Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Bibelkonferenz II

Neulich habe ich ja davon berichtet, dass wir im Juni unsere jährliche Bibelkonferenz veranstaltet haben (siehe hier). Das Thema lautete „¿Qué es el evangelio? Un análisis de las prédicas en el…

Neulich habe ich ja davon berichtet, dass wir im Juni unsere jährliche Bibelkonferenz veranstaltet haben (siehe hier).

Das Thema lautete „¿Qué es el evangelio? Un análisis de las prédicas en el libro de hechos“ (Was ist das Evangelium? Eine Untersuchung der Predigten in der Apostelgeschichte).

Nun darf ich Euch diese Konferenz (vier Abende von jeweils ca. 60 min) als Videos präsentieren (diese sind natürlich auf Spanisch). Es besteht auch die Überlegung eine ausführlichere Bearbeitung als Buchform zu verfassen … die anfänglichen Überlegungen hierzu wurden bereits gemacht. Nun heißt es die Planung konkret werden zu lassen.

1. Teil (Einführung)

In unserem ersten Treffen (Einführung) diskutierten wir zum Beispiel: Wie präsentieren wir normalerweise das Evangelium? Was sind die zentralen Aussagen des Petrus in Apostelgeschichte 4,8-12? Was sind die Unterschiede zu unseren heutigen „Evangeliumspräsentationen“?

¿Qué es el evangelio?: Introducción

En nuestro primer encuentro como introducción conversamos sobre: ¿cómo normalmente presentamos el evangelio?, ¿Cuáles son los puntos centrales de Pedro en Hechos 4:8-12?, ¿Cuáles son las diferencias con nuestras presentaciones del evangelio hoy?, entre otras preguntas. Estamos atentos a sus aportes e interrogantes.

Gepostet von Educación Teológica por Extensión am Montag, 8. Juni 2020

2. Teil

In unserer zweiten Sitzung diskutierten wir unter anderem: Was sind die zentralen Aussagen über Jesus in Apostelgeschichte 2,22-24 und 2,33-36? Welche Auswirkungen hat dies für unseren Dienst und unser tägliches Leben?

¿Qué es el evangelio?: Pedro en Pentecostés (Hechos 2)

En nuestra segunda sesión conversamos sobre:¿Cuáles son las declaraciones centrales acerca de Jesús en Hechos 2:22-24 y 2:33-36?, ¿Qué implicaciones hay para nuestro ministerio y vida diaria?, entre otras preguntas. Estamos atentos a sus aportes e interrogantes.

Gepostet von Educación Teológica por Extensión am Montag, 15. Juni 2020

3. Teil

In unserer dritten Sitzung diskutierten wir: Das Konzept der missio Dei, Was passiert in Apostelgeschichte 10? Welchen neuen Punkt können wir am Ende der Predigt sehen (etwas, das wir in den vorherigen Sitzungen nicht gesehen haben)?

¿Qué es el evangelio?: Pedro y Cornelio (Hechos 10)

En nuestra tercera sesión conversamos sobre: El concepto de la missio Dei, ¿Qué está pasando en Hechos 10?, ¿Qué punto nuevo podemos ver al final de la prédica (algo que no hemos visto en las sesiones anteriores) ?, entre otras preguntas. Estamos atentos a sus aportes e interrogantes.

Gepostet von Educación Teológica por Extensión am Montag, 22. Juni 2020

4. Teil (Abschluss)

In unserer vierten und letzten Sitzung diskutierten wir: Gibt es verschiedene Anknüpfungspunkte, mit denen der christlichen Glauben für die Menschen verständlicher gemacht werden kann? Was fehlt in Paulus Predigt in Apostelgeschichte 17,22–31? Wie nun sollen wir Evangelium verkünden?

¿Qué es el evangelio?: Pablo en Atenas (Hechos 17)

En nuestra cuarta y última sesión conversamos sobre: ¿Puede haber algún punto de partida que haga que la fe cristiana sea más comprensible para las personas?, ¿Qué falta en la prédica de Pablo en Hechos 17:22–31?, ¿Cómo entonces deberíamos presentar el evangelio?, entre otras preguntas. Estamos atentos a sus aportes e interrogantes.

