Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Tischtennis-Turnier

Wir sind sehr dankbar, dass die Jungs in Peru auch Möglichkeiten haben sich sportlich zu betätigen. Zwar gibt es hier längst nicht so viele Vereine wie in Deutschland, aber die…

Wir sind sehr dankbar, dass die Jungs in Peru auch Möglichkeiten haben sich sportlich zu betätigen. Zwar gibt es hier längst nicht so viele Vereine wie in Deutschland, aber die Schule bietet die Möglichkeit, wie dies in den USA meistens der Fall ist, nach dem normalen Unterricht noch verschiedene AGs zu machen.

Jason macht Fußball und Leichtathletik, Tim Tischtennis und Schach und Joel Basketball und Fußball. So kommen sie einfach mit einem späteren Schulbus nach Hause und wir müssen nicht noch abends irgendwo hinfahren.

Immer wieder werden von den Schulen Turniere angeboten. Bei Fußball und Basketball gibt es natürlich wesentlich öfter am Wochenende Spiele, als dies beim Tischtennis der Fall ist. Die Turniere fangen hier oft erst mit den 12-Jährigen an. Umso erfreuter waren wir, dass in diesem Jahr zum ersten Mal ein Turnier in den Kategorien U9, U11, U13 und U15 angeboten wurde.

Für Tim war es das erste Turnier und so hat er sich umso mehr gefreut, dass er es am Ende sogar aufs Treppchen geschafft hat 🙂

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Kuriositäten III

Da ich neulich noch etwas im Zentrum besorgen musste, bin ich mal am neuen Radweg vorbeigelaufen. Ja Radweg in Arequipa!!! Kaum zu glauben aber war. Die Autofahrer halten für gewöhnlich…

Da ich neulich noch etwas im Zentrum besorgen musste, bin ich mal am neuen Radweg vorbeigelaufen. Ja Radweg in Arequipa!!! Kaum zu glauben aber war. Die Autofahrer halten für gewöhnlich keine Rücksicht auf Fußgänger und Radfahrer. Wer hier schon mal den Verkehr gesehen hat weiß, wie die Leute in Arequipa fahren. Da braucht man manchmal auch keine Fahrbahnmarkierung, weil eh jeder fährt wie er will.

Dies bedeutet auch, dass es eigentlich kaum Radfahrer gibt, die sich in den Verkehr trauen. Ein Grund mehr liegt auch daran, dass die Abgase der Autos sehr hoch sind und man von den jeweiligen Abgaswolken sonst direkt eingenebelt wird.

Aber einen Versuch ist es wert. Mal sehen, ob es dadurch mehr Radfahrer geben wird…

Eine weitere Kuriosität ist die Vorliebe der Peruaner für Inka-Kola. Standardgetränk bei Mahlzeiten ist eigentlich immer reguläre Cola und Inka-Kola. Mit der deutlich gefärbten Erscheinung ist sie im Supermarkt überall zu erkennen. Wer Peru besucht, sollte sie auf jeden Fall mal probiert haben. Wir persönlich sind bisher noch nicht auf den Geschmack gekommen. Schmeckt quasi wie flüssiges Kaugummi. Da trinken wir bei Geburtstagsfeiern doch lieber Chicha.

Antibiotika kann man hier ganz einfach in der Apotheke bekommen, ohne vorher in der Arztpraxis gewesen sein zu müssen. Jede Apotheke hat mindestens eine offizielle Apothekerin mit Befugnis Antibiotika verkaufen zu dürfen. Dieser Person schildert man dann seine Symptome und bekommt das Antibiotikum direkt mit. Peruaner nehmen ganz gerne und häufig Antibiotikum ohne sich über die negativen Effekte dessen bewusst zu werden. Ein Arzt hat hier auch nur „erfolgreich behandelt“, wenn er am Ende ein Rezept mit Medikamenten ausstellen konnte. Ein einfaches „Bettruhe und das gibt sich von selber“ reicht da oft nicht aus. Der Patient möchte lieber mit Medikamenten behandeln.

