Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Kategorie: Alltag

Kakao / Schokolade

Letzte Woche hatten wir hier eine Woche Herbstferien. Die Ferien waren zu 90% geprägt von Lego, Drei ???-Geschichten und so lange wie möglich im Schlafanzug bleiben. Die Jungs hatten einiges…

Letzte Woche hatten wir hier eine Woche Herbstferien. Die Ferien waren zu 90% geprägt von Lego, Drei ???-Geschichten und so lange wie möglich im Schlafanzug bleiben.

Die Jungs hatten einiges an Legoprojekten fertig bekommen.

Am Freitag haben Tim und ich dann noch mal eine Schokoladenführung gemacht. Unsere Nachhilfelehrerin hatte uns davon erzählt und es ist gut auch mal ein paar touristische Sachen zu machen, damit wir gerüstet sind, wenn Besuch kommt. Die Schokoladenführung hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Wir haben viel über die Herstellung und Verarbeitung von Kakaobohnen gelernt.

Anschließend konnten wir Kakao-Tee kosten, der aus der Schale der Bohne hergestellt wird. Während der Tourführer etwas über die Kostbarkeit von Kakao-Butter erzählt hat (weiße Masse) konnten wir uns mit der Butter einschmieren. Sie ist sehr gut für die Haut.

Kakao wird so lange gemahlen, bis eine klebrige Masse entsteht (siehe unten im großen Topf). Dies dauert idealerweise 4 Tage. Da wir aber nicht so viel Zeit hatten haben wir uns mit dem halbfertigen Kakao begnügt, den wir trinken durften.

Anschließend ging es in die Vorbereitungsküche. Jeder durfte seine eigene Schokolade herstellen. Hierfür gab es verschiedene Zutaten, die wir in die Schokoladenformen eintauchen durften.

Selbstverständlich darf dann auch jeder am Ende sein Schokoladenpäckchen mit nach Hause nehmen…

Ganz am Schluss bestand die Prüfung darin, gute Schokolade von schlechter durch Geruch und Geschmack unterscheiden zu können. So eine Schokoladenkostprobe ist schon was Feines…

Es lohnt sich auf jeden Fall für jeden, der mal in Arequipa sein sollte!

 

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Gemeindefest

Seit fast zu Beginn unserer Zeit hier in Peru besuchen wir die IBC Gemeinde „El Camino“ (der Weg). Wir hatten uns nach einigen Gemeinden umgeschaut, wobei es uns besonders wichtig…

Seit fast zu Beginn unserer Zeit hier in Peru besuchen wir die IBC Gemeinde „El Camino“ (der Weg). Wir hatten uns nach einigen Gemeinden umgeschaut, wobei es uns besonders wichtig war, dass es ein Kinder- und Teenagerprogramm geben würde. In einigen Gemeinden gab es nämlich nur sehr kleine Kinder, wo Joel keine Freunde finden würde.

So sind wir bei El Camino hängen geblieben und fühlen uns dort mittlerweile sehr wohl. Benni und ich genießen es in den Hauskreisen engeren Kontakt zu Einzelnen haben zu können. Auch die Jungs fühlen sich in ihren Gruppen sehr wohl.

Letzte Woche hatten wir ein Gemeindefest, um das 17-jährige Bestehen der Gemeinde feiern zu können.

Es gab ein buntes Programm in einem Park hier in Arequipa mit anschließendem Mittagessen.

Am Nachmittag gab es zudem noch die Möglichkeit zu schwimmen oder Turniere in Volleyball und Fußball zu machen.

Auch Sonntag im Gottesdienst wurde gefeiert.

Die Kinder durften am Ende noch mit Ballons einmarschieren und mit allen anschließend den Kuchen verzehren.

Wir sind sehr dankbar, dass wir uns einer Gemeinde anschließen dürfen und wir uns in der Zukunft auch hier einbringen können.

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Die kleinen Wissenschaftler

Am Freitag hatten wir von der Schule aus eine besondere Veranstaltung für die 1. Klässler. Die Peruaner feiern gerne pompös und ausgiebig und so gab es eine besondere Veranstaltung für…

Am Freitag hatten wir von der Schule aus eine besondere Veranstaltung für die 1. Klässler. Die Peruaner feiern gerne pompös und ausgiebig und so gab es eine besondere Veranstaltung für die 1. Klässler, die in feierlicher Prozession ihren „Mandil“ (Kittel) überreicht bekommen haben. Diesen müssen sie ab jetzt immer in ihrem Unterricht tragen, wenn sie als kleine Wissenschaftler (Pequeños Científicos) unterwegs sind.

Die Tochter einer weiteren Missionarsfamilie aus Australien war ebenso dabei. Sie hatten ihren Spaß!

Markus hat sich bereit erklärt der Pate von Jason zu sein (dieser muss den Kittel feierlich übergeben). Mit Markus ist es nie langweilig 🙂

Am Ende waren alle Kinder stolz auf ihre neuen Kittel mit eingraviertem Namen und freuen sich darauf jetzt endlich viele Sachen erforschen zu dürfen.