Gepostet von Educación Teológica por Extensión am Montag, 29. Juni 2020
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Hilfe mit Lebensmittelpaketen

Wir hatten euch schon vor gut zwei Monaten von der Notwendigkeit geschrieben, in diesen Zeiten den Menschen hier in Arequipa ganz praktisch zu helfen, die ohne diese Lebensmittelpakete nicht über…

Wir hatten euch schon vor gut zwei Monaten von der Notwendigkeit geschrieben, in diesen Zeiten den Menschen hier in Arequipa ganz praktisch zu helfen, die ohne diese Lebensmittelpakete nicht über die Runden kommen würden. Heute möchten wir euch hierzu ein Update schicken.

Unser Kollege David Jeyachandran hat ein kleines Video zusammen geschnitten, was euch einen besseren Einblick gibt: Video

Montags ist für gewöhnlich Einkaufstag. Tonnenweise Kartoffeln, Reis, Zucker, Nudeln, etc. werden in ein Gemeindehaus ganz in unserer Nähe gebracht.

Dann gilt es von Dienstag bis Donnerstag zu packen. In der letzten Woche konnten 1.100 Lebensmittelpakete eingetütet werden. Dies erfordert einige Helfer und wir sind dankbar, dass auch einige Venezolaner freiwillig mit anpacken.

Auch wenn Joel noch nicht offiziell 14 Jahre alt ist (und damit das Recht hat 60 Minuten am Tag in Begleitung eines Erwachsenen im 500m Umkreis des Hauses zu laufen) nehme ich ihn trotzdem ab und zu mit, wenn er donnerstags erst um 11:30 Uhr seine erste Videokonferenz in der Schule hat. So hat er 3 Stunden, in denen er aktiv etwas tun kann und unter Menschen ist. Als sozialer Mensch tut ihm dies in dieser strikten Quarantäne sehr gut und es gefällt ihm dabei zu helfen, für andere etwas Gutes zu tun.

Mittwoch bis Freitag werden dann die Lebensmittelpakete zu den verschiedenen Bezirken Arequipas gefahren und verteilt. Auch unsere Dorcas-Mütter profitieren von diesen Paketen und sind unheimlich dankbar.

Noch ist die Quarantäne bis Ende Juli verlängert (und wer weiß, ob es dabei bleibt oder nicht). Aber es stehen schon Überlegungen an, wie es danach weitergehen kann. Viele der Venezolaner würden gerne in eine Gemeinde gehen, aber nicht jede Gemeinde ist offen dafür sie aufzunehmen. Es gibt sehr viele Peruaner, die die Venezolaner nicht gerne sehen, weil sie zum einen ihre Jobs wegnehmen und zum anderen weiß man nie wie lange sie in der Stadt bleiben, bevor sie womöglich weiterziehen.

Daher auch manche Zurückhaltung in den Gemeinden, die nicht möchten, dass Flüchtlinge nur „Nutznießer“ sind. Bitte betet für eine Offenheit, um diesen Menschen zu helfen in ihrem Glauben zu wachsen und ihnen ein Zuhause zu geben. Betet für die Überlegungen in diesem Zusammenhang, wie es weitergehen soll und wie die Venezolaner aus ihrer „Opferrolle“ in eine aktive Rolle übergehen können.

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Quarantäne bis 31.07. verlängert

Die Quarantäne sollte ursprünglich bis Ende Juni gehen, aber jetzt haben wir die Nachricht bekommen, dass wieder um einen Monat verlängert wurde. Ende Juli wären wir dann schon bei 4…

Die Quarantäne sollte ursprünglich bis Ende Juni gehen, aber jetzt haben wir die Nachricht bekommen, dass wieder um einen Monat verlängert wurde. Ende Juli wären wir dann schon bei 4 1/2 Monaten Quarantäne…

Für manche ist es sehr schwer nachzuvollziehen, wie wir hier immer noch unter so strikter Quarantäne leben müssen, wenn wir doch schon Mitte März mit sehr radikalen Maßnahmen begonnen hatten. Der Spiegel hat hierzu einen sehr guten Artikel verfasst. Ich werde die Punkte etwas verkürzt nennen:

„Der Andenstaat mit seinen 32 Millionen Einwohnern liegt auf Platz sechs der weltweiten Corona-Statistik; mit mehr als einer Viertelmillion Fällen hat Peru zuletzt Spanien sowie Italien überholt.“

„Für viele arme Menschen ist es unmöglich, die Corona-Regeln zu befolgen“, sagt Hugo Ñopo, Ökonom der Entwicklungsorganisation GRADE. „Unsere Regierung hat viele europäische Maßnahmen kopiert. Aber hier ist es anders als in Europa.“ So habe nur die Hälfte aller Peruaner im Haushalt einen Kühlschrank; die übrigen müssten ständig hinaus, um sich frische Lebensmittel zu beschaffen. Millionen Menschen haben nicht einmal Zugang zu fließendem Wasser, um sich die Hände zu waschen. Und nur gut ein Drittel aller Haushalte habe Internetzugang, berichtet Ñopo.

