Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Autor: Benjamin Marx

Jason Turned Seven

A Prayer for My Son / A Letter to Him – Jason Esra Turned Seven Dear Jason, Amazingly, a year has already passed by. You are not going to kindergarten…

A Prayer for My Son / A Letter to Him – Jason Esra Turned Seven

Dear Jason,

Amazingly, a year has already passed by. You are not going to kindergarten anymore but are no part of the big boys – you are going to school. And it seems to me you are truly enjoying school – especially creating friendships with other children.

You still love to dress yourself with different costumes each (especially the ninja costume). You are amazing. The way you play, the way you listen to music, the way you are. Thanks be to God!

Thank you for teaching me how to have fun and not be so serious all the time. May God always be with you and grow you into the man you were created for!

We love you dearly!

In Christ, Amen.

Papa

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Chaclaya

Vom 04. bis zum 06. Mai war ich wieder im Hochland Arequipas unterwegs. Diesmal war ich alleine – naja nicht ganz. René, der Leiter der theologischen Ausbildung vor Ort war…

Vom 04. bis zum 06. Mai war ich wieder im Hochland Arequipas unterwegs. Diesmal war ich alleine – naja nicht ganz. René, der Leiter der theologischen Ausbildung vor Ort war natürlich auch mit dabei. Alleine aber in dem Sinne, dass Markus diesmal nicht dabei war.

Das war schon etwas aufregender. Denn diesmal musste ich konstant aufpassen, falls zwischen dem ganzen Quechua eine Frage an mich auf Spanisch gestellt werden sollte – war hier und da auch geschah. Es ist jedoch ziemlich anstrengend die ganze Zeit voll aufmerksam dabei zu sein, wenn man weiß, dass gerade kein Spanisch gesprochen wird und man eh nichts versteht.

Da Markus diesmal nicht mit konnte, waren wir auf den normalen Busverkehr angewiesen. Das hat sehr gut geklappt und nach ca. 3,5h sind wir auch in Chaclaya (im Distrikt San Juan de Tarucani) angekommen. Chaclaya ist ein kleiner Ort mit evtl. 150-200 Einwohnern. Die meisten sind jedoch unterwegs – meistens in der Stadt Arequipa – um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Auch viele der Jugendlichen sind in die Stadt gezogen, um dort zu studieren oder zu arbeiten.

René und ich waren bei einer Witwe untergebracht, die auf ihrem kleinen Grundstück zwei „Zementhütten“ hat. So nach und nach trafen dann auch die Studenten ein. Da es aber in der Gegend noch eine andere Veranstaltung gab und eine Hochzeit in Arequipa anstand, kamen insgesamt so um die 5 Studenten.

Zum Frühstück, Mittag- und Abendessen gab es jeweils eine ordentliche Portion Reis mit Kartoffeln und ein wenig Alpakafleisch. Diese ausgewogene Mahlzeit hat mir dann am Samstag sehr auf den Magen geschlagen, so dass das Plumpsklo zu einem Ort der ständigen Erleichterung wurde. Etwas fiebrig habe ich mich dann samstags etwas früher ins Bett gelegt.

Die meisten Menschen in Chaclaya haben Alpakas. Auch unsere Gastgeberin hatte mehrere Alpakas, auf die sie aufpasste. Am Samstagmorgen wurde dann vor dem Frühstück ein Alpaka geschlachtet um uns zu versorgen und dann Fell zu verkaufen.

Insgesamt war es eine sehr gute Reise und ich konnte René (der ein sehr gutes Spanisch spricht) etwas besser kennenlernen. Obwohl man nicht wirklich viel „macht“, merkt man, dass die meisten sehr dankbar sind, dass ein Missionar anwesend ist. Dies gibt ihnen und ihrer Arbeit Wertschätzung. Dies ist etwas, was ich einen „Dienst der Präsenz“ nenne.

