Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Kategorie: Alltag

Hilfe mit Lebensmittelpaketen

Wir hatten euch schon vor gut zwei Monaten von der Notwendigkeit geschrieben, in diesen Zeiten den Menschen hier in Arequipa ganz praktisch zu helfen, die ohne diese Lebensmittelpakete nicht über…

Wir hatten euch schon vor gut zwei Monaten von der Notwendigkeit geschrieben, in diesen Zeiten den Menschen hier in Arequipa ganz praktisch zu helfen, die ohne diese Lebensmittelpakete nicht über die Runden kommen würden. Heute möchten wir euch hierzu ein Update schicken.

Unser Kollege David Jeyachandran hat ein kleines Video zusammen geschnitten, was euch einen besseren Einblick gibt: Video

Montags ist für gewöhnlich Einkaufstag. Tonnenweise Kartoffeln, Reis, Zucker, Nudeln, etc. werden in ein Gemeindehaus ganz in unserer Nähe gebracht.

Dann gilt es von Dienstag bis Donnerstag zu packen. In der letzten Woche konnten 1.100 Lebensmittelpakete eingetütet werden. Dies erfordert einige Helfer und wir sind dankbar, dass auch einige Venezolaner freiwillig mit anpacken.

Auch wenn Joel noch nicht offiziell 14 Jahre alt ist (und damit das Recht hat 60 Minuten am Tag in Begleitung eines Erwachsenen im 500m Umkreis des Hauses zu laufen) nehme ich ihn trotzdem ab und zu mit, wenn er donnerstags erst um 11:30 Uhr seine erste Videokonferenz in der Schule hat. So hat er 3 Stunden, in denen er aktiv etwas tun kann und unter Menschen ist. Als sozialer Mensch tut ihm dies in dieser strikten Quarantäne sehr gut und es gefällt ihm dabei zu helfen, für andere etwas Gutes zu tun.

Mittwoch bis Freitag werden dann die Lebensmittelpakete zu den verschiedenen Bezirken Arequipas gefahren und verteilt. Auch unsere Dorcas-Mütter profitieren von diesen Paketen und sind unheimlich dankbar.

Noch ist die Quarantäne bis Ende Juli verlängert (und wer weiß, ob es dabei bleibt oder nicht). Aber es stehen schon Überlegungen an, wie es danach weitergehen kann. Viele der Venezolaner würden gerne in eine Gemeinde gehen, aber nicht jede Gemeinde ist offen dafür sie aufzunehmen. Es gibt sehr viele Peruaner, die die Venezolaner nicht gerne sehen, weil sie zum einen ihre Jobs wegnehmen und zum anderen weiß man nie wie lange sie in der Stadt bleiben, bevor sie womöglich weiterziehen.

Daher auch manche Zurückhaltung in den Gemeinden, die nicht möchten, dass Flüchtlinge nur „Nutznießer“ sind. Bitte betet für eine Offenheit, um diesen Menschen zu helfen in ihrem Glauben zu wachsen und ihnen ein Zuhause zu geben. Betet für die Überlegungen in diesem Zusammenhang, wie es weitergehen soll und wie die Venezolaner aus ihrer „Opferrolle“ in eine aktive Rolle übergehen können.

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Quarantäne bis 31.07. verlängert

Die Quarantäne sollte ursprünglich bis Ende Juni gehen, aber jetzt haben wir die Nachricht bekommen, dass wieder um einen Monat verlängert wurde. Ende Juli wären wir dann schon bei 4…

Die Quarantäne sollte ursprünglich bis Ende Juni gehen, aber jetzt haben wir die Nachricht bekommen, dass wieder um einen Monat verlängert wurde. Ende Juli wären wir dann schon bei 4 1/2 Monaten Quarantäne…

Für manche ist es sehr schwer nachzuvollziehen, wie wir hier immer noch unter so strikter Quarantäne leben müssen, wenn wir doch schon Mitte März mit sehr radikalen Maßnahmen begonnen hatten. Der Spiegel hat hierzu einen sehr guten Artikel verfasst. Ich werde die Punkte etwas verkürzt nennen:

„Der Andenstaat mit seinen 32 Millionen Einwohnern liegt auf Platz sechs der weltweiten Corona-Statistik; mit mehr als einer Viertelmillion Fällen hat Peru zuletzt Spanien sowie Italien überholt.“

„Für viele arme Menschen ist es unmöglich, die Corona-Regeln zu befolgen“, sagt Hugo Ñopo, Ökonom der Entwicklungsorganisation GRADE. „Unsere Regierung hat viele europäische Maßnahmen kopiert. Aber hier ist es anders als in Europa.“ So habe nur die Hälfte aller Peruaner im Haushalt einen Kühlschrank; die übrigen müssten ständig hinaus, um sich frische Lebensmittel zu beschaffen. Millionen Menschen haben nicht einmal Zugang zu fließendem Wasser, um sich die Hände zu waschen. Und nur gut ein Drittel aller Haushalte habe Internetzugang, berichtet Ñopo.

Das sehen wir besonder in den Familien des Dorcas Projektes. Viele sind auf den Kauf von Lebensmitteln auf dem Markt angewiesen, weil es dort wesentlich günstiger ist. Aber sie müssen aufgrund fehlender Lagermöglichkeit eben auch öfter gehen. Auf den Märkten wurden mittlerweile die Bedingungen strikter. Abstand wird eingehalten, Geld wird vor dem Überreichen desinfiziert und man steht auf einer Matte mit Desinfektionsmitteln während man wartet.

Fast drei Viertel der Beschäftigten arbeiten im informellen Sektor. „Die meisten Peruaner können nicht wie in Deutschland vom Homeoffice aus arbeiten“, sagt Ñopo. „Sie müssen hinaus in die Stadt, um Geschäfte zu machen, von Angesicht zu Angesicht.“

Für diese 70% ist diese lange Quarantäne zu einem großen Problem geworden!

Zudem kommt, dass nur 38% aller Peruaner ein Bankkonto haben und sie für die finanzielle Hilfe vom Staat bei der Bank ihr Geld abholen müssen und täglich stundenlang Schlange stehen. Wir leben hier in einem Land, in dem es deshalb noch kaum Online-Banking gibt. Sonst wäre das Ganze viel einfacher und die Ansteckungsgefahr auch geringer.

Wir befinden uns derzeit bei einer Zahl von 9.000 Toten in Peru, die an COVID 19 gestorben sind. In Gesprächen mit Menschen, die wir kennen stellt man aber schnell fest, dass die Sterberate noch viel höher liegt. Das Problem ist nämlich, dass das Gesundheitssystem so überlastet ist, dass „normale Fälle“ nicht mehr behandelt werden können und Menschen an „banalen Dingen“ sterben, weil das Krankenhaus voll ist und sie nicht behandelt werden können und somit an den Folgen der „Nichtbehandlung“ sterben.

Dies bedeutet auch, dass die Nothilfe Arequipa, von der wir in der Vergangenheit geschrieben haben, überlebenswichtig ist. Das ganze hatte mit 150 Tüten zu Beginn der Quarantäne angefangen und letzte Woche konnten 1.105 Pakete verteilt werden. Wem dies möglich ist, kann weiterhin auf das folgende Konto überweisen, um diese Hilfe auch in diesem Monat anbieten zu können.

Spendenkonto DMG interpersonal für die Arequipa Nothilfe

Volksbank Kraichgau
IBAN: DE02 6729 2200 0000 2692 04
(BIC: GENODE61WIE)
Verwendungszweck: P 84623, SIM Peru, Arequipa Nothilfe

Im nächsten Blogeintrag werden wir weitere Bilder vom Verpacken und Verteilen der Lebensmittel posten.

Bitte betet für dieses Land!!!

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Schule in Corona-Zeiten

Wir hatten in früheren Einträgen schon berichtet, dass hier in Peru bereits seit Mitte März alle Schulen geschlossen haben. Derzeit sieht es auch so aus, dass wir noch bis Ende…

Wir hatten in früheren Einträgen schon berichtet, dass hier in Peru bereits seit Mitte März alle Schulen geschlossen haben. Derzeit sieht es auch so aus, dass wir noch bis Ende des Jahres (das ist auch das Ende unseres Schuljahres, da hier ja die Sommerferien im Dezember beginnen) zu Hause unterrichten werden.

