Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Kategorie: Alltag

Kino als Nachhilfe

Sol, die den Jungs für einige Monate Nachhilfe gegeben hat, hat sich für den letzten Tag noch einmal einiges einfallen lassen. Sie hat uns immer mit ihrer kreativen Art und…

Sol, die den Jungs für einige Monate Nachhilfe gegeben hat, hat sich für den letzten Tag noch einmal einiges einfallen lassen. Sie hat uns immer mit ihrer kreativen Art und Weise gesegnet und so war es nicht überraschend, dass sie sich für die letzte Nachhilfe noch mal etwas Besonderes hat einfallen lassen.

Als wir ankamen war auf ihrem Tisch bereits alles vorbereitet. Es gab Popcorn, Marshmallows, Schokolade und Saft.

Jedes Kind bekam ein Portemonnaie aus Spielgeld in die Hand und musste seine Bestellung in Spanisch abgegeben. Als dann jeder sein Essen gekauft hatte, ging es in ihr Wohnzimmer, um einen Film zu schauen. Wir hatten sehr viel Spaß und uns über die letzte besondere Nachhilfe gefreut.

In den Monaten Januar und Februar wird Sol einige Zeit in Deutschland verbringen. Sie möchte das deutsche Schulsystem kennen lernen und nutzt die Zeit der peruanischen Sommerferien, um sich pädagogisch weiter zu bilden und dabei ihr Deutsch zu verbessern.

Auch wenn wir unsere wöchentlichen Treffen mit Sol vermissen werden, sind wir froh, dass wir sie weiterhin in der Nachbarschaft haben und wir uns außerdem auch immer wieder bei Festen sehen. Sie kommt zu unseren Geburtstagen und wir werden zu allen ihren Familienfesten eingeladen. Wir sind Gott sehr dankbar, dass er uns so eine nette peruanische Familie zur Seite gestellt hat. Sie haben uns sehr herzlich aufgenommen und wir genießen es Teil ihrer großen Familie zu sein, da unsere derzeit ja so weit weg ist.

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Kindergartenabschlussfeier

Heute haben wir Jasons Abschlussfeier im Kindergarten gefeiert. Er freut sich, dass er jetzt endlich in die Schule gehen darf. Schon in Deutschland durfte er eine Kiga-Feier erleben, aber da…

Heute haben wir Jasons Abschlussfeier im Kindergarten gefeiert. Er freut sich, dass er jetzt endlich in die Schule gehen darf. Schon in Deutschland durfte er eine Kiga-Feier erleben, aber da hier das Schuljahr immer erst am Anfang des Jahres beginnt durfte er noch ein halbes Jahr in den Kindergarten.

Dieses halbe Jahr war für ihn sehr gut, um sich in der Sprache etwas besser zurecht zu finden.

Die Feier bestand darin, dass ein Elternteil eine kleine Ansprache halten durfte und dann anschließend die Kerze ausgezündet wurde (es beginnt jetzt quasi ein neuer Abschnitt).

Eines der jüngeren Kinder hat dann dem neuen Schulkind eine Karte überreicht, die er/sie gestaltet hat. Da Jason sehr beliebt bei den Mädchen ist, war es nicht verwunderlich, dass ihm ein Mädchen eine Karte geschrieben hat…

Die Kinder bekamen dann ihre Ordner und eine spezielle Tasche für die erste Klasse überreicht. Anschließend haben sie noch zusammen gesungen und getanzt.

Wir sind sehr froh darüber, dass sich Jason in seiner Gruppe sehr wohl gefühlt hat. Er konnte die Sprache lernen und neue Freunde finden. Seine Erzieher waren sehr dankbar, dass er Teil der Gruppe sein konnte.

Auch die beiden anderen hatten einen speziellen Tag. Es war der letzte Tag für ihre Spanischnachhilfe, die sie montags und donnerstags in der ersten Stunde hatten. Die Nachhilfe hat ihnen eine gute Grundlage gegeben und im nächsten Schuljahr werden sie es dann so versuchen.

