Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Kategorie: Allgemein

SLC 2020

SLC ist die „Spiritual Life Conference“, die einmal im Jahr in der Nähe von Lima stattfindet und bei der sich alle SIM Missionare Perus zusammenfinden. Dieses Mal hatten wir uns…

SLC ist die „Spiritual Life Conference“, die einmal im Jahr in der Nähe von Lima stattfindet und bei der sich alle SIM Missionare Perus zusammenfinden.

Dieses Mal hatten wir uns vorgenommen mit dem Auto nach Kawai zu fahren (ca. 14 Stunden), weil es dann doch billiger ist als 5 Flugtickets in der Sommersaison kaufen zu müssen. Es war eine wunderschöne Strecke die Panamerica hoch, die meistens am Meer entlang führte. So konnten wir noch einiges von der Vielfalt Perus miterleben.

An zwei Orten hatten wir übernachtet, um die lange Fahrt etwas aufzulockern und mehr von der Schönheit Perus zu genießen.

Auf dem Hinweg konnten wir zudem noch Fossilien von Walfischen in der Wüste begutachten. Früher ragte das Meer viel weiter in das Land hinein.

Zudem konnten wir noch einmal die berühmten Nasca Linien sehen.

Die Jahreskonferenz ist für alle Mitarbeiter immer eine tolle Zeit. Eine Woche, um geistlich aufzutanken und sich miteinander auszutauschen. Viele der Missionare sehen sich sonst im Laufe des Jahres nicht, weil ihre Einsatzorte so weit voneinander entfernt liegen.

Eine wunderschöne Anlage einer christlichen Organisation, direkt am Meer gelegen

Während die Erwachsenen sich morgens für ihre Bibelarbeiten treffen (dieses Mal ging es in den Vorträgen um den Kolosserbrief) hatten die Kinder ihr eigenes Programm. Das Team aus den USA hat zur Überraschung der Kinder Lego-Steine mitgebracht, mit denen sie sich super beschäftigt und Geschichten nachgebaut haben.

Das Schöne war, dass die Kinder am Ende Lego mit nach Hause nehmen durften und es noch eine besondere Tüte mit Kindersachen gab.

Auch in diesem Jahr gab es wieder das morgendliche Rennen zu den Felsen (von einer Seite der Felsen zur anderen und zurück – ca. 7km). In den frühen Morgenstunden kann man hier auch Delfine entdecken.

Alle drei sind die Strecke gejoggt und hatten sich am Ende ihr Eis als Gewinnerprämie wohl verdient!

Wir sind sehr dankbar, dass es auf der Rückfahrt wegen eines Sandsturms keine Unfälle gegeben hatte. Wir hatten das Gefühl, dass wir durch einen dichten Nebel gefahren sind. Am Ende ab es dann einige Sandverwehungen auf der Straße.

Bei all den Fahrten waren wir für Gottes Bewahrung sehr dankbar. Autofahrten sind in Peru nicht immer ungefährlich. Einen Tag nach uns gab es leider wieder einen schweren Busunfall auf unserer Strecke, bei dem 16 Menschen ums Leben gekommen sind!

Vielen Dank für eure Gebete!

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Gästehaus Renovierung

Die letzten drei Monate hat mich die Renovierung unseres Gästehauses von SIM einiges an Zeit gekostet. Umso mehr freue ich mich natürlich, dass jetzt endlich alles fertig und bewohnbar ist….

Die letzten drei Monate hat mich die Renovierung unseres Gästehauses von SIM einiges an Zeit gekostet. Umso mehr freue ich mich natürlich, dass jetzt endlich alles fertig und bewohnbar ist.

Zunächst einmal wurde überall der Boden erneuert. Das frühere alte Parkett, was für das Gästehaus einfach unpraktisch ist, weil man es nicht feucht wischen darf, wurde durch Fliesen ersetzt. Ebenso wurde überall die Elektrik erneuert und mittlerweile gibt es in jedem Raum auch mehr als nur eine Steckdose.

Früher gab es im zweiten Schlafzimmer zwei Hochbetten. Das eine ist schon zusammengefallen und das andere war nicht mehr ganz zusammen zu halten. Die Betten sind einfach in die Jahre gegangen. So haben wir uns für zwei Betten entschieden, wo man bei dem einen noch eine weitere Matratze herausziehen kann

Auch im Ehebett-Zimmer haben wir neue Betten angeschafft. Es sind zwei einzelne, so dass man sie bei Bedarf auch auseinander schieben kann, falls für eine Schulung vier Erwachsene im Gästehaus übernachten.

