Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Kategorie: Gemeinde

Jüngerschaft

In unserer Gemeinde wurde in diesem Jahr ein Schwerpunkt auf Jüngerschaft gelegt. Zuerst wurde das Jüngerschafts-Handbuch mit 10 Lektionen im Leiterschaftsgremium besprochen. Als nächsten Schritte haben wir uns zu viert…

In unserer Gemeinde wurde in diesem Jahr ein Schwerpunkt auf Jüngerschaft gelegt. Zuerst wurde das Jüngerschafts-Handbuch mit 10 Lektionen im Leiterschaftsgremium besprochen.

Als nächsten Schritte haben wir uns zu viert als Leitungsteam des Kindergottesdienstes getroffen, um die verschiedenen Kapitel durchzugehen und in zwei Wochen wird jeder einzelne von uns vieren dann mit jeweils anderen Mitarbeitern vom Kindergottesdienst das Handbuch in den kommenden 10 Wochen besprechen.

Das Schöne dabei ist, dass wir immer in kleinen Gruppen und damit auch auf einer persönlichen Ebene bleiben können. Die Gespräche zeigen sehr gut auf, dass selbst unter den Leitern nicht alle grundlegenden Fragen des Glaubens geklärt sind.

Aus diesem Grunde finde ich es sehr hilfreich, dass diese Fragen mit allen durchgesprochen werden. Sie regen dazu an auch vom persönlichen Leben zu berichten.

Auch Benni merkt in seinen Klassen immer wieder, dass oft die grundlegenden Fragen noch nicht geklärt und besprochen wurden. Von daher sehen wir diesen Ansatz der Gemeinde als sehr hilfreich an. Da wir uns immer noch nicht persönlich treffen dürfen, finden alle diese Treffen von zu Hause über Zoom statt.

Bitte betet doch für die einzelnen Teilnehmer, dass sie in diesen Klassen auch ihre ganz persönlichen Fragen mit einbringen können, um Gott besser zu verstehen.

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Kindergottesdienst online

Seit Beginn der Quarantäne mussten alle Veranstaltungen in der Gemeinde online verlegt werden. Jeden Tag werden von den Pastoren Kurzandachten auf Facebook geteilt, Gebetstreffen werden über Zoom veranstaltet und Gottesdienste…

Seit Beginn der Quarantäne mussten alle Veranstaltungen in der Gemeinde online verlegt werden. Jeden Tag werden von den Pastoren Kurzandachten auf Facebook geteilt, Gebetstreffen werden über Zoom veranstaltet und Gottesdienste bei Youtube angeboten.

Auch beim Kindergottesdienst mussten wir uns auf Facebook umstellen. Wir bieten seitdem jeden Sonntag ein kurzes 15-20-minütiges Programm für die Kinder an. Dies wird vermutlich noch mindestens bis zum Ende des Jahres so weitergehen, denn die Kinder werden die Letzten sein, die sich versammeln dürfen (Schulunterricht wird auch noch bis mindestens Ende des Jahres online sein). Wir sind sehr dankbar, dass wir dadurch viel mehr Personen erreichen (derzeit 145), als das sonntags der Fall ist.

Im Gegensatz zu Deutschland sind hier in Peru die Kinder immer noch „eingesperrt“ und dürfen seit Mitte März nicht raus. Aus diesem Grunde haben wir begonnen uns ab und zu samstags mit den Kindern via Zoom zu treffen, damit die Kinder den Kontakt untereinander nicht verlieren und wir zusammen reden und spielen können.

Bei unserem letzten Treffen waren 30 Kinder dabei (auch Kirchenfremde, die von ihren Freunden eingeladen wurden). Wir nutzen die Gelegenheit, um einen kleinen Input zu geben und uns danach mit den Kindern darüber zu unterhalten. Letztes Mal ging es darum, wie wir Konflikte zu Hause lösen und besser miteinander umgehen können. Da die Familien 24 Stunden zusammen sind, sind Konflikte eben unumgänglich. Da ist es manchmal schwierig Geduld zu haben und seinen Nächsten zu lieben.

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Schulung

„Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht?“ Römer 2,21 Als wir am Sonntag mit den Mitarbeitern der jüngeren Kinder (3-5-Jährige) durchgegangen sind, wie man eine Kindergottesdienststunde am besten…

„Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht?“
Römer 2,21

Als wir am Sonntag mit den Mitarbeitern der jüngeren Kinder (3-5-Jährige) durchgegangen sind, wie man eine Kindergottesdienststunde am besten vorbereitet, ging es unter anderem auch darum, wie wir uns selber als Mitarbeiter vorbereiten sollten. Schnell können wir versucht sein zu denken, dass wir ja nur eine Geschichte für die kleinen Kinder erzählen und das war’s. Nicht immer gehen wir davon aus, dass Gott auch Großes in den Herzen dieser Kleinen bewirken kann.

