Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Autor: Daniela Marx

SLC 2020

SLC ist die „Spiritual Life Conference“, die einmal im Jahr in der Nähe von Lima stattfindet und bei der sich alle SIM Missionare Perus zusammenfinden. Dieses Mal hatten wir uns…

SLC ist die „Spiritual Life Conference“, die einmal im Jahr in der Nähe von Lima stattfindet und bei der sich alle SIM Missionare Perus zusammenfinden.

Dieses Mal hatten wir uns vorgenommen mit dem Auto nach Kawai zu fahren (ca. 14 Stunden), weil es dann doch billiger ist als 5 Flugtickets in der Sommersaison kaufen zu müssen. Es war eine wunderschöne Strecke die Panamerica hoch, die meistens am Meer entlang führte. So konnten wir noch einiges von der Vielfalt Perus miterleben.

An zwei Orten hatten wir übernachtet, um die lange Fahrt etwas aufzulockern und mehr von der Schönheit Perus zu genießen.

Auf dem Hinweg konnten wir zudem noch Fossilien von Walfischen in der Wüste begutachten. Früher ragte das Meer viel weiter in das Land hinein.

Zudem konnten wir noch einmal die berühmten Nasca Linien sehen.

Die Jahreskonferenz ist für alle Mitarbeiter immer eine tolle Zeit. Eine Woche, um geistlich aufzutanken und sich miteinander auszutauschen. Viele der Missionare sehen sich sonst im Laufe des Jahres nicht, weil ihre Einsatzorte so weit voneinander entfernt liegen.

Eine wunderschöne Anlage einer christlichen Organisation, direkt am Meer gelegen

Während die Erwachsenen sich morgens für ihre Bibelarbeiten treffen (dieses Mal ging es in den Vorträgen um den Kolosserbrief) hatten die Kinder ihr eigenes Programm. Das Team aus den USA hat zur Überraschung der Kinder Lego-Steine mitgebracht, mit denen sie sich super beschäftigt und Geschichten nachgebaut haben.

Das Schöne war, dass die Kinder am Ende Lego mit nach Hause nehmen durften und es noch eine besondere Tüte mit Kindersachen gab.

Auch in diesem Jahr gab es wieder das morgendliche Rennen zu den Felsen (von einer Seite der Felsen zur anderen und zurück – ca. 7km). In den frühen Morgenstunden kann man hier auch Delfine entdecken.

Alle drei sind die Strecke gejoggt und hatten sich am Ende ihr Eis als Gewinnerprämie wohl verdient!

Wir sind sehr dankbar, dass es auf der Rückfahrt wegen eines Sandsturms keine Unfälle gegeben hatte. Wir hatten das Gefühl, dass wir durch einen dichten Nebel gefahren sind. Am Ende ab es dann einige Sandverwehungen auf der Straße.

Bei all den Fahrten waren wir für Gottes Bewahrung sehr dankbar. Autofahrten sind in Peru nicht immer ungefährlich. Einen Tag nach uns gab es leider wieder einen schweren Busunfall auf unserer Strecke, bei dem 16 Menschen ums Leben gekommen sind!

Vielen Dank für eure Gebete!

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Laguna de Salinas

In den Ferien sind wir mit drei Autos zusammen mit Freunden zu der „Laguna Salina“ gefahren. Diese Lagune liegt noch mal 2000 Meter höher als Arequipa und es ist schön…

In den Ferien sind wir mit drei Autos zusammen mit Freunden zu der „Laguna Salina“ gefahren. Diese Lagune liegt noch mal 2000 Meter höher als Arequipa und es ist schön auch mal hinter die Vulkane zu fahren, die man sonst nur von vorne sieht.

Quasi kurz vor der Spitze nah an den Wolken. Die Distanz von der Stadt zu der Lagune ist nicht weit (68km), aber dadurch, dass keine asphaltierte Straße hochführt braucht man schon mindestens 2 1/2 Stunden.

Die Laguna ist Teil eines National-Reservats. Besonders nach der Regenzeit (April / Mai) gibt es hier viele Vogelarten und sogar Flamingos zu sehen.

Hier die Überreste eines Flamingokopfes.

Erst ganz am Ende konnten wir auf der anderen Seite der Lagune ein paar Flamingos entdecken.

Vicuñas konnten wir aber ganz viele sehen

Dankbarerweise hatten wir noch einen schönen Tag ohne Regen erwischt. Seit dem 01.01. hat nämlich auch hier in Arequipa die Regensaison begonnen und der Himmel ist nur noch grau.

Auf dem Rückweg konnten wir dann, wie immer auf dieser Höhe, einige Alpaka Herden sehen.

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Gästehaus Renovierung

Die letzten drei Monate hat mich die Renovierung unseres Gästehauses von SIM einiges an Zeit gekostet. Umso mehr freue ich mich natürlich, dass jetzt endlich alles fertig und bewohnbar ist….

Die letzten drei Monate hat mich die Renovierung unseres Gästehauses von SIM einiges an Zeit gekostet. Umso mehr freue ich mich natürlich, dass jetzt endlich alles fertig und bewohnbar ist.

