Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Autor: Daniela Marx

Babybetten

Das Dorcas Projekt beschränkt sich nicht nur auf das Ausleihen von Babykleidung an den Mittwochen. Wir leihen zudem Kinderwagen, Babybetten und -körbe, sowie Tragetaschen an die Mamas aus, die ein…

Das Dorcas Projekt beschränkt sich nicht nur auf das Ausleihen von Babykleidung an den Mittwochen. Wir leihen zudem Kinderwagen, Babybetten und -körbe, sowie Tragetaschen an die Mamas aus, die ein Kind erwarten. Derzeit nehmen 21 Mütter diesen Dienst in Anspruch.

Wir liefern diese Dinge zu ihnen nach Hause und nutzen dabei die Gelegenheit etwas mehr Zeit mit den einzelnen Müttern zu verbringen, als wir das sonst an einem Mittwoch machen können.

Die Mütter kommen sehr oft aus den Außenbereichen Arequipas. Es ist immer wieder erstaunlich, wie man auf engstem Raum mit seiner ganzen Familie leben kann.

Bei unserem letzten Besuch konnten wir auch gleich die Dorcas Babykleidung auf der Wäscheleine hängen sehen, die die Mutter sich von uns ausgeliehen hat.

Hier haben wir ein „Moises“ geliefert, was die Kinder bis zu 6 Monaten nutzen. Danach brauchen sie ein größeres Holzbett, welches sie bis ca. 1,5 Jahren nutzen. So sind wir gut damit beschäftigt die einzelnen Bettchen immer wieder neuen Müttern auszuleihen, wenn einer damit fertig ist. Wir bauen die Betten auch für sie auf, um sicher zu gehen, dass sie richtig montiert und festgeschraubt wurden.

Einige Mütter nehmen diesen Dienst nicht in Anspruch, da sie für die Bettchen gar keinen Platz in ihrem Haus haben. Stattdessen schlafen oft alle in einem Doppelbett. Andere sind sehr dankbar für diesen Dienst und freuen sich über die Unterstützung in diesen ersten beiden Jahren des Kindes!

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Bibelgeschichten in verschiedenen Sprachen

Es gibt eine neue App, in der man 170 Bibelgeschichten in vielen verschiedenen Sprachen hören kann, unter anderem auch in Spanisch und Quechua, was man hier in Peru im Umland…

Es gibt eine neue App, in der man 170 Bibelgeschichten in vielen verschiedenen Sprachen hören kann, unter anderem auch in Spanisch und Quechua, was man hier in Peru im Umland spricht.

Das „Geschichten-Telefon“ gibt es schon seit vielen Jahren in Deutschland. Nun sind aber 170 kurze Hörspiele (à 3 Minuten) auch in einer App zusammengefasst in anderen Sprachen als Deutsch erhältlich. Vielleicht ist diese App auch für so manche Flüchtlinge in Deutschland eine Hilfe, um zum einen Deutsch zu lernen und zum anderen auch die Geschichten in ihrer eigenen Sprache hören zu können.

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Einfluss auf unsere Kinder

In meinem letzten Blogeintrag ging es um den DMG Gebetstag, den wir vor einer Weile hatten. Mittlerweile sind wir bereits 1,5 Jahre in Peru und können schon ein wenig auf unsere…

In meinem letzten Blogeintrag ging es um den DMG Gebetstag, den wir vor einer Weile hatten. Mittlerweile sind wir bereits 1,5 Jahre in Peru und können schon ein wenig auf unsere erste spannende Zeit in diesem Land zurückblicken und freuen uns auch, dass sich so einiges eingependelt hat und wir nicht mehr in der chaotischen ersten Phase stecken.

Zu unserem Dorcas Projekt laufe ich mittwochs immer eine halbe Stunde durch die Stadt, so dass hier genügend Zeit ist, um über verschiedenste Dinge nachzudenken. Angeregt von der Gebetszeit zum Thema Ehe/Familien kamen mir auch Gedanken darüber, wie diese Zeit in Peru unsere Kinder beeinflusst. Manche Menschen haben bei solch einem Wechsel Bedenken, aber in den vielen Herausforderungen lassen sich auch so viele positive Dinge sehen:

 

Die Kinder mussten alle ihre Freunde in Deutschland zurücklassen…
ABER wir sind erstaunt darüber, wie schnell sie hier in der Schule Fuß fassen und neue Freunde finden konnten.

