Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Autor: Daniela Marx

Herausforderungen

In unserem Blog schreiben wir sehr viel über die schönen und auch ermutigenden Dinge, die wir erleben. Deshalb denke ich es wäre nur fair auch von den Herausforderungen zu schreiben,…

In unserem Blog schreiben wir sehr viel über die schönen und auch ermutigenden Dinge, die wir erleben. Deshalb denke ich es wäre nur fair auch von den Herausforderungen zu schreiben, denen wir ebenso entgegensehen müssen.

Anstrengend
Es ist unheimlich anstrengend eine neue Sprache zu lernen (vor allem wenn man nicht 6 Jahre alt ist!). Vor unserer Abreise wurde uns geraten nicht noch groß Spanischkurse in Deutschland zu belegen, sondern direkt ins kalte Wasser zu springen.

Die Erfahrung bisher zeigt, dass das ein guter Rat gewesen ist. Es ist wichtig gleich mit dem peruanischen Spanisch zu beginnen und nicht erst Erlerntes wieder umlernen zu müssen, weil man in Peru Dinge anders ausspricht oder Wörter anders benutzt. Die Art war für uns effektiv, aber ebenso ziemlich intensiv! Dennoch erfordert dies großes Gottvertrauen. Durch die vielen Gebete Anderer haben wir uns getragen gefühlt auch die Kinder in dieses kalte Wasser schmeißen zu können. Wir waren uns unsicher, wie sie das verarbeiten würden. Gott sei Dank, hatten sie wirklich einen guten Start!

Alles aufgeben
Bevor wir nach Peru gereist sind, mussten wir so gut wie alles aufgeben. Wie entscheidet man, was wichtig ist und was nicht?

Alles auf 10 Koffer zu reduzieren bedeutet, dass man aussortiert, um anschließend wieder auszusortieren. Es bedeutet aber auch, dass man seinen Haushalt von Sachen befreit, um anschließend Raum für Neues zu haben. Bereits in den USA haben wir gemerkt, wie Gott uns doch immer wieder mit Dingen versorgt hat, die wir brauchten.

Geduld
Die DMG legt bewusst Wert darauf, dass man das erste Jahr „nur“ damit verbringt die Sprache und die Kultur kennen zu lernen. In dieser Zeit besucht man auch die verschiedenen Arbeitsbereiche, darf aber offiziell noch nicht mitarbeiten. Gar nicht so einfach für Deutsche, die gerne effektiv sind!

Warten – Beobachten – Lernen

Oft würde man sich gerne einbringen, seine Meinung äußern (so wie man das im Deutschen kann), involviert sein und nicht nur beobachten. Aber auf der anderen Seite haben wir auch gemerkt wie gut es ist, dass man manchmal nichts sagen und nur zuhören kann, dass man gezwungen ist zu beobachten und zu sehen, wie Menschen in Peru manche Dinge einfach anders machen.

Peinlich
Es gibt genügend Situationen, wo man in einer neuen Kultur und mit einer neuen Sprache in Fettnäpfchen treten kann. Oftmals ist es einfach nur peinlich, aber man lernt mit der Zeit auch darüber zu lachen.

Stress
Jeder bewältigt Stress unterschiedlich und wenn man dann noch zu fünft ist, liegt die Chance hoch, dass jeder zu einer unterschiedlichen Zeit die neue Stresssituation verarbeitet.

Dennoch haben wir es als Segen empfunden, dass wir nicht alleine unterwegs sind und uns gegenseitig eine Hilfe sein dürfen. Wir lernen gemeinsam in neuen Situationen geduldig zu sein und uns zu unterstützen.

Auch wenn wir uns in allem von Gott getragen wissen, ist es nicht immer einfach mit den alltäglichen Situationen umzugehen.

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Jüngerklatsch

Thema: Vorbild In diesen kurzen Episoden unterhalten sich zwei Theologen über Jesus, das alltägliche Leben und genießen dabei Kaffee, obwohl sie auf zwei Kontinenten leben. Was könnte spannender und entspannender…

Thema: Vorbild

In diesen kurzen Episoden unterhalten sich zwei Theologen über Jesus, das alltägliche Leben und genießen dabei Kaffee, obwohl sie auf zwei Kontinenten leben. Was könnte spannender und entspannender sein als sich in regelmäßigen Abständen zum Jüngerklatsch zu treffen? Bist Du dabei?

