Ein Vorteil von Peru ist, dass man viele Dinge hier direkt auf dem Markt, oder an kleinen Ständen kaufen kann. Da mein Bruder mit seiner Familie erst kürzlich dagewesen ist, hat er Fotos von Dingen gemacht, die für uns alltäglich sind. Hier mal ein paar Ausschnitte:

Kleine „Tiendas“ gibt es hier an jeder Ecke. Da kann man jede Art von Gewürz, Trockenprodukt oder sonstiges je nach Wunsch einkaufen. Entweder kiloweise, oder auch einfach nur ein paar Gramm.

Der Fleischkonsum ist hier sehr hoch. Bei Raumtemperatur liegt oder hängt das Fleisch an den Ständen und der Geruch erfüllt dementsprechend den Raum. Man kann hier wirklich alle (!) Teile des Tieres kaufen! Peruaner kauen auch gerne auf Hühnerbeinen herum… Sie konsumieren von ganz Lateinamerika die meisten Hühnchen. Knapp 50 kg Hühnchen isst ein Peruaner im Jahr. Leider impliziert das auch eine riesige Massentierhaltung.

Auch Obst gibt es in Hülle und Fülle und man kann sich jederzeit einfach nur ein Viertel einer Wassermelone oder eine halbe Ananas schneiden lassen.

Wenn man Sachen zu Hause nicht mehr braucht, dann kann man am Wochenende einem vorbeifahrenden Motorrad winken (man hört seine Lautsprecherdurchsagen schon lange vorher) und ihm den eigenen Sperrmüll verkaufen, den er dann auf dem Flohmarkt verkauft.

Auf dem Fischmarkt kann man bereits früh morgens schon frischen Fisch oder sonstige Wasserlebewesen kaufen.

Zudem gibt es natürlich noch Gemüsestände, aber das Gemüse, was am meisten gegessen wird, ist die Kartoffel. Es gibt in Peru mehr als 3.000 Kartoffelarten.