Mariluz hatte sich eigentlich auf die Liste setzen lassen, um den Arzt wegen „Displasia“ zu sehen. Aber wie so oft bleibt es nicht dabei. Entweder die Mütter haben selber noch ein Anliegen (z.B. Brustentzündung für die sie Antibiotika brauchen) oder haben Fragen bezüglich der Geschwisterkinder. Ihre Tochter hätte seit gestern Schmerzen im Arm und konnte diesen nicht mehr bewegen. Beim Ausziehen der Kleidung konnte außerdem festgestellt werden, dass ihr Kind einen Mongolenfleck auf ihrem Bein und Rücken hatte. So konnte der Arzt ihren Arm untersuchen und sie auch gleich beruhigen, dass der Fleck meistens nach 4 Jahren verblasst.

Bei unseren wöchentlichen Dorcas Treffen laden wir immer mal wieder unseren Teamarzt ein. Die Mütter nehmen dies gerne in Anspruch, da sie dadurch umsonst um Rat fragen können und er ihnen sagen kann, zu welchen Ärzten sie genau gehen sollen, wenn spezifische Hilfe von Nöten ist.

Die meisten der Mütter, die zu unserem Projekt kommen gehen aus Geldmangel nicht zum Arzt, wenn sie keine Versicherung haben. Wie jede andere Mutter auf dieser Welt, machen aber auch sie sich Sorgen um ihre Kinder und so ist es schön, wenn wir ihnen diese Sorgen immer wieder nehmen können, in dem der Arzt z.B. ihre Lungen abhört, weil wir im Winter gerade die Erkältungszeit hatten.

Auch für die Babybetten sind die Mütter sehr dankbar. Da die Babys meistens mit Eltern und Geschwistern in einem Bett schlafen und es nicht viel Platz gibt, ist es für das Baby sicherer, wenn es in einem eigenen Bett schlafen kann, bis es etwas größer ist und nicht zerdrückt werden kann.