In meinem letzten Eintrag (Trintiy College) habe ich bereits erwähnt, dass mich folgende drei grobe Fragen herumtreiben:

Was glauben wir eigentlich als Christen?

Warum glauben wir was wir glauben?

Warum tun wir was wir tun?

In den letzten paar Monaten und Jahren habe ich mit der Frage „Was ist das Evangelium?“ und nun auch „Was ist Gnade eigentlich?“ beschäftigt.

In diesem Beitrag möchte ich auf drei Bücher hinweisen, die mir hier sehr geholfen haben und mich auch immer noch herausfordern in den Schriften zu forschen. Vor ein paar Jahren (2017) begann ich mit dem Buch Saved by Allegiance Alone von Matthew Bates. In diesem Buch hilft uns Bates einige Missverständnisse bezüglich was eigentlich Glaube im biblischen Sinne bedeutet und führt uns in ein neues Verständnis der Erlösung als Treue zu Jesus – dem König.

Nun hat er dieses Jahr (2019) ein neues Buch herausgebracht: Gospel Allegiance: What Faith in Jesus Misses for Salvation in Christ. Dies ist eine Weiterführung und Vertiefung unseres Verständnisses was eigentlich das Evangelium laut dem Neuen Testament ist. Hierzu hatte ich bereits geschrieben (hier und hier).

Jetzt sitze ich an einem Buch das bereits 2015 Paul and the Gift geschrieben von einem etablierten Neutestamentler – John M. Barly (Durham University). Barclay argumentiert, dass die Theologie des Paulus von Gnade am besten im Lichte antiker Vorstellungen von Geschenk (gift) angegangen wird: Wie also hat man in der Antike ein „Geschenk“ verstanden? Barclay beschreibt weiterhin die Beziehung des Paulus zum Judentum auf eine neue Art und Weise.

Mir persönlich macht es immer wieder Freude und vertieft mein Verständnis den christlichen Glauben neu zu ergründen. Leider merke aber auch oft, dass man hier innergemeindlich auch auf viel Widerstand stößt. Aber das ist nun mal so. Ich bin aber auch immer wieder froh auf Gleichgesinnte zu stoßen und gemeinsam Jesus nachzufolgen.

Über eine von mir und zwei anderen Leuten neu gegründete Gruppe „CATI“ dann demnächst mehr.