Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Regenzeit in Arequipa

Pünktlich zum 01.01. hat bei uns die Regenzeit begonnen. Nachdem wir 9 Monate lang keinen Tropfen Regen gesehen hatten, war es eine willkommene Abwechslung. Endlich wieder etwas Luftfeuchtigkeit und man…

Pünktlich zum 01.01. hat bei uns die Regenzeit begonnen. Nachdem wir 9 Monate lang keinen Tropfen Regen gesehen hatten, war es eine willkommene Abwechslung. Endlich wieder etwas Luftfeuchtigkeit und man muss den Garten nicht so oft gießen.

Diese Stadt für die Regenzeit aber leider nicht wirklich gut ausgerüstet. Die Straßen werden überflutet und vieles vom Teer wird einfach weggespült. Das Tückische daran ist, dass man nie weiß, wie tief die Pfützen sind und ob man mit einem kleinen Auto ohne stecken zu bleiben durchfahren kann. So fahren selbst die Taxifahrer äußerst vorsichtig.

Die Löcher werden mittlerweile mit Backsteinen gefüllt, damit die Reparatur länger hält (sonst sind im nächsten Jahr wieder die gleichen Löcher da).

Tunnel werden überschwemmt, so dass immer mal wider Straßensperren existieren, wenn das Wasser zu hoch ist. Der Fluss führt mehr Wasser als sonst und ist braun, weil er u.a. das Regenwasser aus den Bergen abtransportiert.

Noch bis Ende März wird die Regenzeit dauern, doch schon gegen Ende diesen Monats wird man merken, dass die Regenwahrscheinlichkeit rapide abnimmt.

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ISTA

An dem theologischen Institut (ISTA), an dem ich mitarbeite, gibt es einige Veränderungen. Seit einigen Monaten haben wir einen neuen Direktor, der nun auch Vollzeit für das Institut angestellt ist….

An dem theologischen Institut (ISTA), an dem ich mitarbeite, gibt es einige Veränderungen. Seit einigen Monaten haben wir einen neuen Direktor, der nun auch Vollzeit für das Institut angestellt ist. Das Institut ist an den Kirchenbund der Iglesia Evangélica Peruana (IEP) angekoppelt.

Aufgrund der Veränderungen haben wir auch eine Vision und ein Missions-Statement erarbeitet.

Unsere Vision:
ISTA bestrebt eine Einrichtung zu sein, die biblisch-theologische Qualität besitzt und im In- und Ausland für ihr innovatives Lehrpersonal anerkannt ist und sich für die Ausbildung von Leitern der Gemeinde einsetzt, um effizient zu dienen.

Unsere Mission ist es Gott durch Entwicklung von Bildungsprogrammen im Dienst der Kirche von Jesus zu verherrlichen; mit dem Ziel der integralen Ausbildung von Leitern und Theologen, die sich den verschiedenen Diensten der Gemeinde und Gesellschaft widmen um auf diese Weise das Reich Gottes in allen Nationen zu fördern.

Fakultät des ISTA

Was für Veränderungen gibt es? Wie bereits gesagt haben wir nun einen vollzeit-angestellten Direktor. Dieser hat große Pläne für die Erneuerung und Erweiterung unserer Programme. So haben wir nun auch eine beständige Fakultät, die sich auf verschiedene Schwerpunkte konzentrieren. Darüber hinaus haben wir auch das Programm etwas umgestellt, bzw. sind es am Umstellen. Anstelle der 1-wöchigen Intensivkurse in den drei Sommermonaten, bieten wir zwar weniger Kurse an, diese sind aber über mehrere Wochen verteilt. Ähnliches soll auch in unserem ganz-jährigem Abendprogramm geschehen.

Was mich begeistert ist wie der Direktor – Benigno M. Codina Martínez – sich für das Institut und dessen Qualität einsetzt. Auch bei den Professoren scheint es einen Aufschwung zu geben. Man macht sich nun auch Gedanken was dem Lernen der Studenten wirklich hilft. Was können wir verbessern? Wie helfen wir den Studenten? Etc.