Gott sind wir unheimlich dankbar, dass wir eine (meistens) funktionierende Internetverbindung haben und den vielen Hausaufgaben nachgehen können. Aber wie geht es anderen?

Vielen Kindern aus dem Dorcas Projekt ist dieses Privileg nicht gegeben. Wenn überhaupt haben sie nur Zugang über ihr Handy und müssen zudem für die Schule immer wieder Blätter ausdrucken, um Hausaufgaben machen zu können. Wenn man zwischen dem Bezahlen von Blättern und Lebensmitteln entscheiden muss, dann gibt es für viele in diesen Zeiten keine wirkliche Wahl, da sie sowieso schon am Limit sind.

Die meisten Kinder sind also nicht mehr in der Schule. Das bedeutet auch, dass ihnen am Ende des Jahres ein ganzes Schuljahr fehlen wird.

Kinder im Hochland haben zudem noch die Herausforderung, dass sie überhaupt kein Internet haben. Die Bezirke strahlen den Unterricht stattdessen über das Radio aus (was in ruralen Gegenden sowieso oft benutzt wird). Dies bedeutet aber auch, dass manche Kinder stundenlang unterwegs sind, um auf dem Berg einen Radioempfang zu haben und dort ihren Unterricht machen können. Und das JEDEN TAG!

(Hier gibt es ein kurzes Video dazu)

Wir sind sehr dankbar, dass wir als Familie den Unterricht weiter verfolgen können und bitten besonders für die, die dieses Privileg nicht haben!

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Doch nicht raus…

Eigentlich hätte heute DER Tag sein sollen: Nach über 2 Monaten eingeschlossen wäre heute der Tag gewesen, an dem die Kinder 30 Minuten im Umkreis von 500 Meter des Hauses…

Eigentlich hätte heute DER Tag sein sollen:

Nach über 2 Monaten eingeschlossen wäre heute der Tag gewesen, an dem die Kinder 30 Minuten im Umkreis von 500 Meter des Hauses nachmittags einmal hätten draußen sein dürfen.

So sind Jason und ich heute mittag mit dem Roller kurz eine Runde um den Block. Ein Wachmann hatte uns mit seiner Trillerpfeife angepfiffen, aber das haben wir auf peruanische Art und Weise einfach mal ignoriert. Als wir zu Hause waren, haben wir dann die Nachricht erhalten, dass diese Regelung jetzt leider doch nicht für die Großstädte gilt. Wurde heute erst bekannt gegeben.

Große Enttäuschung!!! Also wieder abwarten und weiterhin eingesperrt sein, bis es eine Neuerung gibt… waren ja erst 2 Monate…

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Heilige im Hubschrauber

Schon mal eine Heilige im Hubschrauber gesehen? Gestern war nicht nur Muttertag, sondern die „Beschützerin Arequipas“ (das Bilder der Jungfrau von Chapi, über die wir bereits mal hier berichtet hatten)…

Schon mal eine Heilige im Hubschrauber gesehen?

Gestern war nicht nur Muttertag, sondern die „Beschützerin Arequipas“ (das Bilder der Jungfrau von Chapi, über die wir bereits mal hier berichtet hatten) ist auch über unsere Stadt geflogen! In Coronazeiten muss sich auch bei den Prozessionen angepasst werden!

Gestern ist uns aufgefallen, dass die Nachbarn mit weißen Taschentüchern gewunken und in den Himmel geschaut hatten. Auf Facebook stand:

Unsere Mutter, die Jungfrau von Chapi, kam in dieser Zeit der Pandemie in unsere Stadt, um für uns einzutreten.

Eine Zeitung berichtet: „Das Bild der Jungfrau von Chapi flog am Muttertag in einem Hubschrauber über die Stadt, um allen Müttern ihrer Zeit und der Bevölkerung im Allgemeinen Segen zu schenken, und um die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu stoppen.“

Viele Menschen hier beten regelmäßig zu verschiedensten Heiligen, um für ihren Schutz zu bitten. Auch in Zeiten von Corona war es also für die Bevölkerung möglich mit ihrer Heiligen in Kontakt zu sein, auch wenn die Kirchen geschlossen sind.

