Nachdem ich jetzt endlich Fotos von der Kamera auf den Computer geladen habe, können wir aus Costa Rica berichten.

Auf den Luftbildern kann man sehr gut den Unterschied von Arequipa (links) und unserem derzeitigen Wohnort erkennen. Von der Wüste in den Dschungel…

Es ist hier unheimlich grün, aber auch sehr feucht. Das Wetter ist sehr wechselhaft und es regnet in den ersten Monaten des Jahres sehr viel.

Wir wohnen in einem kleinen Häuschen, das nur 3 Minuten Fahrtzeit von der Schule ist und direkt im Grünen liegt.

Der Garten wird von den Nachbarn wunderbar gepflegt. Hier wachsen selbst Bananen.

Außerdem haben die Nachbarn einen kleinen Pool, den wir mittags benutzen dürfen. Sobald die Hausaufgaben erledigt sind, schwimmen die Jungs eine Runde, auch wenn es regnen sollte. In der Zeit können Benni und ich dann Hausaufgaben machen.

Leider haben wir hier aber auch ungebetene Gäste im Haus. Das reicht von Ameisen, Kakerlaken und Moskitos bis zu behaarten Spinnen. Da schätzen wir doch umso mehr, dass wir in Arequipa von solchen Dingen verschont sind.

Dafür genießen wir aber die Vielfalt der Natur! Wenn wir am Wochenende keinen Unterricht haben, können wir ein bißchen die Gegend erkunden.

Auch wenn das Essen in Costa Rica allgemein sehr teuer ist, sind die Bananen unheimlich günstig. Überall sieht man Bananenplantagen. Hier werden auf 43.000 Hektar Bananen angebaut. Im letzten Jahr wurden aus Costa Rica 120 Millionen (!) Bananenkartons exportiert (ein Karton enthält für gewöhnlich 18 kg Bananen).

Unsere Nachbarin hat uns beigebracht, wie man grüne Bananen kocht. Es sind nicht unreife Bananen, sondern eine eigene Art, die man kochen und dann raspeln kann (weil sie wie Kartoffeln härter sind).

Bevor wir euch im nächsten Post von der Schule berichten, ende ich hier mal mit ein paar weiteren Impressionen von Gottes Kreativität.