Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Heilige im Hubschrauber

Schon mal eine Heilige im Hubschrauber gesehen? Gestern war nicht nur Muttertag, sondern die „Beschützerin Arequipas“ (das Bilder der Jungfrau von Chapi, über die wir bereits mal hier berichtet hatten)…

Schon mal eine Heilige im Hubschrauber gesehen?

Gestern war nicht nur Muttertag, sondern die „Beschützerin Arequipas“ (das Bilder der Jungfrau von Chapi, über die wir bereits mal hier berichtet hatten) ist auch über unsere Stadt geflogen! In Coronazeiten muss sich auch bei den Prozessionen angepasst werden!

Gestern ist uns aufgefallen, dass die Nachbarn mit weißen Taschentüchern gewunken und in den Himmel geschaut hatten. Auf Facebook stand:

Unsere Mutter, die Jungfrau von Chapi, kam in dieser Zeit der Pandemie in unsere Stadt, um für uns einzutreten.

Eine Zeitung berichtet: „Das Bild der Jungfrau von Chapi flog am Muttertag in einem Hubschrauber über die Stadt, um allen Müttern ihrer Zeit und der Bevölkerung im Allgemeinen Segen zu schenken, und um die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu stoppen.“

Viele Menschen hier beten regelmäßig zu verschiedensten Heiligen, um für ihren Schutz zu bitten. Auch in Zeiten von Corona war es also für die Bevölkerung möglich mit ihrer Heiligen in Kontakt zu sein, auch wenn die Kirchen geschlossen sind.

Wie gut, dass wir wissen, dass wir jederzeit zu Gott kommen können, auch wenn wir in unseren Häusern eingesperrt sind – direkt, ohne erst durch Heilige bitten zu müssen!

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Hilfe für Venezolaner

vor kurzem haben wir hier von der Arbeit unter Venezolanern berichtet. Von SIM International konnten damals Ressourcen aus einem Nothilfe-Fonds beantragt werden, die aber mittlerweile aufgebraucht sind. Unser deutscher Kollege,…

vor kurzem haben wir hier von der Arbeit unter Venezolanern berichtet.

Von SIM International konnten damals Ressourcen aus einem Nothilfe-Fonds beantragt werden, die aber mittlerweile aufgebraucht sind. Unser deutscher Kollege, Matthias Kullen, hat nun bei der DMG ein Projektkonto speziell für die Nothilfe in Arequipa gegründet.

Auch unsere Mütter vom Dorcas Projekt haben von diesen Lebensmittelpaketen profitiert. Die, die keinen Zuschuss vom Staat bekommen, besitzen nämlich keine Möglichkeit sonst Lebensmittel zu kaufen.

Spendenkonto DMG interpersonal für die Arequipa Nothilfe

Volksbank Kraichgau
IBAN: DE02 6729 2200 0000 2692 04
(BIC: GENODE61WIE)
Verwendungszweck: P 84623, SIM Peru, Arequipa Nothilfe

Der Verwendungszweck „P 84623“ darf auf keinen Fall fehlen.

Wer es also auf dem Herzen hat dieses Projekt zu unterstützen, dem möchten wir dies sehr nahe legen (wir haben übrigens keinen Einblick in diese Spenden und können uns damit auch nicht persönlich bei euch bedanken).

Seit gestern wohnen venezolanische Christen neben uns, da das Gästehaus während der Quarantänezeit sowieso nicht benutzt werden konnte. Bitte betet für die kleine Familie (mit 6-Monate altem Sohn), dass sie bald eine Arbeit finden und wir einen guten Kontakt mit ihnen haben können.

Viele der Venezolaner haben einen Hunger nach Gottes Wort und fragen immer wieder nach mehr Bibeln. Betet dafür, dass sie mit Gemeinden verknüpft werden können und sie Unterstützung von anderen Christen bekommen.

Wir wissen, dass die meisten von euch gerade schwierige Zeiten durchleben. Möge Gott euch bewahren und seinen Frieden schenken.