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Huacachina + Pisco + Nazca

Huacachina ist eine Oase inmitten der peruanischen Wüste. Es ist eine winzige Stadt umgeben von bis zu 100 Meter hohen Sanddünen. Hier haben wir eine Dünentour mit dem Sandbuggy gemacht….

Huacachina ist eine Oase inmitten der peruanischen Wüste. Es ist eine winzige Stadt umgeben von bis zu 100 Meter hohen Sanddünen.

Hier haben wir eine Dünentour mit dem Sandbuggy gemacht. So konnten wir das Ausmaß der Dünen besser sehen.

Dies war mit Sicherheit eine der rasantesten Fahrten, die wir je gemacht hatten. Die Haare von Tim zeigen wie schnell die Fahrt war!

Selbst in den Außenbezirken, die von den Dünen geprägt sind und in denen Dürre herrscht, gibt es viele Bewohner.

Zu guter letzt durften wir dann noch alle die Dünen herunter rutschen. Wenn wir hier schon keinen Schnee haben, dann können wir wenigstens auf Sand mit dem Board herunterfahren.

Die Dünenlandschaft war auf jeden Fall atemberaubend!

Dies war definitiv das Highlight unserer Sightseeing-Tour!

Anschließend hielten wir mit der Reisetruppe auf dem Weg nach Nazca noch zu einer Pisco-Tour in Ica an. Pisco ist ein Traubenschnaps, der besonders in Peru hergestellt wird. Pisco-Sour ist ein Nationalgetränk, wo Pisco mit Limettensaft, Zuckersirup und Eiweiss angereichert wird.

In einem 130 Jahre alten Weinberg wurden wir über die Herstellung von Pisco und die Bedeutung der verschiedenen Traubenarten unterrichtet. Hier können 8.000 kg Weintrauben auf einmal verwertet werden.

Anschließend durften noch die verschiedenen Wein- und Piscoarten probiert werden (die Kinder durften nur dran riechen 🙂 )

Mit dem Bus ging es anschließend nach Nazca weiter. Berühmt geworden ist die Stadt durch ihre mysteriösen Linien, die sich um hunderte Kilometer rund um die Stadt hinweg erstrecken und deren Bedeutung bis heute noch nicht geklärt ist.

Da wir keine Flugzeug-Tour gemacht haben, konnten wir nur die „kleineren“ Tierfiguren in der Nähe unseres Aussichtspunktes entdecken. Aus der Luft sind dagegen Figuren von bis zu 20 km Länge (!) zu entdecken. aus diesem Grunde wurden die Linien auch erst im 20. Jahrhundert gefunden, als Flugzeuge über diesen Teil der Erde flogen.

Es ist schon sehr beeindruckend, wie Menschen früher solche weitläufigen Bilder in das Gestein graben konnten, ohne sie aus der „Adlerperspektive“ sehen zu können!

Wir haben uns gefreut durch diese Rückreise etwas mehr von unserem Land zu erfahren. Es ist beeindruckend, wie vielfältig dieses Land ist und wir freuen uns schon jetzt darauf zu sehen, was es in der Zukunft noch zu entdecken geben wird.

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Paracas

Von Lima aus ging es in das nicht allzu weit entfernte Paracas. Paracas ist ein kleiner Küstenort, der heutzutage primär dem Tourismus dient. Viele Menschen kommen hierher, um die berühmten…

Von Lima aus ging es in das nicht allzu weit entfernte Paracas.

Paracas ist ein kleiner Küstenort, der heutzutage primär dem Tourismus dient. Viele Menschen kommen hierher, um die berühmten „Islas Ballestas“ und das Naturreservat von Paracas zu sehen.

  

Die Jungs haben ihren Muschelvorrat wieder erweitern können und das Meerwasser genossen.