Leitungskreis (Órgano Consultivo)

Dazu gehört es auch ein Profil eines Ideal-Studierenden zu erstellen und daraufhin ein passendes Kurrikulum zu erstellen (backwards-design). Hierzu haben wir ein Komitee gebildet, an dem auch ich teilnehmen werde. Ich freu mich schon wahnsinnig auf die intensive Arbeit und bin gespannt was der Herr noch so alles mit uns vorhat.

Stay tuned…

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Adoption I

Warum eigentlich adoptieren, wenn ihr schon drei Kinder habt? Wie sind wir überhaupt auf die Idee gekommen über Adoption nachzudenken? In unserer Zeit in Chicago sind wir mehr und mehr…

Warum eigentlich adoptieren, wenn ihr schon drei Kinder habt?

Besonders hier in Peru ist es ungewöhnlich, dass Ehepaare adoptieren, die selbst schon Kinder haben. Für gewöhnlich adoptiert man nur, weil man selbst keine Kinder bekommen kann. Aber dazu später mehr…

Wie sind wir überhaupt auf die Idee gekommen über Adoption nachzudenken?

In unserer Zeit in Chicago sind wir mehr und mehr mit dem Gedanken konfrontiert worden. In unserer dortigen Gemeinde wurde das folgende Prinzip sehr gut gelebt:

Not everyone is called to adopt children into their family, but every Christian has a part to play in fostering a culture of adoption that welcomes the unwanted.“

(The Gospel & Adoption – Russel D. Moore)

Nicht jeder hat die Möglichkeit zu adoptieren und auch nicht jeder sollte dies tun. Aber wir können als Gemeinde eine Kultur pflegen, in dem wir die unterstützen, die dies für sich als Aufgabe gemacht haben.

Wir wussten, dass es für uns damals in den USA noch nicht dran war zu adoptieren. Allein finanziell konnten wir uns das nicht leisten. Dazu kam, dass wir gerade selbst mit drei kleinen Jungs gut beschäftigt waren. Es war einfach noch nicht dran.

Zudem hatten wir das Gefühl, dass wir ein älteres Kind adoptieren würden, anstatt wie viele ein Baby. Für ältere Kinder ist es immer schwieriger und so haben wir erst einmal abgewartet, wo Gott uns noch hinführen würde.

Als klar war, dass wir noch einmal ins Ausland gehen würden und unsere Kinder schon älter waren, hatten wir uns neu mit dieser Frage beschäftigt.

In Peru kann man adoptieren, wenn man bereits 2 Jahren im Land gelebt hat. Für uns war es einleuchtend aus Peru selbst zu adoptieren, da wir hier schließlich noch länger bleiben und das Kind nicht aus dem Land herausnehmen würden. Zudem bezahlt man in Peru nicht für die Adoption, wodurch wir dies mit unserem Gehalt in Betracht ziehen können. Lediglich Gebühren für die eingereichten Unterlagen müssen bezahlt werden.

Haben wir Angst vor diesem Schritt?

Don’t let fear stand in the way of doing something
you know in your heart you are supposed to do.

(Confessions of an Adoptive Parent – Mike Berry)

Natürlich! Wir wissen nicht was auf uns zukommen wird. Außerdem gibt es nicht nur schöne Geschichten von Adoptionsfamilien. Nicht immer ist klar, was die Kinder schon alles durchgemacht haben. Hier in Peru gibt es z.B. keine Pflegefamilien – das sind quasi die überfüllten Kinderheimen. Dort halten sie sich monate- bzw. in den meisten Fällen jahrelang auf, bis sie für den Adoptionsprozess freigegeben werden können.

Those children grieve. They go into a deep, deep sense of grief for that loss. And they feel alien. They’re going someplace where they don’t recognize the smells or the feel of the people or the sound around them. Especially if they’re little, they’ve lost their points of reference. Children are absolutely grieving when they’re removed from their family. And there’s nothing neurotic or mentally ill about it; it’s just our human nature.

(Adoption Therapy: Perspectives from Clients and Clinicians on Processing and Healing Post-Adoption Issues)

Natürlich haben wir einen großen Respekt davor, was auf uns zukommen wird und reden auch mit den Kindern immer wieder darüber. Man fühlt sich wie werdende Eltern, die Bücher über Bücher gelesen haben, bevor das Kind kommt, aber erst mit dem Baby ins kalte Wasser geschmissen werden.