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Quarantäne II

Hiermit schicken wir euch mal wieder ein kleines Quarantäne Update: Mittlerweile sind wir bei Tag 47 angelangt. 47 Tage, wo die Kinder nicht aus dem Haus durften!!! Leider ist es…

Hiermit schicken wir euch mal wieder ein kleines Quarantäne Update:

Mittlerweile sind wir bei Tag 47 angelangt. 47 Tage, wo die Kinder nicht aus dem Haus durften!!! Leider ist es nicht so wie in Deutschland, dass man auch mal raus spazieren gehen darf, sondern wirklich so, dass die Jungs seit 47 Tagen nicht mehr auf die Straße durften (dafür muss man sonst Bußgeld bezahlen). Wir sind sooo dankbar, dass wir wenigstens einen kleinen Garten haben, wo wir nach den Hausaufgaben mal spielen können!!! Preis den Herrn! In unserer alten Wohnung wäre es sehr spannungsgeladen verlaufen…

Derzeit sieht es so aus, dass wir noch zwei weitere Wochen mit den jetzigen strikten Quarantäne-Regeln vor uns haben. Danach versucht der Staat die strengen Regelungen etwas zu lockern.

Die Hausaufgaben beschäftigen uns den meisten Tag über, aber wir versuchen auch immer mal etwas Schönes zu machen, was nicht mit der Schule zu tun hat. Vor allem das Wochenende nutzen wir, um im Schlafanzug bleiben und was Lustiges machen zu können.

Dieses Wochenende gab es auch eine Übernachtungsparty im Wohnzimmer. Die Matratzen mussten dann tagsüber noch zum turnen genutzt werden.

Der Garten wird für sportliche Aktivitäten genutzt und Abends gibt es dann ab und zu eine Vorführung von gelernten Zaubertricks.

Auch die Schule versucht kreativ zu sein und interessante Aufgaben in Kunst, Sport oder anderen Fächern zu stellen. Benni war am Freitag für die Darstellung der Kunstprojekte zuständig.

Wir sind sehr dankbar, dass wir durch die Quarantäne gerade viel mehr Zeit haben, um uns über biblische Geschichten und Wahrheiten auszutauschen. Das tut uns allen sehr gut.

Eigentlich hätten wir nächsten Montag eine Woche Frühlingsferien gehabt. Die wurden jetzt aber leider gestrichen, so dass die Schulaufgaben weitergehen. Manche Gerüchte sagen, dass die Schule noch bis zum Ende des Schuljahres online weitergehen wird (unser Schuljahr geht noch bis Dezember!!!). Das hoffen wir nicht. Aber wir warten jetzt einfach mal geduldig ab. Ein Schritt nach dem anderen.

Demnächst soll das Verbot von Kindern auf der Straße gelockert werden… Schritt für Schritt!

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Co-authoring

Gemeinsam unterwegs. So heißen unser Blog und unsere Rundbriefe. Gemeinsam unterwegs. Das ist nicht nur irgendwie ein toller Slogan, sondern beinhaltet unsere Arbeitsphilosophie. Wir wollen Dinge gemeinsam anpacken. Gemeinsam als…

Gemeinsam unterwegs. So heißen unser Blog und unsere Rundbriefe. Gemeinsam unterwegs. Das ist nicht nur irgendwie ein toller Slogan, sondern beinhaltet unsere Arbeitsphilosophie. Wir wollen Dinge gemeinsam anpacken. Gemeinsam als Paar. Gemeinsam als Gemeinde. Gemeinsam als Team hier vor Ort in Arequipa. Gemeinsam als Missionsgemeinschaft weltweit.

Immer mal wieder werde ich gefragt was meine „großen“ Ziele und Hoffnungen in meinem Dienst der theologischen Ausbildung in Arequipa ist. Dazu gleich etwas mehr.

Wer noch einmal nachlesen möchte, was ich bereits zur theologischen Ausbildung im Allgemeinen geschrieben habe, kann das unten den folgenden Links machen:

In diesem Beitrag möchte ich über meine Visionen, Vorstellungen und konkreten Hoffnungen – meinem Beitrag vor Ort – aufzeigen. Naja, zumindest einen kleinen Teil davon.

flat-lay photograph of black coffee pot and cup

Es ist mein großer Wunsch und meine Bestreben Christo-zentrisch, biblisch- und theologisch-fundiert so wie Gemeinde-nah an akademischen Institutionen zu arbeiten. In Peru gibt es zurzeit keine akademische Institution, die vom Staat auf Grund ihres Niveaus anerkannt wäre. Hier hoffen wir aushelfen zu können. Wir brauchen gute Akademien und zukünftige Pastoren, Missionare und Theologen ausbilden zu können.

