Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Autor: Benjamin Marx

Gemeinsam (CATI)

Neulich habe ich Euch ein paar Bücher vorgestellt (hier), die mir geholfen haben und es auch immer noch tun unseren christlichen Glauben mehr zu verstehen und zu verstehen. Ein weiteres…

Neulich habe ich Euch ein paar Bücher vorgestellt (hier), die mir geholfen haben und es auch immer noch tun unseren christlichen Glauben mehr zu verstehen und zu verstehen. Ein weiteres Buch, welches ich nennen könnte, wäre auch das von Kevin J. Vanhoozer Faith Speaking Understanding. In diesem Buch hilft uns der Systematiker meiner alma mater die Rolle der Theologie im alltäglichen Leben besser zu begreifen. Theologie sind nicht nur Glaubenswahrheiten, die wir mental ergreifen, sondern auch Weisheit, die wir Leben (Weisheit = gelebtes Verständnis). Unsere Glaubenswahrheiten informieren uns nicht nur, sondern formieren uns – Christus in dieser Welt zu sein.

Aber es sind nicht nur Bücher, die mich in meiner Wanderung voranbringen. Vor einigen Monaten habe ich mich mit zwei anderen Jesusnachfolgern zusammengesetzt und wir haben über eine Gründung einer neuen Gemeinschaft gesprochen. Diese soll die lokale Gemeinde keineswegs ersetzen, sondern einen Ort bieten, an dem wir auch mal „anders“ denken dürfen (leider ist das in manchen Gemeinden nicht immer so gewünscht).

Wer sind wir und was machen wir? Gut, dass Du gefragt hast…

Unsere Identität

Wir sind eine Lerngemeinschaft – christlich inspiriert – mit dem Ziel, die Transformation von Glaubensgemeinschaften und der Gesellschaft im Allgemeinen durch theologische Reflexion und deren Umsetzung durch einen interdisziplinären Beitrag zu fördern.

Unsere Vision

Eine referentielle Lerngemeinschaft, die
die interdisziplinäre-theologische Reflexion fördert

Unsere Mission

Wir reflektieren, führen Gespräche und schlagen so Alternativen (neue Denkansätze) zu aktuellen sozialen Fragen um somit zur Entwicklung der peruanischen Gesellschaft beizutragen.

Mit dieser Lerngemeinschaft wollen wir verschiedene Lerngebiete (Theologie, Soziologie, Psychologie etc.) in einen gemeinsamen/interdisziplinären Dialog führen.

Unser erstes Thema wird von einem Missiologen (Israel Mandujano, PhD) gestaltet. Das Thema lautet: „Homosexualität und Christentum“.

Das wird spannend!

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(Hinter-)Fragen

In meinem letzten Eintrag (Trintiy College) habe ich bereits erwähnt, dass mich folgende drei grobe Fragen herumtreiben: Was glauben wir eigentlich als Christen? Warum glauben wir was wir glauben? Warum…

In meinem letzten Eintrag (Trintiy College) habe ich bereits erwähnt, dass mich folgende drei grobe Fragen herumtreiben:

Was glauben wir eigentlich als Christen?

Warum glauben wir was wir glauben?

Warum tun wir was wir tun?

In den letzten paar Monaten und Jahren habe ich mit der Frage „Was ist das Evangelium?“ und nun auch „Was ist Gnade eigentlich?“ beschäftigt.

In diesem Beitrag möchte ich auf drei Bücher hinweisen, die mir hier sehr geholfen haben und mich auch immer noch herausfordern in den Schriften zu forschen. Vor ein paar Jahren (2017) begann ich mit dem Buch Saved by Allegiance Alone von Matthew Bates. In diesem Buch hilft uns Bates einige Missverständnisse bezüglich was eigentlich Glaube im biblischen Sinne bedeutet und führt uns in ein neues Verständnis der Erlösung als Treue zu Jesus – dem König.

Nun hat er dieses Jahr (2019) ein neues Buch herausgebracht: Gospel Allegiance: What Faith in Jesus Misses for Salvation in Christ. Dies ist eine Weiterführung und Vertiefung unseres Verständnisses was eigentlich das Evangelium laut dem Neuen Testament ist. Hierzu hatte ich bereits geschrieben (hier und hier).

Jetzt sitze ich an einem Buch das bereits 2015 Paul and the Gift geschrieben von einem etablierten Neutestamentler – John M. Barly (Durham University). Barclay argumentiert, dass die Theologie des Paulus von Gnade am besten im Lichte antiker Vorstellungen von Geschenk (gift) angegangen wird: Wie also hat man in der Antike ein „Geschenk“ verstanden? Barclay beschreibt weiterhin die Beziehung des Paulus zum Judentum auf eine neue Art und Weise.

