Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Nikolaus

Heute haben wir nicht nur zu Hause Nikolaus gefeiert, sondern auch im Kindergarten. Benni wurde gefragt, ob er sich vorstellen könnte in diesem Jahr den Nikolaus zu spielen. Der Kindergarten…

Heute haben wir nicht nur zu Hause Nikolaus gefeiert, sondern auch im Kindergarten. Benni wurde gefragt, ob er sich vorstellen könnte in diesem Jahr den Nikolaus zu spielen. Der Kindergarten hatte bereits die Verkleidung parat.

Dies ist ein nicht ganz einfacher Job, denn Benni musste 9 Gruppen besuchen und es wurden Fotos mit 253 Kindern gemacht (inkl. anschließendem Gruppenfoto)! Ich glaube ich muss nicht erwähnen, dass es im Sommer unter dem Gewand auch mollig warm wurde 🙂

Aber der Aufwand hat sich gelohnt. Die Kinder haben mit leuchtenden Augen auf den Nikolaus gewartet. Zwei Kinder haben sogar extra Briefe für den Nikolaus verfasst. Benni hat ihnen einen Brief vorgelesen, den die Erzieherinnen für die Gruppe geschrieben haben. Anschließend bekam jedes Kind noch eine kleine Tüte mit Keksen.

Die Überraschung war, dass wir Jason nichts von all dem verraten hatten. Seine Gruppe war die Letzte und er war natürlich mega stolz, dass sein Papa der Nikolaus war. Für ihn war es wohl die größte Überraschung.

Es war sehr schön, dass wir die Gruppe von Jason besuchen konnten. Mittlerweile kennen wir auch mehr und mehr von den Kindern.

Es war ein sehr schöner Morgen, auch wenn es anstrengend war.

Benni hat der Kontakt mit den Kindern gut gefallen. Gerne hätte er sich noch mehr ausdrücken wollen, aber sprachlich können wir eben noch nicht alles sagen. Vielleicht nächstes Jahr…

Die Kinder hatten einen wunderschönen Morgen und es war eine sehr gute Gelegenheit die Kontakte zu Erziehern und Kindern zu vertiefen.

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Conditor Alme Siderum

Advent and Christmas greetings from us with this wonderful poem (6th cent. author unknown)   Creator of the stars of night, Thy people’s everlasting light, Jesu, Redeemer, save us all, And…

Advent and Christmas greetings from us with this wonderful poem (6th cent. author unknown)

 

Creator of the stars of night,
Thy people’s everlasting light,
Jesu, Redeemer, save us all,
And hear Thy servants when they call.

Thou, grieving that the ancient curse
Should doom to death a universe,
Hast found the medicine, full of grace,
To save and heal a ruined race.

Thou cam’st, the Bridegroom of the bride,
As drew the world to evening-tide;
Proceeding from a virgin shrine,
The spotless victim all divine.

At whose dread name, majestic now,
All knees must bend, all hearts must bow;
And things celestial Thee shall own,
And things terrestrial, Lord alone.

O Thou whose coming is with dread
To judge and doom the quick and dead,
Preserve us, while we dwell below,
From every insult of the foe.

To God the Father, God the Son,
And God the Spirit, Three in One,
Laud, honor, might, and glory be
From age to age eternally.

 

 

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„Día de los muertos“ – Der Tag der Toten

Im Nachhinein möchten wir euch noch etwas mehr darüber informieren, wie in Peru der 01. und 02. November gefeiert wird. Am 1. November feiern die Peruaner Allerheiligen. Jeder Tag im…

Im Nachhinein möchten wir euch noch etwas mehr darüber informieren, wie in Peru der 01. und 02. November gefeiert wird.

Am 1. November feiern die Peruaner Allerheiligen. Jeder Tag im Jahr ist nach einem Heiligen benannt. Wenn man z. B. am 18.06. ein Kind bekommt, dann integriert man meistens den Namen des Heiligen als Erst- oder Zweitnamen. Im Kalender steht die Heilige „Marina“. Der Name wird dann jeweils auf männlich oder weiblich angepasst (hier würde man den Jungen dann Marino nennen).

Da das Jahr aber zu wenig Tage für alle Heilige hat, gibt es den 01. November, damit man an diesem Tag alle anderen Heiligen berücksichtigen kann.

 

Am 02. November wird anschließend der Tag der Toten gefeiert. Hier geht es darum, dass die Lebenden Dinge tun, bzw. Gebete für die verstorbenen Gläubigen sprechen, die sich im Fegefeuer befinden.