Ich selbst merke immer wieder, wie die Vorbereitung für den Kindergottesdienst mir in meinem persönlichen Leben mit Gott hilft. Egal für welches Alter ich den Kigo vorbereite. Meistens fange ich bereits montags damit an mir die Bibelstelle und den nötigen Kontext durchzulesen, damit man die Woche über die  Infos reifen lassen und sich auch verschiedene Ideen einfallen lassen kann, wie man die Passage wohl vermitteln möchte. Dabei lernt man in erster Linie selbst etwas.

Einer der Schlüsselsätze im Vorbereitungsmaterial ist:

„Bevor du eine Lektion unterrichtest ist es wichtig, dass du sie erst selbst in deinem Leben anwendest!“

Es geht nicht darum, dass wir wie die Pharisäer sind, die den Juden alle möglichen Gesetze auferlegt, sie aber selbst nicht immer eingehalten hatten (Mtt. 23,3-4). Wenn wir den Kindern etwas von Gottes Wesen und seinem Auftrag an uns weitergeben, dann sollte sich das auch in unserem Leben wiederspiegeln. Das ist die große Herausforderung für uns als Mitarbeiter!

„Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht?“ (Römer 2,21). Man kann leicht die Schlussfolgerung ziehen, dass man als Missionar doch ständig in Gottes Wort liest und hierfür Zeit haben sollte. Leider spiegelt die Realität wieder, dass auch Missionaren Selbstdisziplin nicht leicht fällt. Wir müssen uns als Christen immer wieder daran erinnern, was die Priorität ist, auch wenn der Kalender einem alle möglichen Termine entgegenruft. So konnten wir uns als Team gestern unter anderem auch wieder neu dazu ermutigen unsere eigene Beziehung zu Gott zu pflegen.

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Fiesta

Heute wieder ein aktueller Beitrag, denn gerade befinden wir uns in Party-Stimmung. FIESTA ist angesagt, denn in unserer Gemeinde finden gerade die Ferienspiele statt (die Sommerferien gehen immer bis Ende…

Heute wieder ein aktueller Beitrag, denn gerade befinden wir uns in Party-Stimmung. FIESTA ist angesagt, denn in unserer Gemeinde finden gerade die Ferienspiele statt (die Sommerferien gehen immer bis Ende Februar…).

Persönlich war ich für die Kleingruppen zuständig, die nach den Kurzandachten stattgefunden haben. Da gab es im Vorhinein einige Treffen und am Sonntag haben wir dann die Gemeinde geschmückt, um uns auf die Fiesta einzustimmen.

Auch bei dieser Veranstaltung durfte ich wieder einiges der peruanischen Kultur kennenlernen… Organisation heißt in jedem Land was anderes und oft ist Spontanität gefragt!!!

Wir hatten mit 40-50 Kindern gerechnet, wobei wir am ersten Tag schon gleich knapp 70 gewesen sind. Die Spannbreite von 3-10 Jahren ist sehr groß, vor allem, weil bei den Kleinen nicht jeder daran gewöhnt ist so lange von den Eltern weg zu sein. Aber wir hatten bisher eine tolle Zeit!

Joel ist mit anderen Jugendlichen dabei, um zu helfen, wo es geht. Das ist wirklich sehr praktisch, denn die kleinen Kinder brauchen oft etwas mehr Hilfe. In diesem Jahr geht es um das Thema, wie wir Gott anbeten können. Dies geschieht nicht nur durch Lobpreis, sondern auch durch Tanz, Singen, Kreativität, etc. Heute besprechen wir, dass wir auch in unserem Beruf Gott dienen und loben können.

In den Workshops basteln wir mit den Kindern, andere tanzen und singen und am Freitag haben wir dann eine Präsentation für alle Eltern.

Wer diesen Artikel noch rechtzeitig liest kann gerne dafür beten, dass wir noch eine gute restliche Woche haben und die Kinder viel vom Programm mit nach Hause nehmen können. Möge Gott ihre Herzen in besonderer Weise berühren.

 

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Weihnachtsfeier

Ach ja… schon eine Weile her, aber ich sortiere gerade durch die Fotos seit unserem Umzug. Und in unserem Blog wurde seitdem ja wenig gepostet. Von daher kommt jetzt einfach…

Ach ja… schon eine Weile her, aber ich sortiere gerade durch die Fotos seit unserem Umzug. Und in unserem Blog wurde seitdem ja wenig gepostet. Von daher kommt jetzt einfach einiges nach.

Kurz vor Weihnachten hatten wir im Kindergottesdienst eine besondere Weihnachtsfeier. Wir hatten in den beiden Gottesdiensten sehr viel Spaß und eine tolle Zeit zusammen.

 

Es gab nicht nur Spiele mit anschließender Andacht vom Pastor, der ausnahmsweise mal im Kinderprogramm gewesen ist, sondern auch leckere Panetone mit heißer Schokolade.

Anschließend haben wir uns in Gruppen aufgeteilt. Es gab verschiedene Bastelangebote und ich war für das Plätzchen dekorieren zuständig. Viele Peruaner backen nicht wirklich und wissen auch gar nicht wie man Kekse macht. Von daher haben mir meine Kinder geholfen die 300 Plätzchen in der Woche vorher zu machen, damit wir sie im Kindergottesdienst dekorieren konnten.