Ohne Sprachkenntnisse auszureisen ist leichtfertig…
ABER wir sehen, wie viel schneller die Kinder Spanisch in einem natürlichen Umfeld gelernt haben, als sie das in einem Unterricht in Deutschland hätten machen können. Außerdem wird es dann nicht unbedingt als Arbeit mit Vokabeln lernen gesehen, sondern erfolgt natürlicher.

So ein Umbruch ist ziemlich kräftezehrend und man mutet den Kindern einiges zu…
Das stimmt selbstverständlich! ABER es schweißt als Familie auch unheimlich zusammen. Die Jungs erlernen neue Fähigkeiten, Selbstständigkeit und Mitgefühl für andere, die sich auch in so einer Lage befinden.

Die Schule in einem anderen Land ohne Sprachkenntnisse zu machen ist sehr herausfordernd…
ABER sie lernen auch ihre Perspektive zu erweitern. Hier in Peru wird teilweise anders unterrichtet, Sprachen werden anders erlernt und auch der Lernstoff hat andere Schwerpunkte.

Es dauert lange, bis man eine andere Kultur versteht…
ABER dafür wird der eigene Horizont auch erweitert. Man kann manches hinterfragen, warum man das in Deutschland eigentlich so macht. Es gibt kein richtig und falsch, sondern einfach nur ein „anders“

Die Kinder sind in ihrer Selbstständigkeit eingeschränkt, weil sie nicht alleine zu ihren Freunden laufen oder alleine zur Schule gehen können…
ABER das lehrt sie auch Sicherheit nicht für selbstverständlich zu nehmen. In so vielen Ländern auf der Welt machen sich Menschen über ihre Sicherheit wesentlich mehr Gedanken und Diebstahl, Korruption und andere Dinge sind hier an der Tagesordnung.

 

Von Gott abhängigEs gibt so manche Dinge, die wir nicht hinterfragen, wenn wir immer in unserem gleichen Umfeld bleiben. Ein Wechsel bringt neue Erfahrungen, erweitert unseren Horizont und macht uns am allermeisten wieder ganz neu von Gott abhängig. Plötzlich können wir nicht mehr in den gewohnten Schienen fahren und so unseren Alltag bewältigen, sondern erfahren Probleme, wissen nicht wie wir Dinge erledigen sollen, fühlen uns alleine und missverstanden.

Wie gut ist es da zu wissen, dass Gott sich nicht verändert. ER ist der Gleiche, in Deutschland, wie in Peru. Er hat versprochen immer bei uns zu sein und uns durch jegliche Herausforderungen zu helfen. Wir dürfen durch Schwierigkeiten wachsen und in unserer Persönlichkeit reifen.

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Gebet für Ehen und Familien

Wir haben von der DMG aus immer mal wieder 24h-Gebetstage, wo sich Mitarbeiter in Deutschland und Missionare weltweit eintragen, wann sie eine Stunde für bestimmte Anliegen beten. So sind die…

Wir haben von der DMG aus immer mal wieder 24h-Gebetstage, wo sich Mitarbeiter in Deutschland und Missionare weltweit eintragen, wann sie eine Stunde für bestimmte Anliegen beten. So sind die 24 Stunden durch viele verschiedene Menschen abgedeckt.

Beim letzten Gebetstag ging es um das Thema „Ehen und Familie“. Da ich die verschiedenen Punkte sehr gut und treffend fand, möchte ich sie hier in diesem Blog posten und auch euch dazu animieren, für diese Punkte zu beten.

Im nächsten Blogeintrag werde ich dann darauf eingehen, was mir persönlich bei diesen Anliegen wichtig geworden ist und  unsere Familiensituation betrifft.