Für die katholischen Peruaner ist das Fegefeuer ein Ort, wo die Seelen ruhen, bis sie in den Himmel gehen dürfen. Die Gebete der Lebenden helfen ihnen in den Himmel zu kommen.

Sie glauben ebenso, dass die Seelen während der ersten beiden Novembertage auf die Erde hochkommen können, um ihre Liebsten zu besuchen. Aus diesem Grunde treffen sich alle Familien am Friedhof.

Peruaner haben verschiedene Dinge, die sie an diesem Tag auf den Grabstein legen:

  • Essen (das Lieblingsessen des Toten) oder Lieblingsgetränk
  • Ebenso Blumen und Kerzen
  • Bei Kindern werden kleine Spielzeuge draufgelegt
  • „Guaguas“ (Brotgebäck in Form eines Babys – siehe unten)

Die Familie selbst isst und trinkt an diesem Tage ausgiebig(!)„mit den Toten“, in dem sie sich um das Grab versammeln. Manche organisieren sich auch spezielle Musik.

Hier gibt es ein gutes, kurzes Video darüber. Und hier noch ein Längeres.

An diesem Tag ist der Vorhof des Friedhofes wie ein großer Marktplatz. Hier gibt es Blumen, Kerzen, Essen, Spielsachen und vieles mehr zu kaufen. Im Friedhof selbst verkaufen kleine Jungs Wasser, um das Grab säubern zu können.

 

„Guaguas/Wawas“:

Eine „Wawa“ ist ein Brotgebäck in Form eines Babys (inkl. kleinem Gesicht), das mit einer süßen Karamellfüllung gefüllt ist.

Die Tradition besagt, dass die „Wawas“ der Heiligen im Februar beginnen – in der Zeit des Karnevals. Bei diesen Festen herrscht Zügellosigkeit in jeglicher Hinsicht und so ist im November eine Anhäufung von Babys festzustellen.

Diese „Wawas“ werden den Toten auf die Gräber gelegt (quasi als Opfer, wie man das früher im antiken Peru getan hat) und anschließend gemeinsam als Familie gegessen.

Die Peruaner haben eine Faszination für den Tod und Geister allgemein. Im Kino gibt es wesentlich mehr Horrorfilme, als das in Deutschland der Fall ist. Immer mal wieder findet man auch schlimm anzusehende Werbung in einem ganz normalen Einkaufszentrum. Kinder erzählen sich gegenseitig Horrorgeschichten. Geister sind im Alltag präsent.

Es ist deswegen auch unheimlich wichtig, dass man an den ersten beiden Tagen im November unbedingt am Grab gewesen ist, damit die Geister einen nicht verfolgen, sondern wieder ruhen können.

Diese Riten sind für manche eine Art, mit dem Tod besser fertig zu werden.

 

Die Denkweise ist oft so, dass man während dem Leben alles machen kann, was man will. In der Kirche kann man für die Sündenvergebung bitten und anschließend dann gleich wieder lügen oder andere Dinge tun, ohne dass es einen beeinflusst.

Wenn man dann tot ist, tut die Familie alles für einen, um durch Gebet und Riten die Seele aus dem Fegefeuer zu bekommen. Damit liegt die Last nicht auf einem selbst.

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Erster Kindergeburtstag

Wir haben unseren ersten Kindergeburtstag in Peru überlebt… Tim hat sich gefreut, dass er in Zukunft nie im Kalten feiern muss. Hier kann man von März bis November alle geplanten…

Wir haben unseren ersten Kindergeburtstag in Peru überlebt…

Tim hat sich gefreut, dass er in Zukunft nie im Kalten feiern muss. Hier kann man von März bis November alle geplanten Feiern mit 100%iger Sicherheit draußen feiern, weil das Wetter immer gut ist (blauer Himmel mit 20-25°C). Bei einer kleinen Wohnung ist das natürlich ein Bonus.

Auf die Geburtstagseinladung hatten wir notiert, dass wir einen Geburtstag nach deutscher Art feiern werden. Eine deutsche Lehrerin hatte uns empfohlen hinter die Uhrzeit „hora exact“ zu notieren. Wenn ein Geburtstag nämlich um 10 Uhr beginnt kommt man um 11 Uhr und das Programm beginnt um 12 Uhr.

Für gewöhnlich werden Animateure organisiert, die die Kinder unterhalten (z.B. ein Clown). Stattdessen haben wir notiert, dass wir mit den Kindern (ohne Eltern) eine Schatzsuche machen werden.

