Nachricht als Freudensnachricht auf und so hatten wir vor meiner Abreise nach Deutschland das erste gemeinsame Treffen und Gespräch der Lutheraner und der IEP.

Es bleibt spannend die weiteren Entwicklungen hier zu sehen …

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Rundbrief August 2019

Hier findet Ihr unseren neuesten Rundbrief. Viermal im Jahr verschicken wir einen solchen Brief an unsere Freunde und Unterstützer.

Hier findet Ihr unseren neuesten Rundbrief. Viermal im Jahr verschicken wir einen solchen Brief an unsere Freunde und Unterstützer.

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Gospel Allegiance

Matthew W. Bates. Gospel Allegiance: What Faith in Jesus Misses for Salvation in Christ. Grand Rapids: Brazos, 2019. 272 pp. $17.99. [all numbers in brackets or Kindle positions] If one…

Matthew W. Bates. Gospel Allegiance: What Faith in Jesus Misses for Salvation in Christ. Grand Rapids: Brazos, 2019. 272 pp. $17.99.
[all numbers in brackets or Kindle positions]

If one wonders what Hiroo Onoda of World War II has to do with the gospel-allegiance should pick up Matthew W. Bates’ newest book Gospel Allegiance: What Faith in Jesus Misses for Salvation in Christ. Already his former book Saved by Allegiance Alone (Baker Academic 2017) has stirred the evangelical soul. Gospel Allegiance brings the conversation forward, and a third book on the topic is in prospect. Definitions of pistis, charis, and other key terms in their first century context are dealt with throughout the book. A key passage for the overall study is Ephesians 2:8-10 (which in my formal studies was usually reduced to Eph 2:8-9).

The author does not shy away from critiquing “popular” evangelical pastor-theologians like John MacArthur, John Piper, Matt Chandler, or R.C. Sproul. He also is not afraid of critiquing the Catholic Church for introducing concepts foreign to the biblical gospel. Further, Bates is in good company with people like Joshua W. Jipp (e.g. Christ Is King: Paul’s Royal Ideology), Scot McKnight (e.g. The King Jesus Gospel: The Original Good News Revisited), and John M.G. Barclay (Paul and the Gift).

In his introduction Bates states that by having finished the book one should be able to understand more precisely “the gospel and its relationship to faith, grace, and works” (119). I say: promise given, promise kept. A must read for anyone passionate about truth, the church, the gospel and (should I dare say it?) – the Christ.

Being a Chirstian, a student of the New Testament, and a cross-cultural worker I find it strange that such a “basic concept” like the gospel is still misunderstood (even by myself!). Bates’ study truly brings us to terms with the biblical account.

Some claim that “justification by faith” is the heart of the gospel. Bates admonishes us to think hard and search the Scriptures. Some would say that the cross is the climax of the gospel. Bates argues that the climax is “the enthronement of Jesus” (182). Some distinguish even separate salvation and disciple ship. Bates holds them together by allegiance to king Jesus (334).

One of the features which I like most throughout the book is the Christo-centric view presented. The gospel is what God has done in Jesus. Once we make our faith part of the gospel it “becomes about personal trust rather than the Christ’s action” (455). For this we need to pay closer attention to the apostolic witness: Mk 1:14-15; Lk 4:18-19; Rom 1:3-4; 1 Cor 15:3-5 (one could even go a lot further here; see McKnight); 2 Tim 2:8 (as well as the speeches in Acts and Phil 2:6-11). “Jesus is both the primary herald of the gospel and its principal subject” (519).

But not to spoil everything, I suggest you follow the once heard voice by Augustine: “Pick up and read!”


