Bei 24°C kommt man nicht allzu schnell in Weihnachtsstimmung. Deshalb haben wir letztes Wochenende schon einmal damit begonnen unsere Wohnung zu dekorieren.

Zum ersten Mal müssen wir uns mit einem Plastikbaum begnügen (überhaupt ist hier fast alles in Plastik)! Der schöne Tannenduft fehlt, aber wir sind froh, dass wir überhaupt in einem Land wohnen, wo es (fast immer) Strom gibt und wir Lichterketten und Co. zur Verfügung haben.

Die beiden Jüngsten haben sich daran gesetzt den Baum zu dekorieren und ich habe meinen perfektionistischen Drang gezügelt, den Baum anschließend noch zu bearbeiten und alles symmetrisch umzuhängen…

Der Vorteil ist, dass es hier im Sommer schon um 18:30 Uhr dunkel wird und wir demnach abends noch im Kerzenschein zusammen sitzen können.

Hängt! In der jetzigen Wohnung dürfen wir in der Decke keine Nägel reinhauen, so dass wir uns anderweitig zu helfen wissen, um unseren deutschen Weihnachtsstern anzubringen. Die Fassung ist leider zu klein, als dass man sie für den Stern benutzen konnte, aber es geht auch so.

Hier ist unsere Art von Schneemann…

Sonntag waren wir in einem deutsch-lutheranischen Gottesdienst in der Stadtmitte, der einmalig vom neuen Pfarrer veranstaltet wurde. So hatten wir einen Sonntag, wo wir zusammen deutsche Adventslieder singen konnten. Jason durfte sogar die Adventskerze anzünden. Wir sind gespannt darauf, wie die nächsten Gottesdienste in unserer peruanischen Gemeinde ablaufen werden.

Die Jungs durften bei einer anderen deutschen Familie gestern fleißig Plätzchen backen.

Wir freuen uns darauf zu entdecken, was wir noch alles in der Adventszeit erleben dürfen und was wir über das peruanische Weihnachtsfest in Erfahrung bringen werden…