Nur weil etwas schwierig werden wird, heißt es nicht, dass wir es nicht tun sollten. So gehen wir stattdessen einen Schritt nach dem anderen und vertrauen darauf, dass Gott uns führen wird.

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Kongress-Wahlen

Am letzten Sonntag wurde in Peru der neue Kongress gewählt. Dies bedeutet u.a., dass es für den Sonntag ein Versammlungs-Verbot gibt. Die Gottesdienste finden bei Wahlen oft bereits am Samstagabend…

Am letzten Sonntag wurde in Peru der neue Kongress gewählt. Dies bedeutet u.a., dass es für den Sonntag ein Versammlungs-Verbot gibt. Die Gottesdienste finden bei Wahlen oft bereits am Samstagabend statt.

Unter anderem gibt es auch ein Verbot, dass von Samstag bis Montag kein Alkohol verkauft werden darf, um für Ordnung zu sorgen und dass die Wähler nüchtern sind. Dieses Gesetz gibt es in vielen lateinamerikanischen Ländern.

In Peru besteht zudem eine Wahlpflicht. Das bedeutet, dass man eine Strafgebühr bezahlen muss, wenn man nicht zur Wahl angetreten ist. Das Einwohnermeldeamt kennt diese Gebühr, so dass man in Zukunft keine Papiere von der Stadt abholen kann (für welche Zwecke auch immer), ohne seine Strafe bezahlt zu haben.

Diese Gebühr hängt davon ab, wo man wohnt. In ärmeren Gebieten sind es S/.86 (23€) bis hin zu extrem armen Wohngebieten, wo es nur S/.21,50 (6€) sind. Wenn man zum Wahldienst eingeteilt wurde und nicht erscheint, dann sind es S/.215 (knapp 60€). Je nach Gehalt bezahlt vor allem die Oberschicht lieber die Strafe, als für solch einen Dienst einen Tag zu „opfern“.

Der Spiegel hat die Resultate der vergangenen Kongresswahl ganz gut zusammen gefasst (hier).

Allgemein ist zu sagen, dass in Peru auf jeden Fall ein weit verbreitetes Misstrauen gegenüber Politikern und Parteien herrscht.

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Ph.D. / PhD

Schon öfters (siehe hier und hier im Eng. here) habe ich ja von meinem neuen Forschungsvorhaben berichtet. Manchmal habe ich die Frage bekommen: Was ist eigentlich ein Ph.D. (PhD)? Ein…

Schon öfters (siehe hier und hier im Eng. here) habe ich ja von meinem neuen Forschungsvorhaben berichtet.

philosophiae doctor

Manchmal habe ich die Frage bekommen: Was ist eigentlich ein Ph.D. (PhD)? Ein PhD wird im englisch-sprachigem Raum für den Doktorgrad verwendet. Es steht für Doctor of Philosophy aus dem lateinischen philosophiae doctor. Der Name „verwirrt“ jedoch ein wenig. Denn bei einem PhD handelt es sich in den meisten Fällen nicht um einen Doktor der Philosophie, sondern anderen Fachbereichen. So gibt es z.B. PhD in Economics, PhD in Art History usw. Mein Forschungsvorhaben ist in der Theologie oder genauer in dem interdisziplinären Ansatz der neutestamentlichen Wissenschaft und der Praktischen Theologie angesiedelt.

Wie bereits geschrieben ist es ein interdisziplinärer Ansatz exegetischer und empirischer Studien. Mein Arbeitsthema lautet (auf Englisch hört es sich besser an…): „The God who Acts: Participation (centrifugal and centripetal) in the missio DeiActs and the Iglesia Evangélica Peruana (IEP) in Arequipa (Peru): a biblio-contextual dialogue”. Ich werde akademische Lesearten mit Lesearten von Christen vor Ort untersuchen und vergleichen. Wie lesen wir bestimmte Abschnitte zur Mission in der Apostelgeschichte?

Bildergebnis für steve walton new testament
Steve Walton

Mein Supervisor ist Prof. Dr. Steve Walton am Trinity College Bristol (England), welches über die University of Aberdeen (Schottland) akkreditiert ist.

