Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Kategorie: Alltag

Ferienende…

Man glaubt es kaum, aber auch nach 2 1/2 Monaten sind irgendwann die Sommerferien zu Ende… Nicht nur wir als Eltern freuen uns wieder über den geregelten Schulalltag, sondern auch…

Man glaubt es kaum, aber auch nach 2 1/2 Monaten sind irgendwann die Sommerferien zu Ende… Nicht nur wir als Eltern freuen uns wieder über den geregelten Schulalltag, sondern auch die Kinder haben sich gefreut endlich wieder ihre Freunde zu sehen. Es war dann doch eine lange Zeit…

Wir sind sehr dankbar, dass mein jüngster Bruder mit seiner Familie uns für einen Monat besucht hat und wir mit ihnen etwas mehr von Peru entdecken konnten. Anschließend waren wir auf der Jahreskonferenz von SIM und konnten auch noch 3 Tage am Strand von Mollendo verbringen (das ist der nächste Strand – ca. 2 1/2 Stunden entfernt).

Die Stadt liegt am Hafen und ist jetzt nicht mit der Karibik zu vergleichen, aber alles was wir brauchten war Sand und Meer!

Da ich dann auch immer mal wieder was arbeiten musste, haben sich die Jungs mit vielen verschiedenen Dingen beschäftigt.

Es wurde gepuzzelt und gespielt

      

Unheimlich viel Lego verbaut und Drei Fragezeichen Geschichten gehört

Umgegraben und den Garten in alle möglichen Dinge umfunktioniert (z.B. Polizeigefängnis)

Und  jeder musste schließlich auch noch jeden Tag eine halbe Stunde in Spanisch lesen, damit sie die Sprache nicht verlernen. Hierfür hatten wir uns mit Büchern aus der Schulbibliothek eingedeckt. Joel hat sich am ersten Schultag dann gleich mal das Folgebuch der Narnia-Reihe ausgeliehen, weil es ihm so gut gefallen hat.

Alles in allem freuen wir uns jetzt wieder über den geregelten Alltag und dass so langsam auch die Regenzeit um ist (und es nicht mehr durch die Fensterritzen reinregnet). Sonnenbrand, Augeninfekte und Ohrenschmerzen (vor lauter Schwimmbad und Meerwasser) lassen wir hinter uns und schauen, was das neue Schuljahr so mit sich bringen wird!

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Führerschein die Zweite…

In einem der früheren Blogbeiträge hat Benni davon berichtet, was für Schwierigkeiten er bei seinem Führerscheinantrag gehabt hatte. Ich hatte schon gehofft, dass ich verschont werden würde und die Beantragung…

In einem der früheren Blogbeiträge hat Benni davon berichtet, was für Schwierigkeiten er bei seinem Führerscheinantrag gehabt hatte. Ich hatte schon gehofft, dass ich verschont werden würde und die Beantragung dann etwas schneller ginge… die Hoffnung stirbt zuletzt…

Mit der Einreichung aller Unterlagen war ich eigentlich soweit, dass ich Anfang Januar einen Termin für den 05.02. gemacht hatte, um die Theorieprüfung abzulegen. Als ich dann eine Stunde für die Theorie angestanden hatte und endlich dran war, zeigte der Computer aber, dass ich nicht angemeldet werden kann, weil ich nicht registriert wäre. Nach dem ich mich dann eine halbe Stunde in die Schlange vom Chef begeben hatte (wegen der Korruption muss alles „Außergewöhnliche“ beim Chef geregelt werden, damit keiner schmiert) meinte er, dass ich ohne eine Wohnbestätigung vom Einwohnermeldeamt nicht weiterkommen würde. Benni hatte es damals nicht gebraucht, aber da durch die viele Korruption alle Mitarbeiter bei der Behörde ausgewechselt wurden, herrschten eben neue Bedingungen. Diese können sich wie immer auch jederzeit erneut ändern.

