Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Erster Kindergeburtstag

Wir haben unseren ersten Kindergeburtstag in Peru überlebt… Tim hat sich gefreut, dass er in Zukunft nie im Kalten feiern muss. Hier kann man von März bis November alle geplanten…

Wir haben unseren ersten Kindergeburtstag in Peru überlebt…

Tim hat sich gefreut, dass er in Zukunft nie im Kalten feiern muss. Hier kann man von März bis November alle geplanten Feiern mit 100%iger Sicherheit draußen feiern, weil das Wetter immer gut ist (blauer Himmel mit 20-25°C). Bei einer kleinen Wohnung ist das natürlich ein Bonus.

Auf die Geburtstagseinladung hatten wir notiert, dass wir einen Geburtstag nach deutscher Art feiern werden. Eine deutsche Lehrerin hatte uns empfohlen hinter die Uhrzeit „hora exact“ zu notieren. Wenn ein Geburtstag nämlich um 10 Uhr beginnt kommt man um 11 Uhr und das Programm beginnt um 12 Uhr.

Für gewöhnlich werden Animateure organisiert, die die Kinder unterhalten (z.B. ein Clown). Stattdessen haben wir notiert, dass wir mit den Kindern (ohne Eltern) eine Schatzsuche machen werden.

Wir haben dem Tag gespannt entgegen gesehen, weil wir nicht sicher waren, wie wir uns mit unseren limitierten Spanischkenntnissen durchschlagen würden. Aber, preis den Herrn, Alles hat super geklappt.

Zunächst haben wir draußen im Park Fangen gespielt bis alle da waren. Alle kamen pünktlich!

Anschließend gab es Kuchen, Kekse und Melone (oh wie schön, dass wir Sommer haben!) und die Geschenke wurden geöffnet. Leider konnte Tims bester Freunde Facundo nicht mit dabei sein, weil er das Wochenende über weg war. Aber wir sind froh, dass Tim in den letzten drei Monaten auch zu anderen Freundschaften aufbauen konnte.

Die Kinder hier machen normalerweise nicht wirklich Schatzsuchen und so waren sie aufmerksam dabei. Benni hat die Schatzsuche mal wieder hervorragend organisiert und die Hinweise in unserem gesamten Wohngebiet verteilt. Die Kinder waren überraschenderweise sehr schnell mit allem, weil sie die komplette Strecke von einer Station zur anderen gerannt sind.

Auch der Schatz konnte nach einer kurzen Eispause bei unserer Nachbarin gefunden werden.

Wir sind Gott sehr dankbar, dass es so gut gelaufen ist! Eine Mutter schrieb uns später, dass ihr Sohn meinte, dass es der beste Geburtstag war, auf dem er bisher gewesen ist. Die Kinder konnten miteinander spielen und wurden nicht nur von vorne unterhalten.

Zum Abschluss des Tages waren wir noch bei unserer Nachbarsfamilie „buñuelos“ essen. Dies ist ein typischer peruanischer Snack. Unheimlich fettig mit viel Zuckersirup… aber unheimlich lecker!!!

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Sogay

Wir waren letztes Wochenende mit einigen Familien aus der Schule im „Schullandheim“. Das kleine Gelände mit seinen Wohnhütten liegt im Vorort von Arequipa (Sogay) und wurde in der Vergangenheit nur…

Wir waren letztes Wochenende mit einigen Familien aus der Schule im „Schullandheim“. Das kleine Gelände mit seinen Wohnhütten liegt im Vorort von Arequipa (Sogay) und wurde in der Vergangenheit nur sehr selten von der Schule genutzt (hier machen sie allgemein keine Klassenfahrten). Nun ist die Überlegung, ob das Gelände überhaupt behalten werden soll und ob man es für Tagesexkursionen nutzen kann.


Bis eine Entscheidung gefällt ist, haben wir es auf jeden Fall noch einmal genutzt. Alle Familien, die Deutsch können und/oder einen deutschen/schweizerischen Elternteil haben, wurden für das Wochenende eingeladen.