Mein persönlicher Fokus wird in letzter Zeit mehr und mehr auf die formale akademische, theologische Ausbildung gelenkt. Alles andere (wie zum Beispiel theologische Ausbildung vor Ort in den Anden) ist deshalb nicht weniger wichtig, unbedeutend oder zu vernachlässigen. Nein. Aber, ich kann nicht in allen Bereichen 100% geben. Deshalb habe ich es mir als Ziel gesteckt, peruanische Christen (die bereits in der theol. Ausbildung sind oder das Potenzial dazu haben) zu unterstützen und ihr akademisches Arbeiten zu fördern.

Wir brauchen mehr peruanische evangelische Theologen und Theologinnen, die die Gemeinde vor Ort verstehen und durch ihr akademisches Arbeiten kräftigen können. Mein Wunsch ist es in Zukunft Bücher meiner Kollegen und Studenten zu lesen.

Typewriter, Retro, Writer, Writing, Vintage, Old

Aus diesem Grund werde ich auch mehr und mehr versuchen mit anderen zusammen zu publizieren (to co-author). In diesem Augenblick stecke ich (neben meiner Doktorarbeit und Vorbereitungen zu einer virtuellen biblischen Konferenz) in dem Prozess drei Aufsätze zu verfassen und wenn möglich zu veröffentlichen. Einer dieser Aufsätze wird mit einem Missiologen aus Deutschland bearbeitet und „zählt“ also nicht…. Ein anderer wird zusammen mit einem peruanischen Pastor verfasst. Dieser ist eher für eine allgemeine Publikation gedacht. Der „letzte“ Artikel beschäftigt sich mehr mit akademischen Arbeiten und Publikationen zu „Paulus und die Frauen“. Hier habe ich meine peruanische Kollegin, Rosdelia Pumahuaman, angefragt. Sie selbst hat noch nie etwas publiziert, hat aber großes Interesse daran. Es ist meine große Hoffnung, dass wir in den nächsten paar Monaten den Artikel für eine mögliche Veröffentlichung einreichen können.

Ich halte Euch auf dem Laufenden 😊…

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Venezolaner in Arequipa

Mittlerweile ist der Beginn der Quarantäne aufgrund COVID-19 schon über einen Monat her. Wie in anderen Ländern auch, ist besonderes die untere Schicht von dieser Situation stark betroffen. Hier in…

Mittlerweile ist der Beginn der Quarantäne aufgrund COVID-19 schon über einen Monat her. Wie in anderen Ländern auch, ist besonderes die untere Schicht von dieser Situation stark betroffen. Hier in Peru haben wir sehr viele Tagelöhner, die durch ihren Verkauf auf der Straße ihr „tägliches Brot“ verdienen.

Da die Bedingungen der Quarantäne von Anfang an sehr streng gewesen sind, konnten diese Menschen absolut gar nichts mehr auf der Straße verkaufen. Diesen Tagelöhnern hat der Staat jetzt 380 Soles (ca. 100€) pro Monat und pro Familie zugesagt, was ihnen helfen soll sich Lebensmittel kaufen zu können.

Eine Gruppe von Menschen, die davon ausgeschlossen sind, sind Venezolaner, die schon seit einigen Jahren aus ihrem Land geflohen und hier ebenso durch den Verkauf von Süßigkeiten oder Taxifahrten ihren Lebensunterhalt verdienen. Sie bekommen in dieser Zeit nichts, wenn sie nicht registriert sind.

Drei Kollegen aus unserem Team in Arequipa haben das Projekt gegründet, um genau diesen Menschen zu helfen, die gerade keine Möglichkeit haben sich ein Einkommen zu verdienen.

Sie kaufen Lebensmittel in großen Massen, um sie dann in kleinere Tüten zu verpacken und verteilen zu können. Auch einige unserer Dorcas Mütter haben von diesen Lebensmittelpaketen profitiert, um in dieser schwierigen Zeit über die Runden zu kommen. In den Tüten befinden sich Kartoffeln, Reis, Haferflocken, Nudeln und Milch.

Gleichzeitig liegen Flyer bei, um sie über die Krankheit zu informieren und um ihnen vom lebendigen Glauben an Gott zu erzählen. Vielen gibt Gott in dieser Zeit besonders Hoffnung und Trost.