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24h-Gebetstag DMG „WEITER“

Heute gibt es bei der DMG wieder einen 24h-Gebetstag. Dieses Mal mit dem Thema „WEITER“. WEITER machen, WEITER denken, WEITER kommen Wir laden euch ein mit uns für die folgenden…

Heute gibt es bei der DMG wieder einen 24h-Gebetstag. Dieses Mal mit dem Thema „WEITER“.

WEITER machen, WEITER denken, WEITER kommen

Wir laden euch ein mit uns für die folgenden DMG-Anliegen zu beten:

WEITER machen!
– Betet für Missionare, die heute besondere Anfechtungen erleben: Krankheiten, persönliche Nöte, Einsamkeit, Glaubenskrisen, …
Betet um Ermutigung, Durchhaltevermögen oder Pausen zum Auftanken. Zum WEITER machen mit Jesus, und zum WEITER machen in den wertvollen Diensten.

WEITER denken!
– Betet für gute Impulse und Gedanken für unser Leitungsteam.
– In einer Mitarbeiter-Klausur des Buchenauerhof-Teams wurden vor kurzem manche wichtige Dinge „angedacht“. Betet, dass wir in die richtige Richtung WEITER denken.
– Betet für Menschen, die Jesus in die Mission berufen möchte – dass sie WEITER denken, und sich ihren Horizont von ihm erWEITERn lassen.

WEITER kommen!
– Viele DMGler engagieren sich in Coaching / Beratung / Unterricht / Jüngerschaft. Betet, dass ihre „Schüler“ heute einen Schritt WEITER kommen, und Jesus neu oder besser kennen lernen. Betet, dass Gott unsere Kollegen gebraucht!
– Betet, das jeder DMG´ler persönliche Freunde, Mentoren und Ratgeber findet, die persönlich WEITER bringen. Wir alle möchten lernen und WEITER kommen im Glauben. Betet für die, die Fortbildungen in Anspruch nehmen – um gute Auswirkungen im Alltag.

WEITER!
– Betet um Gelingen für die Vorbereitungen für das JuMi am 20./21.07. zum Thema „WEITER!“ Wir wünschen uns, dass Jesus junge Leute WEITER bringt. Günther Beck wird predigen – betet um gute Impulse. Wir haben viele andere Organisationen eingeladen (Bibel- und Jüngerschaftsschulen usw.), die sich mit Angeboten beteiligen werden. Betet, dass Teilnehmer kommen, die Gott schon vorbereitet hat und die er ansprechen möchte.

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Research

As followers of Jesus, we remain lifelong learners. This is also important to the DMG and our partner organization (SIM). In theological education, further studies are always necessary. For me,…

As followers of Jesus, we remain lifelong learners. This is also important to the DMG and our partner organization (SIM). In theological education, further studies are always necessary. For me, this is not just about being „up-to-date“, but also about humility and openness. What do I mean by that? I mean that in theological-biblical matters, as a lecturer one should always have questions like: „Where do I take my theological statements from?“ „Why do I read this biblical text in this way?“ „Who or what shaped me?“ „Is there a better way to understand a text? „etc.

In my opinion, this does not only apply to lecturers, but to all of us – but in a special sense to teachers.

In my academic career so far, I have repeatedly seen how studies and new research tasks have helped me to better understand our faith. This is one of the reasons why I love to teach.

In my carpentry training, I had two colleagues (well, all were basically my superiors …), who wanted to open their own carpentry. To do this, however, they first had to do their „masters“.

That’s similar in academic studies. Let me give you an example from Arequipa. The Lutheran seminary here is in the process of being officially accredited right now. With that they can offer a Bachelor-degree. This means that the lecturers must have at least a Master to attend the teaching service. In general, Peru has been tightening its reins since around 2012 and wants to align itself with the international university market.

You could argue that I already have two master’s degrees, so that this is enough for many institutions in Peru, but a lot of people (and the DMG from the very beginning) have encouraged me to look into a PhD program. The advantage of a PhD is that you can lecture worldwide at all theological institutions.

I’ve been intensively investigating topics and institutions for the past two years. Some of you may know that I had already started pursuing a PhD between 2014-2016. During this time, however, some personal reasons to no longer follow this path emerged. But the desire for further education and academic research remained. Since 2016 I also wanted to include a „practical“ component in the research project; that means that my research should have something to do with my work here on site.