Wir waren eine kleine Truppe und die Kinder hatten viel Spaß dabei in der Natur zu spielen.

Auch 5 deutsche Praktikanten der Schule waren dabei. Durch sie und die anderen Lehrer konnten wir viel von der peruanischen Mentalität lernen und mehr erfahren, wie das Schulleben hier funktioniert.

Das Wochenende war auch für uns eine erholsame Zeit, um einfach mal vom Schul- und Sprachschule-Alltag raus zu kommen.

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Befreiungstheologie

In diesem kurzen Eintrag werde ich ein paar einführende Elemente der Befreiungstheologie (BT) vorstellen. Für einen kurzen Überblick kann man dieses Video hier (auf Englisch) anschauen. Ich werde keine ausführlichen…

In diesem kurzen Eintrag werde ich ein paar einführende Elemente der Befreiungstheologie (BT) vorstellen. Für einen kurzen Überblick kann man dieses Video hier (auf Englisch) anschauen. Ich werde keine ausführlichen Erklärungen oder Einschätzungen meinerseits hier schreiben, da diese noch zu früh wären. Des Weiteren beschränke ich mich bei dem unten geschriebenen primär auf die Situation Lateinamerikas.

Einführung:

Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts gab es große Bewegungen in den Kirchen mancher lateinamerikanischen Länder.[1] Diese Bewegungen werden oft als eine Bewegung unter dem Begriff „Befreiungstheologie“ zusammengefasst, obwohl man hier nicht von einer Theologie bzw. einer Bewegung sprechen kann.[2]

Während viele Theologen des Westens sich mit der Relevanz des Glaubens in einer Welt des Skeptizismus beschäftig(t)en und die Frage stell(t)en „Wo ist der Gott der Wahrheit in einer Welt von Wissenschaft und Technologie?“, beschäftig(t)en sich Theologen in Lateinamerika mit der Relevanz des Glaubens in einer nach-kolonistischen Epoche und stell(t)en die Frage „Wo ist der Gott der Rechtschaffenheit in einer Welt der Ungerechtigkeit?“.[3]

Natürlich gab es auch in diesen Strömungen extreme Position (die hier und da auch zur Gewalt aufriefen). Wo ist der Gott der Rechtschaffenheit in einer Welt der Ungerechtigkeit?Jedoch gab es auch diejenigen, die die Ungerechtigkeit in ihren Ländern sahen und versuchten eine christliche Antwort zu finden und zu leben. Einer dieser Theologen war und ist Gustavo Gutiérrez (katholischer Priester und Theologe) der sein Buch Teología de la liberación [4] 1971 in Lima (Peru) veröffentlichte. In meinen Anfangsstudien ist er mein „Hauptgesprächspartner“ gewesen.

Wichtige Eigenschaften der BT:

In einem englischen Lexikon werden sechs auffallende Eigenschaften der BT genannt:[5]

  1. Eine bevorzugte Wahl der Armen: Die primäre Aufgabe der Kirche/Gemeinde ist es in unterdrückenden Situationen die Armen zu unterstützen
  2. Befreiung ist elementarer Bestandteil der Erlösung: Erlösung ist nicht nur geistlich zu sehen, sondern bezieht sich auf den ganzen Menschen
  3. Das Buch Exodus ist das biblische Paradebeispiel: Individuelle Erlösung kann es nur durch soziale Transformation geben
  4. Die vier Evangelien werden politisch interpretiert: Ein Schwerpunkt wird hier auf Christi Konfrontation mit den ungerechten sozialen Strukturen gelegt
  5. Die Priorität der Praxis: Rechter Glaube (Orthodoxie) kann nur aus der rechten Handlung (Orthopraxis) entstehen
  6. Strukturelle und institutionelle Gewalt ist genauso grausam/gewaltsam wie die der aktuelle Einsatz von physikalischer Gewalt

Eine Evaluation (auch kurzgehalten) werde ich am Ende dieses Eintrages geben. Es sei jedoch schon hier erwähnt, dass Punkt 2 auch in meinem Verständnis überaus wichtig ist. Sprich, die Dichotomie zwischen Körper und Geist kann hier aufgehoben werden und der Mensch wird als Ganzes betrachtet. Wie nun Taten und Verkündigung zueinanderstehen muss an anderer Stelle geklärt werden.

