Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Autor: Benjamin Marx

Padrenuestro

Ein großer Teil der theologischen Ausbildung in Arequipa, in dem ich involviert bin, besteht aus dem Unterricht an dem Instituto Superior de Teología en Arequipa (oder auch einfach nur ISTA…

Ein großer Teil der theologischen Ausbildung in Arequipa, in dem ich involviert bin, besteht aus dem Unterricht an dem Instituto Superior de Teología en Arequipa (oder auch einfach nur ISTA genannt). Die volle Unterrichtszeit ist noch auf drei Monate (Januar bis März) beschränkt. Hinzu kommt der Unterricht an der Abendschule, die das ganze Jahr über stattfindet. Neuerdings gibt es auch im Winter (August) eine Konferenz der ISTA.

Ich hatte das Vorrecht an der ersten Konferenz des Instituts teilzunehmen und durfte sogar den Abschlussvortrag am Samstagabend halten. Das Thema der Konferenz lautete „Vorschläge für die Entwicklung lokaler Kirchen“. Am ersten Abend hörten wir einen meiner Kollegen zur momentanen Lage der Iglesia Evangélica Peruana (I.E.P.) und dass viele nicht mehr die Grundpfeiler unseres christlichen Glaubens kennen.

Mein Vortag beschäftigte sich mit dem „Vater unser“ (Padrenuestro), wie es Grundsätze unseres Glaubens formuliert und wie man es missiologische lesen kann. Die drei Hauptfragen waren: (1) Was sagt uns dieses Gebet über das Herz Gottes? (2) Welche ist die Mission Gottes? Und (3) Welche Rolle spielen wir (individuell und als lokale Gemeinde) in dieser Mission?

Da mein Spanisch im Freireden noch nicht ganz so gut ist, habe ich den größten Teil wie eine Vorlesung gehalten … also vorgelesen.

Dies war eine gute Erfahrung und ich habe auch sehr positive Rückmeldung bekommen (da ich es etwas „akademischer“ gestaltet habe als meine beiden Vorgänger, war ich mir nicht ganz so sicher, ob ich mit meinem „Stil“ etwas zu viel verlangte).

Jetzt besteht sogar die evtl. Chance bei einer Fachzeitschrift für Missiologie meinen Artikel zu veröffentlichen. Das freut mich riesig! Je nach zeitlicher Abfolge (und Annahme des Artikels) wäre dieser Fachartikel mein Erster (und das auch noch auf Spanisch). Ein anderer Artikel (eine Art Zusammenfassung meiner Masterarbeit  zum Thema „Paulus, Plutarch und die Unterordnung der Ehefrau“) ist schon seit längerem in der „pipeline“ (auf Englisch) und wartet nur noch darauf vom Herausgeber korrekt formatiert und publiziert zu werden (dazu dann etwas mehr … zur gegebener Zeit).

 

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Jüngerklatsch

Thema: AT Allstars – Jona In diesen kurzen Episoden unterhalten sich zwei Theologen über Jesus, das alltägliche Leben und genießen dabei Kaffee, obwohl sie auf zwei Kontinenten leben. Was könnte…

Thema: AT Allstars – Jona

In diesen kurzen Episoden unterhalten sich zwei Theologen über Jesus, das alltägliche Leben und genießen dabei Kaffee, obwohl sie auf zwei Kontinenten leben. Was könnte spannender und entspannender sein als sich in regelmäßigen Abständen zum Jüngerklatsch zu treffen? Bist Du dabei?

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Fahrzeug – gebraucht

Mensch, schon ein Jahr vorbei (sogar schon etwas mehr). Viele schöne Eindrücke und Erlebnisse liegen hinter uns. Aber dies ist ja alles erst der Anfang und nicht Alles war und…

Mensch, schon ein Jahr vorbei (sogar schon etwas mehr). Viele schöne Eindrücke und Erlebnisse liegen hinter uns. Aber dies ist ja alles erst der Anfang und nicht Alles war und ist schön … wir leben nun mal in einer Welt, in der eben nicht alles schön ist.

Was aber schön ist (und durchaus anstrengend), sind die Hochlandreisen, die ich im Zuge der theologischen Ausbildung vor Ort (TEE – Theological Education by Extension) mache. Die Zusammenkünfte sind meisten irgendwo in der Pampa; also wortwörtlich. Um diese Orte im Hochland (3.500 – 5.000m) überhaupt mit Materialien erreichen zu können, hat uns bisher Markus Völker (ab September international Leiter der SEAN Arbeit) mit seinem Auto gut gedient. Nun wird Markus aber mit seiner Familie im Dezember nach Europa zurückkehren um zentraler leben zu können – denn die internationale Arbeit erfordert viele Reisen nach Asien, Afrika und Lateinamerika.