Table of Contents

Introduction

Part 1: Discovering Gospel Allegiance

1. Getting the Gospel Right

2. Not Faith but Allegiance

3. The Full Gospel of the King

Bridge: Gospel Clarified–Gospel Mobilized

Part 2: Advancing Gospel Allegiance

4. Grace in Six Dimensions

5. Faith Is Body Out

6. How Works Are Saving

7. Taking the Allegiance Challenge

Appendix 1: Gospel-Allegiance Summary Chart
Appendix 2: Guide for Further Conversation

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Apoyo médico

Was machen Peruaner, die eine Blinddarmentzündung haben, aber die OP nicht bezahlen können? Wie soll man reagieren, wenn die 11-Jährige Tochter durch den Glastisch gefallen ist, der fast abgerissene Zeigefinger…

Was machen Peruaner, die eine Blinddarmentzündung haben, aber die OP nicht bezahlen können? Wie soll man reagieren, wenn die 11-Jährige Tochter durch den Glastisch gefallen ist, der fast abgerissene Zeigefinger aber erst in 3 Wochen operiert werden kann? Einige Peruaner bezahlen die öffentliche Krankenversicherung, aber auch dann kann es sein, dass sie auf OP Termine länger warten müssen. Für den Zeigefinger wäre es nach drei Wochen zu spät, weil die Sehne sich zurückgezogen hätte und kaum mehr verbunden werden könnten.

Reale Fälle in Arequipa, die unser Teamarzt immer wieder konfrontiert. Er besitzt über seine amerikanische Organisation finanzielle Mittel, die ihm für Medikamente und sonstige Mittel zur Verfügung stehen. Jemandem persönlich die OP zu bezahlen, darf er aber nicht, denn das wäre ein persönlicher Gefallen, der ihm womöglich später noch von Nutzen werden könnte, in dem ihm die Familie dann anderweitig etwas Gutes tut. Gesetzlich also nicht erlaubt!

So haben wir uns vor Kurzem zum ersten Mal getroffen, um ein Komitee zu gründen, das in solchen Situationen konkret handeln kann. Wenn nämlich ein Komitee über verschiedene Fälle entscheidet, können ohne gesetzliche Probleme die finanziellen Mittel genutzt werden.

Die peruanische Kultur ist keine „Spar-Kultur“. Im Gegensatz, es werden eher Schulden gemacht, um im Hier und Jetzt etwas kaufen zu können, als auf etwas hin zu sparen. Sollten also plötzliche medizinische Notfälle entstehen ist oft kein Geld vorhanden, um diese zu bezahlen (eine Blindarm-OP kostet rund 1.200€).

Dieser medizinische Fond soll helfen, einen Teil der Kosten zu decken. Mit den Patienten wird besprochen, was sie selber über Gemeinde, Freunde und Familie aufbringen können und welchen Betrag der Fond abdecken kann. Zudem soll aber auch klar gestellt werden, dass es das Ziel ist über die folgenden Monate hinweg mindestens 50% der Kosten wieder in den Fond zurück zu zahlen, damit noch andere Patienten von diesem Fond profitieren können. Es ist ein Kredit ohne Zinsen, der in der Notsituation hilft, den man dann aber mit der Zeit abbezahlen kann.

Kriterien wurden festgelegt und besprochen, wem und in welcher Art und Weise wir helfen können. Wir haben verschiedene Ärzte und Apotheker im Team, die auch andere Ärzte in Krankenhäusern kennen, die kostengünstiger eine Operation vornehmen könnten und damit ebenso die finanziellen Ausgaben reduzieren.

Im Dorcas Projekt begegne ich immer wieder Frauen und Kindern, die medizinische Hilfe benötigen, sie sich aber nicht leisten können. Mit dieser Starthilfe können wir ihnen ganz konkret in Zeiten der Not helfen.

Dabei soll es aber nicht bleiben. Wenn wir die Evangelien lesen sehen wir, dass Jesus nicht einfach nur Menschen geheilt hat, sondern es ihm auch wichtig war, dass sie geistlich gesund werden. Die Patienten sollen wissen warum wir helfen möchten und sie uns am Herzen liegen und dass sie nicht nur körperliche Heilung erfahren sollen. Wir möchten sie mit Christen in ihrer Umgebung vernetzen, die ihnen auch in der Zukunft eine Hilfe sein können und ihnen mehr von Gott und seinem Heilsplan erzählen können.

Bitte betet mit für die Menschen, denen wir in Zukunft medizinisch helfen können.

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