Kaum zu glauben, aber seit dem 03.8. sind wir schon ein Jahr in Peru!!!

Die Zeit verging sehr schnell… wahrscheinlich, weil wir mit Sprach- und Kulturstudium und allem sonstigen Neuen so eingenommen waren.

Wir blicken dankbar auf unser erstes Jahr in Peru zurück

Ich sehe meinen Platz derzeit im Dorcas-Projekt, dem Nachhilfeunterricht für Koordinatoren in der Schule und im Kindergottesdienst in der Gemeinde. Dies sind alles Möglichkeiten, bei denen ich mich morgens einbringen bzw. die Vorbereitungen erledigen kann, um dann mittags Zeit für die Jungs und ihre Hausaufgaben zu habe.

Benni bekommt immer mehr Anfragen von Gemeinden und Instituten. Für ihn gilt es zu sortieren, was er zeitlich schafft vorzubereiten, da im Spanischen alles noch etwas länger dauert. Neben den Hochlandreisen und sonstigen Predigten und Anfragen darf er bis zum Ende des Jahres einen 12-wöchigen Kurs für unsere Gemeinde vorbereiten (Christologie). Sie bieten bisher Grundlagenkurse für Personen an, die neu zum Glauben gekommen sind, würden aber gerne noch einen Kurs für die Christen anbieten, die schon länger in der Gemeinde sind. Benni recherchiert also fleißig und macht sich mehr und mehr mit der spanischen Literatur vertraut.

Die Kinder fühlen sich in der Schule heimisch und sind natürlich im Spanischen sehr versiert. Sie freuen sich besonders darauf, wenn wir im Dezember in eine größere Wohnung umziehen und dann jeder endlich sein eigenes, kleines Zimmer hat.

Da der 03.08. am Ende unserer Winterferien war, haben wir den Tag mit einer Wanderung zu einem Aussichtspunkt im Norden Arequipas beschritten.

Die Wanderung war dann doch etwas länger als (von den Jungs) erwartet, aber der anschließende Blick auf die Stadt hat sich gelohnt.

Von hier hat man einen sehr schönen Blick auf die Felder und den Vulkan Misti.

Nach links weg geht der Fluss „Rio Chili“, der von schönen grünen Feldern umrundet ist, inklusive Blick auf den Vulkan Chachani.

Abgeschlossen haben wir den Tag mit „Queso Helado“ (eine Art Vanilleeis mit Kokos und Zimt) – typisch für Arequipa – und einem weiteren typischen Gericht „Anticuchos“ (Rinderherzen).

Wir sind Gott sehr dankbar für seine Begleitung in diesem ersten Jahr
und freuen uns auf das, was er in Zukunft mit uns vorhat!