Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Autor: Benjamin Marx

Timothy Turned Nine

A Prayer for My Son / A Letter to Him  Dear Timothy, You have been adjusting amazingly to our new “home” – Peru. I do not know of anyone who…

A Prayer for My Son / A Letter to Him 

Dear Timothy,

You have been adjusting amazingly to our new “home” – Peru. I do not know of anyone who would write straight A’s (here AD’s) within the first weeks of school in a language he hardly understands. God has gifted you with a wonderful mind and I hope and know that I too will profit from it.

Thank you, Heavenly Father, for sending us this gift. A gentleman who knows how to treat people around him and be aware of their needs as well (although he is also a dreamer!).

Now that you have your own chess-board no one and nothing is going to stop you 😉.

Thanks Tim for keeping our lives interesting and asking the questions which need to be asked. May God give you the wisdom to keep asking the right questions, finding some of the answers, and living accordingly.

We love you.

In Christ. AMEN.

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Wie Gott mir, so ich Dir!

Lass ab vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach. (Psalm 34,15) Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Ehre. (Römerbrief 15,7) Wie passend…

Lass ab vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach.
(Psalm 34,15)

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Ehre.
(Römerbrief 15,7)

Wie passend ist doch diese Losung für den heutigen Tag! Heute feiern viele Christen den 500. Jahrestag der Reformation (unter anderen von Martin Luther eingeleitet). Vieles wird in diesen Tagen über die Reformation geschrieben und ich werde hierzu nichts hinzufügen. Was ich jedoch mache, ist ein paar kurze Gedanken zu dem Vers 7 aus dem 15. Kapitel des Römerbriefes nieder zuschreiben.

Wie in vielen Abschnitten des Neuen Testamentes kommt in Vers 7 aus dem Indikativ ein Imperativ hervor. Das heißt, es ist etwas geschehen (Indikativ) und deshalb sollen wir auf eine bestimmte Art und Weise handeln (Imperativ). Hier also konkret: Weil Christus uns angenommen hat (Indikativ), können und sollen auch wir einander annehmen (Imperativ). Ein Autor schreibt zu diesem Thema folgendes:[i]

Die christliche Ethik ist einzigartig und unvergleichlich in dieser Welt, denn sie geht nicht von Geboten und Gesetzen, von Ängsten und Zwängen aus, sie bedroht und zwingt den Menschen nicht, sondern sie hat ihre Begründung und ihren Inhalt in der Liebe Jesu zu uns! Der Grund der Ethik heißt nicht: Du sollst!, oder: Du musst!, sondern: Du bist in Jesus unendlich geliebt und gewollt. Er, der dich liebt, ist dir nahe und will dich in seiner Liebe und Versöhnung bestimmen und führen. Er will sich in dein Inneres versenken und in dir wohnen. Darum setze dich dieser ewigen Liebe aus, und dann lebe diese Liebe.

Ähnlich drückt es auch ein altes Kirchenlied aus:[ii]

Ich bete an die Macht der Liebe, die sich in Jesu offenbart;
Ich geb mich hin dem freien Triebe, wodurch ich Wurm geliebet ward;
Ich will, anstatt an mich zu denken, ins Meer der Liebe mich versenken.

In erster Linie geht es also nicht um Frage des Dürfens oder des Verbots, sondern: „Wie kann ich als ein durch Christus befreiter Mensch meinem Herrn so nachfolgen, dass mein Leben eine Antwort auf sein ‚Ja‘ zu mir ist?“ Dieses „Ja“ gilt doch allen – in und außerhalb der Gemeinde!

Das einander Annehmen hat durchaus auch missionarische Wirkung: „Andere – gerade auch Nichtchristen – sollen an der Gemeinde erkennen können, dass Angenommen-Sein die Basis dafür ist, andere annehmen zu können.“[iii] Also wiederum das Zusammenspiel von Indikativ und Imperativ.

