Es gibt manche Dinge, die uns hier im Alltag begegnen, die einfach anders sind, als wir das gewohnt waren. Heute poste ich mal ein paar von diesen Dingen:

Man kann hier im Supermarkt gleich ein ganzes Ferkel kaufen.

Die Peruaner essen deutlich mehr Teile vom Tier. Hier sind Hühnerpfoten. Die Zunge wird auch sehr gerne gegessen und Herzen sind eine Delikatesse (vor allem vom Rind).

Hier sieht man eine typische Straße. Sie heißt „Calle Grande“ (große Straße), obwohl hier mit Ach und Krach zwei Autos nebeneinander passen. Hinter der Kurve ist derzeit eine Baustelle, so dass ich mal ein Foto machen konnte, weil die Straße leer war.

Die Peruaner sind etwas kleiner als Deutsche :). Oft können Benni und ich nicht mit beiden Beinen im Sitz sitzen, sondern strecken die Knie seitlich raus. Einige Busse sind auch so niedrig, dass wir gar nicht gerade stehen können.

Auf die Sicherheit am Bau wird nicht immer so großer Wert gelegt. Hier schauen wir direkt auf die Baustelle außerhalb unseres Wohnung. Man kann gut die typischen Metallstreben sehen, die hier in allen Häusern sind, um dem Haus mehr Stabilität während Erdbeben zu geben. Außerdem sieht man auch sehr gut, dass nicht immer alle Hausfassaden gestrichen werden.

Unsere Kinder sind hoch erfreut, dass es hier in diesem Jahr auch ein Panini-Heft gibt. Da sich Peru seit Jahrzehnten mal wieder für die Weltmeisterschaft qualifiziert hat gibt es einen großen Hype und besonders viele Produkte zu kaufen. In den Klassen der Jungs sind einige reiche Familien, die ihre Kinder mit Sticker-Paketen überschütten und von denen wir dann durch doppelte Karten profitieren. Bis zum Juni bekommen wir bestimmt alles voll…