Die Menschen nehmen diese Hilfe mit Dank entgegen und freuen sich sehr, dass sie in der Krise nicht vergessen werden. Bitte betet dafür, dass sie in dieser Zeit der Quarantäne Hoffnung und Trost durch Gott erfahren.

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Oster-Spezial

Liebe Kinder, In diesen Tagen seid ihr vermutlich genauso eingeschlossen wie wir hier in Peru. Quarantäne ist nicht einfach, aber wir können das Beste draus machen. In unserer Gemeinde haben…

Liebe Kinder,

In diesen Tagen seid ihr vermutlich genauso eingeschlossen wie wir hier in Peru. Quarantäne ist nicht einfach, aber wir können das Beste draus machen.
In unserer Gemeinde haben wir begonnen auch etwas Online-Programm für die Kinder anzubieten, damit nicht nur die Eltern ihren Gottesdienst haben. Deshalb schicken wir dir hier ein paar Ideen, damit du dich an diesem verlängerten Wochenende beschäftigen kannst.

Viel Spaß dabei!

Fußwaschung.
In unserem Kindergottesdienst ging es um die Fußwaschung (Jesus hat die Füße seiner Jünger bei ihrem letzten Abendmahl gewaschen und ihnen damit gedient).

Wie wäre es, wenn ihr euch mal als Familie gegenseitig die Füße wascht?

Bastelidee:
Passend zur Fußwaschung haben wir die Füße auf ein Blatt Papier gemalt.

Anschließend haben wir die Füße ausgeschnitten, den Lernvers darauf notiert, und noch ein wenig angemalt:

Den Lernvers findest du in Johannes 13,15:

„Ich habe euch ein Beispiel gegeben,
damit auch ihr so handelt,
wie ich an euch gehandelt habe.“

Außerdem werden wir für den Sonntag noch „Auferstehungs-Brötchen“ backen. Hier legt man den Leichnam (Marshmallow) in das Grab (Teig) und nach dem Backen ist das Grab leer 😊

„Auferstehungs-Brötchen“

Zutaten:

  • 100 ml lauwarme Milch
  • 1 EL Zucker
  • 2 TL Trockenhefe
  • 45g weiche Butter
  • 3 EL Zucker     
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Zimt
  • 280g Mehl

Zusätzlich:

  • 8 Marshmallows
  • 3 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 30g flüssige Butter

Anleitung:
Vermische die laufwarme Milch, Zucker und die Trockenhefe und lass diese für fünf Minuten stehen. Anschließend füge die weiche Butter, Zucker, Ei und den Vanillezucker hinzu.
Nun gib die restlichen Zutaten (Salz, Zimt und Mehl) in die Schüssel und verknete den Teig, bis er weich und formbar ist und nicht mehr an deinen Händen klebt. Eine Stunde darf der Teig nun ruhen.

Rolle den Teig nun zu einem großen Kreis aus (ca. 35 cm) und schneide daraus 8 Dreiecke.

Nimm nun ein Marshmallow und rolle ihn in der flüssigen Butter und anschließend in der Zucker-Zimt-Mischung. Nun falte den Teig um das Marshmallow, so dass keine Öffnung mehr zu sehen ist (wichtig! – denn sonst fließt es raus).
Mache das Gleiche mit den restlichen Marshmallows und lege alle auf ein Backblech.
Backe sie für 15-20 Minuten bei 180°C

Guten Appetit!

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Medizinische Hilfe Dorcas

Quarantäne bedeutet auch, dass man mal wieder Zeit hat die Fotos zu durchforsten. Im Dorcas Projekt haben wir es oft mit der „Hüftfehlstellung“ zu tun. Fast alle Kinder werden mit…

Quarantäne bedeutet auch, dass man mal wieder Zeit hat die Fotos zu durchforsten.

Im Dorcas Projekt haben wir es oft mit der „Hüftfehlstellung“ zu tun. Fast alle Kinder werden mit diesem Phänomen diagnostiziert und ihnen wird Geld abgeknöpft, in dem sie Röntgenbilder machen müssen (oftmals alle paar Monate) und ihrem Kind zusätzlich eine Spreizhose für 40€ kaufen müssen.