Danke Herr für all dein Versorgen und deinen Schutz in dieser Zeit. Danke, dass du Jason in eine so tolle Klasse gesteckt hast und wir auch mit den Familien einen guten Kontakt haben können.

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Adventszeit

Bei 24°C kommt man nicht allzu schnell in Weihnachtsstimmung. Deshalb haben wir letztes Wochenende schon einmal damit begonnen unsere Wohnung zu dekorieren. Zum ersten Mal müssen wir uns mit einem…

Bei 24°C kommt man nicht allzu schnell in Weihnachtsstimmung. Deshalb haben wir letztes Wochenende schon einmal damit begonnen unsere Wohnung zu dekorieren.

Zum ersten Mal müssen wir uns mit einem Plastikbaum begnügen (überhaupt ist hier fast alles in Plastik)! Der schöne Tannenduft fehlt, aber wir sind froh, dass wir überhaupt in einem Land wohnen, wo es (fast immer) Strom gibt und wir Lichterketten und Co. zur Verfügung haben.

Die beiden Jüngsten haben sich daran gesetzt den Baum zu dekorieren und ich habe meinen perfektionistischen Drang gezügelt, den Baum anschließend noch zu bearbeiten und alles symmetrisch umzuhängen…

Der Vorteil ist, dass es hier im Sommer schon um 18:30 Uhr dunkel wird und wir demnach abends noch im Kerzenschein zusammen sitzen können.

Hängt! In der jetzigen Wohnung dürfen wir in der Decke keine Nägel reinhauen, so dass wir uns anderweitig zu helfen wissen, um unseren deutschen Weihnachtsstern anzubringen. Die Fassung ist leider zu klein, als dass man sie für den Stern benutzen konnte, aber es geht auch so.

Hier ist unsere Art von Schneemann…

Sonntag waren wir in einem deutsch-lutheranischen Gottesdienst in der Stadtmitte, der einmalig vom neuen Pfarrer veranstaltet wurde. So hatten wir einen Sonntag, wo wir zusammen deutsche Adventslieder singen konnten. Jason durfte sogar die Adventskerze anzünden. Wir sind gespannt darauf, wie die nächsten Gottesdienste in unserer peruanischen Gemeinde ablaufen werden.

Die Jungs durften bei einer anderen deutschen Familie gestern fleißig Plätzchen backen.

Wir freuen uns darauf zu entdecken, was wir noch alles in der Adventszeit erleben dürfen und was wir über das peruanische Weihnachtsfest in Erfahrung bringen werden…

 

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Nikolaus

Heute haben wir nicht nur zu Hause Nikolaus gefeiert, sondern auch im Kindergarten. Benni wurde gefragt, ob er sich vorstellen könnte in diesem Jahr den Nikolaus zu spielen. Der Kindergarten…

Heute haben wir nicht nur zu Hause Nikolaus gefeiert, sondern auch im Kindergarten. Benni wurde gefragt, ob er sich vorstellen könnte in diesem Jahr den Nikolaus zu spielen. Der Kindergarten hatte bereits die Verkleidung parat.

Dies ist ein nicht ganz einfacher Job, denn Benni musste 9 Gruppen besuchen und es wurden Fotos mit 253 Kindern gemacht (inkl. anschließendem Gruppenfoto)! Ich glaube ich muss nicht erwähnen, dass es im Sommer unter dem Gewand auch mollig warm wurde 🙂

Aber der Aufwand hat sich gelohnt. Die Kinder haben mit leuchtenden Augen auf den Nikolaus gewartet. Zwei Kinder haben sogar extra Briefe für den Nikolaus verfasst. Benni hat ihnen einen Brief vorgelesen, den die Erzieherinnen für die Gruppe geschrieben haben. Anschließend bekam jedes Kind noch eine kleine Tüte mit Keksen.