Für die Wohnbestätigung (um zu beweisen, dass ich in Arequipa wohne), musste ich zum Einwohnermeldeamt unseres Bezirks. Wieder ein Blatt mit 5 Sachen, die man vorzeigen muss. Am nächsten Tag mit allen Dokumenten hin und „Ja, ich könnte es in 5 Tagen abholen“. In Peru kommt man dann sicherheitshalber erst eine Woche später. Sie meinten dann aber, dass ja noch kein Mitarbeiter bei uns zu Hause war, um uns zu besuchen. Daraufhin meinte ich nur, dass uns keiner kontaktiert hätte, um vorbei zu kommen. Der entsprechende Mitarbeiter wurde angerufen und „Jaaa… (Ausrede, Ausrede), heute hat er aber Zeit. Er kommt um 11 Uhr.“ Als er bei uns den nötigen Hausbesuch gemacht hat (da wird komischerweise immer das Schlafzimmer von dem Betroffenen fotografiert) meinte er nur „morgen“ kann ich es holen.

Am nächsten Tag komme ich vorbei und er sagt verdutzt er hätte doch morgen gesagt. Meine Begründung, dass er das ja gestern gesagt hätte, hat nicht gefruchtet. Nein, morgen könne ich doch wieder vorbeikommen… Später kam dann ein Anruf, dass ich doch erst nächste Woche Dienstag kommen könnte, weil der Prozess 5 Tage brauchen würde.

Am Dienstag angekommen konnte ich endlich mein Schreiben abholen (der Wachmann war schon verdutzt, warum ich so oft da war) und dort konnte man am Datum sehen, dass das Schreiben bereits vor 6 Tagen fertig gestellt wurde….

Egal… Hauptsache endlich in der Hand und gleich weiter zur Führerscheinstelle.

Einziges Ziel für den Tag: Neuer Termin für die Theorieprüfung!

In Peru lernt man, sich nicht zu viele Ziele zu setzen und eigentlich immer davon auszugehen, dass es erst beim dritten Versuch klappt.

Nach einer einstündigen Busfahrt und einer halben Stunde in der Warteschlange wurde mir am Schalter gesagt, dass ich zum Schalter 2 muss, weil sie bei ihrem Schalter nur einen Termin für die erste Prüfung vergeben können. Ich wäre aber schon im System drin und als „nicht erschienen“ markiert (weil ich ja damals nicht die Prüfung ablegen konnte).

Also bei Schalter 2 erneut angestanden: Er kann den alten Termin nicht löschen, denn das kann nur der Chef.

Beim Chef angestellt: Ja, mir würden aber noch andere Dokumente fehlen. Da der letzte Antrag jetzt über 3 Monate her war, müsste ich wieder eine neue Bestätigung meiner Adresse ausfüllen…

Also bin ich raus, um mir am Infostand das Dokument zu holen und dann draußen noch eine Kopie zu machen (ganz wichtig: IMMER Kopien machen – die braucht man dann doch irgendwann noch).

Dann wieder an der Kasse anstellen, um die Gebühr dafür zu bezahlen (schließlich kann man aus allem noch Profit schlagen).

Dann drei Straßen weiter zum Anwalt, um mir eine eidesstattliche Erklärung machen zu lassen, dass ich wirklich unter der Adresse wohne (obwohl ich das ja vom Amt schon bestätigt bekommen hatte und der Hausbesuch ja bei uns war… aber hier darf man lieber nicht nach dem „Warum“ fragen – das führt nur zu Frustration!).

Nach der Tortur wieder zurück und die Papiere bei einer neuen Beamtin abgeben. Das Freischalten kann aber nur die Beamtin um die Ecke machen. Die meinte noch ich müsse das eine Original vom Einwohnermeldeamt aber bei der vorherigen Beamtin lassen. Wieder zurück, nein, sie brauche nur die juristische Erklärung. Wieder zur anderen und alles war ok. Auf die Frage, wo ich mich denn jetzt anstellen solle, damit ich die lange Schlange mit 60 Leuten vermeiden kann meinte sie nur, dass ich ruhig zum Schalter 2 mit der kurzen Schlange kann. Auf meine Frage hin, ob ich denn dann bei der Theorieprüfung wirklich im PC freigeschaltet bin schaute sie noch mal nach und war erstaunt, dass meine medizinische Prüfung irgendwie nicht freigeschaltet war… Aber das hätte sie jetzt geregelt (das finde ich dann bei der neuen Theorieprüfung raus, ob das wirklich der Fall ist…).