Zunächst einmal wurde überall der Boden erneuert. Das frühere alte Parkett, was für das Gästehaus einfach unpraktisch ist, weil man es nicht feucht wischen darf, wurde durch Fliesen ersetzt. Ebenso wurde überall die Elektrik erneuert und mittlerweile gibt es in jedem Raum auch mehr als nur eine Steckdose.

Früher gab es im zweiten Schlafzimmer zwei Hochbetten. Das eine ist schon zusammengefallen und das andere war nicht mehr ganz zusammen zu halten. Die Betten sind einfach in die Jahre gegangen. So haben wir uns für zwei Betten entschieden, wo man bei dem einen noch eine weitere Matratze herausziehen kann

Auch im Ehebett-Zimmer haben wir neue Betten angeschafft. Es sind zwei einzelne, so dass man sie bei Bedarf auch auseinander schieben kann, falls für eine Schulung vier Erwachsene im Gästehaus übernachten.

Der größte Aufwand bestand darin die Küche zu renovieren. Die Holzwand wurde entfernt, um noch mehr Platz zu verschaffen. Auch die alte Küchenzeile wurde erneuert.

Das Ganze ging natürlich mit viel Dreck einher…

Der neue Bereich ist jetzt viel schöner geworden und auch durch die Lampen (in Peru hängt sonst immer nur eine lose Birne aus der Decke) und die weiße Farbe wirkt der Raum viel heller!

Benni bin ich sehr dankbar, dass er mir beim Aufbau der Möbel geholfen hat!

Die Gästewohnung liegt direkt neben unserem Haus und ist ideal, wenn wir u.a. selbst Besuch bekommen. So kann man Zeit zusammen verbringen, sich aber trotzdem mal zurück ziehen. Sagt also Bescheid, wenn ihr mal nach Arequipa kommt!

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Weihnachten

Im Gegensatz zu Deutschland befinden wir uns gerade im Sommer Perus. Schön warm ist es, aber wenn es wie immer abends schon früh dunkel wird, kommt auch bei uns Weihnachtsstimmung…

Im Gegensatz zu Deutschland befinden wir uns gerade im Sommer Perus. Schön warm ist es, aber wenn es wie immer abends schon früh dunkel wird, kommt auch bei uns Weihnachtsstimmung auf.

In der Schule hatten wir gerade unsere Abschlussveranstaltungen mit Zeugnisverleihung (weil auf der Südhalbkugel das Schuljahr gerade geendet hat).

Auch als SIM Team hatten wir unsere Weihnachtsfeier. Dieses Mal auf dem Campgelände in Vitor.

Der Vorteil hier ist, dass die Kinder das Schwimmbad benutzen können und wir auch einen kleinen Spaziergang zum Fluss machen konnten, der gerade noch einen ziemlich niedrigen Wasserstand hat. Sobald jetzt die Regenzeit beginnt, werden die Ufer wieder überschwemmt werden.

Wir wünschen auch euch eine schöne Weihnachtszeit und ein paar ruhige Tage mit Freunden und Familie. Herzliche Grüße aus Peru!

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Dorcas Weihnachtsevent

Statt der 50 erwarteten Mütter mit ihren Kindern waren es dieses Mal 80 die gekommen sind. Reich beschenkt! Dies zeigt sehr deutlich, dass wir eigentlich größere Räume bräuchten, um uns…

Statt der 50 erwarteten Mütter mit ihren Kindern waren es dieses Mal 80 die gekommen sind. Reich beschenkt!

Dies zeigt sehr deutlich, dass wir eigentlich größere Räume bräuchten, um uns für die größeren Treffen (1x im Quartal) angemessen zu versammeln. Die Mütter kommen gerne und sind froh, wenn sie sich auch mit anderen Müttern in dieser Zeit austauschen können.

Unsere Rednerin hat in diesem Jahr über die Hoffnung gesprochen, die wir in Jesus haben. Auch Freunde von eingeschriebenen Müttern unseres Projektes sind mitgekommen, die nicht immer etwas über Jesus wissen, geschweige denn einer Gemeinde zugehörig sind.

Wie immer haben wir die Veranstaltung mit einem Bastelangebot begonnen, damit die Mütter nach und nach eintrudeln können.

Es muss etwas sein, was leicht verständlich und leicht machbar ist. Dieses Mal haben wir aus Butterbrottüten Weihnachtssterne gebastelt, was ihnen sehr gefallen hat (sieht kompliziert aus, ist aber sehr einfach!).

Nach und nach sind die Mütter eingetrudelt, so dass wir schon sehen konnten, dass die Sitzplätze dieses Mal nicht reichen werden. Auch draußen in den Gängen haben sich die Mütter versammelt, um dem Programm noch zuhören zu können.

Eine Besonderheit war, dass wir dieses Mal ein größeres Weihnachtsgeschenk an die Mütter weitergeben konnten. Der Kindergottesdienst unserer Gemeinde in Chicago hat in den letzten beide Monaten Geld zusammengelegt, um den Müttern bei diesem Treffen etwas schenken zu können.

Eine Mutter des Projektes hat uns 50 Handtaschen genäht, die wir dann mit verschiedenen Sachen befüllen konnten.