Die Überraschung war, dass wir Jason nichts von all dem verraten hatten. Seine Gruppe war die Letzte und er war natürlich mega stolz, dass sein Papa der Nikolaus war. Für ihn war es wohl die größte Überraschung.

Es war sehr schön, dass wir die Gruppe von Jason besuchen konnten. Mittlerweile kennen wir auch mehr und mehr von den Kindern.

Es war ein sehr schöner Morgen, auch wenn es anstrengend war.

Benni hat der Kontakt mit den Kindern gut gefallen. Gerne hätte er sich noch mehr ausdrücken wollen, aber sprachlich können wir eben noch nicht alles sagen. Vielleicht nächstes Jahr…

Die Kinder hatten einen wunderschönen Morgen und es war eine sehr gute Gelegenheit die Kontakte zu Erziehern und Kindern zu vertiefen.

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Sogay

Wir waren letztes Wochenende mit einigen Familien aus der Schule im „Schullandheim“. Das kleine Gelände mit seinen Wohnhütten liegt im Vorort von Arequipa (Sogay) und wurde in der Vergangenheit nur…

Wir waren letztes Wochenende mit einigen Familien aus der Schule im „Schullandheim“. Das kleine Gelände mit seinen Wohnhütten liegt im Vorort von Arequipa (Sogay) und wurde in der Vergangenheit nur sehr selten von der Schule genutzt (hier machen sie allgemein keine Klassenfahrten). Nun ist die Überlegung, ob das Gelände überhaupt behalten werden soll und ob man es für Tagesexkursionen nutzen kann.


Bis eine Entscheidung gefällt ist, haben wir es auf jeden Fall noch einmal genutzt. Alle Familien, die Deutsch können und/oder einen deutschen/schweizerischen Elternteil haben, wurden für das Wochenende eingeladen.

Wir waren eine kleine Truppe und die Kinder hatten viel Spaß dabei in der Natur zu spielen.

Auch 5 deutsche Praktikanten der Schule waren dabei. Durch sie und die anderen Lehrer konnten wir viel von der peruanischen Mentalität lernen und mehr erfahren, wie das Schulleben hier funktioniert.

Das Wochenende war auch für uns eine erholsame Zeit, um einfach mal vom Schul- und Sprachschule-Alltag raus zu kommen.

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WM-Qualifikation

Heute war ein ganz besonderer Tag in der Geschichte Perus. Die peruanische Fußball-Nationalmannschaft hat sich doch tatsächlich für die WM 2018 qualifiziert!!! Dies war seit 36 Jahren nicht mehr der…

Heute war ein ganz besonderer Tag in der Geschichte Perus. Die peruanische Fußball-Nationalmannschaft hat sich doch tatsächlich für die WM 2018 qualifiziert!!! Dies war seit 36 Jahren nicht mehr der Fall.


Der Schritt dahin war gar nicht so einfach. Zum einen durfte der Kapitän die letzten beiden Spiele nicht mitspielen – ein wirklicher Verlust. In Argentinien wurde er wegen Dopingverdachts zunächst einmal ausgeschlossen. Dieser Test wird von den Peruanern in vielerlei Hinsicht sehr umstritten gesehen.

Zum anderen wurde das letzte Spiel gegen Neuseeland alles andere als spektakulär gespielt. Neuseeland hatte dadurch, dass das finale Spiel in Peru stattfand den Vorteil, dass die Tore doppelt zählen würden.

Gestern haben die Peruaner aber gezeigt, was in ihnen steckt. In ihrem eigenen Land durften sie  die Qualifikation in die Weltmeisterschaft feiern. Selbst hier in Arequipa gab es Feuerwerk, Hupkonzerte und Partys. Der Präsident hatte bereits am Dienstag festgelegt, dass (falls Peru sich qualifizieren sollte) keiner am Donnerstag zur Schule gehen und auch niemand im öffentlichen Dienst arbeiten müsse.

Der Traum ist wahr geworden und die Peruaner sind Teil der WM 2018!!!

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