Wieder bei Schalter 2 angestellt. Trotz der neuen Dokumenten könne er mir nur den zweiten Termin freischalten, weil er den ersten nicht löschen kann. Das würde aber bedeuten, dass ich beim ersten Versuch einfach durchgefallen bin. Ja, meinte ich, dann bin ich halt durchgefallen (man hat insgesamt drei Versuche die Theorie zu bestehen). OK, aber für den zweiten Versuch müsste ich dann bei der Kasse noch mal eine Gebühr bezahlen. Das wollte ich aber nicht. Also noch mal bei Chef angestellt. Chef: Das wäre damals mit dem fehlenden Dokument mein Fehler (obwohl der Mitarbeiter mich für die Theorieprüfung gar nicht hätte freigeben dürfen), da muss ich jetzt durch und die Gebühr bezahlen.

Mittlerweile ist fast Mittagszeit und viele Leute sind beim Amt. Die Kassenschlange ist richtig lang geworden. Bis der Betrag bezahlt ist, ist der Mitarbeiter bei Schalter 2 in der Mittagspause. Also noch eine halbe Stunde in der Schlange stehen. Dann – ENDLICH – konnte ich einen Termin für die nächste Theorieprüfung machen. Ist zwar erst wieder in einem Monat (!), aber ich hoffe, dass bis dahin nicht meine medizinische Untersuchung abgelaufen ist…

Das Ganze hat mich lediglich 6 Stunden meines Tages gekostet.

Die Beantragung spiegelt sehr gut wieder, wie frustrierend hier doch jegliche Behördengänge sein können und zeigt auch auf, warum manche Menschen lieber „schmieren“, um mit wenig Aufwand ans Ziel zu kommen. Aber Korruption ist eben auch keine Lösung…

So verbringt man hier manchmal seinen ganzen Morgen irgendwo beim Amt und fragt sich, was man eigentlich geschafft hat. So viele Dinge hier brauchen einfach Zeit – unheimlich viel Zeit…

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Regen und Schlammlawinen

Jetzt ist es leider schon eine Weile her seit meinem letzten Eintrag. Umzug, Besuch aus Deutschland, Jahreskonferenz und Schulferien kamen alle dazwischen… aber es ist auch mal gut eine Auszeit…

Jetzt ist es leider schon eine Weile her seit meinem letzten Eintrag. Umzug, Besuch aus Deutschland, Jahreskonferenz und Schulferien kamen alle dazwischen… aber es ist auch mal gut eine Auszeit gehabt zu haben. Demnächst dann wieder langsam ein Update von den Dingen, die in der Zwischenzeit passiert sind.

Gerade beschäftigt uns hier in Peru die Regenzeit. Für gewöhnlich bedeutet Regenzeit in Arequipa, dass man morgens strahlend blauen Himmel mit Sonnenschein hat, es dann mittags etwas bewölkt wird und man durchaus auch mal was langes anzieht und es abends / nachts ab und zu tröpfelt, oder sogar mal regnet.

Derzeit ist es aber ganz anders. Wir hatten immer wieder mehrere Tage hintereinander nur Wolken, was total ungewöhnlich ist für eine Stadt, wo wirklich ständig im Jahr die Sonne scheint. Es gab auch immer wieder stürmische Schauer, bei denen der Regen durch die Fensterritzen zog (isoliert wird hier nicht so wie in Deutschland…) und man immer wieder Handtücher zum Trocknen auslegen musste.