Was genau meinen diese Theologen jedoch, wenn sie von Befreiung sprechen?

Was heißt Befreiung?

Für Gutiérrez gibt es drei Facetten der Befreiung:[6]

  1. Eine politische und soziale
  2. Eine menschliche
  3. Eine Befreiung von Egoismus und Sünde

Unter (1) versteht er die Bekämpfung von den Ursachen von Armut und Ungerechtigkeit. Mit der „menschlichen Befreiung“ (2) bezieht er sich auf die Befreiung des Menschen von all den Sachen, die verhindern, dass er sich frei und in Würde entfalten kann. Und für Protestanten ist die dritte (3) Facette der Befreiung nicht unbekannt. Gutiérrez ist der Meinung, dass diese nur durch die Gnade Gottes und dem erlösenden Werk Christi geschehen kann.

Die Frage die sich mir als Protestant (oder einfach nur als Christ!) stellt, ist: Sind diese drei Facetten gleichgewichtig? Bzw.: Haben wir nicht oftmals in der Geschichte der Mission die dritte Facette (unter Ausschluss der ersten zwei Facetten?) rein geistlich verstanden? Und wenn ja, haben wir da nicht einen falschen Weg eingeschlagen? Einen Weg, den Jesus selbst anders verstanden hat (siehe z.B. Lukas 4,16-30)?

Das sind Fragen mit denen ich mich noch eine Weile beschäftigen muss und auf die ich so „ad hoc“ auch keine Antworten geben kann bzw. möchte. Ich teile diese hier auf diesem Blog, damit ich meine Gedanken etwas sortieren kann und evtl. auch der Leser angestoßen wird weiterzudenken und weiterzuleben.

Wie wird Jesus in den Kirchen Lateinamerikas dargestellt?

In vielen katholischen Kirchen und Prozessionen wird Christus als der Leidende und Besiegte dargestellt (Jesus am Kreuz) oder als hilfloser Mensch (Jesus als Baby in den Armen der Maria). Im Kontrast hierzu versuchen Theologen der BT andere Bilder des Neuen Testamentes wieder aufzugreifen: Christus als der, der Macht über den Tod hat – Christus der Befreier![7]

Einige abschließende Anmerkungen:

Sollten Christen Einfluss auf die sie umgebende Gesellschaft haben (bzw. auf das Umfeld in dem sie leben)? Was hat Politik hiermit zu tun? Falls Politik eine Rolle Spielt: Wie sollte politischer Aktivismus und unser Anliegen Armut und Ungerechtigkeit zu bekämpfen zusammenspielen? All diese (und noch mehr) sind Fragen und Anliegen der BT. Meine Beobachtungen ergeben positive sowie negative Erwägungen der BT.

Negative Erwägungen (in Form von Fragen):

  • Durch die Überbetonung der sozioökonomischen Probleme, hat die BT vielleicht teilweise die geistliche Komponente aus den Augen verloren bzw. läuft sie nicht auf diese Gefahr hinzu?
  • Läuft BT nicht des weiteren Gefahr Glaube in Politik zu verwandeln?
  • Warum die Präferenz der Armen? Ist das Evangelium nicht für alle?

Positive Erwägungen:

  • BT zeigt reale Probleme auf und versucht sie zu beantworten
  • BT zieht Theologie in das Alltagsgeschehen und fragt nach konkreter Gerechtigkeit
  • BT sieht den Menschen als Ganzes und sieht das Evangelium als etwas Größeres als rein geistliche Befreiung

 

[1]     Stanley J. Grenz and Roger E. Olson, 20th-Century Theology: God and the World in a Transitional Age (Downers Grove, IL: IVP Academic, 1993), 212, nennen es die einflussreichtse Bewegung (Bewegungen) in dieser Epoche.