After a long time back and forth, I „by chance“ came in contact with a professor in England. The college is accredited by the University of Aberdeen. After several e-mails, talks, prayers and reflections, we decided to officially pursue this path. This means that I am now in the process of applying and enrolling at the university.

The DMG and SIM are completely supportive of this endeavor. There will be additional costs involved (roughly $7,000 per year) and we are very grateful to DMG/SIM for supporting this project. You can use the following way to support us:

Click on the SIM website

„Support a Missionary“

Benjamin Marx 046677

Account: Support

I will do this study part-time and from Arequipa, so that our ministry here can continue. Every year, however, I will be in England/Scotland for three weeks to attend a research conference and to access the latest publications.

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Weiterbildung

Als Nachfolger Jesu bleiben wir lebenslang Lernende. Dazu steht auch die DMG und unsere Partnerorganisation (SIM). In der theologischen Ausbildung ist ein sich Weiterbilden immer von Nöten. Für mich hat…

Als Nachfolger Jesu bleiben wir lebenslang Lernende. Dazu steht auch die DMG und unsere Partnerorganisation (SIM). In der theologischen Ausbildung ist ein sich Weiterbilden immer von Nöten. Für mich hat das nicht nur mit einem „up-to-date-sein“ zu tun, sondern auch etwas mit Demut und Offenheit. Was meine ich damit? Ich meine, dass man in theologisch-biblischen Dingen sich als Dozent immer hinterfragen sollte: „Woher nehme ich meine theologischen Stellungnahmen?“ „Warum lese ich diesen biblischen Text auf diese Weise?“ „Wer oder was hat mich geprägt?“ „Gibt es bessere Wege einen Text zu verstehen?“ etc.

Dies gilt meines Erachtens nicht nur für Dozenten, sondern für uns alle – aber eben im besonderen Sinne für Lehrende.

In meinem bisherigen akademischen Werdegang habe ich immer wieder festgesellt, wie sehr mich Forschungsaufgaben herausfordern und mir helfen unseren Glauben besser zu verstehen. Dies ist auch ein Grund warum ich unheimlich gerne unterrichte.

In meiner Tischlerausbildung hatte ich zwei Kollegen (naja, es waren ja alle eher meine Vorgesetzten…), die ihre eigene Tischlerei aufmachen wollten. Um dies zu tun, mussten sie allerdings erst einmal ihren „Meister“ machen.

In akademischen Studien ist das ja ähnlich. Am lutherischen Seminar hier in Arequipa z.B. wird demnächst ein offizieller „Master“ (maestría) verlangt, um an dem Institut unterrichten zu dürfen. Das Institut ist nämlich gerade dabei offiziell akkreditiert zu werden, um dann auch einen Bachelor anbieten zu können. Das heißt, dass die Dozenten dann mindesten einen Master haben müssen, um den Lehrdienst dort wahrnehmen zu können. Allgemein zieht Peru die Zügel seit ca. 2012 strenger an und möchte sich dem internationalen, universitären Markt angleichen.

Nun habe ich ja bereits zwei Masterabschlüsse, so dass dies für viele Einrichtungen erst einmal reicht. Jedoch ermutigen mich Viele (und auch die DMG schon von Anfang an) mich bezüglich eines PhD (Latein: philosophiae doctor; Doktor der Philosophie) Programmes umzuschauen. Mit einem PhD kann man weltweit an allen theologischen Einrichtungen dozieren.

Dieses „Umschauen“ habe ich in den letzten zwei Jahren intensiv verfolgt. Manche von Euch wissen vielleicht, dass ich bereits zwischen 2014-2016 einen Versuch in diese Richtung gestartet hatte. In dieser Zeit gab es für mich allerdings einige Beweggründe diesen Weg abzubrechen. Doch der Wunsch nach Weiterbildung und akademischer Forschung blieb bestehen. Allerdings wollte ich seit 2016 auch eine „praktische“ Komponente in die Forschungsarbeit einbauen. Das heißt, meine Forschung sollte etwas mit meiner Arbeit hier vor Ort zu tun haben.