Das sehen wir besonder in den Familien des Dorcas Projektes. Viele sind auf den Kauf von Lebensmitteln auf dem Markt angewiesen, weil es dort wesentlich günstiger ist. Aber sie müssen aufgrund fehlender Lagermöglichkeit eben auch öfter gehen. Auf den Märkten wurden mittlerweile die Bedingungen strikter. Abstand wird eingehalten, Geld wird vor dem Überreichen desinfiziert und man steht auf einer Matte mit Desinfektionsmitteln während man wartet.

Fast drei Viertel der Beschäftigten arbeiten im informellen Sektor. „Die meisten Peruaner können nicht wie in Deutschland vom Homeoffice aus arbeiten“, sagt Ñopo. „Sie müssen hinaus in die Stadt, um Geschäfte zu machen, von Angesicht zu Angesicht.“

Für diese 70% ist diese lange Quarantäne zu einem großen Problem geworden!

Zudem kommt, dass nur 38% aller Peruaner ein Bankkonto haben und sie für die finanzielle Hilfe vom Staat bei der Bank ihr Geld abholen müssen und täglich stundenlang Schlange stehen. Wir leben hier in einem Land, in dem es deshalb noch kaum Online-Banking gibt. Sonst wäre das Ganze viel einfacher und die Ansteckungsgefahr auch geringer.

Wir befinden uns derzeit bei einer Zahl von 9.000 Toten in Peru, die an COVID 19 gestorben sind. In Gesprächen mit Menschen, die wir kennen stellt man aber schnell fest, dass die Sterberate noch viel höher liegt. Das Problem ist nämlich, dass das Gesundheitssystem so überlastet ist, dass „normale Fälle“ nicht mehr behandelt werden können und Menschen an „banalen Dingen“ sterben, weil das Krankenhaus voll ist und sie nicht behandelt werden können und somit an den Folgen der „Nichtbehandlung“ sterben.

Dies bedeutet auch, dass die Nothilfe Arequipa, von der wir in der Vergangenheit geschrieben haben, überlebenswichtig ist. Das ganze hatte mit 150 Tüten zu Beginn der Quarantäne angefangen und letzte Woche konnten 1.105 Pakete verteilt werden. Wem dies möglich ist, kann weiterhin auf das folgende Konto überweisen, um diese Hilfe auch in diesem Monat anbieten zu können.

Spendenkonto DMG interpersonal für die Arequipa Nothilfe

Volksbank Kraichgau
IBAN: DE02 6729 2200 0000 2692 04
(BIC: GENODE61WIE)
Verwendungszweck: P 84623, SIM Peru, Arequipa Nothilfe

Im nächsten Blogeintrag werden wir weitere Bilder vom Verpacken und Verteilen der Lebensmittel posten.

Bitte betet für dieses Land!!!

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Heimat

In Anlehnung an die Heimattage in Sinsheim hat die DMG-Zentrale auf dem Buchenauerhof ihr eigenes Video zu diesem Thema gedreht. Video gibt es hier zu sehen Heimat, was bedeutet das…

In Anlehnung an die Heimattage in Sinsheim hat die DMG-Zentrale auf dem Buchenauerhof ihr eigenes Video zu diesem Thema gedreht.

Video gibt es hier zu sehen

Heimat, was bedeutet das für dich?
In diesen Monaten merkt man mehr denn je, dass vieles doch so vergänglich ist.

Gott begegnet Menschen. Er bietet Heimat.