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Zeitgefühl

Der heutige Nachmittag war ein gutes Beispiel dafür, wie der Alltag in Arequipa aussehen kann. Schon die Zahnärztin in Deutschland hatte uns ans Herz gelegt immer mal wieder zum Kieferorthopäden…

Der heutige Nachmittag war ein gutes Beispiel dafür, wie der Alltag in Arequipa aussehen kann.

Schon die Zahnärztin in Deutschland hatte uns ans Herz gelegt immer mal wieder zum Kieferorthopäden zu gehen, um zu sehen, wann bei Joel und Tim etwas getan werden müsste. So hatte ich heute endlich einen Termin beim Kieferorthopäden, um die beiden checken zu lassen. Wer mal die Erfahrung gemacht hat als Erwachsener eine neue Sprache zu lernen weiß, wie ungern man zu Beginn telefoniert. Da hier die Ärzte (sowie viele andere Geschäfte) aber überhaupt keine Internetpräsenz und keine E-Mails haben, habe ich mich nach den Ferien jetzt endlich überwunden anzurufen. Die Ärztin selbst war gut zu verstehen, so dass es dann doch kein Thema war.

15:30 Uhr sind wir mit dem Bus in die Innenstadt gefahren. Der Kieferorthopäde hat uns gleich empfangen. Unsere Zahnärztin hat keine Zahnarzthilfe und macht alles selbst (der Absauger wird einfach in den Mund gehängt). Der Kieferorthopäde theoretisch auch, nur dass er gerade eine jüngere Ärztin hatte, die er anlernt.

Das Equipment ist für gewöhnlich in die Jahre gekommen, aber die Ärzte sind sehr kompetent. Der Kieferorthopäde konnte uns aus seinem antiken Buch Bilder des Problems zeigen und eine kompetente Lösung geben.

Die Praxen haben aber nicht immer die Möglichkeit auch zu röntgen. So wurden wir zu einer anderen Praxis geschickt (3 Straßen weiter), die lediglich röntgt. Die Praxen liegen oft versteckt zwischen Geschäften irgendwo im dritten Stock.

Die Röntgenbilder sind gemacht, können aber nicht gleich entwickelt werden. Das bedeutet, dass ich morgen noch einmal hinfahren muss, um mittags die Bilder abzuholen. Montag haben wir dann wieder einen Termin, um die Bilder abzugeben und alles weitere zu besprechen. Also alles etwas aufwendiger…

Wir waren dankbar, dass wir anschließend in einen vollen Bus einsteigen und er erst 5 Stationen später übervoll wurde. Gequetscht und müde kamen wir dann 3 Stunden später wieder zu Hause an.

Benni hat in der Zwischenzeit mit Jason sein Buch kopieren wollen. Copyright kennt hier keiner (Blue-Rays von aktuellen Filmen können kurze Zeit nach Kinobeginn an jeder Straßenecke für 1€ gekauft werden). Im Unterricht, den er an der Universität nimmt, haben sie eine PDF von 450 Seiten bekommen, die sie sich ausdrucken müssen. Das geht hier auch relativ günstig. Mittlerweile hat er aber herausgefunden, dass die Copy-Shops in unserer Nähe alle teurer sind als an der Uni (5 Cent pro Seite statt 2,5).

Rechnen ist auch immer so eine Sache. Wenn man fragt, wie viel die Kopien kosten werden (20 Peruanische Cent x 450 Seiten) bekommt man meistens eine inkorrekte Antwort (hier 67 Soles statt der richtigen 90 Soles). Da fragt man sich manchmal, wie sie einen Gewinn machen…

Zeit! Alles braucht einfach etwas mehr Zeit…

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Geschafft!

Das „Geschafft“ gilt für vielerlei Dinge. Zum einen sind wir froh, dass wir die Zeit in Costa Rica gut geschafft haben. Als Beweis gibt es hier die Bilder der Sprachzertifikate…

Das „Geschafft“ gilt für vielerlei Dinge. Zum einen sind wir froh, dass wir die Zeit in Costa Rica gut geschafft haben. Als Beweis gibt es hier die Bilder der Sprachzertifikate unseres letzten Schultages.

Die Jungs mit ihrer Lehrerin Malli

Benni und ich mit unserer Lehrerin Anna

Und hier alle zusammen:

Jason vermisst seinen kleinen Lieblingshund, der ihn immer wieder begleitet hat (hier sitzt er während des Gottesdienstes brav neben ihm).

Da wir auf der Rückreise noch eine Nacht auf dem Flughafen in Lima verbringen mussten kamen wir nicht so erfrischt zurück… Zudem hatten wir nur noch 4 Tage Zeit, bis die Schule wieder anfangen würde. Also galt es noch „schnell“ die drei Materiallisten der neuen Schulklassen der Kinder zu besorgen.