Allgemein ist in Peru die Kabelführung sehr interessant… Immerhin muss man nicht die Straße aufbuddeln, sondern kann sein Kabel sehr einfach dazufügen und durch das eigene Fenster umleiten.

Der „Kerzenleuchter von Paracas“.  Die in den Felsen gekratzte Zeichnung ähnelt den Nazca-Linien (zukünftiger Post) und ist ca. 2000 Jahre alt und 180 Meter hoch. Bis heute ist nicht geklärt, was diese Furchen im Sand bedeuten sollen. Die Erklärungen reichen von:

  • Heilige Dreifaltigkeit – Einladung den fremden Kontinent zu betreten und ihn zu missionieren
  • Armleuchter deutet auf einen Schatz hin (damit die Piraten den Schatz wieder finden)
  • Wegweiser für Schiffskapitäne
  • Hinweis auf den San-Pedro-Kaktus (ist auf vielen Keramikteilen von Ausgrabungen zu sehen), der heute immer noch in Peru wächst.
  • Zeichen für einen wichtigen Gott aus der Inka-Mythologie

Was auch immer es ist, es bleibt für immer ungelöst.

Mit einem Boot kann man zu den „Islas Ballestas“ fahren. Die Inseln bergen viele hunderte Vogelarten und werden besonders von Pinguinen und Seelöwen bewohnt. Auf der Bootsfahrt zu den Inseln konnten wir viele Vögel beobachten, die Fische gejagt hatten.  Zu einigen Zeiten kann man auch Delphine sehen, was bei uns aber leider nicht der Fall gewesen ist.

Stattdessen konnten wir unheimlich viele Seelöwen beobachten. Sie waren gerade dabei Sonne zu tanken und es sich gut gehen zu lassen. Alleine wegen der schönen Felskonstellationen lohnt es sich die Inseln zu sehen.

Sobald die Wellen etwas abgesunken sind, konnten man an den Felsen viele verschiedene Seesterne entdecken.

Die Inseln sind für Menschen nicht betretbar, sondern stehen unter Naturschutz. Die Bootstour hat uns einen schönen Flecken an unberührter Natur gezeigt.

Ebenso erging es uns, als wir auf die Halbinsel in das Naturschutzgebiet Paracas gefahren sind. Hier dürfen sich Autos nur auf den ausgewiesenen Routen bewegen.

Das Naturreservat ist wie eine einzig große Sandlandschaft anzusehen. An den Außenpunkten bekommt man dann einen wunderbaren Blick auf die Felsen. Hier kann man kilometerlang mit dem Fahrrad an menschenleeren Sandstränden entlang radeln und die schöne Tierwelt beobachten.

Die farbenfrohe Wüste zeigt sich am Ende noch mit einem roten Sandstrand. Wie bunt und vielfältig Gott doch diese Gegend geschaffen hat! Es war sehr schön so viel unberührte Natur entdecken zu können!

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Rundbrief Januar 2018

Hier findet Ihr unseren neuesten Rundbrief. Ungefähr viermal im Jahr werden wir einen solchen Brief an unsere Freunde und Unterstützer verschicken. Darüber hinausgehen sind natürlich die Einträge auf unserer Startseite…

Hier findet Ihr unseren neuesten Rundbrief. Ungefähr viermal im Jahr werden wir einen solchen Brief an unsere Freunde und Unterstützer verschicken. Darüber hinausgehen sind natürlich die Einträge auf unserer Startseite auf aktuellem Stand und stehen Euch zur Verfügung.

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Jüngerklatsch

Thema: Gebet In diesen kurzen Episoden unterhalten sich zwei Theologen über Jesus, das alltägliche Leben und genießen dabei Kaffee, obwohl sie auf zwei Kontinenten leben. Was könnte spannender und entspannender…

Thema: Gebet

In diesen kurzen Episoden unterhalten sich zwei Theologen über Jesus, das alltägliche Leben und genießen dabei Kaffee, obwohl sie auf zwei Kontinenten leben. Was könnte spannender und entspannender sein als sich in regelmäßigen Abständen zum Jüngerklatsch zu treffen? Bist Du dabei?

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