DMG – Damit Menschen Gott begegnen
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Schule in Corona-Zeiten

Wir hatten in früheren Einträgen schon berichtet, dass hier in Peru bereits seit Mitte März alle Schulen geschlossen haben. Derzeit sieht es auch so aus, dass wir noch bis Ende…

Wir hatten in früheren Einträgen schon berichtet, dass hier in Peru bereits seit Mitte März alle Schulen geschlossen haben. Derzeit sieht es auch so aus, dass wir noch bis Ende des Jahres (das ist auch das Ende unseres Schuljahres, da hier ja die Sommerferien im Dezember beginnen) zu Hause unterrichten werden.

Gott sind wir unheimlich dankbar, dass wir eine (meistens) funktionierende Internetverbindung haben und den vielen Hausaufgaben nachgehen können. Aber wie geht es anderen?

Vielen Kindern aus dem Dorcas Projekt ist dieses Privileg nicht gegeben. Wenn überhaupt haben sie nur Zugang über ihr Handy und müssen zudem für die Schule immer wieder Blätter ausdrucken, um Hausaufgaben machen zu können. Wenn man zwischen dem Bezahlen von Blättern und Lebensmitteln entscheiden muss, dann gibt es für viele in diesen Zeiten keine wirkliche Wahl, da sie sowieso schon am Limit sind.

Die meisten Kinder sind also nicht mehr in der Schule. Das bedeutet auch, dass ihnen am Ende des Jahres ein ganzes Schuljahr fehlen wird.

Kinder im Hochland haben zudem noch die Herausforderung, dass sie überhaupt kein Internet haben. Die Bezirke strahlen den Unterricht stattdessen über das Radio aus (was in ruralen Gegenden sowieso oft benutzt wird). Dies bedeutet aber auch, dass manche Kinder stundenlang unterwegs sind, um auf dem Berg einen Radioempfang zu haben und dort ihren Unterricht machen können. Und das JEDEN TAG!

(Hier gibt es ein kurzes Video dazu)

Wir sind sehr dankbar, dass wir als Familie den Unterricht weiter verfolgen können und bitten besonders für die, die dieses Privileg nicht haben!

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Bibelkonferenz

Letztes Jahr wurde ich von einem Kollegen aus Lima angefragt, ob ich mir vorstellen könne der Redner bei der jährlich Bibelkonferenz der Organisation „Educación Teológica por Extensión Perú“ (ETE; theologische…

Letztes Jahr wurde ich von einem Kollegen aus Lima angefragt, ob ich mir vorstellen könne der Redner bei der jährlich Bibelkonferenz der Organisation „Educación Teológica por Extensión Perú“ (ETE; theologische Ausbildung vor Ort) zu sein.

Da ich wusste, dass 2020 recht viel ansteht (Adoptionsverfahren, Beginn der Doktorstudien), war ich erst etwas zögerlich. Dann habe ich mich allerdings doch dazu bereiterklärt. Da meine Doktorarbeit mit der Apostelgeschichte zu tun hat, und momentan (vor allem in den USA) eine interessante Debatte zum Thema „Was ist das Evangelium?“ stattfindet, habe ich mir folgendes Thema als Schwerpunkt gesetzt: „¿Qué es el evangelio? Un análisis de las prédicas en el libro de hechos“ (Was ist das Evangelium? Eine Untersuchung der Predigten in der Apostelgeschichte).

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Eigentlich sollte diese Konferenz Ende Juni in Lima stattfinden. Durch die momentane Lage ist das jedoch nicht möglich. So haben wir uns entschieden eine Art virtuelle Kleingruppe (Hauskreis) zu diesem Thema zu machen und diese dann bei Facebook zu veröffentlichen.

Wer schon mal einen kleinen Einblick in meinen schönen deutschen Akzent haben möchte, empfehle ich dieses kurze Video:

Invitación para la Conferencia Bíblica 2020

Estimados hermanos separen su tiempo para nuestra Conferencia Bíblica 2020 vía Facebook.Publicaremos un video cada lunes del mes de junio a las 7:00 pm:Lunes 8: Introducción al temaLunes 15: Pedro en el Pentecostés (Hechos 2)Lunes 22: Pedro y Cornelio (Hechos 10)Lunes 29: Pablo en Atenas (Hechos 17)Para hacer más interactiva la exposición contará con la participación de algunos hermanos del equipo de ETE Perú y se llevará a modo de un grupo pequeño de estudio.Esperamos contar con su participación y comentarios cada semana.

Gepostet von Educación Teológica por Extensión am Donnerstag, 28. Mai 2020
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