Wie gut, dass wir wissen, dass wir jederzeit zu Gott kommen können, auch wenn wir in unseren Häusern eingesperrt sind – direkt, ohne erst durch Heilige bitten zu müssen!

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Quarantäne II

Hiermit schicken wir euch mal wieder ein kleines Quarantäne Update: Mittlerweile sind wir bei Tag 47 angelangt. 47 Tage, wo die Kinder nicht aus dem Haus durften!!! Leider ist es…

Hiermit schicken wir euch mal wieder ein kleines Quarantäne Update:

Mittlerweile sind wir bei Tag 47 angelangt. 47 Tage, wo die Kinder nicht aus dem Haus durften!!! Leider ist es nicht so wie in Deutschland, dass man auch mal raus spazieren gehen darf, sondern wirklich so, dass die Jungs seit 47 Tagen nicht mehr auf die Straße durften (dafür muss man sonst Bußgeld bezahlen). Wir sind sooo dankbar, dass wir wenigstens einen kleinen Garten haben, wo wir nach den Hausaufgaben mal spielen können!!! Preis den Herrn! In unserer alten Wohnung wäre es sehr spannungsgeladen verlaufen…

Derzeit sieht es so aus, dass wir noch zwei weitere Wochen mit den jetzigen strikten Quarantäne-Regeln vor uns haben. Danach versucht der Staat die strengen Regelungen etwas zu lockern.

Die Hausaufgaben beschäftigen uns den meisten Tag über, aber wir versuchen auch immer mal etwas Schönes zu machen, was nicht mit der Schule zu tun hat. Vor allem das Wochenende nutzen wir, um im Schlafanzug bleiben und was Lustiges machen zu können.

Dieses Wochenende gab es auch eine Übernachtungsparty im Wohnzimmer. Die Matratzen mussten dann tagsüber noch zum turnen genutzt werden.

Der Garten wird für sportliche Aktivitäten genutzt und Abends gibt es dann ab und zu eine Vorführung von gelernten Zaubertricks.

Auch die Schule versucht kreativ zu sein und interessante Aufgaben in Kunst, Sport oder anderen Fächern zu stellen. Benni war am Freitag für die Darstellung der Kunstprojekte zuständig.

Wir sind sehr dankbar, dass wir durch die Quarantäne gerade viel mehr Zeit haben, um uns über biblische Geschichten und Wahrheiten auszutauschen. Das tut uns allen sehr gut.

Eigentlich hätten wir nächsten Montag eine Woche Frühlingsferien gehabt. Die wurden jetzt aber leider gestrichen, so dass die Schulaufgaben weitergehen. Manche Gerüchte sagen, dass die Schule noch bis zum Ende des Schuljahres online weitergehen wird (unser Schuljahr geht noch bis Dezember!!!). Das hoffen wir nicht. Aber wir warten jetzt einfach mal geduldig ab. Ein Schritt nach dem anderen.

Demnächst soll das Verbot von Kindern auf der Straße gelockert werden… Schritt für Schritt!

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Oster-Spezial

Liebe Kinder, In diesen Tagen seid ihr vermutlich genauso eingeschlossen wie wir hier in Peru. Quarantäne ist nicht einfach, aber wir können das Beste draus machen. In unserer Gemeinde haben…

Liebe Kinder,

In diesen Tagen seid ihr vermutlich genauso eingeschlossen wie wir hier in Peru. Quarantäne ist nicht einfach, aber wir können das Beste draus machen.
In unserer Gemeinde haben wir begonnen auch etwas Online-Programm für die Kinder anzubieten, damit nicht nur die Eltern ihren Gottesdienst haben. Deshalb schicken wir dir hier ein paar Ideen, damit du dich an diesem verlängerten Wochenende beschäftigen kannst.

Viel Spaß dabei!

Fußwaschung.
In unserem Kindergottesdienst ging es um die Fußwaschung (Jesus hat die Füße seiner Jünger bei ihrem letzten Abendmahl gewaschen und ihnen damit gedient).

Wie wäre es, wenn ihr euch mal als Familie gegenseitig die Füße wascht?

Bastelidee:
Passend zur Fußwaschung haben wir die Füße auf ein Blatt Papier gemalt.