Wer die finanziellen Mittel hat, geht im Sommer während der Regenzeit an die Küste (2 1/2 Stunden von Arequipa entfernt), um Sonne tanken zu können und dem schlechten Wetter zu entkommen.

Die Strassen sind derzeit nachts überflutet und heute musste die komplette Trinkwasserversorgung abgestellt werden, da das Wasserwerk nicht mehr hinterher kommt. Ein Staudamm ist übergeflossen und hat das Trinkwasser aufgrund der starken Regenfälle zu sehr getrübt. Das Wasser wird jetzt in andere Flüsse umgeleitet, was einen erhöhten Wasserpegel in den Flüssen zur Folge hat. Die Trinkwasserversorgung wurde dadurch von der Aufbereitungsanlage kurzweilig (man weiß nie wie lange) abgestellt, um die Population zu schützen und kein Wasser mit schlechter Qualität weiterzuleiten. In den vergangenen Wochen konnten wir schon am Wasser riechen, dass durch die Regenfälle mehr Chlor als sonst benutzt wurde.

Seit unserem Umzug haben wir einen Wassertank auf dem Dach, so dass wir immerhin noch Wasser für Klospülung und Co zur Verfügung haben, auch wenn es etwas trüb ist.

Außerdem sind wir sehr dankbar, dass wir in Arequipa noch nicht von Schlammlawinen betroffen wurden. Solche Lawinen werden hier „huaico“ genannt.

Einen deutschen Artikel über eine Schlammlawine, die bei einer Hochzeitsfeier 15 Menschen umgebracht hat gibt es hier oder hier. Gestern gab es im Süden Perus (bei Tacna) eine große Lawine, die einige Häuser mit sich gerissen hat. Viele Menschen werden dadurch obdachlos. Der Staat kann ihnen oft auch keine Hilfe zukommen lassen, wenn ihre Häuser (wie so viele andere auch) illegal gebaut wurden. Bitte betet doch für diese Zeit des Regens und den Schutz der Bevölkerung!

 

 

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Kuriositäten II

Gerade befinden wir uns in der Vorweihnachtszeit. So richtig in Stimmung kommt man bei den warmen Temperaturen noch nicht, aber man wird daran erinnert, so bald man ein Einkaufszentrum betritt….

Gerade befinden wir uns in der Vorweihnachtszeit. So richtig in Stimmung kommt man bei den warmen Temperaturen noch nicht, aber man wird daran erinnert, so bald man ein Einkaufszentrum betritt. Grundsätzlich ist viel mehr los und aus allen Lautsprechern erschallt die Weihnachtsmusik.

 

 

 

Immer wieder sieht man auch Menschen aus dem Hochland ihre Einkäufe tätigen. Das kuriose ist hierbei, dass manche von ihnen noch nie eine Rolltreppe betreten haben. Oft stehen sie eine Zeit lang am Aufstieg und man merkt, dass sie sich nicht drauf trauen. Die Angestellten nehmen sie dann an die Hand und zeigen ihnen, wie man Rolltreppe fährt. Für uns ist das unvorstellbar… Die großen Einkaufszentren kamen erst in den letzten 5-10 Jahren und man merkt, dass sie mehr und mehr überall auftauchen. Früher gab es nur die kleinen Tante-Emma Läden in der Stadt.

Benni nimmt auf seinen Hochlandfahrten auch immer wieder „hermanos“ (Brüder) aus dem Hochland mit. Neulich bat er einen der Studenten doch bitte den Autogurt anzulegen, weil er vorne gesessen hat. Im Hochland hat natürlich nicht jeder ein Auto und wenn, dann schnallen sich die meisten sowieso nicht an. Er wusste gar nicht, wie er mit dem Gurt umgehen sollte und hat ihn sich um den Hals gelegt.

Rückspiegel werden überbewertet… Hier in Arequipa gibt es unheimlich viele Taxis, weil man sehr günstig von einem Ort zum anderen kommt (zwischen 1-3 Euro). Immer mehr Taxifahrer haben vorne ein Handy hängen, um sich die Zeit mit Youtube zu vertreiben. Neulich im Taxi hing aber gleich ein ganzes Tablet am Spiegel!

