Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Kategorie: Alltag

Weltmeisterschaft

Leider war schon nach dem zweiten Spiel von Peru klar, dass sie sich nicht für die weiteren Spiele qualifizieren würden. Natürlich waren die Peruaner diesbezüglich traurig! Aber vielmehr gab es…

Leider war schon nach dem zweiten Spiel von Peru klar, dass sie sich nicht für die weiteren Spiele qualifizieren würden. Natürlich waren die Peruaner diesbezüglich traurig!

Aber vielmehr gab es in diesem Land eine positive Grundstimmung, in der die Qualifizierung für die WM nach 36 Jahren gelungen war. Dies gibt Hoffnung für die WM in 4 Jahren. Es gibt immer noch sehr viele Fanartikel zu kaufen und auch die Panini-Bilder hatten eine Abnahme wie noch nie. Zudem hat sich Peru über die vielen positiven Nachrichten in diversen Ländern gefreut, die über Peru und die Fans geschrieben haben.

Die Jungs konnten alle Peru-Spiele in der Schule sehen. Grundsätzlich stand die Arbeitswelt still, denn fast jeder ist erst nach den Spielen (11 Uhr) zur Arbeit gefahren. Wer gar nicht anders konnte hing an seinem Radio fest.
Da es eine deutsch-peruanische Schule ist, wurden auch die Deutschlandspiele übertragen.

Die Weltmeisterschaft ohne Peru ist nicht das Gleiche – besser wir gehen

Es ist natürlich schade, dass Deutschland nicht weitergekommen ist! Aber die Jungs freuen sich trotzdem über ihre Trikots und die Zeit, die sie mit Deutschland wetteifern konnten.

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Facebook und WhatsApp

Wir haben mit der Zeit festgestellt, dass man in Peru unmöglich ohne Facebook und WhatsApp leben kann. Während man in Deutschland schon langsam wieder von Facebook wegkommt wird hier Facebook…

Wir haben mit der Zeit festgestellt, dass man in Peru unmöglich ohne Facebook und WhatsApp leben kann.

Während man in Deutschland schon langsam wieder von Facebook wegkommt wird hier Facebook mehr denn je genutzt. Man macht sich keine großen Gedanken über den Datenmissbrauch, wenn Datenschutz allgemein nicht existent ist…

Kaum ein Unternehmen besitzt eine Internetpräsenz im Sinne einer eigenen Website. Alle sind aber über Facebook zu erreichen. Hat der Barber geöffnet? Einfach bei FB nachschauen.
Mittlerweile haben wir auch herausgefunden, dass die großen Wasser- und Stromanbieter bei Facebook posten, wenn das Wasser und Strom mal wieder abgestellt werden. Dies ist natürlich besonders hilfreich!

WhatsApp wird hier ganz besonders für die Schulklassen verwendet. Alle mögliche Informationen werden hierüber ausgetauscht. Vor allem wenn es wieder eine Schulaufführung gibt, muss jeder seinen Kommentar abgeben, welche T-Shirt Farbe die Jungs und welche die Mädchen tragen werden. Es scheint unhöflich zu sein, nicht noch seinen Kommentar abzugeben. Besorgt jemand etwas für die Klasse folgen darauf hin 20x „Gracias“ Kommentare mit dazugehörigem Smiley. Wird eine neue WhatsApp Gruppe erstellt, wird sie also erst einmal stumm geschaltet, um nicht von den Massen an Infos belästigt zu werden.

Der Konsum ist bereits soweit verbreitet, dass die Handyanbieter Verträge mit kostenloser FB und WhatsApp Nutzung anbieten. So wird kein Datenvolumen verbraucht. Andere Länder, andere Sitten!

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Sogay

Zweimal im Jahr gehen wir mit anderen deutschen Familien ins Schullandheim nach Sogay. Auch dieses Mal haben wir es wieder genossen einfach mal aus der trockenen Stadt heraus zu kommen…

Zweimal im Jahr gehen wir mit anderen deutschen Familien ins Schullandheim nach Sogay. Auch dieses Mal haben wir es wieder genossen einfach mal aus der trockenen Stadt heraus zu kommen und die Natur zu genießen.

Die Jungs konnten wieder ausgiebig Fußball spielen, Stöcke schnitzen, Lagerfeuer machen und sich austoben. Da sind keine Spielsachen notwendig, denn sie finden genügend andere Dinge zu tun (u.a. Tonnen-Balancieren).

Wie auch schon im letzten Jahr, haben wir zunächst eine Flusswanderung gemacht und sind am nächsten Tag noch einmal zu den Wasserfällen gewandert.

Das Wasser war um 9 Uhr morgens noch eisig kalt und so haben es nicht mehr alle auf die andere Seite geschafft, um die Felsen hoch zu klettern. Die kleineren Jungs haben stattdessen fleißig Stöcke und Steine ins Wasser geworfen, während wir uns in der Sonne etwas aufwärmen konnten.

Nun gehen wir aufgetankt und mit neuer Energie in eine neue Woche.