Nun ja, das ist für uns etwas Schade, aber dies stand bereits im Vorhinein fest. Die gute Nachricht ist, dass Markus uns sein Fahrzeug Mitsubishi L200 mit Vierradantrieb und Carryboy („großer Kofferaum“) zu einem günstigen Preis von 12.000 € verkauft.

Dieses Fahrzeug ermöglicht es uns Material zu den Studenten und Pastoren im Hochland zu bringen und auch selbst dorthin zu gelangen. Bei den Gesprächen wann wir uns wo als nächstes treffen werden, ist oftmals die erste Frage: „Steht das Auto zur Verfügung?“ Denn ohne das Auto ist der Dienst kaum möglich, Material, wir und auch die hermanos des Hochlands werden hiermit transportiert. Im Hochland gibt es auch oftmals keine geteerten Straßen. Wenn es dann noch regnet oder schneit, ist man über das Auto wirklich froh!

Es ist ein gebrauchtes Auto, das wirklich gebraucht wird!

Hier kommt Ihr ins Spiel… Da dies ein Dienstwagen ist, hat die DMG uns erlaubt ein „Projekt“ zu starten, um das Auto abkaufen zu können. Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit ein Auto für das Hochland zur Verfügung zu haben. Bei diesem Auto wissen wir was wir an ihm haben (Dank Markus guter Pflege) und dass es noch viele Jahre halten wird, um gute Dienste zu leisten.

Wer diesen Erwerb unterstützen möchte, kann dies folgendermaßen tun:

Wie gewohnt eine Überweisung an die DMG (siehe Info rechts) mit folgendem Vermerk:

„P 31011 Marx, Fahrzeug“

Wir danken Euch!

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Jüngerklatsch

Thema: Fliehen und Jagen In diesen kurzen Episoden unterhalten sich zwei Theologen über Jesus, das alltägliche Leben und genießen dabei Kaffee, obwohl sie auf zwei Kontinenten leben. Was könnte spannender…

Thema: Fliehen und Jagen

In diesen kurzen Episoden unterhalten sich zwei Theologen über Jesus, das alltägliche Leben und genießen dabei Kaffee, obwohl sie auf zwei Kontinenten leben. Was könnte spannender und entspannender sein als sich in regelmäßigen Abständen zum Jüngerklatsch zu treffen? Bist Du dabei?

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Hebräerbrief

In den nächsten Wochen (Monaten?) werde ich langsam und stetig Gedanken zum Hebräerbrief posten. Eine gute Übersicht über den Hebräerbrief bietet das Video vom Bibelprojekt mit dem heute die Serie…

In den nächsten Wochen (Monaten?) werde ich langsam und stetig Gedanken zum Hebräerbrief posten. Eine gute Übersicht über den Hebräerbrief bietet das Video vom Bibelprojekt mit dem heute die Serie zum Hebräerbrief beginnt:

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Cono Norte

Letzten Sonntag hatten Markus und ich wieder eine gemeinsame Reise im Zuge der theologischen Ausbildung vor Ort. Da dieses Treffen innerhalb der Stadt Arequipa war (Cono Norte ist ein Stadtteil),…

Letzten Sonntag hatten Markus und ich wieder eine gemeinsame Reise im Zuge der theologischen Ausbildung vor Ort. Da dieses Treffen innerhalb der Stadt Arequipa war (Cono Norte ist ein Stadtteil), haben wir nur einen Tag anstatt einem Wochenende gehabt.

Dieses Treffen war aber nicht nur zeitlich anders. Anstatt der üblichen „3-8“ Leute waren wir diesmal wesentlich mehr. Es waren über 100 Studenten angemeldet, und es kamen so zwischen 50-70 (es ist nicht immer klar wer Student ist, da viele mit Familie anreisen und auch manche Geschwister der Gemeinde vor Ort anwesend sind).

Es gab diesmal auch noch ein weiteres Highlight. Im Zuge der Veranstaltung wurde auch ein stückweit Abschied von Markus genommen. Da wir mit einer Gruppe/einem Ort uns immer nur alle 6 Monate treffen, war dies für Cono Norte die Chance sich bei Markus zu bedanken und ihm Gottes reichen Segen zu wünschen.

Dies war ein sehr bewegender Augenblick und zeigte mir wiederum wie sehr unsere Quechua-Geschwister die Anwesenheit, das Mittragen und das Beisammensein mit den Missionaren schätzen. Danke Herr, dass ich hier sein darf!

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