 

Anliegen zum Thema EHEN / FAMILIEN

(zusammengetragen von Günther Beck und den DMG Personalleitern)

Betet für Familien in Umbruch-Situationen:
Erst- oder Wieder-Ausreise, Neuorientierung, Wechsel… sind anstrengend
Neue Rollen, Aufgaben und Identität zu finden, kann Ehen belasten und herausfordern

Spannungsfeld: Kulturelle Erwartungen
Besonders Missionarinnen im globalen Süden spüren, dass sie nicht den Erwartungen der Kultur entsprechen. Kommen sie zurück nach Deutschland, sind die Erwartungen wieder völlig anders

Betet um Kraft in Mehrfachbelastungen
Frau / Mutter / Missionarin,
ebenso Mann / Vater / Missionar

Betet für besondere Herausforderungen mit / ohne Kinder
Weisheit für Erziehung im interkulturellen Kontext
Missionare mit Adoptiv- / Pflegekindern
Ehepaare, deren Kinder erwachsen werden und „das Nest verlassen“
Kinderlose verheiratete Missionare

Betet für ledige Missionare /-Missionarinnen
(Wir merken z. Zt., dass die Zahl der ledigen Missionare /-innen abnimmt, obwohl gerade Ledige besondere Gaben für den Dienst haben)

Work-Life-Balance für Familien
Ausgewogenheit zwischen Zeiten im Dienst / als Ehepaar / als Familie
Geistliches Auftanken in Ehen und Familien

Betet, dass Jesus in Ehen sichtbar wird, und unser Familienleben ein Zeugnis und Vorbild ist
Neues Aufblühen von Liebe, Zuneigung und Vertrauen
Bewahrung vor Routine, Heilung in Krisen

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Eindrücke Perus II

Nach 1,5 Jahren sind wir endlich mal beim Wahrzeichen Perus gewesen: dem Machu Picchu. Cusco ist eine sehr schöne Stadt (auch wenn eine Reise während der Regenzeit nicht ideal ist)….

Nach 1,5 Jahren sind wir endlich mal beim Wahrzeichen Perus gewesen: dem Machu Picchu.

Cusco ist eine sehr schöne Stadt (auch wenn eine Reise während der Regenzeit nicht ideal ist).

Hier kann man viel über die Inka Indianer erfahren und typische Souvernirs erwerben.

Aber das Highlight bei unserem Besuch war natürlich der obligatorische Ausflug zum Machu Picchu.

Hier haben wir sehr viel über die damalige Lebens- und auch Bauweise erfahren. Auch wenn durch Erdbeben nicht mehr alles so erhalten ist wie früher, ist es doch empfehlenswert diese Reise einmal angetreten zu haben.

Natürlich besuchen jeden Tag unheimlich viele Menschen diese Sehenswürdigkeit. Man kann sich lediglich einen halben Tag (6-12 Uhr oder 12-18 Uhr) hier aufhalten. Wir hatten dieses Mal die späte Schicht genommen und waren sehr froh, dass die Regenfront, die sich uns ständig näherte, dann doch seitlich vorbeigezogen ist.

Dafür hatten wir viele schöne Regenbogenbilder

Ein weiteres Ausflugsziel von Cusco aus ist der erst seit wenigen Jahren entdeckte „Rainbow-Mountain“. Auch hier wurde eine Touristenaktion draus gemacht. Da der Höhenanstieg aber enorm ist (inklusive Wanderung den Berg hoch) und es im Dezember auch sehr kalt gewesen ist, haben lediglich Benni und mein Bruder diesen Anstieg gewagt.

Da mein Bruder und seine Familie gerne auch einen Teil des peruanischen Dschungels sehen wollten, sind wir von Cusco aus mit dem Bus nach Puerto Maldonado. Dort beginnt der Dschungel und ist eine einfachere und billigere Variante etwas zu sehen, als extra noch mal nach Iquitos zu fliegen.

Auch hier ist es nicht ratsam während der Regenzeit zu kommen. Der Regen kam zwar meistens erst in der zweiten Hälfte des Tages, dafür waren aber die Moskitos jederzeit präsent… Mit den Gummistiefeln unterwegs war aber alles kein Problem.