Anschließend haben wir die Füße ausgeschnitten, den Lernvers darauf notiert, und noch ein wenig angemalt:

Den Lernvers findest du in Johannes 13,15:

„Ich habe euch ein Beispiel gegeben,
damit auch ihr so handelt,
wie ich an euch gehandelt habe.“

Außerdem werden wir für den Sonntag noch „Auferstehungs-Brötchen“ backen. Hier legt man den Leichnam (Marshmallow) in das Grab (Teig) und nach dem Backen ist das Grab leer 😊

„Auferstehungs-Brötchen“

Zutaten:

  • 100 ml lauwarme Milch
  • 1 EL Zucker
  • 2 TL Trockenhefe
  • 45g weiche Butter
  • 3 EL Zucker     
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Zimt
  • 280g Mehl

Zusätzlich:

  • 8 Marshmallows
  • 3 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 30g flüssige Butter

Anleitung:
Vermische die laufwarme Milch, Zucker und die Trockenhefe und lass diese für fünf Minuten stehen. Anschließend füge die weiche Butter, Zucker, Ei und den Vanillezucker hinzu.
Nun gib die restlichen Zutaten (Salz, Zimt und Mehl) in die Schüssel und verknete den Teig, bis er weich und formbar ist und nicht mehr an deinen Händen klebt. Eine Stunde darf der Teig nun ruhen.

Rolle den Teig nun zu einem großen Kreis aus (ca. 35 cm) und schneide daraus 8 Dreiecke.

Nimm nun ein Marshmallow und rolle ihn in der flüssigen Butter und anschließend in der Zucker-Zimt-Mischung. Nun falte den Teig um das Marshmallow, so dass keine Öffnung mehr zu sehen ist (wichtig! – denn sonst fließt es raus).
Mache das Gleiche mit den restlichen Marshmallows und lege alle auf ein Backblech.
Backe sie für 15-20 Minuten bei 180°C

Guten Appetit!

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Quarantäne

Mittlerweile haben wir die erste Quarantäne-Woche hinter uns gebracht. Quarantäne bedeutet, dass die Straßen so ruhig sind, wie noch nie. Die Natur atmet auf und man genießt richtig die Ruhe….

Mittlerweile haben wir die erste Quarantäne-Woche hinter uns gebracht.

Quarantäne bedeutet, dass die Straßen so ruhig sind, wie noch nie. Die Natur atmet auf und man genießt richtig die Ruhe. Keine einzige Autohupe ist zu hören! Von 20 Uhr – 5 Uhr morgens darf absolut kein Mensch auf der Straße sein und tagsüber benötigt man eine Erlaubnis.

Da die meisten Menschen zunächst nicht wirklich die Quarantäne eingehalten hatten, wurde am nächsten Tag das Militär auf den Straßen verteilt, um die Menschen davon abzuhalten, trotzdem mit ihren Autos zu fahren. Jeder muss sich online ein Schreiben ausdrucken, das ihn berechtigt an diesem Tag draußen zu sein. Als Einzige der Familie habe ich z.B. das Schreiben, dass ich mittwochs und samstags einkaufen gehen darf.

Vor dem Eintritt in die Mall, werden einem die Hände desinfiziert und bevor man dann in den Supermarkt selbst eintreten darf, muss man Schlange stehen und es wird einem die Temperatur gemessen. Nur jeweils eine Person der Familie darf eintreten.

Natürlich gibt es auch bei uns einiges, was gerade nicht vorhanden ist (im Bild z.B. Brot), aber das, was wir in Massen haben ist Klopapier! Da mangelt es uns nicht…

Benni meinte schon, dass die Quarantäne eigentlich eine wunderbare Zeit wäre, um die vielen Straßen zu reparieren, die in der Regenzeit kaputt gegangen sind.

Von der Schule werden wir über „google classroom“ mit ausreichend Hausaufgaben versorgt (manchmal zu viele…). Wir versuchen sie alle bis spätestens 16 Uhr fertig zu bekommen, damit wir danach noch freie Zeit für schönere Dinge haben.

Das Wochenende haben wir dann genutzt, um Zeit zum Lesen, puzzeln und Lego spielen zu haben – und endlich mal wieder einen Pyjama-Tage zu machen.

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