Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Autor: Benjamin Marx

Fahrzeug – gebraucht

Mensch, schon ein Jahr vorbei (sogar schon etwas mehr). Viele schöne Eindrücke und Erlebnisse liegen hinter uns. Aber dies ist ja alles erst der Anfang und nicht Alles war und…

Mensch, schon ein Jahr vorbei (sogar schon etwas mehr). Viele schöne Eindrücke und Erlebnisse liegen hinter uns. Aber dies ist ja alles erst der Anfang und nicht Alles war und ist schön … wir leben nun mal in einer Welt, in der eben nicht alles schön ist.

Was aber schön ist (und durchaus anstrengend), sind die Hochlandreisen, die ich im Zuge der theologischen Ausbildung vor Ort (TEE – Theological Education by Extension) mache. Die Zusammenkünfte sind meisten irgendwo in der Pampa; also wortwörtlich. Um diese Orte im Hochland (3.500 – 5.000m) überhaupt mit Materialien erreichen zu können, hat uns bisher Markus Völker (ab September international Leiter der SEAN Arbeit) mit seinem Auto gut gedient. Nun wird Markus aber mit seiner Familie im Dezember nach Europa zurückkehren um zentraler leben zu können – denn die internationale Arbeit erfordert viele Reisen nach Asien, Afrika und Lateinamerika.

Nun ja, das ist für uns etwas Schade, aber dies stand bereits im Vorhinein fest. Die gute Nachricht ist, dass Markus uns sein Fahrzeug Mitsubishi L200 mit Vierradantrieb und Carryboy („großer Kofferaum“) zu einem günstigen Preis von 12.000 € verkauft.

Dieses Fahrzeug ermöglicht es uns Material zu den Studenten und Pastoren im Hochland zu bringen und auch selbst dorthin zu gelangen. Bei den Gesprächen wann wir uns wo als nächstes treffen werden, ist oftmals die erste Frage: „Steht das Auto zur Verfügung?“ Denn ohne das Auto ist der Dienst kaum möglich, Material, wir und auch die hermanos des Hochlands werden hiermit transportiert. Im Hochland gibt es auch oftmals keine geteerten Straßen. Wenn es dann noch regnet oder schneit, ist man über das Auto wirklich froh!

Es ist ein gebrauchtes Auto, das wirklich gebraucht wird!

Hier kommt Ihr ins Spiel… Da dies ein Dienstwagen ist, hat die DMG uns erlaubt ein „Projekt“ zu starten, um das Auto abkaufen zu können. Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit ein Auto für das Hochland zur Verfügung zu haben. Bei diesem Auto wissen wir was wir an ihm haben (Dank Markus guter Pflege) und dass es noch viele Jahre halten wird, um gute Dienste zu leisten.

Wer diesen Erwerb unterstützen möchte, kann dies folgendermaßen tun:

Wie gewohnt eine Überweisung an die DMG (siehe Info rechts) mit folgendem Vermerk:

„P 31011 Marx, Fahrzeug“

Wir danken Euch!

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Jüngerklatsch

Thema: Fliehen und Jagen In diesen kurzen Episoden unterhalten sich zwei Theologen über Jesus, das alltägliche Leben und genießen dabei Kaffee, obwohl sie auf zwei Kontinenten leben. Was könnte spannender…

Thema: Fliehen und Jagen

In diesen kurzen Episoden unterhalten sich zwei Theologen über Jesus, das alltägliche Leben und genießen dabei Kaffee, obwohl sie auf zwei Kontinenten leben. Was könnte spannender und entspannender sein als sich in regelmäßigen Abständen zum Jüngerklatsch zu treffen? Bist Du dabei?

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Hebräerbrief

In den nächsten Wochen (Monaten?) werde ich langsam und stetig Gedanken zum Hebräerbrief posten. Eine gute Übersicht über den Hebräerbrief bietet das Video vom Bibelprojekt mit dem heute die Serie…

In den nächsten Wochen (Monaten?) werde ich langsam und stetig Gedanken zum Hebräerbrief posten. Eine gute Übersicht über den Hebräerbrief bietet das Video vom Bibelprojekt mit dem heute die Serie zum Hebräerbrief beginnt:

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Cono Norte

Letzten Sonntag hatten Markus und ich wieder eine gemeinsame Reise im Zuge der theologischen Ausbildung vor Ort. Da dieses Treffen innerhalb der Stadt Arequipa war (Cono Norte ist ein Stadtteil),…

Letzten Sonntag hatten Markus und ich wieder eine gemeinsame Reise im Zuge der theologischen Ausbildung vor Ort. Da dieses Treffen innerhalb der Stadt Arequipa war (Cono Norte ist ein Stadtteil), haben wir nur einen Tag anstatt einem Wochenende gehabt.