Neben den Moskitos gibt es aber noch sehr viele schöne andere Tiere:

  

Aber auch nicht so schöne Tiere…

Das schöne Grün der Natur haben wir richtig aufgesogen, bevor es für uns zurück nach Arequipa ging.

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Eindrücke Perus

In den Ferien konnten wir mit der Familie einiges von Peru besichtigen. Ein paar Bilder wollte ich hiervon posten, um euch ein wenig auf den Geschmack Perus zu bringen. Außerhalb…

In den Ferien konnten wir mit der Familie einiges von Peru besichtigen. Ein paar Bilder wollte ich hiervon posten, um euch ein wenig auf den Geschmack Perus zu bringen.

Außerhalb Arequipas befindet sich die Stadt Yura, die am meisten bekannt ist für ihre riesige Zementproduktion (Fabrik in der Mitte des Fotos). Wie man auf den Bildern sehen kann sieht im Umland der Stadt alles gleich aus: Sand und Steine.

In Yura kann man durch eine „Straße“ zu einem Parkplatz fahren, der ganz in der Nähe eines Wasserfalles ist. Die Wanderung dauert ungefähr 1,5 Stunden entlang eines Baches, bis man schlussendlich am großen Wasserfall angelangt ist.

Dort machen wir eine kleine Essenspause und die, die sich trauen, wagen sich in das eiskalte Wasser unter dem Wasserfall. Die Wanderung führt die meiste Zeit durch den Fluss, der aber nicht sehr tief ist. Besonders an heißen Tagen (wie fasst immer) ist es eine schöne Abkühlung.

Wie man auf dem obersten Bild sehen kann, gibt es zwischen den größeren Städten auf der Landkarte nicht wirklich viel zu sehen. Nur einzelne Viehwirte wohnen in kleinen Hütten. Ansonsten: Sand und Steine.

 

Die nächst größere Ausflugsmöglichkeit ist der Strand in Mollendo, der ungefähr 2,5 Stunden entfernt liegt. Hier darf man sich eben nur nicht die Karibik vorstellen, da der Öltanker, der non-stop liefert, ein wenig die Idylle stört. Dennoch ein nettes kleines Örtchen.

Die Hauptsache ist ja immer, dass man Wasser zum Baden hat. Die Wellen sind so gut, dass man auch sehr gut mit dem Surfbrett stundenlang spielen, oder auch mal ein Schlammbad nehmen kann.

Auf der anderen Seite von Mollendo gibt es auch eine sehr schöne Bucht, wo man durchaus mal rausschwimmen kann. Die Ströme im Meer sind nämlich sehr stark und man sollte sie nie unterschätzen. Auch Erwachsene kommen hier immer wieder ums Leben.

Gegen Ende der Regenzeit ist leider nur das Problem, dass viel Plastikmüll durch die Flüsse ins Meer getragen werden und dieser dann in solchen Buchten hängen bleibt.

 

Ein bißchen weiter entfernt in die Berge hoch (3,5 Stunden) liegt der Colca Canyon. Dieser ist ein beliebtes Tagesziel für Touristen, weil man hier ganz früh morgens die Condore fliegen sieht. Sie nutzen die Therme, um nach und nach zwischen den Felsen höher zu steigen, bis man sie dann irgendwann über sich fliegen hat.

Besonders nach der Regenzeit ist es hier sehr schön, weil die Täler etwas grüner sind als sonst. Die Fahrt an sich ist sehr idyllisch, auch wenn man erst einmal über einen 5000er Gipfel fahren muss, um dann auf 3.300m Höhe zu bleiben. Hier kann man auch sehr gute Wandertouren machen, wenn man sich erst mal an die Höhe akklimatisiert hat.

Auf dem Rückweg sind wir dieses Mal noch bei einem Geysir angehalten.

Und haben uns nachmittags in den heißen Bädern aufgewärmt.

Demnächst dann mehr Bilder von Cusco und dem Dschungel.

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