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Kuriositäten I

Die nächsten beiden Blogeinträge nenne ich mal „Kuriositäten“. Es sind Dinge, die anders sind, als wir das in Deutschland gewöhnt gewesen sind. Nicht schlechter, nicht besser… einfach anders. Die Peruaner…

Die nächsten beiden Blogeinträge nenne ich mal „Kuriositäten“. Es sind Dinge, die anders sind, als wir das in Deutschland gewöhnt gewesen sind. Nicht schlechter, nicht besser… einfach anders.

Die Peruaner haben ganz selten in ihren Häusern „richtige Lampen“. Für gewöhnlich sieht man einfach nur die Halterung mit einer Glühbirne drin. Dankbarerweise gibt es hier auch „warmes Licht“, aber oftmals ist in den Häusern nur „Kaltlicht“ vorzufinden.

 

 

 

Tabletten kann man bei der Apotheke auch einzeln kaufen. Als ich einmal Medikamente kaufen musste war ich ganz erstaunt über die Frage, wie viele Pillen ich denn haben möchte (brauchte nur drei). Aber eigentlich ist es praktisch.

 

Dinge nicht in einer Packung zu kaufen, sondern auf Nachfrage gibt es aber oft. Hier links bin ich in einem Dekoladen. Da kann ich durchaus auch einfach nur einen Meter von einem bestimmten Band kaufen.

Wenn ich auf dem Markt bin, kann ich die Verkäuferin bitten mir eine halbe Ananas zu schneiden, oder ein halbes Käserad. Das ist überhaupt kein Problem.

 

Einen Briefkasten sucht man hier vergeblich. Für alles muss man zur Post laufen, oder einen privaten Kurierdienst beauftragen (wobei man hierfür auch zum Office laufen muss).

Die Strom- und Wasserrechnung wird einem einfach über den Zaun geschmissen. Wenn sie mal weggeweht wurde, hat man Pech gehabt. In meinem Kalender steht, wann sie ungefähr kommt. Wenn sie dann nicht da ist, kann ich die Rechnung in einem Tante Emma Laden auch mit meiner Nummer bezahlen.

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Chicha

„Chicha morada“ ist ein Getränk, das man hier in Peru sehr häufig vorfindet. Bei jeder Geburtstagsfeier gibt es standardmäßig Chicha. Es ist kostengünstig herzustellen und schmeckt lecker, wenn es mit…

„Chicha morada“ ist ein Getränk, das man hier in Peru sehr häufig vorfindet. Bei jeder Geburtstagsfeier gibt es standardmäßig Chicha. Es ist kostengünstig herzustellen und schmeckt lecker, wenn es mit Ananas hergestellt wird (das ist eher die Version hier in Arequipa).

Für unsere Teamfeier am Wochenende habe ich einen Eimer Chicha gekocht. Die Hauptzutat ist der lilane Mais, den man hier finden kann.

Für 12l benutzt man 4 Maiskolben, wo man am besten die Maiskörner abtrennt, damit der Geschmack intensiver ist.

Hinzu kommt dann noch die Schale einer kompletten Ananas (die wir die Woche über schon gegessen hatten). Anschließend noch eine Zimtstange zerbrechen und 1 TL Anis sowie 6 Nelken hinzufügen.

Das ganze wird dann eine halbe Stunde lang gekocht, bis sich eine schöne lilane Flüssigkeit ergibt.

Durch den Sieb geschüttet lässt man die Flüssigkeit abkühlen und gibt dann noch 500g Zucker (auf 12 Liter ist es gar nicht mal so viel) und den Saft von 24 Limetten dazu.

Der Saft ist wirklich sehr lecker und mit der Zeit haben wir uns daran gewöhnt. Bei Tims Geburtstagsfeier nächste Woche werden wir auch zum ersten Mal Chicha servieren. So nach und nach gleichen wir uns der Kultur an…

 

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