Hier sind schon mal Jasons Sachen fertig, die ich bereits früher zur Schule bringen konnte, damit die Erstklässler nicht alles auf einmal tragen müssen (Tims Name auf dem Schwamm wurde noch geändert ;).

Ich bin sehr dankbar, dass mir eine andere Mitarbeiterin schon einige der Bücher besorgen konnte. Hier kann man die Schulbücher nämlich nicht in einem einzigen Geschäft kaufen. Jeder Laden führt nur bestimmte Verlage. Das macht die Suche nicht unbedingt einfach. Auch nicht, dass man von Peruanern gerne andere Buchläden vorgeschlagen bekommt, in denen es das Buch „bestimmt geben wird“ (was dann oft nicht der Fall ist). So kann man durchaus 4 Stunden damit verbringen eine Englischlektüre zu suchen. Für das nächste Schuljahr bin ich auf jeden Fall mit mehr Erfahrung ausgerüstet.

Jason war natürlich richtig stolz, dass er jetzt eeeeeeeeeeeeeeendlich in die Schule durfte. In Deutschland wäre er schon im letzten Jahr in die 1. Klasse gekommen, aber da hier das Schuljahr erst im peruanischen Sommer beginnt, musste er sich noch etwas gedulden.

Der Vorteil eines Erstklässlers: Er darf im Schulbus hinten einsteigen und sich hinsetzen, wo er will! (Die Kindergartenkinder wurden immer von der Schulbusbegleiterin vorne hingesetzt und hatten keine freie Sitzwahl). So darf Jason jetzt bei den Großen sitzen und kann somit auch mit Joel und Tim zusammen sein, wenn alle mal zur 6. Stunde aus haben sollten.

Die erste volle Woche haben wir jetzt hinter uns und freuen uns, dass wir mittlerweile alles Zusätzliche in Folie eingepackt haben und der Stundenplan soweit steht.

Ab dieser Woche beginnen Benni und ich unseren Spanischunterricht mit einer Tutorin, die zu uns nach Hause kommt.

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Vulkan „von innen“

Bevor es für uns heute zurück nach Arequipa geht, möchten wir noch ein paar Fotos von unserem Vulkanbesuch posten. In Peru ist es gar nicht so einfach Vulkane von innen…

Bevor es für uns heute zurück nach Arequipa geht, möchten wir noch ein paar Fotos von unserem Vulkanbesuch posten.

In Peru ist es gar nicht so einfach Vulkane von innen zu sehen. Zu den Vulkanen um uns herum gibt es keine Auffahrt mit dem Auto. Hier kann man lediglich mit Führern den Anstieg in Angriff nehmen und zu Fuß marschieren (viele haben uns geraten erst zu warten, bis die Jungs etwas älter sind, denn der Anstieg ist aufgrund des Höhenunterschiedes sehr anstrengend).

Umso dankbarer waren wir, dass wir hier in Costa Rica die Möglichkeit hatten zu einem Vulkan hoch zu fahren und diesen von innen zu sehen!

Die Fahrt den Berg hinauf hat einige Zeit in Anspruch genommen. Aber wie schön war doch die Aussicht von so weit oben!!!

Fast auf gleicher Höhe wie die Wolken

Die Sprachschule ist in der Nähe von zwei größeren Vulkanen. Der eine hat aber an dem Tag so viel geraucht, dass die Zufahrt gesperrt war und man ihn nur von Weitem sehen konnte.

Man kann aber sehr gut erkennen, wie abgestorben die Spitze des Vulkans gewesen ist. Erst weiter unten wurde es grüner.

Der Weg zum Vulkan selbst war nicht immer so angenehm wie hier. An einigen Stellen waren wir dankbar, dass wir einen Allradantrieb hatten (wie sehr viele, die hier in den Bergen wohnen).

Besonders faszinierend ist es, wenn man die Wolken direkt am Berghang „hochklettern“ sieht.

Ziemlich frisch hier oben…

Die Jungs haben uns schon oft mit Fragen gelöchert, wie schnell so ein Vulkan denn ausbrechen kann. Ein gewissen Respekt vor solch massiven Erdkräften ist doch da!!!

Hier ist einer der Nebenkrater des Vulkans

Und hier die Maße des Hauptkraters

Die einzigartige grüne Farbe dieses Vulkansees

In der Vulkanebene konnten wir noch nach Gesteinen suchen

Die Wolken, die lediglich bis zur Spitze des Vulkanes reichten und nicht „reingekrochen“ sind.


Im Großen und Ganzen ein wirklich beeindruckender und staubiger Besuch, da die Vulkanasche ganz fein durch die Luft geflogen ist.

Auf dem Nachhauseweg haben wir noch kurz an einem Fluss angehalten. Irgendwie brauchen Jungs lediglich Wasser und Klettersteine, um glücklich zu sein…

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