Seit Beginn der Quarantäne mussten alle Veranstaltungen in der Gemeinde online verlegt werden. Jeden Tag werden von den Pastoren Kurzandachten auf Facebook geteilt, Gebetstreffen werden über Zoom veranstaltet und Gottesdienste bei Youtube angeboten.

Auch beim Kindergottesdienst mussten wir uns auf Facebook umstellen. Wir bieten seitdem jeden Sonntag ein kurzes 15-20-minütiges Programm für die Kinder an. Dies wird vermutlich noch mindestens bis zum Ende des Jahres so weitergehen, denn die Kinder werden die Letzten sein, die sich versammeln dürfen (Schulunterricht wird auch noch bis mindestens Ende des Jahres online sein). Wir sind sehr dankbar, dass wir dadurch viel mehr Personen erreichen (derzeit 145), als das sonntags der Fall ist.

Im Gegensatz zu Deutschland sind hier in Peru die Kinder immer noch „eingesperrt“ und dürfen seit Mitte März nicht raus. Aus diesem Grunde haben wir begonnen uns ab und zu samstags mit den Kindern via Zoom zu treffen, damit die Kinder den Kontakt untereinander nicht verlieren und wir zusammen reden und spielen können.

Bei unserem letzten Treffen waren 30 Kinder dabei (auch Kirchenfremde, die von ihren Freunden eingeladen wurden). Wir nutzen die Gelegenheit, um einen kleinen Input zu geben und uns danach mit den Kindern darüber zu unterhalten. Letztes Mal ging es darum, wie wir Konflikte zu Hause lösen und besser miteinander umgehen können. Da die Familien 24 Stunden zusammen sind, sind Konflikte eben unumgänglich. Da ist es manchmal schwierig Geduld zu haben und seinen Nächsten zu lieben.