Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Autor: Daniela Marx

Día de Arequipa

Kaum sind die Jungs eine Woche in der Schule, schon haben sie einen Auftritt…   Es ist schön zu sehen, wie die Jungs in der Schule eingebunden werden. Dienstag war…

Kaum sind die Jungs eine Woche in der Schule, schon haben sie einen Auftritt…

 

Es ist schön zu sehen, wie die Jungs in der Schule eingebunden werden. Dienstag war der Tag von Arequipa, so dass es am Freitag Abend in der Schule eine spezielle Veranstaltung für die Kinder in der Grundschule gegeben hat.
Die Peruaner fahren dafür extra ans andere Ende der Stadt, um sich dort ein Kostüm für die Veranstaltung auszuleihen. Wir waren sehr dankbar, dass das ein Elternteil eines Klassenkameraden von Tim übernommen hat.

Tim war froh, dass nicht jeder etwas sagen musste, sondern es auch viele Statisten gab.

Die Kinder haben in kreativer Weise die Entstehung Arequipas erzählt.

Die Eltern der ersten Klasse führen für gewöhnlich auch einen Tanz auf – da sind wir mit Jason nächstes Jahr dran…

Joel hat in den paar Tagen seinen Tanz sehr gut eingeübt! Seine Klasse hat 3x die Woche Sportunterricht und da wurde stets geprobt.

Es war ein sehr schöner Abend, abgerundet mit einem Feuerwerk (das gibt es hier öfter zu allen möglichen Gelegenheiten).

Danke Herr, dass die Kinder so viel Spaß hatten und sich in der Klasse sehr wohlfühlen!

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Erste Schulwoche

Viele haben für den Schulanfang gebetet und wir sind Gott sehr dankbar, dass die Gebete in vielerlei Hinsicht erhört wurden!!! Benni und ich durften am Montag mit zur Schule kommen….

Viele haben für den Schulanfang gebetet und wir sind Gott sehr dankbar, dass die Gebete in vielerlei Hinsicht erhört wurden!!!
Benni und ich durften am Montag mit zur Schule kommen. Wir konnten den Kindern so die Klassenräume zeigen und mit den jeweiligen Lehrern reden.

Auch wenn die Kinder kaum etwas verstanden haben, sind wir sehr dankbar, dass sie positiv dem Ganzen gegenüberstanden. Sowohl Tim, als auch Joel haben Freunde gefunden, die mit ihnen die Pause verbracht haben und die sich um sie gekümmert haben.

Direkt am ersten Schultag konnten wir die Nationalhymne von Peru hören. Da am Dienstag ein Feiertag war (Arequipa-Day) gab es in der Schule erst mal einen kleinen Vortrag darüber, warum die Einwohner stolz auf ihre Stadt sein können. Die Jungs hatten damit am nächsten Tag schulfrei, so dass es für uns sehr angenehm war.
Hier ist ein Video zu der Schulveranstaltung (peruanische Hymne):Arequipa Day

Da unsere Jungs einige der Wenigen sind, die blonde Haare haben, wurden sie gleich von diversen Mädchen aus der Klasse umrundet. Jason kam am Montag nach Hause und meinte nur „Mama, ich hatte auch meine Fans! Die Mädchen wollten mir alle die verschiedenen Spielsachen zeigen!“

 

 

Auf dem Rückweg konnten wir dann alle zusammen mit dem Schulbus fahren. Es gibt 8 verschiedene Busse und so konnten die Jungs sehen, welcher der ihre ist und wo sie aussteigen müssen.

Jason hat vom Kindergarten einen speziellen Ausweis, damit die Erzieher im Bus wissen, an welcher Haltestelle er raus muss. Er kann nämlich nicht jeden Tag mit Joel und Tim zurück kommen.