Es ist also nicht unser Handeln, welches unser Heil erwirkt. Als könnten wir Gott beeindrucken und Ihn in eine Art Schuld an uns drängen. So frei nach dem Motto: „Ach gucke da! Der Benni hat sich jetzt aber so angestrengt gut zu sein, dass ich ihm jetzt wirklich meine Liebe schulde.“ Nein, es ist ganz anders. Und jeder, der von der Liebe Gottes durch Seinen Sohn berührt wird, weiß dies auch. Es ist also besser zu sagen: „Unser Handeln als Christen ist Folge des Heils, nicht Voraussetzung.“[iv]

Zum Schluss noch ein Gebet Martin Luthers, das das voranstehende noch einmal bekräftigt:[v]

Siehe, mein Herr Christus, da hat mir mein Nächster Schaden zugefügt, hat mich in meiner Ehre gekränkt. Er hat sich an meinem Eigentum vergriffen. Das kann ich nicht ertragen. Darum wünsche ich ihm den Tod an. Ach, mein Gott, lass dir das geklagt sein!

Eigentlich sollte ich ihm verzeihen, aber ich kann es leider nicht! Siehe, wie ich so ganz kalt, so ganz erstorben bin. Ach Herr, ich kann mir nicht helfen!  Da stehe ich nun; machst du mich anders, so kann ich nach deinem Willen und nach deiner verzeihenden Liebe handeln. Wenn nicht, dann muss ich bleiben, wie ich bin. Ich kann nicht anders.

Und was anderes als Gnade ist es, die Gott uns schenkt und uns nicht sein lässt wie wir sind. Sola gratia!

 

 

[i]      Leider ist mir die Quelle dieses Zitats von Klaus Vollmer abhandengekommen. Da ich nun in Peru bin, habe ich auch kein Zugriff auf diesen. Daher bitte ich den Leser das Fehlen der Quellenangabe hier zu verzeihen. Hervorhebungen sind meine eigenen.

[ii]     „Ich bete an die Macht der Liebe“. Text: Gerhard Tersteegen; Melodie: Dmitri Stepanowitsch Bortnjanski

[iii]     Burkhard Weber, Hrsg., Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob (Neukirchen-Vluyn: Neukirchener Aussaat, 2014), 8.

[iv]    Burkhard Weber, “Exegetische und theologische Beobachtungen zur Jahreslosung,” in Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob, ed. Burkhard Weber (Neukirchen-Vluyn: Neukirchener Aussaat, 2014), 29, (Hervorhebung                              beibehalten).

[v]     Friedrich Schorlemmer, Luther: Leben und Wirkung, 2. Aufl. (Berlin: Aufbau Taschenbuch, 2017), 78–79.

 

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Señor de los Milagros

Letztens dachte ich mir noch so hämisch: „Wenn ich nicht bereits Protestant wäre, so wäre ich hier (in Arequipa, Peru) bestimmt einer geworden!“ Diese Gedanken schossen mir so durch den…

Letztens dachte ich mir noch so hämisch: „Wenn ich nicht bereits Protestant wäre, so wäre ich hier (in Arequipa, Peru) bestimmt einer geworden!“ Diese Gedanken schossen mir so durch den Kopf als ich eine Prozession in unserer Nachbarschaft (urbanicación) beobachtete. Diese Prozession war eine Feier, die sich um die Wunder des „Señor de los Milagros“ („Der Herr der Wunder“) dreht.

Peru …

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Hierbei handelt es sich um ein Bild von dem gekreuzigten Jesus, welches im 17. Jh. von einem afrikanischen Sklaven hier in Peru kreiert wurde. Wie bei so vielen anderem „Verehren“ im gegenwärtigem Katholizismus in Peru wird dem Bild (oftmals auch eine Statue) Wunder und Kraft zugesprochen, da es ein Erdbeben überlebte und andere davor schützte zu sterben.Wir haben jetzt also, liebe Geschwister, einen freien und ungehinderten Zugang zu Gottes Heiligtum; Jesus hat ihn uns durch sein Blut eröffnet.
(Hebräerbrief 10, 19)

Es geht mir in diesem Beitrag aber nicht um diese spezifische Prozession bzw. um dieses Bildnis, sondern grob um den Katholizismus hier in Peru. Natürlich werde ich mit einem kurzen Beitrag diesem Thema nicht gerecht und Vieles wird in der Zukunft näher von mir verstanden werden können. Hierfür brauche ich mehr Zeit um zu beobachten und recherchieren zu können. Aber heute mal ein kleiner Einblick.