Was mir super gefällt, in den Seminaren und Gesprächen, die ich bereits hatte, ist der kommunale Ansatz. Man ist viel in Gemeinschaft (auch wenn für mich und manch andere mehr virtuell) und tauscht sich öfters aus.

So haben wir als Neutestamentler unsere eigenen Seminare (ca. 2x im Monat) und als gesamte Doktorandenmannschaft haben wir weitere Seminare (auch ca 2x im Monat). Im letzteren werden andere Bereiche der Theologie angesprochen.

John M. G. Barclay

Am 23.01. nahm ich am allgemeinen Seminar teil. Zufällig war dies diesmal auch im Neuen Testament angesiedelt. John M. G. Barclay (Autor von u.a. Paul and the Gift) der Durham University gab einen Vortrag zu “The Lord’s Supper and Social Justice: A Fresh Reading of 1 Corinthians 11.17-34”. Ein klasse Thema und ein klasse Referent. Dazu vielleicht in Zukunft noch mehr.

Ich bin Gott überaus dankbar Teil dieses Teams zu sein und freue mich mein Forschungsvorhaben konkret werden zu lassen.

Wir sind auch jedem dankbar, der dieses Vorhaben finanziell mittragen möchte (die Kosten betragen zwischen € 6.000 – 7.000 im Jahr). Hierzu hat uns die DMG ein Projekt genehmigt. Man kann also das Projekt (P 31012 Marx Weiterbildung) im Verwendungszweck angeben und schwuppdiwupp wird es in unserem Konto der DMG gutgeschrieben.

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SLC 2020

SLC ist die „Spiritual Life Conference“, die einmal im Jahr in der Nähe von Lima stattfindet und bei der sich alle SIM Missionare Perus zusammenfinden. Dieses Mal hatten wir uns…

SLC ist die „Spiritual Life Conference“, die einmal im Jahr in der Nähe von Lima stattfindet und bei der sich alle SIM Missionare Perus zusammenfinden.

Dieses Mal hatten wir uns vorgenommen mit dem Auto nach Kawai zu fahren (ca. 14 Stunden), weil es dann doch billiger ist als 5 Flugtickets in der Sommersaison kaufen zu müssen. Es war eine wunderschöne Strecke die Panamerica hoch, die meistens am Meer entlang führte. So konnten wir noch einiges von der Vielfalt Perus miterleben.

An zwei Orten hatten wir übernachtet, um die lange Fahrt etwas aufzulockern und mehr von der Schönheit Perus zu genießen.

Auf dem Hinweg konnten wir zudem noch Fossilien von Walfischen in der Wüste begutachten. Früher ragte das Meer viel weiter in das Land hinein.

Zudem konnten wir noch einmal die berühmten Nasca Linien sehen.

Die Jahreskonferenz ist für alle Mitarbeiter immer eine tolle Zeit. Eine Woche, um geistlich aufzutanken und sich miteinander auszutauschen. Viele der Missionare sehen sich sonst im Laufe des Jahres nicht, weil ihre Einsatzorte so weit voneinander entfernt liegen.

Eine wunderschöne Anlage einer christlichen Organisation, direkt am Meer gelegen

Während die Erwachsenen sich morgens für ihre Bibelarbeiten treffen (dieses Mal ging es in den Vorträgen um den Kolosserbrief) hatten die Kinder ihr eigenes Programm. Das Team aus den USA hat zur Überraschung der Kinder Lego-Steine mitgebracht, mit denen sie sich super beschäftigt und Geschichten nachgebaut haben.

Das Schöne war, dass die Kinder am Ende Lego mit nach Hause nehmen durften und es noch eine besondere Tüte mit Kindersachen gab.

Auch in diesem Jahr gab es wieder das morgendliche Rennen zu den Felsen (von einer Seite der Felsen zur anderen und zurück – ca. 7km). In den frühen Morgenstunden kann man hier auch Delfine entdecken.

Alle drei sind die Strecke gejoggt und hatten sich am Ende ihr Eis als Gewinnerprämie wohl verdient!

Wir sind sehr dankbar, dass es auf der Rückfahrt wegen eines Sandsturms keine Unfälle gegeben hatte. Wir hatten das Gefühl, dass wir durch einen dichten Nebel gefahren sind. Am Ende ab es dann einige Sandverwehungen auf der Straße.