 

 

Heute musste Jason dann morgens alleine mit dem Bus fahren, da seine Brüder schon um 6:21 Uhr fahren mussten (1. Stunde). Er hat sich aber unheimlich drauf gefreut!!! Das ist auch eine Gebetserhörung und wir sind sehr dankbar, dass sich die Jungs auf die Schule freuen, auch wenn sie vom Unterricht noch nicht wirklich etwas verstehen.

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Schulvorbereitungen

Montag geht es (wie auch für alle Kinder in Hessen) für unsere Jungs mit der Schule los. Vieles musste dafür abgeklärt werden. Ich war noch nie so dankbar, dass ich…

Montag geht es (wie auch für alle Kinder in Hessen) für unsere Jungs mit der Schule los. Vieles musste dafür abgeklärt werden. Ich war noch nie so dankbar, dass ich diesen Berg an Vorbereitungen nicht alleine machen musste, sondern mir verschiedene Mitarbeiter dabei helfen konnten die nötigen Papiere auszufüllen, Schuluniformen zu besorgen und vor allem das ganze Schulmaterial zu kaufen. Das sind ziemlich viele Wörter, die man übersetzen muss, wenn man kaum Spanisch kann…

Die Jungs sind sehr stolz auf ihre Schuluniform (Joel war gerade am Comic-lesen und wollte sich nicht extra anziehen, daher ist er nicht mit auf dem Bild). Dies hier ist die Sportkleidung, die sie an 3 Schultagen tragen müssen, wo sie Sportunterricht haben. An den anderen Tagen wird blaue Jeans mit einem schwarzen oder roten Poloshirt getragen. Da unsere Jungs ständig in Fußballklamotten herumlaufen gefällt ihnen diese Art von Schuluniform natürlich sehr.

Auf dem folgenden Bild sortiere ich gerade die Schulunterlagen für Joel und Tim (zum Glück hat Jason noch ein halbes Jahr Kindergarten und braucht erst im Februar neue Schulsachen). Hier sind bereits alle Sachen von Joel im Rucksack.


Unten sieht man die Liste von Joels Materialien. Wie in Deutschland gibt es ganz spezielle Wünsche, wie etwas auszusehen hat. Zum Beispiel muss Tims Lineal 20 cm sein aber Joels 30 cm. Tim braucht zu seinem normalen 2HB Bleistift und einen blau-rot Stift, aber Joel einen blauen und einen roten Füller. Beides kann man so in den normalen Geschäften zurzeit nicht kaufen, da diese Artikel nur vor Beginn des Schuljahres (Januar – Februar) vorhanden sind. Eine andere Mitarbeiterin wusste aber noch von einem Markt, wo sie diese bekommen konnte.

Wir sind sehr dankbar, dass unsere Jungs noch einen Platz im Schulbus bekommen haben, da unsere Strecke schon fast voll besetzt ist!
Der Schulbus hält 50 m von unserem Haus, so dass die Jungs morgens nicht so weit laufen müssen. Dies ist besonders gut, weil der Bus zur ersten Stunde um 6:21 Uhr (!) da ist. Am besten muss man auch 10 Minuten vorher da sein, falls er früher kommt. Hat man ihn nämlich verpasst, muss man sich ein Taxi organisieren, was einen zur Schule bringt.
Tim hat 3x die Woche erst zur zweiten Stunde und kann mit Jason den 7:39 Uhr Bus nehmen. Da sieht das ganze schon etwas entspannter aus…

Bitte betet doch für einen guten Start in den Schulalltag!

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Endlich in Arequipa

Wir sind dankbar, dass wir gleich in unser neues Zuhause einziehen konnten! Für gewöhnlich ist man erst einmal im Gästehaus untergebracht, bis man eine Wohnung gefunden hat. Eine Lehrerkollegin einer…

Wir sind dankbar, dass wir gleich in unser neues Zuhause einziehen konnten! Für gewöhnlich ist man erst einmal im Gästehaus untergebracht, bis man eine Wohnung gefunden hat. Eine Lehrerkollegin einer Mitarbeiterin hier in Peru hält sich gerade für längere Zeit mit ihrer Familie in Deutschland auf, so dass wir solange in ihrer Wohnung wohnen können.