Als erstes fällt mir auf, dass viele Menschen hier dem Katholizismus und der Kirche sehr zugewandt sind. Es muss jedoch auch gesagt werden, dass der Katholizismus in Peru (und allgemein in Latein- und Mittelamerika) ein anderer ist, als der in Europa und Nordamerika. In Europa hat es vor ziemlich genau 500 Jahren einige Bewegungen gegeben, welche den christlichen Glauben reformierten. Dies hat aber wenig bis keine Auswirkungen auf unseren Kontinent hier gehabt. Somit könnte man überspitzt sagen, dass der Katholizismus, den man in Peru antrifft, ähnlich dem ist, wie Martin Luther ihn im 16. Jh. in Deutschland angefunden hatte.

Deshalb kam mir auch der oben genannte Gedanke hier Protestant zu werden. Martin Luther und andere Reformatoren wären wahrscheinlich höchst überrascht den christlichen Glauben in Peru so anzufinden, wie er heute von Vielen gelebt wird. Es gibt unzählige Heilige, Prozessionen, Kerzen (die gekauft werden müssen) … viel Business um die Kirche herum. So sind auch bei der von mir beobachteten Prozession gleich 3-4 Personen mit ihren Wägelchen hinterher gehechelt, um Kerzen, Statuen und ähnliches zu verkaufen.

Den ganzen Oktober kann man vor allem Frauen in violetten Kleidungen sehen (der Oktober wird auch „mes morado“ also „violetter Monat“ genannt). Diese Frauen geben sich in diesem Monat ganz besonders dem Señor de los Milagros hin.

Eine bestimmte Frage, die sich mir stellt ist: Ist solche Hingabe wirklich an Gott bzw. an Jesus gerichtet oder werden solche Bildnisse und Statuen wie Amulette im Animismus behandelt? D.h., schenkt man dem Schöpfer aller Dinge seine Treue und Liebe oder erhofft man sich von einem Bild, dass es einen mit Wundern und anderen Dingen beschenkt?

Einer nämlich ist Gott, einer auch ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus.
(1 Timotheus 2,5)
Neulich hatte ich ein Gespräch mit einem Peruaner (der deutsch konnte) über den Unterschied zwischen Katholizismus und Protestantismus. Um nicht ausschweifend zu antworten, habe ich mich auf eine direkte Antwort konzentriert: „Im Protestantismus benötigen wir keine anderen Mittler (sog. ‚Heilige‘) zwischen Mensch und Gott. Es gibt nur einen: Jesus Christus!“

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Religion?

Lass mich am Morgen deine Gnade hören, denn auf dich vertraue ich. (Psalm 143,8) [Die Jünger] gingen zum Boot hinaus und legten ab, aber in jener Nacht fingen sie nichts….

Lass mich am Morgen deine Gnade hören, denn auf dich vertraue ich. (Psalm 143,8)

[Die Jünger] gingen zum Boot hinaus und legten ab, aber in jener Nacht fingen sie nichts. Als es dann Tag wurde, stand Jesus am Ufer. (Johannes 21,3-4)

In letzter Zeit habe ich durchaus Schwierigkeiten meine Vier-Buchstaben aus dem Bett zu bekommen. Gestern ging es mir genauso. Da die Kinder etwas später Schule hatten, habe ich einfach mal bis 7:00 Uhr im Bett gelegen.

Dann aber habe ich etwas gemacht, was ich sonst nicht tue; ich habe gleich mein Handy angeschaltet… keine Ahnung warum. Als ich dann noch einmal drauf schaute, war die Losungs-App „zufällig“ geöffnet. Und da sind mir die beiden obigen Verse in die Augen gesprungen.

Erst habe ich, in meinem Halbschlaf, den Zusammenhang gar nicht so richtig geschnaggeld. Dann aber … nach einigen Momenten. Der Psalmbeter betet darum schon am Morgen (so wie ich in meinem Halbschlaf) von der Gnade Gottes zu hören, sich darin zu baden, sie zu erfahren. Und was anderes ist Gnade als dass Gott sich uns zuwendet in Seiner Liebe und Vergebung.

Genau das passiert „natürlich“ in Seinem Sohn, den Er uns schickte. Jesus ist die Offenbarung Gottes. Er ist Gott selbst. So wie es der Evangelist Johannes bereits am Anfang seines Berichtes schreibt: „Niemand hat Gott je gesehen. Der einzige Sohn hat ihn uns offenbart,
er, der selbst Gott ist und an der Seite des Vaters sitzt.“ Niemand hat Gott je gesehen. Der einzige Sohn hat ihn uns offenbart, er, der selbst Gott ist und an der Seite des Vaters sitzt..