Für die Mütter in unserem Projekt ist das sehr viel Geld, aber da sie das Beste für ihre Kinder wollen, versuchen sie es dann eben doch aufzutreiben. So ist unser Teamarzt oft damit beschäftigt zu erläutern, worum es bei der Hüftfehlstellung geht und zu erklären, dass unnötige Röntgenbilder für die Kinder schädlich sind. Bisher hatten wir in den zwei Jahren, wo ich bei Dorcas mit dabei bin noch nie ein Kind mit einer echten Fehlstellung.

Wenn die Mütter schon mal da sind, haben sie meistens auch noch andere Fragen zu ihren Kindern oder sich selbst. Es ist für sie eine große Hilfe, wenn sie sich kostenlos Rat einholen können und unser Teamarzt sie sonst an einen Spezialisten vermitteln kann.

Es gibt immer wieder interessante Fälle, da die Mütter zu solchen Terminen auch ihre älteren Kinder mitbringen können. Im obigen Bild wurde vorher ein sechster Zeh entfernt und an diesem Tag die Fäden gezogen.

Da meine Jungs an diesem Mittwoch keine Schule hatten, wurde ich fleißig unterstützt und Jason hat darauf aufgepasst, dass die Babys nicht vom Tisch rollen.

Es ist für das Projekt eine große Hilfe, dass wir von SIM auch einen Arzt in Arequipa haben (USA), der ihnen mit Rat und ärztlicher Hilfe zur Seite steht. Oftmals geht es nur darum die Ängste und Sorgen zu nehmen, die man als Mutter mit einem kleinen Kind nun mal hat.

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Women and the Church

In my thesis on Paul and Plutarch and their view of wive’s submission, I was undertaken a more „historical“ approach. That is, I was not yet interested in it application…

In my thesis on Paul and Plutarch and their view of wive’s submission, I was undertaken a more „historical“ approach. That is, I was not yet interested in it application for today. MY goal was to investigate how Paul compared to his surrounding cultures [For those interested in my research on Paul and Plutarch, you can read it here]

Soon I will be giving a presentation on Paul and women in the church. For a long time I have been wanting to read William J. Webb’s Slaves, Women & Homosexuals: Exploring the Hermeneutics of Cultural Analysis (Downers Grove, IL: InterVarsity Press, 2001). Finally, I was able to do so.

In this blog-post I want to „summarize“ and share my thoughts on this book.

In general, I would like to state that this book is incredibly helpful. It challenges one’s presupposition, guides along hermeneutical-lines, and gives insight into cultural and exegetical issues. One needs not to agree with all the details in the book, but one will definitely benefit from having read it.

How do we know that a text is culturally bound (that is, pertaining solely to the culture in which it was written) or transcultural (pertaining to today)? This is the question William J. Webb seeks to answer in developing different criteria (see TOC below).

Webb structures his book in three parts: I. Toward a Hermeneutic of Cultural Analysis; II. Intrascriptural Criteria; and III. Extrascriptural Criteria. He concludes the last part with a chapter on “What if I am wrong?” (a question which manner authors might not even entertain). Then he also has helpful appendices on e.g. 1 Tim 2 and Research on Deception.

In most of his chapters on the different criteria, Webb starts out with a statement and definition of the criterion, proceeds with neutral examples (with that he means issues which most agree on), then goes on to the issue of women, and last to the issue concerning homosexual. After an evaluation of each criterion he also summarizes his findings. This is done in a clear and precise manner.

After the giving the table of content, I will offer some of my own thoughts and observations.

What follows are some of my own observations, things which stood out to me, and questions which were raised in my little grey cells. As in my own research and ministry I am more concerned with the “issue” of women (I never like that term), my focus will be more on the ministerial implication on women and their role in the church.

In his introduction Webb mentions that it is always a question of application: Do we apply Scripture “in the exact form on the page” or the underlying principle? (p 13).

As a word of wisdom Webb maintains that if culture needs to be challenged on a certain aspect then we should do so. But if it doesn’t “violate one’s faith, then utilize it for the sake of the gospel!” (p. 23).

On pp. 26-28 he lays out the different positions on the “women’s issue”:

  • Strong patriarchy (extensive power of man; woman needs to submit)
  • Soft patriarchy (moderate power of man; woman needs to submit)
  • Evangelical Egalitarianism (equality of power; mutual submission [some hold to some role distinction])
  • Secular egalitarianism (equality; no gender roles)

Webb argues for a “redemptive hermeneutic”. One way to see a redemptive movement is to look for differences to the wider cultural context (Ancient Near East, Greco-Roman, Jewish).