Bei all den Fahrten waren wir für Gottes Bewahrung sehr dankbar. Autofahrten sind in Peru nicht immer ungefährlich. Einen Tag nach uns gab es leider wieder einen schweren Busunfall auf unserer Strecke, bei dem 16 Menschen ums Leben gekommen sind!

Vielen Dank für eure Gebete!

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Laguna de Salinas

In den Ferien sind wir mit drei Autos zusammen mit Freunden zu der „Laguna Salina“ gefahren. Diese Lagune liegt noch mal 2000 Meter höher als Arequipa und es ist schön…

In den Ferien sind wir mit drei Autos zusammen mit Freunden zu der „Laguna Salina“ gefahren. Diese Lagune liegt noch mal 2000 Meter höher als Arequipa und es ist schön auch mal hinter die Vulkane zu fahren, die man sonst nur von vorne sieht.

Quasi kurz vor der Spitze nah an den Wolken. Die Distanz von der Stadt zu der Lagune ist nicht weit (68km), aber dadurch, dass keine asphaltierte Straße hochführt braucht man schon mindestens 2 1/2 Stunden.

Die Laguna ist Teil eines National-Reservats. Besonders nach der Regenzeit (April / Mai) gibt es hier viele Vogelarten und sogar Flamingos zu sehen.

Hier die Überreste eines Flamingokopfes.

Erst ganz am Ende konnten wir auf der anderen Seite der Lagune ein paar Flamingos entdecken.

Vicuñas konnten wir aber ganz viele sehen

Dankbarerweise hatten wir noch einen schönen Tag ohne Regen erwischt. Seit dem 01.01. hat nämlich auch hier in Arequipa die Regensaison begonnen und der Himmel ist nur noch grau.

Auf dem Rückweg konnten wir dann, wie immer auf dieser Höhe, einige Alpaka Herden sehen.

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Gästehaus Renovierung

Die letzten drei Monate hat mich die Renovierung unseres Gästehauses von SIM einiges an Zeit gekostet. Umso mehr freue ich mich natürlich, dass jetzt endlich alles fertig und bewohnbar ist….

Die letzten drei Monate hat mich die Renovierung unseres Gästehauses von SIM einiges an Zeit gekostet. Umso mehr freue ich mich natürlich, dass jetzt endlich alles fertig und bewohnbar ist.

Zunächst einmal wurde überall der Boden erneuert. Das frühere alte Parkett, was für das Gästehaus einfach unpraktisch ist, weil man es nicht feucht wischen darf, wurde durch Fliesen ersetzt. Ebenso wurde überall die Elektrik erneuert und mittlerweile gibt es in jedem Raum auch mehr als nur eine Steckdose.

Früher gab es im zweiten Schlafzimmer zwei Hochbetten. Das eine ist schon zusammengefallen und das andere war nicht mehr ganz zusammen zu halten. Die Betten sind einfach in die Jahre gegangen. So haben wir uns für zwei Betten entschieden, wo man bei dem einen noch eine weitere Matratze herausziehen kann

Auch im Ehebett-Zimmer haben wir neue Betten angeschafft. Es sind zwei einzelne, so dass man sie bei Bedarf auch auseinander schieben kann, falls für eine Schulung vier Erwachsene im Gästehaus übernachten.

Der größte Aufwand bestand darin die Küche zu renovieren. Die Holzwand wurde entfernt, um noch mehr Platz zu verschaffen. Auch die alte Küchenzeile wurde erneuert.

Das Ganze ging natürlich mit viel Dreck einher…

Der neue Bereich ist jetzt viel schöner geworden und auch durch die Lampen (in Peru hängt sonst immer nur eine lose Birne aus der Decke) und die weiße Farbe wirkt der Raum viel heller!

Benni bin ich sehr dankbar, dass er mir beim Aufbau der Möbel geholfen hat!

Die Gästewohnung liegt direkt neben unserem Haus und ist ideal, wenn wir u.a. selbst Besuch bekommen. So kann man Zeit zusammen verbringen, sich aber trotzdem mal zurück ziehen. Sagt also Bescheid, wenn ihr mal nach Arequipa kommt!

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