Die Gründer der Sprachschule, in der wir gerade in Costa Rica sind, haben über die Jahre hinweg nach verschiedenen Möglichkeiten gesucht, wie sie den Menschen helfen können, die im Ort, oder in der näheren Umgebung wohnen. Viele Menschen sind arbeitslos und so haben sie mit der Zeit festgestellt, dass sie durch einen Kaffeeanbau vielen Menschen Arbeit geben können.

An einem Nachmittag haben wir eine Führung der Kaffeproduktion bekommen. Jetzt ist gerade keine typische Kaffeeerntezeit (erst von August an), aber wir konnten trotzdem einige rote Bohnen entdecken. Erst wenn sie tiefrot sind, ist die Bohnen reif für die Ernte.

Hier sieht man die Anlage, wie die Bohnen in einen großen Behälter geschüttet und dann unten vorsichtig von ihrer Schale gelöst werden.

In diesen „Sonnenbetten“ werden die Bohnen getrocknet, bis sie nur noch einen bestimmten Prozentsatz an Feuchtigkeit enthalten.

Da die vielen Sonnenbetten nicht mehr ausgereicht haben, wurde zusätzlich eine Halle gebaut. Für gewöhnlich trocknen die Bohnen innerhalb von zwei Wochen.

Anschließend muss noch einmal die Schale der Bohne entfernt werden, um an den eigentlichen Kern zu kommen.

Dieses Gerät misst die Feuchtigkeit der Bohnen. Wenn sie ca. 12,5 % beträgt, können die Bohnen in die jeweiligen Säcke verpackt werden.

Die Bohnen werden von Exporteuren geprüft (nur die Besten kommen in den Export) und die Farmer erhalten eine Prozentsatz für ihre guten Bohnen. Diese werden dann natürlich auch besser verkauft. Die Farmer werden gut bezahlt und dazu animiert, gute Produkte zu liefern. Dadurch ist es für sie und ihre Arbeiter auch eine erfüllende Arbeit.

Mittlerweile verschifft die Mission auch in andere Länder. Wer hierzu mehr lesen möchte, kann sich auf der Website von Café Mission informieren.

Die Bohne von Beginn bis zur Reife