[2]     Samuel Escobar, “Beyond Liberation Theology: A Review Article,” Themelios 19, no. 3 (1994): 15.

[3]     H. M. Conn, “Liberation Theology,” in New Dictionary of Theology, ed. David F. Wright, Sinclair B. Ferguson, and J. I. Packer (Downers Grove, IL: InterVarsity Press, 2000), 387–388.

[4]     Dieses Buch erschien 1974 im Englischen unter dem Titel: A Theology of Liberation.

[5]     F. L. Cross and E. A. Livingstone, eds., “Liberation Theology,” in The Oxford Dictionary of the Christian Church, 3rd Revised edition. (Oxford; New York: Oxford University Press, 2005), 983. See also Schubeck, “Liberation Theology,” 3:260–61.

[6]     Gustavo Gutiérrez, “The Task and Content of Liberation Theology,” in The Cambridge Companion to Liberation Theology, ed. Christopher Rowland, trans. Judith Condor (Cambridge; New York: Cambridge University Press, 1999), 26. Siehe auch Thomas L. Schubeck, “Liberation Theology,” in The Encyclopedia of Christianity, ed. Erwin Fahlbusch and Geoffrey W. Bromiley, vol. 3 (Grand Rapids, MI; Leiden, Netherlands: Eerdmans; Brill, 1999), 260: “At the basic level, liberation means transforming material conditions so that the poor can have their basic needs met for food, shelter, and health care. At a deeper level, it means having the opportunity to make one’s own decisions. At a deeper level yet, liberation gives individuals and groups the capacity and freedom to make decisions. At the deepest level, liberation means communion with God and neighbor, which brings peace and happiness.”

[7]     Gutiérrez, “The Task and Content of Liberation Theology,” 37, schreibt folgendes: “To be a witness to the resurrection means choosing life, life in all its forms, since nothing escapes the universality of the Kingdom of God. This testimony of life (material and spiritual life, personal and social life, life present and future) assumes particular importance in a continent characterized by premature and unjust death [i.e., poverty and hindrance of human flourishing] , and also by the struggle for freedom from oppression. This reality of death and sin is a negation of the resurrection. For this reason, the witness of the resurrection is he who can always ask ironically (according to Scripture) ‘Death, where is your victory?’”

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WM-Qualifikation

Heute war ein ganz besonderer Tag in der Geschichte Perus. Die peruanische Fußball-Nationalmannschaft hat sich doch tatsächlich für die WM 2018 qualifiziert!!! Dies war seit 36 Jahren nicht mehr der…

Heute war ein ganz besonderer Tag in der Geschichte Perus. Die peruanische Fußball-Nationalmannschaft hat sich doch tatsächlich für die WM 2018 qualifiziert!!! Dies war seit 36 Jahren nicht mehr der Fall.


Der Schritt dahin war gar nicht so einfach. Zum einen durfte der Kapitän die letzten beiden Spiele nicht mitspielen – ein wirklicher Verlust. In Argentinien wurde er wegen Dopingverdachts zunächst einmal ausgeschlossen. Dieser Test wird von den Peruanern in vielerlei Hinsicht sehr umstritten gesehen.

Zum anderen wurde das letzte Spiel gegen Neuseeland alles andere als spektakulär gespielt. Neuseeland hatte dadurch, dass das finale Spiel in Peru stattfand den Vorteil, dass die Tore doppelt zählen würden.

Gestern haben die Peruaner aber gezeigt, was in ihnen steckt. In ihrem eigenen Land durften sie  die Qualifikation in die Weltmeisterschaft feiern. Selbst hier in Arequipa gab es Feuerwerk, Hupkonzerte und Partys. Der Präsident hatte bereits am Dienstag festgelegt, dass (falls Peru sich qualifizieren sollte) keiner am Donnerstag zur Schule gehen und auch niemand im öffentlichen Dienst arbeiten müsse.