Der christliche Glaube – wie ich es schon oft gesagt habe – beruht in erster Linie nicht auf Wahrheitsaussagen oder Glaubenslehren per se…er gründet sich auf einer Person.

Laut Duden bedeutet Religion: 1. (meist von einer größeren Gemeinschaft angenommener) bestimmter, durch Lehre und Satzungen festgelegter Glaube und sein Bekenntnis oder 2. gläubig verehrende Anerkennung einer alles Sein bestimmenden göttlichen Macht; religiöse Weltanschauung.

Ich denke, dass diese Definition nicht 100% auf den christlichen Glauben passt. Ein Christ ist eine Person, die Christus nachfolgt. Mit allem was dazu gehört.

Also will auch ich beten:

Lass mich am Morgen Jesus hören, denn auf ihn vertraue ich.

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Ajith Fernando „On Preaching“

My dear friend Ajith Fernando (Youth for Christ, Sri Lanka) allowed me to post an interview he gave on his approach to preaching. [The content is his … I just…

My dear friend Ajith Fernando (Youth for Christ, Sri Lanka) allowed me to post an interview he gave on his approach to preaching. [The content is his … I just did some layout work]

What do you have to say about Expository Preaching?
I’m very committed to expository preaching—that is, going through a passage to explain what that passage teaches. This gets people familiar with handling the scriptures because they see it being proclaimed and realise how alive and relevant it is. It gives practical examples to people on what it means to live in submission to the Bible.This gets people familiar with handling the scriptures because they see it being proclaimed and realise how alive and relevant it is
When you expound passages, you will find a lot of things you would not have talked about; but now you must because they are in the passage you are expounding. Therefore, this is the best way to give people “the whole counsel of God.” You end up teaching things which are part of God’s Word but which you would not have planned to teach on.

But it takes time to prepare. Not only do we get a handle of the text through careful study, we have also to apply it in a relevant way to our audience. This is time consuming. I believe that is the major reason why people are using expository preaching less today. They are too busy to do the hard work of study and application of a passage.

How your prepare you messages?
Once I have chosen a passage, I study it inductively. I usually print out the passage with a lot of space to write notes. I first study the passage without any helps, and only after that do it go to commentaries and other helps. I go to these helps to check whether I may have made a mistake in my interpretation and to discover things which I had not discovered from my personal study. I am so grateful for the two Bible programmes I use: BibleWorks and Logos, which enable me to study even when I am travelling. Through them I have a whole library within my laptop. I start my preparation as early as I can. And I keep adding notes as I go along. Sermons must grow.

I start my preparation as early as I can. And I keep adding notes as I go along. Sermons must growThe whole process is steeped in prayer. I first ask God’s help before preparing, especially on what I should preach about. I pray during the preparation, and when I go to preach. I’m also in prayer while I am preaching pleading with God to help me. I am told that when walking up to the pulpit to preach, with each step he took, Charles Spurgeon used to say to himself, “I believe in the Holy Spirit.” Our success as preachers does not primarily depend on our hard work or our abilities. It is the work of the Holy Spirit and we do all we can to be in tune with the Spirit. Because of this I am often confessing my sins to God or to others (especially my wife) before I preach. The desperate desire for the fullness of the Spirit brings to mind unconfessed sin. I often repeat sermons. Then my preparation of the content I will preach does not take very long. But I have to prepare myself through prayer.

Our success as preachers does not primarily depend on our hard work or our abilities. It is the work of the Holy Spirit and we do all we can to be in tune with the SpiritI spend a considerable amount of time on application—looking for suitable examples of what I am teaching that are appropriate for the audience I am addressing. I use a lot of illustrations. Some illustrations explain the truths being taught, others apply the truth to their personal life. I will ask people who know more about that audience about how I can best apply the truth to them (e.g. I will ask our Youth for Christ workers or my children when I am preparing a message for youth). I look for stories which come from the books I read and try to use them as soon as I can after reading them, otherwise I will forget them. In the back of the books I read I make a personal index of things I can use in my preaching and teaching. Sometimes I get stories and quotations from books of illustrations. But the best source for application is personal work. Working with individuals helps truth to come alive and become relevant.

