Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Autor: Daniela Marx

Bundesjugendspiele

Diese Schulwochen sind durch Feiertage gerade etwas kürzer als sonst. So langsam arbeiten wir uns den Winterferien entgegen, die Mitte Juli beginnen werden. Ein Highlight der letzten Woche waren die…

Diese Schulwochen sind durch Feiertage gerade etwas kürzer als sonst. So langsam arbeiten wir uns den Winterferien entgegen, die Mitte Juli beginnen werden.

Ein Highlight der letzten Woche waren die Bundesjugendspiele. Diese gibt es natürlich normalerweise nicht in Peru, sondern wurden vom deutschen Konzept übernommen.

Jeweils 4 Jahrgangsstufen waren gleichzeitig auf dem Feld und haben die verschiedenen Disziplinen bewältigt. Es war nicht immer einfach bei hunderten von weißen T-Shirts die eigenen Kinder ausfindig zu machen. Wenn dann aber beim 50 m Lauf ein Blondschopf am Startblock war, waren die Chancen hoch, dass es einer von uns war. So viele blonde Kinder gibt es hier nicht.

Wir sind  Gott wirklich sehr dankbar, wie sich die Kinder bisher in die Schule und das System eingewöhnt haben. Ihr Spanisch ist wirklich sehr gut und sie finden sich auch alleine sehr gut zurecht.

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Gebet für Hauskreise

Gerade hatten wir in unserer Gemeinde einen Kongress über Hauskreise. In Peru ist es sehr ungewöhnlich, dass es Hauskreise gibt. Als die Gemeinde im letzten Jahr mit den Hauskreisen begonnen…

Gerade hatten wir in unserer Gemeinde einen Kongress über Hauskreise. In Peru ist es sehr ungewöhnlich, dass es Hauskreise gibt. Als die Gemeinde im letzten Jahr mit den Hauskreisen begonnen hat, haben viele nicht geglaubt, dass dies möglich wäre. Es widerspricht der peruanischen Kultur sein Haus in dieser Art und Weise zu öffnen. Auch wenn die Peruaner an sich ein lustiges Völkchen sind, und gerne Partys schmeißen, so bleibt man doch eher unter sich, oder im Kreise der Familie.

Nichts desto trotz hat es geklappt und die Hauskreise sind am Wachsen. An diesem Wochenende wurde noch einmal herausgestellt, warum es wichtig ist, dass wir uns auch unter der Woche in kleineren Gruppen treffen, um uns besser austauschen und füreinander beten zu können.

Ganz besonders bemerkenswert finde ich es, dass es in der Gemeinde viel mehr Frauen gibt, die den Hauskreisen beiwohnen, als Männer. Es gibt einen regelrechten Hunger nach Gottes Wort und der Suche danach, wie Gott im Alltag relevant ist.

Bitte betet doch dafür, dass immer mehr Menschen sich einem Hauskreis anschließen und es auch weitere Gastgeber gibt, die ihre Häuser für andere öffnen.

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Weltmeisterschaft

Leider war schon nach dem zweiten Spiel von Peru klar, dass sie sich nicht für die weiteren Spiele qualifizieren würden. Natürlich waren die Peruaner diesbezüglich traurig! Aber vielmehr gab es…

Leider war schon nach dem zweiten Spiel von Peru klar, dass sie sich nicht für die weiteren Spiele qualifizieren würden. Natürlich waren die Peruaner diesbezüglich traurig!

Aber vielmehr gab es in diesem Land eine positive Grundstimmung, in der die Qualifizierung für die WM nach 36 Jahren gelungen war. Dies gibt Hoffnung für die WM in 4 Jahren. Es gibt immer noch sehr viele Fanartikel zu kaufen und auch die Panini-Bilder hatten eine Abnahme wie noch nie. Zudem hat sich Peru über die vielen positiven Nachrichten in diversen Ländern gefreut, die über Peru und die Fans geschrieben haben.

Die Jungs konnten alle Peru-Spiele in der Schule sehen. Grundsätzlich stand die Arbeitswelt still, denn fast jeder ist erst nach den Spielen (11 Uhr) zur Arbeit gefahren. Wer gar nicht anders konnte hing an seinem Radio fest.
Da es eine deutsch-peruanische Schule ist, wurden auch die Deutschlandspiele übertragen.

Die Weltmeisterschaft ohne Peru ist nicht das Gleiche – besser wir gehen

Es ist natürlich schade, dass Deutschland nicht weitergekommen ist! Aber die Jungs freuen sich trotzdem über ihre Trikots und die Zeit, die sie mit Deutschland wetteifern konnten.

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Facebook und WhatsApp

Wir haben mit der Zeit festgestellt, dass man in Peru unmöglich ohne Facebook und WhatsApp leben kann. Während man in Deutschland schon langsam wieder von Facebook wegkommt wird hier Facebook…

Wir haben mit der Zeit festgestellt, dass man in Peru unmöglich ohne Facebook und WhatsApp leben kann.

Während man in Deutschland schon langsam wieder von Facebook wegkommt wird hier Facebook mehr denn je genutzt. Man macht sich keine großen Gedanken über den Datenmissbrauch, wenn Datenschutz allgemein nicht existent ist…

Kaum ein Unternehmen besitzt eine Internetpräsenz im Sinne einer eigenen Website. Alle sind aber über Facebook zu erreichen. Hat der Barber geöffnet? Einfach bei FB nachschauen.
Mittlerweile haben wir auch herausgefunden, dass die großen Wasser- und Stromanbieter bei Facebook posten, wenn das Wasser und Strom mal wieder abgestellt werden. Dies ist natürlich besonders hilfreich!