Further: “What we should live out in our modern culture, however, is not the isolated words of the txt but the redemptive spirit that the text reflects as read against its original culture” (p. 33; emphasis his).

This approach focuses on five aspects (p. 35): “(1) redemptive movement, (2) multilevel ethic, (3) a balanced perspective, (4) cultural/transcultural assessment and (5) the underlying spirit within the text.”

Webb also makes a crucial observation concerning theological education. Oftentimes we focus a lot on exegesis but often are weak in the application process … as if the former leads easily into the latter (p. 67). I utterly agree with his assessment. Just because we know what something meant (and with some Pauline texts concerning women, we don’t exactly), it does not follow that we know how to apply it, how we should then live.

With the second part of his book (“Intrascriptural Criteria), Webb further subcategorizes into persuasive criteria, moderately persuasive criteria, as well as inconclusive criteria. The first five criteria pertain to the persuasive ones.

In this criterion (“Criterion 1: Preliminary Movement”) Webb differentiates between to movements: 1) absolute movement and 2) preliminary movement. With “movement” Webb means a modification within the original cultural context. An absolute movement is one in which the “author has pushed society so far and that is as far as it supposed to go; further movement is not desired”. In a preliminary movement the “author has pushed society so far as it could go at that time without creating more damage than good; however, it can and should ultimately go further” (p.73).

Webb sees that in general “the biblical material is headed toward an elevation of women in status and rights” (p. 76) which can be seen e.g. in the softening of the patriarchal structures in the household codes.

In “Criterion 2: Seed Ideas” there is a similarity to the former one. Here a further movement is suggested or encouraged. So e.g. the “in Christ” passages could (for Webb should) contain social implications. He sees that this had happened in church history concerning slaves and asks, “Why should it not today for females?” (p. 87).

The breakout-criterion (criterion 3) develops the seed idea. Whereas the seed-criterion suggested further movement and acts more quietly, the break-out is  a shout out; it “completely overturns the expected norms” (p. 91). For this see e.g. Paul’s statement in 1 Cor 7:4b “it is not the husband who has the rights to his own body, but the wife” and the overall mutuality in that passage. Something rather unheard of in the first century.   

Webb defines criterion 4 (“Purpose/Intent Statements”) the following way: “A component of a text may be culturally bound, if by practicing the text one no longer fulfills the text’s original intent or purpose” (p. 105) and gives the “Holy Kiss” commandments of the New Testament as the first neutral example. By literally doing what the text is saying, we might go contrary to our culture and miss what the intention of the original culture was.

Transcultural aspects can be found if it is rooted in the Fall or the subsequent curse (criterion 5). Webb maintains, rightly in my mind, that the curse does indeed carry on with its indicative aspects (what is) but should not be seen imperatively (what ought to be) “especially in the redeemed community” (p. 112). The debate among different proponents is whether hierarchy is part of the curse or was existent even before the Fall. If it is post-Fall equality rather than hierarchy should be striven for.

In the following chapter we are moving to “moderately persuasive criteria”. In criteria 6 and 7 Webb looks at the creation account and how it influences our hermeneutical practice. First, he looks at creation as a pattern and then the issue of primogeniture. Concerning a creational pattern Webb maintains yes indeed everything in the garden was good, but that this not necessarily implies that everything has a transcultural pattern (agrarian material, etc.).

In terms of the issue of primogeniture Webb sees that as a part of ancient cultural structures. Almost no one today follows them in the sense of inheritance patterns for example. As primogeniture is a cultural loaded element being used in the creation of the biblical text, one needs to ask if Paul’s argument in 1Tim 2 uses this to illustrate a point in his culture. Hence, for Webb this is only moderately persuasive.

That too pertain to criterion 8 and the basis in new creation. Webb, to my mind, overstates his point when he writes that “the new-creation community in Christ intentionally replaces the old humanity in Adam. In other words, new creation patterns should be given prominence over the old-creation patterns” (p. 147). This should probably be balanced with something like “old humanity in Adam” after the Fall. But this is solely a minor quarrel. He sees the “in Christ” passages and the categories mentioned therein as “simply representative of social inequality” and that the pair “male and female” could have been put in all of them (p. 147; emphasis his). Webb further argues for renewal and not eradication of these categories (p. 149).