Mir persönlich macht es immer wieder Freude und vertieft mein Verständnis den christlichen Glauben neu zu ergründen. Leider merke aber auch oft, dass man hier innergemeindlich auch auf viel Widerstand stößt. Aber das ist nun mal so. Ich bin aber auch immer wieder froh auf Gleichgesinnte zu stoßen und gemeinsam Jesus nachzufolgen.

Über eine von mir und zwei anderen Leuten neu gegründete Gruppe „CATI“ dann demnächst mehr.  

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Timothy Lukas Turned Eleven

A Prayer for My Son / A Letter to Him Dear Timothy, How much you have grown this year. You continue to amaze me with how you handle school and…

A Prayer for My Son / A Letter to Him

Dear Timothy,

How much you have grown this year. You continue to amaze me with how you handle school and all the challenges involved in that. You are a young man with a big heart – we thank God for that!

It is beautiful to watch you interact with your friends and to hear that you are an encourager in school to many. How wonderful!

You have also deeply reflected on the probable adoption of a new child into our family. You have offered your concerns and are willing to accept this challenging adventure for us all.

We thank our Heavenly Father for you! We thank you for keeping us honest and on track.

You continue to play ping-pong and from the get-go you have one your first tournament. This is great!

May the love of God, the grace of our Lord Jesus, and the fellowship of the Holy Spirit be with us all evermore.

We love you!

In Christ. AMEN.

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Trinity College

Schon zu Beginn meines Studiums haben mich viele Fragen herumgetrieben. Genaugenommen haben mich meine Fragen an den christlichen Glauben erst zu einem Studium motiviert. In meinem Nachsinnen neulich habe ich…

Schon zu Beginn meines Studiums haben mich viele Fragen herumgetrieben. Genaugenommen haben mich meine Fragen an den christlichen Glauben erst zu einem Studium motiviert. In meinem Nachsinnen neulich habe ich meine Fragen auf drei beschränkt:

  1. Was glauben wir eigentlich als Christen?
  2. Warum glauben wir was wir glauben?
  3. Warum tun wir was wir tun?

Vielleicht habe ich ja noch einige Jahre um darin zu forschen, bevor ich vor Ihm von Angesicht zu Angesicht sein werde.

Nun ja, neulich hatte ich Euch schon von meinen Entwicklungen im Akademischen geschrieben (siehe hier). Heute bekam ich dann auch die Antwort vom Trinity College: sie haben mich angenommen. Das freut uns riesig! Gott sei Dank!!!

Ab Januar 2020 werde ich offiziell an meinen Forschungen arbeiten. Es ist ein interdisziplinärer Ansatz exegetischer und empirischer Studien. Mein Arbeitsthema lautet (auf Englisch hört es sich besser an…): „The God who Acts: Participation (centrifugal and centripetal) in the missio DeiActs and the Iglesia Evangélica Peruana (IEP) in Arequipa (Peru): a biblio-contextual dialogue”

Ich werde akademische Lesearten mit Lesearten von Christen vor Ort untersuchen und vergleichen. Wie lesen wir bestimmte Abschnitte zur Mission in der Apostelgeschichte?

Bereits in der Vorbereitung zu meinem Forschungsantrag hat mich mein Supervisor Prof. Dr. Steve Walton kräftig unterstützt (unter zur Hilfestellung von Revd. Dr. Helen Collins). Ich bin sehr gespannt wie sich meine Forschungen entwickeln werden.

Wir sind auch jedem dankbar, der dieses Vorhaben auch finanziell mittragen möchte. Hierzu hat uns die DMG ein Projekt genehmigt. Man kann also das Projekt (P 31012 Marx Weiterbildung) im Verwendungszweck angeben und schwuppdiwupp wird es in unserem Konto der DMG gutgeschrieben. Gerne dürft Ihr mit uns beten und uns auch so begleiten. Danke für Euer Mittragen.

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Apostelgeschichte 18

Wir müssen nicht außergewöhnlich leben, um außergewöhnlich zu sein – Seine Berufung im Gewöhnlichen finden

Wir müssen nicht außergewöhnlich leben, um außergewöhnlich zu sein

Seine Berufung im Gewöhnlichen finden

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Grüße unserer Jungs

Wenn Du hier klickst, kannst Du eine kleine Videobotschaft unserer Jungs anschauen. Sie hatten dieses Video als Gruß für die Kinder der FeG Darmstadt gestaltet. Bei unserem Missionsgottesdienst am 01.09….