Die Mütter waren unheimlich dankbar und haben sich besonders gefreut ein Geschenk für sich selbst zu bekommen, was sie oft benutzen können. Sie opfern so viel für ihre Kinder, dass man ihnen richtig angesehen hat, wie sehr sie sich darüber gefreut haben ein eigenes Geschenk zu bekommen. Erfüllt sind nach diesem Treffen alle nach Hause gegangen.

Zum Schluss noch ein paar typische Fotos von Müttern. Anstatt einen Babybjörn zu benutzen, werden die Kinder hier in den meisten Fällen von einem großen bunten Tuch gehalten.

Danke für eure Fürbitte für die Mütter, mit denen wir arbeiten und die nicht immer in einfachen Verhältnissen leben.

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DMG Artikel auch online anhören!

Die neue DMG-informiert ist herausgekommen. Download hier. Wer sie sich aber lieber anhören möchte, der kann dies auch bequem unter folgendem Link tun: mp3 Wie ihr sehen könnt bekommen wir…

Die neue DMG-informiert ist herausgekommen. Download hier.

Wer sie sich aber lieber anhören möchte, der kann dies auch bequem unter folgendem Link tun: mp3

Wie ihr sehen könnt bekommen wir bald deutsche Verstärkung in unserem Team in Lima!

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24h-Gebetstag-DMG

Passend zum Buß- und Bettag findet wieder ein 24h-Gebetstag der DMG statt. Dieses Mal zu einer Aussage Jesu aus Lukas 10,2: „Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige….

Passend zum Buß- und Bettag findet wieder ein 24h-Gebetstag der DMG statt. Dieses Mal zu einer Aussage Jesu aus Lukas 10,2:

„Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige.
Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte.“

Gott beruft und sendet seine Leute. Aber er möchte auch, dass wir ihn darum bitten.

Simon Georg schreibt:
„In dem Bibelvers steht offensichtlich nicht: Bittet den Herrn, dass er Arbeiter zur DMG sende. Denn darum geht es erstmal nicht. Wenn wir für Mitarbeiter beten, dürfen wir dabei auch an alle anderen Werke denken, die uns am Herzen liegen. Hauptsache: Gottes Ernte und Sendung.

Trotzdem sind natürlich auch unsere offenen Stellen Teil seiner Arbeit, und wir beten um Bewerbungen für alle Bereiche: Langzeit-Mission, Kurze Auslandseinsätze, Jahresteam. Überall ist im Moment „Luft nach oben“ und es mangelt nicht an Einsatzmöglichkeiten.“

Auch hier in Peru sehen wir den Bedarf weitere Mitarbeiter in der theologischen Ausbildung dabei zu haben. Kollegen von uns werden in Rente gehen und wir brauchen Unterstützung im Personal, um den Menschen hier in Peru ein gutes biblisches Fundament zu geben.

In der Dorcasarbeit mit Müttern und Kindern brauchen wir ebenso eine helfende Hand, wenn Danys Kollegin in etwas über einem Jahr in die Schweiz zurück kehren wird.

Danke für eure Gebete!

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Endspurt Schuljahr

Heute mal wieder etwas aus unserem Familien-Alltag. Momentan befinden wir uns im Endspurt unseres Schuljahres. Hier in der südlichen Hemisphäre beginnen die Sommerferien eben kurz vor Weihnachten… Noch 5 Wochen…

Heute mal wieder etwas aus unserem Familien-Alltag. Momentan befinden wir uns im Endspurt unseres Schuljahres. Hier in der südlichen Hemisphäre beginnen die Sommerferien eben kurz vor Weihnachten…

Noch 5 Wochen Schule und dann haben die Jungs es geschafft und wieder ein Schuljahr ist bewältigt worden. Dementsprechend gibt es momentan viele Referate, Arbeiten und sonstige Dinge zu tun.

Zudem gibt es auch viele Sportveranstaltungen die gerade stattfinden. CODECOA sind die Turniere, die einmal im Jahr zwischen den einzelnen Schulen stattfinden.

Auf dem Rückweg der vielen Wettkämpfe lassen wir es uns dann ab und zu mal mit einem Eis gut gehen 🙂

Außerdem finden gerade viele Geburtstagsfeiern statt (bei uns ist Tim am Samstag mit seinem Kindergeburtstag dran). Es ist immer wieder schön, wenn die Jungs eingeladen werden. Die Geburtstage werden hier oft groß gefeiert.

Wir freuen uns aber auch immer wieder, wenn wir samstags Freunde zu uns einladen können. Im Bild sieht man wie die Kinder zu sechst ihr Lieblingsspiel in unserem Park spielen (auf der Flugzeugplattform muss man abgeworfen werden und wenn man getroffen wurde, muss man den Werfern unten im „Wasserbereich“ helfen – ist aber nie Wasser drin…).

Benni und ich haben die letzten Wochen viele Stunden in einem unserer staatlichen Krankenhäuser verbracht. Für den Prozess einer Adoption gilt es genügend Stehvermögen zu haben und nicht zu verzagen… aber mehr dazu im nächsten Post.

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