WhatsApp wird hier ganz besonders für die Schulklassen verwendet. Alle mögliche Informationen werden hierüber ausgetauscht. Vor allem wenn es wieder eine Schulaufführung gibt, muss jeder seinen Kommentar abgeben, welche T-Shirt Farbe die Jungs und welche die Mädchen tragen werden. Es scheint unhöflich zu sein, nicht noch seinen Kommentar abzugeben. Besorgt jemand etwas für die Klasse folgen darauf hin 20x „Gracias“ Kommentare mit dazugehörigem Smiley. Wird eine neue WhatsApp Gruppe erstellt, wird sie also erst einmal stumm geschaltet, um nicht von den Massen an Infos belästigt zu werden.

Der Konsum ist bereits soweit verbreitet, dass die Handyanbieter Verträge mit kostenloser FB und WhatsApp Nutzung anbieten. So wird kein Datenvolumen verbraucht. Andere Länder, andere Sitten!

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Hauskreis

Hauskreise sind für peruanische Gemeinden eher untypisch. Als unsere Gemeinde vor einem Jahr die Hauskreise gestartet hat, glaubte keiner, dass dies etwas sein würde, wo die Menschen regelmäßig hingehen würden….

Hauskreise sind für peruanische Gemeinden eher untypisch. Als unsere Gemeinde vor einem Jahr die Hauskreise gestartet hat, glaubte keiner, dass dies etwas sein würde, wo die Menschen regelmäßig hingehen würden. Gestartet wurde dennoch mit 11 Hauskreisen und seit diesem Jahr sind sie auf 15 angewachsen. Es gibt Hauskreise für Frauen, Männer, Ehepartner und seit neustem jetzt auch Familien. Die Hauskreise geben einen intimeren Rahmen, um Fragen zu stellen und sich auszutauschen.

In meinem Hauskreis sind Donnerstags immer zwischen 6-12 Frauen. Meistens bin ich die Jüngste, aber ich genieße es von dern Geschichten der Älteren zu hören. Wir essen zunächst eine Kleinigkeit und dann wird noch mal die Predigt vom Sonntag besprochen. Jeden Sonntag gibt es ein Handout, auf dem man sich Notizen machen kann. Auf der Rückseite gibt es dann Fragen und eine weitere Bibelpassage, die speziell im Hauskreis besprochen wird.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Notizen sich die Einzelnen machen und wie gut sie am Donnerstag noch den Inhalt der Predigt wiedergeben können! Auch wenn die meisten Themen sehr grundlegend behandelt werden, ist dies hier doch oft sehr nötig.

Von den einzelnen Frauen lerne ich sehr viel. Einige von ihnen hat Gott durch Eheprobleme zu sich gerufen. Sie wurden von ihren Männern für eine andere Frau verlassen. In der katholischen Kirche durften sie daraufhin aber nicht mehr am Abendmahl teilnehmen. Sie wurden stattdessen vom Priester dazu angehalten wieder mit ihren Ehemännern zusammen zu ziehen (was aber problematisch ist, wenn der Mann das nicht will und zu der neuen Frau zieht). Daraufhin sind sie mehr ins Nachdenken darüber gekommen, warum sie dafür bestraft werden, dass ihre Männer sie verlassen, obwohl sie doch Teil der Gemeinde sind.

Gott hat an so vielen gearbeitet und ihnen neue Hoffnung für sich und das Leben mit ihren Kindern geschenkt. In der IBC Gemeinde haben sie eine neue Heimat gefunden. Sie berichten immer wieder davon, wie sie sich von Gott verändern lassen und wie dies ganz konkret im Alltag aussieht. Dies ist sehr ermutigend!

Beim letzten Mal kam eine Freundin mit, die einen großen Hunger für Gottes Wort hat. Sie sucht nach Antworten auf ihre Fragen und ist sehr froh darüber, dass sie jetzt auch in den Hauskreis kommen und ihre Fragen loswerden darf.

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Sogay

Zweimal im Jahr gehen wir mit anderen deutschen Familien ins Schullandheim nach Sogay. Auch dieses Mal haben wir es wieder genossen einfach mal aus der trockenen Stadt heraus zu kommen…

Zweimal im Jahr gehen wir mit anderen deutschen Familien ins Schullandheim nach Sogay. Auch dieses Mal haben wir es wieder genossen einfach mal aus der trockenen Stadt heraus zu kommen und die Natur zu genießen.

Die Jungs konnten wieder ausgiebig Fußball spielen, Stöcke schnitzen, Lagerfeuer machen und sich austoben. Da sind keine Spielsachen notwendig, denn sie finden genügend andere Dinge zu tun (u.a. Tonnen-Balancieren).

Wie auch schon im letzten Jahr, haben wir zunächst eine Flusswanderung gemacht und sind am nächsten Tag noch einmal zu den Wasserfällen gewandert.

Das Wasser war um 9 Uhr morgens noch eisig kalt und so haben es nicht mehr alle auf die andere Seite geschafft, um die Felsen hoch zu klettern. Die kleineren Jungs haben stattdessen fleißig Stöcke und Steine ins Wasser geworfen, während wir uns in der Sonne etwas aufwärmen konnten.

Nun gehen wir aufgetankt und mit neuer Energie in eine neue Woche.

 

 

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