The “Competing Options” argument (criterion 9) says that a transcultural aspect can be detected if other options were available in a culture but not chosen. Or conversely, it is culturally bound if no other alternatives were around or imaginable. Seeing patriarchy as the only option, it is a strong indicator (within the moderately-persuasive-criteria category) that this might be culturally bound.

In criterion 10 we come to something similar encountered in criterion 3 (breakouts). In this criterion we have something a transcultural value if it is in opposition to the original cultural context. Concerning women, we see that in the mutual submission (Eph 5:21) where Paul softens patriarchal hierarchy. It is strongly in opposition e.g. to the Jewish prayer (see tBer 7.18; yBer 9.2; bMen 43b) which reads: “Blessed be He who did not make me a Gentile; blessed be He who did not make me a boor; blessed be He who did not make me a woman” (quoted on p. 160).

A kind of “circumstantial evidence” component is talked about in criterion 11 “Closely Related Issues”. If something closely related is culturally bound there might be an indicator that the issue itself is culturally bound as well.

In the argument concerning the penal code (criterion 12), Webb argues that the cultural and transcultural component goes along the spectrum of light to severe punishment. The less sever, the more culturally bound it is.

Similar in criterion 13 “Specific Instructions Versus General Principles”, the more general a statement is, the more likely it is transcultural.

Criterion 14-16 are in the category of “inconclusive criteria”. In criterion 14 Webb maintains that a “component of a text may be transcultural if its basis is rooted in the character of God or Christ through theological analogy” (p. 185). On p. 187 he qualifies and writes that “[w]hen the biblical text addresses human sociological structures” the theological analogy most likely oftentimes is used as motivation and not necessarily as an endorsement of that structure.

For criterion 15 “Contextual Comparison” a specialized context gives a hint for culturally bound or transcultural features. Though this is inconclusive because oftentimes a mixture of both are present.

Another inconclusive argument is an appeal to the Old Testament (criterion 16). Here continuity and discontinuity play a big role. If there is discontinuity between the testaments it is likely that the argument in a text had a strong cultural element. Continuity, however, “offers no assurance of transcultural status” (p. 201).

Within part III “Extrabiblical Criteria” Webb moves outside of Scripture. In that he lists two more persuasive criteria: “Pragmatic Basis Between Two Cultures” (criterion 17) and “Scientific and Social-Scientific Evidence” (criterion 18). Within criterion 17 it is argued that sometimes a command e.g. cannot be easily transferred from one culture to another. Hence this seems to be culturally bound. The example of Lev 19:10 is taken: You must not pick your vineyard bare, and you must not gather up the fallen grapes of your vineyard. You must leave them for the poor and the foreigner. I am the LORD your God.”

A ladder of abstraction is needed, and I want to show his self-explanatory illustration from p. 210:

Regarding women’s submission Webb lists the following reason why it made sense in that culture (pp. 213-214):

  • Lack of knowledge and education
  • Lack of experience and social exposure
  • Lack of strength: more reliance on the male provider in agricultural societies
  • Economic dependence on males
  • Age difference on marriage: girls/women (ages 12-14) males (older)

Webb explains: “Each of these factors in the original setting built a natural or understandable hierarchy between men and women, whether or not Scripture had anything to say on that matter” (p. 214; emphasis mine). Most of these reasons do not exist in or culture anymore.

Concerning the (social-)scientific component Webb states that “a text may be culturally confined if it is contrary to present-day scientific evidence” (p. 221). What struck me most here is the (false) belief that women are more easily deceived than men. An argument which Paul seems to make in his letter to Timothy. When one observes today’s research on deception, gender does not play a significant part in that. But the following reasons do play a part (p. 229):

  • Crosscultural nuances
  • Age*
  • Experience*
  • Borad versus sheltered social exposure*
  • Intelligence
  • Knowledge/formal education*

Those items marked with and asterisk (*) “sustain a cultural thesis for why women in Paul’s day were generally more easily deceived than men” (p. 229). So, Paul truly might have thought that way because in his day and age this was generally the case. Today things have changed, and they have changed quite a bit.

In conclusion, Scripture oftentimes does not “present a ‘finalized ethic’” and we need to make wise judgments for our day and our culture. I agree with Webb when he states that the authors of Scripture relative to their cultural surrounding “spoke redemptively to their given communities” (p. 254).

How do we speak today to those around us?

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