René hat jedoch noch weitere Vorstellungen wie man Unterrichtseinheiten oder ähnliches in dieser Zeit einführen kann. Da die theologische Ausbildung vor Ort auf Büchern, wöchentliches Treffen der Studenten mit Mentoren und Examen basiert, ist unsere Arbeit an den Wochenenden (2x im Jahr in einem Distrikt) eher administrativ und auch manchmal seelsorgerlich.

 

Ich bin sehr gespannt wie diese Arbeit in Zukunft für mich aussehen mag und was Gott noch so alles mit uns vorhat!

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Jüngerklatsch

Thema: Beruf & Geld In diesen kurzen Episoden unterhalten sich zwei Theologen über Jesus, das alltägliche Leben und genießen dabei Kaffee, obwohl sie auf zwei Kontinenten leben. Was könnte spannender…

Thema: Beruf & Geld

In diesen kurzen Episoden unterhalten sich zwei Theologen über Jesus, das alltägliche Leben und genießen dabei Kaffee, obwohl sie auf zwei Kontinenten leben. Was könnte spannender und entspannender sein als sich in regelmäßigen Abständen zum Jüngerklatsch zu treffen? Bist Du dabei?

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Souverän

Der HERR hat’s gegeben, der HERR hat’s genommen; der Name des HERRN sei gelobt! (Hiob 1,21) Wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die…

Der HERR hat’s gegeben, der HERR hat’s genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
(Hiob 1,21)

Wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
(Römer 8,28)

Als ich letztens von dem schweren Unfall in unserer Nähe gehört habe, bei dem zwei Deutsche ums Leben kamen und zehn weitere verletzt wurden, kamen mir Gedanken der Hilflosigkeit.

Was macht man als Tourist, wenn man in so einem schweren Unfall verwickelt ist und evtl. die Landessprache nicht spricht? Wie kommuniziert man mit den Behörden, mit den Ärzten? Von welcher Hoffnung, wenn überhaupt, kann man da noch sprechen? Ich bin froh, dass sich zwei unserer deutschen Missionare auf den Weg gemacht haben, die Leute im Krankenhaus zu besuchen, sie zu trösten, ihnen bei Übersetzungen zu helfen, ihre Angehörigen (die aus Deutschland kamen) in ihr Haus aufzunehmen usw.

So ein Unfall ist eine schwere Tragödie und ich will diese gar nicht erst versuchen vollkommen zu verstehen oder theologisch zu deuten. In diesem Beitrag möchte ich lediglich ein paar Gedanken zu der Losung am 25. April 2018 niederschreiben. Primär zu dem Vers aus Hiob:

Der HERR hat’s gegeben, der HERR hat’s genommen;
der Name des HERRN sei gelobt!

Dieser Vers wird auch in modernen Lobpreisliedern gesungen. So heißt es in einer „bridge“ eines Liedes:

English Deutsch Español
You give and take away
God give and take away
My heart will choose to say
Lord, blessed be Your name
Du gibst und nimmst hinweg
Du gibst und nimmst hinweg
Mein Herz ruft aus zu Dir
Dein Name sei gelobt

Tú das y tomas, Dios
Tú das y tomas, Dios
Y yo siempre diré
Bendito eres Señor

Oft frage ich mich, ob wir uns bewusst sind, was wir da eigentlich singen. Den ersten Teil kann ich natürlich theologisch zustimmen. Der Herr des Universums hat selbstverständlich das Recht so zu handeln wie es Seiner Natur entspricht. Ob ich aber jedes Mal „gepriesen sei der Herr“ rufen kann, das kann ich nur schwer singen.

Ähnlich geht es mir bei dem Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen” von Dietrich Bonhoeffer. Dort heißt es in einer Strophe:

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bitter’n
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.

Bonhoeffer hat es aus der Kraft Gottes so erlebt und gelebt. Ich möchte solche Strophen aber nicht einfach so daher singen (und das am besten noch mit einer Tasse Kaffee in der Hand…). Ich kenne mich und mein Herz und bete oft innerlich bei solchen Liedern, dass Gott mir die Kraft dazu schenken möchte und mein Herz bewahrt.