Wenn Du hier klickst, kannst Du eine kleine Videobotschaft unserer Jungs anschauen.
Sie hatten dieses Video als Gruß für die Kinder der FeG Darmstadt gestaltet. Bei unserem Missionsgottesdienst am 01.09. wurde es abgespielt. Dies war und ist ein tolles Video der Jungs.

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Ein Leib

Nach nun gut zwei Jahren in Peru bin ich mehr und mehr überzeugt theologische Ausbildung als einen der Schwerpunkte in unserer Unterstützung der Gemeinden vor Ort zu sehen. Klar gibt…

Nach nun gut zwei Jahren in Peru bin ich mehr und mehr überzeugt theologische Ausbildung als einen der Schwerpunkte in unserer Unterstützung der Gemeinden vor Ort zu sehen. Klar gibt es auch viele andere Einsatzmöglichkeiten, aber eine fundierte theologisch-biblische Ausbildung der Leiter der Gemeinden ist dringend nötig und hat Vorrang in meinem Involviert-Sein in Arequipa.

Zu meinem Erstaunen stellte ich recht früh das Vorhandensein verschiedener theologische Ausbildungsstätten fest. So sah oder hörte ich von einem Seminar der Baptisten, einem der Presbyterianer, einem der Lutheraner und natürlich einem von der Iglesia Evangélica Peruana (IEP; die Denomination, mit der wir primär zusammenarbeiten).

Mit dieser Feststellung entwickelte sich fast gleichzeitig ein Wunsch, ein Traum. Wie sehe wohl eine Institution aus an der die verschiedenen Gemeindebünde und Denominationen zusammenkommen, um gemeinsam aus den Heiligen Schriften und der Kirchengeschichte zu lernen? So frei nach dem Motto des Paulus: „Ihr seid ja ein Leib; in euch lebt der eine Geist; und ihr habt die eine Hoffnung bei eurer Berufung bekommen. Ihr habt nur einen Herrn, einen Glauben, eine Taufe. Und über allen ist der eine Gott, der Vater von allen, der durch alle und in allen wirkt“ (Eph 4,4-6)

Dieser Traum ist in meinem Herzen und meine zeitlichen Vorstellungen belaufen sich auf die nächsten 10-15 Jahre.

In den letzten paar Monaten habe ich per „Zufall“ über mehrere Kontakte eine Beziehung zu dem lutherischen Seminar (Seminario Teológico Luterano Latinamericano; SETELA) in Arequipa aufbauen können. Dazu gleich noch etwas mehr.

Auch in dem Bibelinstitut der IEP gab es in der letzten Zeit erhebliche Veränderungen. Zu einem haben wir einen neuen Direktor und zum anderen bin ich nun Mitglied des Leitungsteams (órgano consultivo) des Bibelseminars. Ein langer Weg langsamer Veränderungen (strukturell, curricular, Fakultät, Räumlichkeiten, etc.) steht uns nun bevor und ich freue mich meine Zeit hier investieren zu dürfen.

Nun zurück zu den Lutheranern. Sie hörten, dass ich einen bzw. zwei Mastertitel habe und fragten ob ich nicht auch Interesse hätte bei ihnen zu unterrichten. Sie sind gerade im Prozess eine staatlich anerkannte Hochschule zu werden. In Peru wird gerade vom Erziehungsministerium und dem Ministerium des Universitätswesens eine höhere Messlatte angelegt um sich so dem internationalen akademischen Arbeiten anzugleichen. Dies bedeutet unter anderem, dass eine staatlich anerkannte Hochschule Professoren benötigt, die mindestens einen Masterabschluss haben. Deshalb die Anfrage der Lutheraner an mich.

In diesen Gesprächen wurde mir auch einige Gedanken der Lutheraner offen dargelegt. Die Führungslinie möchte gerne das Seminar für weitere Denominationen öffnen. Erst dachte ich, dies beziehe sich primär auf die Fakultät. Doch damit lag ich falsch. Dies soll auch für Studenten gelten. Eine gemeinsame Institution der verschiedenen Gemeinden Arequipas. Man könnte ja durchaus die meisten Kurse gemeinsam gestalten und könnte dann die Studentenschaft aufteilen, wenn es um Pastoraltheologie, Liturgie und andere „Gemeindebund-interne“ Dinge geht.

Ich habe mich riesig hierüber gefreut. Nun galt es auch noch dem neuen Direktor von dieser Idee zu erzählen. Auch er nahm diese Nachricht als Freudensnachricht auf und so hatten wir vor meiner Abreise nach Deutschland das erste gemeinsame Treffen und Gespräch der Lutheraner und der IEP.

Es bleibt spannend die weiteren Entwicklungen hier zu sehen …

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