Wie immer war es eine Sauerrei (vor allem weil wir erst mal vom ersten Gottesdienst alles sauber machen mussten, damit wir im zweiten Gottesdienst wieder saubere Tische hatten), aber den Kindern hat es unheimlich Spaß gemacht. Sie haben schon gefragt, wann wir das nächste Mal wieder Plätzchen dekorieren.

Nur noch 10 Monate, dann ist ja schon wieder Weihnachten…

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Halloween

In Peru ist Halloween bei Weitem noch nicht so groß, wie in den USA. Aber wie in Deutschland auch, wird der Kommerz angekurbelt und die Süßigkeiten finden auch in den…

In Peru ist Halloween bei Weitem noch nicht so groß, wie in den USA. Aber wie in Deutschland auch, wird der Kommerz angekurbelt und die Süßigkeiten finden auch in den Supermärkten immer mehr Raum.

Aufgrund des Hintergrundes mit dem Tag danach (Tag der Toten – sie der Blogpost hier) geht es auch am 31.10. eher darum sich mit dem Thema Tod auseinander zu setzen und man begegnet Skeletten, Hexen und Monstern auf der Straße.

Unsere Gemeinde bietet an diesem Abend immer als Kontrast dazu ein „Fest des Lichts“ an (fiesta de la luz).

Zunächst einmal wurden verschiedene Spiele gespielt, bei denen die Kinder zwischen Wahrheit und Lüge differenzieren mussten (die Frage im Bild oben war z.B. ob schwarze Katzen Unglück bringen).

Anschließend gab es ein Theaterstück und wir haben uns im Anschluss mit den Kindern in kleinen Gruppen darüber unterhalten.

Es ist wichtig, dass wir uns nicht so sehr auf den Tod und die Verstorbenen konzentrieren, sondern vielmehr auf den, der Leben bringt!

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Kindergottesdienst-Feier

Letzten Sonntag hatten wir im Kindergottesdienst eine besondere Feier gehabt. Immer mal wieder soll es ein Spezialprogramm geben, wo wir etwas mehr machen, als im regulären Kindergottesdienst. In einigen Gemeinden…

Letzten Sonntag hatten wir im Kindergottesdienst eine besondere Feier gehabt. Immer mal wieder soll es ein Spezialprogramm geben, wo wir etwas mehr machen, als im regulären Kindergottesdienst.

In einigen Gemeinden wurde im September das Thema „Bibel“ behandelt. So haben wir über verschiedenste Fakten der Bibel gesprochen und uns auch verschiedene Formen von Bibeln angesehen.

Anschließend haben wir uns 12 Bilder angeschaut, die die Bibel für das Wort Gottes benutzt:

Gottes Wort ist…

  1. Licht auf meinem Wege (Psalm 119,105)
  2. Spiegel (Jakobus 1,23-24)
  3. Schwert (Hebräer 4,12)
  4. Feuer (Jeremia 23,29)
  5. Hammer (Jeremia 23,29)
  6. Honig (Psalm 19,10)
  7. Wasser (Epheser 5,26-27)
  8. Brot (Jesaja 55,10-11)
  9. Milch (1. Petrus 2,2)
  10. Feste Nahrung (Hebräer 5,13-14)
  11. Gold (Psalm 19,10)
  12. Korn (Lukas 8,11+15)

Diese Begriffe konnten wir in ganz praktischer Weise besprechen und anfassen.

Anschließend haben die Kinder die Bilder ausgemalt und wir haben damit unseren Gruppenraum verschönert. Ebenso mit Bibeln, die wir als Erinnerung an die Wand geklebt haben.

Um sich den Lernvers besser merken zu können haben wir Taschenlampen gebastelt (Licht auf unserem Wege).

An einer anderen Station haben wir einen „Bibelkuchen“ gegessen und uns mit Hilfe der Bibel das Rezept zusammen geschrieben, denn alle Zutaten kamen in der Bibel vor.

Als besondere Aktion haben wir die 72 Muffins dekoriert, die ich am Tag vorher gebacken hatte. Das war zwar eine ganz schöne Schweinerei mit Zuckerguss und Co, aber den Kindern hat es sehr viel Spaß gemacht. Ein Kind wollte sogar extra noch zum zweiten Gottesdienst bleiben, um dann noch mal einen Muffin dekorieren zu können.

Die Kinder hatten sehr viel Spaß und wir Erwachsenen waren froh, als wir nach zwei Gottesdiensten wieder alles aufgeräumt und gefegt hatten.

Wir haben darüber gesprochen, dass es wichtig ist in der Bibel zu lesen und dass wir sonntags im Kindergottesdienst mehr und mehr von Gott erfahren möchten und wir nicht mehr nur Milch zu uns nehmen (Nr. 9 der obigen Liste), sondern nach und nach feste Nahrung (Nr. 10).

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