Nach langem hin und her, habe ich „per Zufall“ einen Professor in England kennengelernt. Das College ist über die University of Aberdeen akkreditiert. Nach mehreren E-Mails, Gesprächen, Gebeten und Überlegungen haben wir uns entschieden diesen Weg offiziell zu gehen. Dies bedeutet, dass ich nun im Prozess bin mich an der Uni zu bewerben und einschreiben zu lassen.

Die DMG (wie bereits erwähnt) steht hier völlig hinter uns. Da für solch eine Weiterbildung einige Kosten anfallen (zwischen € 6.000 – 7.000 im Jahr), sind wir der DMG sehr dankbar, dass sie dieses Vorhaben unterstützt und auch ein Projektkonto mit eigener Nummer hierfür angelegt hat:

P 31012 Marx Weiterbildung

Wer uns hiermit unterstützen möchte, kann dies also ganz speziell auf dieses Projekt hin machen und die Nummer im Verwendungszweck der Überweisung angeben. Dieses Studium werde ich in Teilzeit und aus Arequipa machen, so dass der Dienst vor Ort nicht beeinträchtigt wird. Jedes Jahr werde ich jedoch für drei Wochen in England/Schottland sein, um dort an einer Forschungskonferenz teilnehmen zu können und die neuesten Veröffentlichungen einzusehen.

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Winterlich

Mai und Juni sind in Arequipa die kältesten Monate (im Hochland eher Juli/August). So typisch winterlich ist es aber dann doch nicht, wenn man es mit Deutschland vergleicht. Einer hat…

Mai und Juni sind in Arequipa die kältesten Monate (im Hochland eher Juli/August). So typisch winterlich ist es aber dann doch nicht, wenn man es mit Deutschland vergleicht. Einer hat es mal ganz gut formuliert:

6 Uhr     Winter
10 Uhr   Frühling
12 Uhr   Sommer
16 Uhr   Herbst

So fühlen sich gerade unsere Temperaturen an. Da die Häuser nicht isoliert sind und wir auch keine Heizung haben sind es auch gerne mal 15 Grad in der Wohnung, wenn die Jungs sich für die Schule fertig machen.

Joel war neulich schon mit 2 Pullovern und Mütze am Hausaufgaben machen. Oder man kuschelt sich noch gemütlich in eine Decke ein, wenn es Wochenende ist.

So geht man dann mit Pulli zur Schule (Schulbus kommt um 6:30 Uhr, wo es noch kalt ist). Wenn man dann aber tagsüber in der Sonne steht ist man am schwitzen. Da wir uns kurz vor dem kürzesten Tag im Jahr befinden, wird es dann auch schon früh dunkel und kühlt wieder ab.

Wir genießen es aber sehr, dass tagsüber wie immer die Sonne scheint und man den blauen Himmel bewundern kann. Von Regen ist bis Dezember keine Spur.

So ganz typisch winterlich fühlt es sich also nicht an (außer morgens um 5:45 Uhr, wenn die Jungs sich aus ihren warmen Betten begeben müssen…).

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Chalhuanca

Wieder ein Anruf aus dem Hochland. Als ich den Anruf erhielt waren es noch drei Wochen bis zu dem nächsten Workshop von unserer theologischen Ausbildung vor Ort. Am Telefon war…

Wieder ein Anruf aus dem Hochland. Als ich den Anruf erhielt waren es noch drei Wochen bis zu dem nächsten Workshop von unserer theologischen Ausbildung vor Ort. Am Telefon war hermano director René. Er musste irgendwo in den Bergen sein, denn der Empfang war sehr schlecht und ich konnte nicht alles verstehen, was er mir kommunizieren wollte.

Normalerweise ist René von Januar bis März auf dem „Bauernhof“ (estancia), um sich um die Tiere (vor allem Alpaka) seiner Familie zu kümmern. Er und seine Brüder wechseln sich ab, um so die estancia und die Tiere zu erhalten und zu pflegen. Dieses Jahr ist René allerdings schon seit knapp sechs Monaten oben im Hochland. Seiner Frau geht es gesundheitlich nicht gut und wir bitten um Gebet für Weisheit und Heilung.