Der größte Aufwand bestand darin die Küche zu renovieren. Die Holzwand wurde entfernt, um noch mehr Platz zu verschaffen. Auch die alte Küchenzeile wurde erneuert.

Das Ganze ging natürlich mit viel Dreck einher…

Der neue Bereich ist jetzt viel schöner geworden und auch durch die Lampen (in Peru hängt sonst immer nur eine lose Birne aus der Decke) und die weiße Farbe wirkt der Raum viel heller!

Benni bin ich sehr dankbar, dass er mir beim Aufbau der Möbel geholfen hat!

Die Gästewohnung liegt direkt neben unserem Haus und ist ideal, wenn wir u.a. selbst Besuch bekommen. So kann man Zeit zusammen verbringen, sich aber trotzdem mal zurück ziehen. Sagt also Bescheid, wenn ihr mal nach Arequipa kommt!

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Dorcas Weihnachtsevent

Statt der 50 erwarteten Mütter mit ihren Kindern waren es dieses Mal 80 die gekommen sind. Reich beschenkt! Dies zeigt sehr deutlich, dass wir eigentlich größere Räume bräuchten, um uns…

Statt der 50 erwarteten Mütter mit ihren Kindern waren es dieses Mal 80 die gekommen sind. Reich beschenkt!

Dies zeigt sehr deutlich, dass wir eigentlich größere Räume bräuchten, um uns für die größeren Treffen (1x im Quartal) angemessen zu versammeln. Die Mütter kommen gerne und sind froh, wenn sie sich auch mit anderen Müttern in dieser Zeit austauschen können.

Unsere Rednerin hat in diesem Jahr über die Hoffnung gesprochen, die wir in Jesus haben. Auch Freunde von eingeschriebenen Müttern unseres Projektes sind mitgekommen, die nicht immer etwas über Jesus wissen, geschweige denn einer Gemeinde zugehörig sind.

Wie immer haben wir die Veranstaltung mit einem Bastelangebot begonnen, damit die Mütter nach und nach eintrudeln können.

Es muss etwas sein, was leicht verständlich und leicht machbar ist. Dieses Mal haben wir aus Butterbrottüten Weihnachtssterne gebastelt, was ihnen sehr gefallen hat (sieht kompliziert aus, ist aber sehr einfach!).

Nach und nach sind die Mütter eingetrudelt, so dass wir schon sehen konnten, dass die Sitzplätze dieses Mal nicht reichen werden. Auch draußen in den Gängen haben sich die Mütter versammelt, um dem Programm noch zuhören zu können.

Eine Besonderheit war, dass wir dieses Mal ein größeres Weihnachtsgeschenk an die Mütter weitergeben konnten. Der Kindergottesdienst unserer Gemeinde in Chicago hat in den letzten beide Monaten Geld zusammengelegt, um den Müttern bei diesem Treffen etwas schenken zu können.

Eine Mutter des Projektes hat uns 50 Handtaschen genäht, die wir dann mit verschiedenen Sachen befüllen konnten.

Die Mütter waren unheimlich dankbar und haben sich besonders gefreut ein Geschenk für sich selbst zu bekommen, was sie oft benutzen können. Sie opfern so viel für ihre Kinder, dass man ihnen richtig angesehen hat, wie sehr sie sich darüber gefreut haben ein eigenes Geschenk zu bekommen. Erfüllt sind nach diesem Treffen alle nach Hause gegangen.

Zum Schluss noch ein paar typische Fotos von Müttern. Anstatt einen Babybjörn zu benutzen, werden die Kinder hier in den meisten Fällen von einem großen bunten Tuch gehalten.

Danke für eure Fürbitte für die Mütter, mit denen wir arbeiten und die nicht immer in einfachen Verhältnissen leben.

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DMG Artikel auch online anhören!

Die neue DMG-informiert ist herausgekommen. Download hier. Wer sie sich aber lieber anhören möchte, der kann dies auch bequem unter folgendem Link tun: mp3 Wie ihr sehen könnt bekommen wir…

Die neue DMG-informiert ist herausgekommen. Download hier.

Wer sie sich aber lieber anhören möchte, der kann dies auch bequem unter folgendem Link tun: mp3

Wie ihr sehen könnt bekommen wir bald deutsche Verstärkung in unserem Team in Lima!