How do you continually engage in expository preaching without getting tired and burnt out?
Truth is thrilling! When we spend time with the Word and prayer, we are refreshed. Preparation is wonderful because we’re handling truth, which is wonderful. The sad legacy of theological liberalism has been to take away the wonder of the Word from preaching.Truth is thrilling!If you believe that what you read in the Bible is what God himself has inspired, it would fill you with wonder and passion. In his book Power in Preaching W. E. Sangster describes the steps that lead to a sermon. One of his chapters is entitled, “Glow over it.” We stop to bask in the thrill of the realities we are going to proclaim to the people.

So, I enjoy preparation even though it is always done on the run—giving a few minutes here and a few minutes there. Then when the day is close I will give concentrated times to it. Sometimes, owing to my poor planning or carelessness, I might have to prepare the whole night before preaching in the morning. Then in the afternoon, after having preached, I will have a good sleep! We must get adequate sleep if we are to guard our health.

How do you keep the congregation/audience engaged and attentive to your preaching?
I always take preaching as a conversation in which the audience is also involved. I look at the people eye-to eye and address them as if I was speaking to them individually.

In today’s world getting and keeping people’s attention is a huge challenge. All through the preaching time I am praying and thinking about keeping their attention and getting the message through. Preaching as conversationI need to be fully alert, realising that I am involved in a battle for their attention. This is why I am usually very tired emotionally and mentally after I have preached. Getting the message across is a draining battle.

Of course, I believe the things about which I preach, and I believe in the power of preaching to change lives. So, I am passionate when I am preaching. A statement I heard when I was in Seminary sums up my attitude when I am preaching. Some attribute it to the Scottish preacher, Richard Baxter: “I’ll preach as if I’ll never preach again; as a dying man to dying men.” It is a thrill to realise that we are servants of the most high God! With that assurance, I will battle to win the people to the truth I am proclaiming.

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Theologische Ausbildung bei den Quechuas

Vor ca. zwei Woche hatte ich das Vorrecht bei einer Schulung für Tutoren dabei zu sein. Diese Tutoren sind größtenteils selbst noch Studenten und leiten andere Studenten in ihrem wöchentlichen…

Vor ca. zwei Woche hatte ich das Vorrecht bei einer Schulung für Tutoren dabei zu sein. Diese Tutoren sind größtenteils selbst noch Studenten und leiten andere Studenten in ihrem wöchentlichen Bibel- und Theologiestudium an.

Die ganze Arbeit, in der unsere Mission u.a. involviert ist, nennt man Theological Education by Extension (TEE) oder auch Theologische Ausbildung vor Ort. Hierbei geht es um theologische Ausbildung für Frauen und Männer, die sich aus verschiedensten Gründen es sich nicht leisten können/wollen in die Stadt zu ziehen oder eine andere Ausbildungsstätte, um dort ein vollständiges Studium abzulegen. Deshalb hat man vor Jahrzehnten das Konzept der TEE entwickelt. Die Studenten und Pastoren bekommen Material, das sie eigenständig und in Kleingruppen mit Tutoren durcharbeiten. Wenn man dann soweit ist, kann man Kurse abschließen und Examen ablegen.

Bei der Schulung waren rund 50 Tutoren dabei. Ernst Walder (Serving in Mission; SIM), Dirk Poganatz (Vereinigte Deutsche Missionshilfe; VDM) und Markus Völker (SIM) haben diese Schulung organisiert und durchgeführt. Es war eine bereichernde Zeit, auch wenn ich noch nicht allzu viel verstanden habe. Es ist schön zu sehen, wenn Christen in aller Welt das Wort Gottes ernst nehmen, es anwenden und anderen lehren.

Es ist schön zu sehen, wenn Christen in aller Welt das Wort Gottes ernst nehmen, es anwenden und anderen lehrenNeben Einheiten in Hermeneutik (wie verstehe ich die Bibel) und Leitungsaufgaben in einer Kleingruppe konnten auch einige organisatorische Dinge abgeklärt werden. Für Viele war es auch schön einmal aus dem Alltag herauszukommen und neu aufzutanken, neue Ideen zu bekommen.

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