 

 

Wir wohnen ganz oben im dritten Stock und haben eine gute Aussicht auf die Umgebung. Gegenüber von uns liegt ein sehr schöner Park in dem die Kinder auch alleine Fußball spielen dürfen. Die ganze Wohngegend wird von einem Wachmann überwacht, so dass es einigermaßen sicher ist.

Unser Blick aus dem Fenster auf den Park

 

Das Schöne ist, dass wir auch die Dachterrasse nutzen können. Die Männer haben erst mal alles schön sauber geschrubbt.

 

 

 


Hier ist ein Blick vom Dach, von dem wir wunderbar die Stadt sehen können.

Misti ist sozusagen der Hausvulkan von Arequipa. Rechts und links davon ragen dann noch weitere Vulkane empor.

In der Wohnung gab es einen kleinen Kindertisch mit Holzbank. Kaum sind wir abends gegen 20:30 Uhr in der Wohnung angekommen, hat Jason den „Schreibtisch“ für sich in Beschlag genommen und innerhalb von 5 Minuten sein Hab und Gut ausgepackt. Er war sehr froh und hat sich gleich wie zu Hause gefühlt.

 

In diesem Haus werden wir erst einmal bis Ende nächsten Jahres wohnen, bis dann eine andere, größere Wohnung frei wird. Dort hätten wir dann Platz für ein Büro und ein Gästezimmer, so dass wir fleißig Besuch aus Deutschland empfangen können…

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Lima

Wir sind gut in Peru angekommen! Vor unserer Abreise haben wir es geschafft unser Hab und Gut in 10 Koffern unter zu bringen (+ Handgepäck…). Die Jungs haben sich sehr…

Wir sind gut in Peru angekommen!
Vor unserer Abreise haben wir es geschafft unser Hab und Gut in 10 Koffern unter zu bringen (+ Handgepäck…).

Die Jungs haben sich sehr auf den Flug gefreut und wir sind Gott dankbar, dass alles reibungslos geklappt hat!

Unsere ersten Tage haben wir in Lima verbracht. Auf dem Foto sieht man das Gästehaus in der Mitte. Hier hatten wir jeweils ein Zimmer und konnten bis zu unserer Weiterreise nach Arequipa allen Papierkram erledigen.

Aufgrund der angespannten Situation in Venezuela waren wir bereits um 4 Uhr morgens bei Interpol, um sicher zu stellen, dass wir um 7 Uhr in das Gebäude gelassen werden und ganz vorne inder Schlange sind. Ab einer bestimmten Anzahl muss man nämlich am nächsten Tag wiederkommen. Dies hat Gott sei Dank geklappt.

Das obige Foto zeigt sehr gut, wie die Jungs vom Jetlag oft ziemlich fertig waren. Hier sind sie nach einem Besuch im Park (mit Batman-Schminke) auf einer kurzen Autofahrt direkt eingenickt.
Die Zeit im Gästehaus konnten wir als Familie gut nutzen und waren dankbar, dass es dort unter anderem eine Tischtennisplatte gab.

Demnächst dann Fotos aus Arequipa…

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Komm und sieh

„Komm und sieh“ hieß der Predigttitel an unserem letzten Sonntag in der FeG Darmstadt. Unter anderem ging es darum, folgende Fragen für sich zu beantworten: Persönlich finde ich diese Fragen…

„Komm und sieh“ hieß der Predigttitel an unserem letzten Sonntag in der FeG Darmstadt. Unter anderem ging es darum, folgende Fragen für sich zu beantworten:

Persönlich finde ich diese Fragen sehr herausfordernd und ein guter Denkanstoß. Vielleicht braucht der eine oder andere genau diesen gerade.

Die volle Predigt kann auf der Website unter https://mittendrin.net/2017/07/30/komm-und-sieh/ angehört werden.

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