Der Traum ist wahr geworden und die Peruaner sind Teil der WM 2018!!!

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Timothy Turned Nine

A Prayer for My Son / A Letter to Him  Dear Timothy, You have been adjusting amazingly to our new “home” – Peru. I do not know of anyone who…

A Prayer for My Son / A Letter to Him 

Dear Timothy,

You have been adjusting amazingly to our new “home” – Peru. I do not know of anyone who would write straight A’s (here AD’s) within the first weeks of school in a language he hardly understands. God has gifted you with a wonderful mind and I hope and know that I too will profit from it.

Thank you, Heavenly Father, for sending us this gift. A gentleman who knows how to treat people around him and be aware of their needs as well (although he is also a dreamer!).

Now that you have your own chess-board no one and nothing is going to stop you 😉.

Thanks Tim for keeping our lives interesting and asking the questions which need to be asked. May God give you the wisdom to keep asking the right questions, finding some of the answers, and living accordingly.

We love you.

In Christ. AMEN.

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Notfalltasche

Jeder Missionar wird in Peru dazu angehalten einen „Notfalltasche“ parat zu haben. Bekannterweise gibt es in diesem Land immer wieder Erdbeben. Meistens sind diese schwächer und nur von kurzer Dauer,…

Jeder Missionar wird in Peru dazu angehalten einen „Notfalltasche“ parat zu haben. Bekannterweise gibt es in diesem Land immer wieder Erdbeben. Meistens sind diese schwächer und nur von kurzer Dauer, aber es ist wichtig, dass wir auch für einen Ernstfall gewappnet sind. Hierfür muss bei jedem von unserem Team eine Tasche bereit stehen.

In dieser Tasche befinden sich folgende Dinge:
– Bargeld
– Pässe
– Persönliche Dokumente
– Medikamente
– 1. Hilfe Utensilien
– Taschenlampe und Batterien
– Wasserreinigungstabletten
– Decken oder Schlafsack (falls das Erdbeben in der Nacht ist)
– Ersatzkleidung (falls man im Schlafanzug raus musste)
– Dosenessen
– ausgedruckter Notfallplan

Der Notfallplan beschreibt, wer als erstes kontaktiert werden muss. Im Ernstfall besteht natürlich keine Garantie, dass das Handynetz funktionieren sollte. In diesem Falle versucht der Teamkoordinator alle per Fuß oder Fahrrad zu erreichen, um sicher zu stellen, dass alle in Ordnung sind.

Grundsätzlich sagt man, dass man 15-20 Sekunden Zeit hat, um bei einem Erdbeben das Haus zu verlassen. Aus dem 3. Stock in der Nacht wird das schon schwieriger und so haben wir mit den Jungs bereits besprochen, wo wir uns im Falle eines Erdbebens aufhalten. Dadurch, dass die Fenster parallel zueinander verlaufen hört man das Erdbeben immer sofort durch das Klappern der Fenster, so dass man theoretisch automatisch aufwacht (ich bin da eine Ausnahme… aber Benni ist sofort wach!).

Die regulären Häuser sind hier grundsätzlich erdbebensicher gebaut, so dass selbst bei größeren Erdbeben bisher keine Schäden entstanden sind.

Die Schule der Jungs besitzt ein Frühwarnsystem und ist demnach auch ein sicherer Ort.

Wir sind hier sehr gut vernetzt. Jeder muss einen Reiseplan abgeben, wenn er die Stadt verlässt. Wenn jemand ins Hochland fährt und nicht zum angegeben Zeitpunkt zurückkommt und telefonisch nicht zu erreichen ist, fährt ein Teammitglied hin und geht auf die Suche. Besonders, wenn die Straßen in der Regenzeit sehr schlecht sind, kann es gefährlich werden alleine im Hochland unterwegs zu sein.

Wie gut ist es, dass Gott immer weiß, wo wir uns befinden und wir uns beschützt wissen dürfen!

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