Huacachina ist eine Oase inmitten der peruanischen Wüste. Es ist eine winzige Stadt umgeben von bis zu 100 Meter hohen Sanddünen.

Hier haben wir eine Dünentour mit dem Sandbuggy gemacht. So konnten wir das Ausmaß der Dünen besser sehen.

Dies war mit Sicherheit eine der rasantesten Fahrten, die wir je gemacht hatten. Die Haare von Tim zeigen wie schnell die Fahrt war!

Selbst in den Außenbezirken, die von den Dünen geprägt sind und in denen Dürre herrscht, gibt es viele Bewohner.

Zu guter letzt durften wir dann noch alle die Dünen herunter rutschen. Wenn wir hier schon keinen Schnee haben, dann können wir wenigstens auf Sand mit dem Board herunterfahren.

Die Dünenlandschaft war auf jeden Fall atemberaubend!

Dies war definitiv das Highlight unserer Sightseeing-Tour!

Anschließend hielten wir mit der Reisetruppe auf dem Weg nach Nazca noch zu einer Pisco-Tour in Ica an. Pisco ist ein Traubenschnaps, der besonders in Peru hergestellt wird. Pisco-Sour ist ein Nationalgetränk, wo Pisco mit Limettensaft, Zuckersirup und Eiweiss angereichert wird.

In einem 130 Jahre alten Weinberg wurden wir über die Herstellung von Pisco und die Bedeutung der verschiedenen Traubenarten unterrichtet. Hier können 8.000 kg Weintrauben auf einmal verwertet werden.

Anschließend durften noch die verschiedenen Wein- und Piscoarten probiert werden (die Kinder durften nur dran riechen 🙂 )

Mit dem Bus ging es anschließend nach Nazca weiter. Berühmt geworden ist die Stadt durch ihre mysteriösen Linien, die sich um hunderte Kilometer rund um die Stadt hinweg erstrecken und deren Bedeutung bis heute noch nicht geklärt ist.

Da wir keine Flugzeug-Tour gemacht haben, konnten wir nur die „kleineren“ Tierfiguren in der Nähe unseres Aussichtspunktes entdecken. Aus der Luft sind dagegen Figuren von bis zu 20 km Länge (!) zu entdecken. aus diesem Grunde wurden die Linien auch erst im 20. Jahrhundert gefunden, als Flugzeuge über diesen Teil der Erde flogen.

Es ist schon sehr beeindruckend, wie Menschen früher solche weitläufigen Bilder in das Gestein graben konnten, ohne sie aus der „Adlerperspektive“ sehen zu können!

Wir haben uns gefreut durch diese Rückreise etwas mehr von unserem Land zu erfahren. Es ist beeindruckend, wie vielfältig dieses Land ist und wir freuen uns schon jetzt darauf zu sehen, was es in der Zukunft noch zu entdecken geben wird.