 

 

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Kakao / Schokolade

Letzte Woche hatten wir hier eine Woche Herbstferien. Die Ferien waren zu 90% geprägt von Lego, Drei ???-Geschichten und so lange wie möglich im Schlafanzug bleiben. Die Jungs hatten einiges…

Letzte Woche hatten wir hier eine Woche Herbstferien. Die Ferien waren zu 90% geprägt von Lego, Drei ???-Geschichten und so lange wie möglich im Schlafanzug bleiben.

Die Jungs hatten einiges an Legoprojekten fertig bekommen.

Am Freitag haben Tim und ich dann noch mal eine Schokoladenführung gemacht. Unsere Nachhilfelehrerin hatte uns davon erzählt und es ist gut auch mal ein paar touristische Sachen zu machen, damit wir gerüstet sind, wenn Besuch kommt. Die Schokoladenführung hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Wir haben viel über die Herstellung und Verarbeitung von Kakaobohnen gelernt.

Anschließend konnten wir Kakao-Tee kosten, der aus der Schale der Bohne hergestellt wird. Während der Tourführer etwas über die Kostbarkeit von Kakao-Butter erzählt hat (weiße Masse) konnten wir uns mit der Butter einschmieren. Sie ist sehr gut für die Haut.

Kakao wird so lange gemahlen, bis eine klebrige Masse entsteht (siehe unten im großen Topf). Dies dauert idealerweise 4 Tage. Da wir aber nicht so viel Zeit hatten haben wir uns mit dem halbfertigen Kakao begnügt, den wir trinken durften.

Anschließend ging es in die Vorbereitungsküche. Jeder durfte seine eigene Schokolade herstellen. Hierfür gab es verschiedene Zutaten, die wir in die Schokoladenformen eintauchen durften.

Selbstverständlich darf dann auch jeder am Ende sein Schokoladenpäckchen mit nach Hause nehmen…

Ganz am Schluss bestand die Prüfung darin, gute Schokolade von schlechter durch Geruch und Geschmack unterscheiden zu können. So eine Schokoladenkostprobe ist schon was Feines…

Es lohnt sich auf jeden Fall für jeden, der mal in Arequipa sein sollte!

 

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Gemeindefest

Seit fast zu Beginn unserer Zeit hier in Peru besuchen wir die IBC Gemeinde „El Camino“ (der Weg). Wir hatten uns nach einigen Gemeinden umgeschaut, wobei es uns besonders wichtig…

Seit fast zu Beginn unserer Zeit hier in Peru besuchen wir die IBC Gemeinde „El Camino“ (der Weg). Wir hatten uns nach einigen Gemeinden umgeschaut, wobei es uns besonders wichtig war, dass es ein Kinder- und Teenagerprogramm geben würde. In einigen Gemeinden gab es nämlich nur sehr kleine Kinder, wo Joel keine Freunde finden würde.

So sind wir bei El Camino hängen geblieben und fühlen uns dort mittlerweile sehr wohl. Benni und ich genießen es in den Hauskreisen engeren Kontakt zu Einzelnen haben zu können. Auch die Jungs fühlen sich in ihren Gruppen sehr wohl.

Letzte Woche hatten wir ein Gemeindefest, um das 17-jährige Bestehen der Gemeinde feiern zu können.

Es gab ein buntes Programm in einem Park hier in Arequipa mit anschließendem Mittagessen.

Am Nachmittag gab es zudem noch die Möglichkeit zu schwimmen oder Turniere in Volleyball und Fußball zu machen.

Auch Sonntag im Gottesdienst wurde gefeiert.

Die Kinder durften am Ende noch mit Ballons einmarschieren und mit allen anschließend den Kuchen verzehren.

Wir sind sehr dankbar, dass wir uns einer Gemeinde anschließen dürfen und wir uns in der Zukunft auch hier einbringen können.

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Die kleinen Wissenschaftler

Am Freitag hatten wir von der Schule aus eine besondere Veranstaltung für die 1. Klässler. Die Peruaner feiern gerne pompös und ausgiebig und so gab es eine besondere Veranstaltung für…

Am Freitag hatten wir von der Schule aus eine besondere Veranstaltung für die 1. Klässler. Die Peruaner feiern gerne pompös und ausgiebig und so gab es eine besondere Veranstaltung für die 1. Klässler, die in feierlicher Prozession ihren „Mandil“ (Kittel) überreicht bekommen haben. Diesen müssen sie ab jetzt immer in ihrem Unterricht tragen, wenn sie als kleine Wissenschaftler (Pequeños Científicos) unterwegs sind.

Die Tochter einer weiteren Missionarsfamilie aus Australien war ebenso dabei. Sie hatten ihren Spaß!

Markus hat sich bereit erklärt der Pate von Jason zu sein (dieser muss den Kittel feierlich übergeben). Mit Markus ist es nie langweilig 🙂

Am Ende waren alle Kinder stolz auf ihre neuen Kittel mit eingraviertem Namen und freuen sich darauf jetzt endlich viele Sachen erforschen zu dürfen.

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