Dieses Treffen war aber nicht nur zeitlich anders. Anstatt der üblichen „3-8“ Leute waren wir diesmal wesentlich mehr. Es waren über 100 Studenten angemeldet, und es kamen so zwischen 50-70 (es ist nicht immer klar wer Student ist, da viele mit Familie anreisen und auch manche Geschwister der Gemeinde vor Ort anwesend sind).

Es gab diesmal auch noch ein weiteres Highlight. Im Zuge der Veranstaltung wurde auch ein stückweit Abschied von Markus genommen. Da wir mit einer Gruppe/einem Ort uns immer nur alle 6 Monate treffen, war dies für Cono Norte die Chance sich bei Markus zu bedanken und ihm Gottes reichen Segen zu wünschen.

Dies war ein sehr bewegender Augenblick und zeigte mir wiederum wie sehr unsere Quechua-Geschwister die Anwesenheit, das Mittragen und das Beisammensein mit den Missionaren schätzen. Danke Herr, dass ich hier sein darf!

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Babel

Im heutigen Text meines Bibellesens durch das Buch der Offenbarung (letztes Buch der Bibel) las ich heute folgendes (Kapitel 21 Verse 1-4): Danach sah ich einen neuen Himmel und eine…

Im heutigen Text meines Bibellesens durch das Buch der Offenbarung (letztes Buch der Bibel) las ich heute folgendes (Kapitel 21 Verse 1-4):

Danach sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Der frühere Himmel und die frühere Erde waren vergangen; auch das Meer gab es nicht mehr. Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, schön wie eine Braut, die sich für ihren Bräutigam geschmückt hat. Und vom Thron her hörte ich eine mächtige Stimme rufen: »Seht, die Wohnung Gottes ist jetzt bei den Menschen! Gott wird in ihrer Mitte wohnen; sie werden sein Volk sein – ein Volk aus vielen Völkern, und er selbst, ihr Gott, wird ´immer` bei ihnen sein. Er wird alle ihre Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid und keine Schmerzen, und es werden keine Angstschreie mehr zu hören sein. Denn was früher war, ist vergangen.«

Ich muss gestehen, dass dies einer meiner „Lieblingstexte“ der Bibel ist. Normalerweise fällt mein Fokus auf die „Wohnung Gottes“ und wie sich das Bild der Wohnung Gottes (Stiftshütte [Zelt] und Tempel) durch die ganze Bibel zieht. Aber heute wurde mein Augenmerk durch einen Kommentar auf etwas anderes gelenkt: das neue Jerusalemauf das „neue Jerusalem“ (wie oben im Bild von Pieter Brueghel dem Älteren, [1563] zu sehen ist). Aber nicht auf das neue Jerusalem im Allgemeinen, sondern als das neue Jerusalem als die Vollendung: die Vollendung der Freude – Gott und Mensch zusammen.

Diese Vollendung ist durch Gott erlangt. Es ist nicht das Handeln des Menschen. Und genau hier hat der Kommentar mir geholfen. Das neue Jerusalem (von Gott gesandt) als Kontrast zum Turm von Babel (von Menschen erschaffen).

Im Alten Testament (1. Mose oder auch „Genesis“ genannt) finden wir die Geschichte des „Turmbaus zu Babel“. Im Kapitel 11 Vers 4 lesen wir: Turmbau zu Babel„Sie sagten: »Ans Werk! Wir bauen uns eine Stadt mit einem Turm, der bis an den Himmel reicht! Dann wird unser Name in aller Welt berühmt.«“ Der Mensch wollte also sich einen eigenen Namen machen (man merke den Kontrast zu der Bitte des Vaterunsers: „Dein Name [Gottes Name] werde geheiligt“) und sich einen Weg in den Himmel bahnen.