Zum Schluss noch drei wichtige Aussagen, an denen ich festhalte. Als Theologe und Christ beharre ich an diesen Überzeugungen:

  1. Gott ist gut; Er ist unser Vater und liebt uns
  2. Gott ist souverän; Er hält Alles in Seiner Hand und hat Alles unter Kontrolle
  3. Gott kam zu uns in Jesus Christus und hat am Kreuz gelitten; Er ist kein Gott, der fern des Leidens bleibt
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Chivay

Am letzten Wochenende war ich mit Markus Völker im Hochland Arequipas – in Chivay. Dort gab es eine Zusammenkunft (taller) der Studenten des Programmes E.T.E. (Educación Teológica por Extensión; im…

Am letzten Wochenende war ich mit Markus Völker im Hochland Arequipas – in Chivay. Dort gab es eine Zusammenkunft (taller) der Studenten des Programmes E.T.E. (Educación Teológica por Extensión; im Deutschen „Theologische Ausbildung vor Ort“; im Englischen „Theological Education by Extension“ [TEE]). Dies war eine besondere Zeit, da es für mich der erste „richtige“ taller im Hochland war. Für 2 Tage haben wir mit den Leitern der Quechua verbracht, viel gelacht, gesungen und auch so einiges gelernt. Was mich besonders an dieser Arbeit freut, ist die Herzlichkeit der Menschen. Und noch etwas (wahrscheinlich sogar wichtiger als das eben genannte), was ich richtig klasse finde, ist, dass die Leitung der E.T.E. Arbeit in peruanischer Hand liegt. Im Bild rechts könnt ihr hermano René sehen, der gerade etwas vorträgt. René ist Quechua, der in Arequipa lebt, und leitet die E.T.E. Arbeit in der Provinz Arequipas.

Außer der Herausforderung der Höhe, gibt es zwei Aspekte mit denen man „zu kämpfen“ hat. Das eine ist das Essen. Ich meine  nicht, dass das Essen nicht schmeckt – ganz im Gegenteil! Sondern ich spreche von den Portionen. Die Quechua sind oft Alpakabauern und arbeiten den ganzen Tag auf dem Feld und auf der Heide. Deshalb haben sie auch oft ordentlichen Appetit.

Einmal konnte ich meine Portion nicht leer essen. Daraufhin fragte ich einen hermano neben mir, ob es ihm etwas ausmachen würde mir behilflich zu sein. Ein breites Grinzen füllte sein Gesicht und meine Portion war im Nu verschwunden. Im Bild links seht ihr das Sonntag morgen Frühstück – Kartoffel, Habas (eine Art Bohne) und Hühnchen.

Der zweite Kampf ist ein Kampf mit der Kälte. Im Hochland kann es bitter kalt werden und die Räume sind weder beheizt noch isoliert. Deshalb haben Markus und ich uns in Schlafsäcke, Decken und Mützen eingehüllt um bei den 11°C ein wenig schlafen zu können. Morgens hat man da nicht unbedingt Lust aufzustehen (oftmals treffen sich die hermanos bereits um 5 Uhr um miteinander zu beten und zu singen). Wenn es dann aber die Sonne mal über einen der Berge in den Anden geschafft hat, dann sucht man sich schnell einen Platz um etwas in der Sonne zu baden.

Unten ist das Gebäude in den wir gegessen und geschlafen haben. Rechts könnt ihr dann auch nochmals René (etwas von den mamacitas eingeengt) sehen, der sich mit anderen auf den Weg in ein benachbartes Dorf macht.

 

 

 

 

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Rundbrief April 2018

Hier findet Ihr unseren neuesten Rundbrief. Ungefähr viermal im Jahr werden wir einen solchen Brief an unsere Freunde und Unterstützer verschicken. Darüber hinausgehen sind natürlich die Einträge auf unserer Startseite…

Hier findet Ihr unseren neuesten Rundbrief. Ungefähr viermal im Jahr werden wir einen solchen Brief an unsere Freunde und Unterstützer verschicken. Darüber hinausgehen sind natürlich die Einträge auf unserer Startseite auf aktuellem Stand und stehen Euch zur Verfügung.

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