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Trinity College

Schon zu Beginn meines Studiums haben mich viele Fragen herumgetrieben. Genaugenommen haben mich meine Fragen an den christlichen Glauben erst zu einem Studium motiviert. In meinem Nachsinnen neulich habe ich…

Schon zu Beginn meines Studiums haben mich viele Fragen herumgetrieben. Genaugenommen haben mich meine Fragen an den christlichen Glauben erst zu einem Studium motiviert. In meinem Nachsinnen neulich habe ich meine Fragen auf drei beschränkt:

  1. Was glauben wir eigentlich als Christen?
  2. Warum glauben wir was wir glauben?
  3. Warum tun wir was wir tun?

Vielleicht habe ich ja noch einige Jahre um darin zu forschen, bevor ich vor Ihm von Angesicht zu Angesicht sein werde.

Nun ja, neulich hatte ich Euch schon von meinen Entwicklungen im Akademischen geschrieben (siehe hier). Heute bekam ich dann auch die Antwort vom Trinity College: sie haben mich angenommen. Das freut uns riesig! Gott sei Dank!!!

Ab Januar 2020 werde ich offiziell an meinen Forschungen arbeiten. Es ist ein interdisziplinärer Ansatz exegetischer und empirischer Studien. Mein Arbeitsthema lautet (auf Englisch hört es sich besser an…): „The God who Acts: Participation (centrifugal and centripetal) in the missio DeiActs and the Iglesia Evangélica Peruana (IEP) in Arequipa (Peru): a biblio-contextual dialogue”

Ich werde akademische Lesearten mit Lesearten von Christen vor Ort untersuchen und vergleichen. Wie lesen wir bestimmte Abschnitte zur Mission in der Apostelgeschichte?

Bereits in der Vorbereitung zu meinem Forschungsantrag hat mich mein Supervisor Prof. Dr. Steve Walton kräftig unterstützt (unter zur Hilfestellung von Revd. Dr. Helen Collins). Ich bin sehr gespannt wie sich meine Forschungen entwickeln werden.

Wir sind auch jedem dankbar, der dieses Vorhaben auch finanziell mittragen möchte. Hierzu hat uns die DMG ein Projekt genehmigt. Man kann also das Projekt (P 31012 Marx Weiterbildung) im Verwendungszweck angeben und schwuppdiwupp wird es in unserem Konto der DMG gutgeschrieben. Gerne dürft Ihr mit uns beten und uns auch so begleiten. Danke für Euer Mittragen.

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Dorcas Veranstaltung

Es war wieder Zeit für eine unserer Großveranstaltungen im Dorcas Projekt. Hier kommen die Mütter nicht, um wie jeden Mittwoch die Chance zu haben sich Kleidung für ihre Kinder auszuleihen,…

Es war wieder Zeit für eine unserer Großveranstaltungen im Dorcas Projekt. Hier kommen die Mütter nicht, um wie jeden Mittwoch die Chance zu haben sich Kleidung für ihre Kinder auszuleihen, sondern, um ein besonderes Programm zu hören und sich untereinander auszutauschen.

Zu Beginn unserer Zeit geben wir immer die Möglichkeit eines Bastelangebotes, damit die Frauen die Möglichkeit haben nach und nach einzutrudeln. Wir machen immer mal wieder Fotos von den Müttern oder ihren Kindern, die wir ihnen dann bei solchen Gelegenheiten geben, damit sie sich einen schönen Bilderrahmen dazu machen können. Oftmals ist es das einzige Foto, was sie von sich zu Hause stehen haben. Sie konnten sich sonst auch einen Vers einrahmen, falls dieses Mal kein Foto von ihnen dabei war.

Dieses Mal war wieder unsere Kollegin mit ihrem Puppentheater dabei. Die Jugendlichen erstellen selbst das Bühnenbild und erarbeiten sich das biblische Thema, das sie in eine Geschichte verpacken.

Anschließend wurden noch Gruppen gebildet, um über das Gehörte zu reden. Da wir uns dieses Mal an einem Samstag getroffen hatten, konnten auch ältere Kinder mit dabei sein.

Wir nutzen danach oftmals noch die Zeit, um Logistisches abzuklären. Entweder, um Babybetten auszuliefern, oder wie dieses Mal Arzttermine festzulegen, weil unser Teamarzt am darauffolgenden Mittwoch gekommen ist, um den Müttern kostenlose Untersuchungen anzubieten.

Dann war es auch schon wieder Zeit sich zu verabschieden…
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Apostelgeschichte 18

Wir müssen nicht außergewöhnlich leben, um außergewöhnlich zu sein – Seine Berufung im Gewöhnlichen finden

Wir müssen nicht außergewöhnlich leben, um außergewöhnlich zu sein

Seine Berufung im Gewöhnlichen finden

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