Dies kann man mit vielen „religiösen“ Versuchen vergleichen, in denen man versucht sich einen Weg zu Gott zu bahnen. Wir versuchen durch unsere eigenen Werke Gott zu beeindrucken (oder wie in Babel zu verachten). Geheiligt werde Dein Name!Der Schreiber von Genesis lässt sich die Ironie aber nicht nehmen, wenn er im Vers 5 schreibt: „Da kam der Herr vom Himmel herab, um die Stadt und den Turm anzusehen, die sie bauten.“ Gott kommt vom Himmel herab … also ganz so „hoch“ kann der Turm ja dann doch nicht geworden sein.

Nun aber mal die Ironie beiseitegeschoben. Gott kam tatsächlich vom Himmel herab, und zwar in Jesus – Jesus der Menschensohn und Gottessohn. In Jesus versöhnt Gott die Welt mit sich.

»Seht, die Wohnung Gottes ist jetzt bei den Menschen!
Gott wird in ihrer Mitte wohnen; sie werden sein Volk sein – ein Volk aus vielen Völkern, und er selbst, ihr Gott, wird ´immer` bei ihnen sein.
Er wird alle ihre Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid und keine Schmerzen, und es werden keine Angstschreie mehr zu hören sein.
Denn was früher war, ist vergangen.«

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Gebet an Paulus!?!

Wie manche von Euch vielleicht schon wissen, nehme ich als Gasthörer an der Universidad Católica de Santa María (UCSM) teil. Ich mache dies aus verschiedenen Gründen. Zu Einem hilft es…

Wie manche von Euch vielleicht schon wissen, nehme ich als Gasthörer an der Universidad Católica de Santa María (UCSM) teil. Ich mache dies aus verschiedenen Gründen. Zu Einem hilft es mir das universitäre Leben in Peru kennen zulernen; zum Anderem kann ich so meine Spanischkenntnisse verbessern. Noch ein Grund ist, dass ich durch den Unterricht Realidad Nacional die Geschichte und Kultur Perus besser verstehe. In dem Programm der Theologie (auf Bachelor-Ebene) kann ich einfach so teilnehmen und die Mitstudenten haben mich prima aufgenommen (in diesem Video könnt ihr auch meine Kommilitonen sehen…ist allerdings auf Spanisch).

Naja, warum ich eigentlich diesen Eintrag schreibe, hat einen anderen Grund. Eine der Ordensschwestern kam nach dem Unterricht auf mich zu und gab mir einen Flyer für Veranstaltungen eines Bücherladens, in dem sie zu arbeiten scheint. Die Veranstaltungen klingen spannend und ich werde bestimmt einmal reinschauen.

Dann drehte ich den Flyer einmal um. Da war ich dann schon etwas schockiert…denn was ich da las, ist meines Eerachtens „etwas“ problematisch:

Grob übersetzt heißt es:

Oh heiliger Apostel Paulus,
unser Vater, Lehrer und Wegweiser,
dir sind wir dankbar und von dir erbitten wir,
dass du in uns die Geistesgabe Gottes wiederbelebst,
dass du uns zur Erkenntnis der Liebe Christi führst
und dass du die Früchte des Geistes fruchtbar machst.

An diesem Gebet sieht man wie weit der Protestantismus vom Römischen Katholizismus entfernt ist. Natürlich muss hier noch hinzugefügt werden, dass der Katholizismus in Lateinamerika ein anderer ist als der, den ich in den USA oder in Deutschland antreffe.

Nun bin ich kein Experte – weder im Katholizismus, noch in der Ikonographie –, jedoch wäre laut dem Neuen Testament solch ein Gebet an Christus oder den Vater gerichtet und nicht an einen der Heiligen … mag es auch der Apostel Paulus sein.

Es widerstrebt mir sehr solche Gebete zu sehen. Jedoch versuche ich auch die Motivation und die Gedanken hierzu zu verstehen. Dafür brauche ich Zeit, Geduld und die richtigen Gesprächspartner.

Oh heiliger Christus Jesus
Weg zum Vater und unser Lehrer,
dir danken wir und erbitten von dir,
dass du die Geistesgaben in uns wiederbelebst,
dass du uns zur Erkenntnis deiner Liebe führst,
und dass wir fruchtbar werden für dich.

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