Das Einzige, das ich am Telefon verstand, war, dass ich eine hermana in Imata (kleines Örtchen auf dem Weg) abholen solle. Sie würde mir dann den Weg nach Chalhuanca zeigen, wo wir uns mit unseren Studenten treffen würden. Die Region hat nur wenige Studenten. Kürzlich kamen vier junge Studenten hinzu, so dass wir nun fünf Studenten dort zählen konnten.

Leider waren zwei der Studenten recht krank. Einer hatte Lungenentzündung, wenn ich es richtig verstanden habe. Somit waren es dann noch drei Studenten und sonstige Geschwister, die bei solch einem Treffen der Gemeinde auch dabei sind.

Bereits um 16:30 Uhr neigt sich die Sonne hinter den Bergen, so dass es schon früh brutal kalt wird. Der abendliche Gottesdienst endet jedoch immer so gegen 21:00-22:00 Uhr. Man kommt also aus dem frierenden Gemeindehaus und legt sich dann in seinen eiskalten Schlafsack. Es dauert mind. 30 min bis der Körper wieder einigermaßen warm wird. So habe ich das Wochenende mit Kopfschmerzen, Magenprobleme (mit dem Essen in den Dörfern des Hochlandes kämpfe ich jedes Mal…) und auch ein wenig Fieber verbracht.

Es ist aber immer wieder schön die Freude und Zuneigung unserer Geschwister des Hochlandes zu Jesus unserem Herrn zu sehen. Es wird sich viel ausgetauscht und auch das Lachen und Scherzen fehlt nicht. Im Gebet sind sie zu Hause. Bis zum nächsten Mal … Chalhuanca.

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Schulung

„Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht?“ Römer 2,21 Als wir am Sonntag mit den Mitarbeitern der jüngeren Kinder (3-5-Jährige) durchgegangen sind, wie man eine Kindergottesdienststunde am besten…

„Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht?“
Römer 2,21

Als wir am Sonntag mit den Mitarbeitern der jüngeren Kinder (3-5-Jährige) durchgegangen sind, wie man eine Kindergottesdienststunde am besten vorbereitet, ging es unter anderem auch darum, wie wir uns selber als Mitarbeiter vorbereiten sollten. Schnell können wir versucht sein zu denken, dass wir ja nur eine Geschichte für die kleinen Kinder erzählen und das war’s. Nicht immer gehen wir davon aus, dass Gott auch Großes in den Herzen dieser Kleinen bewirken kann.

Ich selbst merke immer wieder, wie die Vorbereitung für den Kindergottesdienst mir in meinem persönlichen Leben mit Gott hilft. Egal für welches Alter ich den Kigo vorbereite. Meistens fange ich bereits montags damit an mir die Bibelstelle und den nötigen Kontext durchzulesen, damit man die Woche über die  Infos reifen lassen und sich auch verschiedene Ideen einfallen lassen kann, wie man die Passage wohl vermitteln möchte. Dabei lernt man in erster Linie selbst etwas.

Einer der Schlüsselsätze im Vorbereitungsmaterial ist:

„Bevor du eine Lektion unterrichtest ist es wichtig, dass du sie erst selbst in deinem Leben anwendest!“

Es geht nicht darum, dass wir wie die Pharisäer sind, die den Juden alle möglichen Gesetze auferlegt, sie aber selbst nicht immer eingehalten hatten (Mtt. 23,3-4). Wenn wir den Kindern etwas von Gottes Wesen und seinem Auftrag an uns weitergeben, dann sollte sich das auch in unserem Leben wiederspiegeln. Das ist die große Herausforderung für uns als Mitarbeiter!

„Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht?“ (Römer 2,21). Man kann leicht die Schlussfolgerung ziehen, dass man als Missionar doch ständig in Gottes Wort liest und hierfür Zeit haben sollte. Leider spiegelt die Realität wieder, dass auch Missionaren Selbstdisziplin nicht leicht fällt. Wir müssen uns als Christen immer wieder daran erinnern, was die Priorität ist, auch wenn der Kalender einem alle möglichen Termine entgegenruft. So konnten wir uns als Team gestern unter anderem auch wieder neu dazu ermutigen unsere eigene Beziehung zu Gott zu pflegen.

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