Wir haben dem Tag gespannt entgegen gesehen, weil wir nicht sicher waren, wie wir uns mit unseren limitierten Spanischkenntnissen durchschlagen würden. Aber, preis den Herrn, Alles hat super geklappt.

Zunächst haben wir draußen im Park Fangen gespielt bis alle da waren. Alle kamen pünktlich!

Anschließend gab es Kuchen, Kekse und Melone (oh wie schön, dass wir Sommer haben!) und die Geschenke wurden geöffnet. Leider konnte Tims bester Freunde Facundo nicht mit dabei sein, weil er das Wochenende über weg war. Aber wir sind froh, dass Tim in den letzten drei Monaten auch zu anderen Freundschaften aufbauen konnte.

Die Kinder hier machen normalerweise nicht wirklich Schatzsuchen und so waren sie aufmerksam dabei. Benni hat die Schatzsuche mal wieder hervorragend organisiert und die Hinweise in unserem gesamten Wohngebiet verteilt. Die Kinder waren überraschenderweise sehr schnell mit allem, weil sie die komplette Strecke von einer Station zur anderen gerannt sind.

Auch der Schatz konnte nach einer kurzen Eispause bei unserer Nachbarin gefunden werden.

Wir sind Gott sehr dankbar, dass es so gut gelaufen ist! Eine Mutter schrieb uns später, dass ihr Sohn meinte, dass es der beste Geburtstag war, auf dem er bisher gewesen ist. Die Kinder konnten miteinander spielen und wurden nicht nur von vorne unterhalten.

Zum Abschluss des Tages waren wir noch bei unserer Nachbarsfamilie „buñuelos“ essen. Dies ist ein typischer peruanischer Snack. Unheimlich fettig mit viel Zuckersirup… aber unheimlich lecker!!!

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Sogay

Wir waren letztes Wochenende mit einigen Familien aus der Schule im „Schullandheim“. Das kleine Gelände mit seinen Wohnhütten liegt im Vorort von Arequipa (Sogay) und wurde in der Vergangenheit nur…

Wir waren letztes Wochenende mit einigen Familien aus der Schule im „Schullandheim“. Das kleine Gelände mit seinen Wohnhütten liegt im Vorort von Arequipa (Sogay) und wurde in der Vergangenheit nur sehr selten von der Schule genutzt (hier machen sie allgemein keine Klassenfahrten). Nun ist die Überlegung, ob das Gelände überhaupt behalten werden soll und ob man es für Tagesexkursionen nutzen kann.


Bis eine Entscheidung gefällt ist, haben wir es auf jeden Fall noch einmal genutzt. Alle Familien, die Deutsch können und/oder einen deutschen/schweizerischen Elternteil haben, wurden für das Wochenende eingeladen.

Wir waren eine kleine Truppe und die Kinder hatten viel Spaß dabei in der Natur zu spielen.

Auch 5 deutsche Praktikanten der Schule waren dabei. Durch sie und die anderen Lehrer konnten wir viel von der peruanischen Mentalität lernen und mehr erfahren, wie das Schulleben hier funktioniert.

Das Wochenende war auch für uns eine erholsame Zeit, um einfach mal vom Schul- und Sprachschule-Alltag raus zu kommen.

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Befreiungstheologie

In diesem kurzen Eintrag werde ich ein paar einführende Elemente der Befreiungstheologie (BT) vorstellen. Für einen kurzen Überblick kann man dieses Video hier (auf Englisch) anschauen. Ich werde keine ausführlichen…

In diesem kurzen Eintrag werde ich ein paar einführende Elemente der Befreiungstheologie (BT) vorstellen. Für einen kurzen Überblick kann man dieses Video hier (auf Englisch) anschauen. Ich werde keine ausführlichen Erklärungen oder Einschätzungen meinerseits hier schreiben, da diese noch zu früh wären. Des Weiteren beschränke ich mich bei dem unten geschriebenen primär auf die Situation Lateinamerikas.

Einführung:

Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts gab es große Bewegungen in den Kirchen mancher lateinamerikanischen Länder.[1] Diese Bewegungen werden oft als eine Bewegung unter dem Begriff „Befreiungstheologie“ zusammengefasst, obwohl man hier nicht von einer Theologie bzw. einer Bewegung sprechen kann.[2]

Während viele Theologen des Westens sich mit der Relevanz des Glaubens in einer Welt des Skeptizismus beschäftig(t)en und die Frage stell(t)en „Wo ist der Gott der Wahrheit in einer Welt von Wissenschaft und Technologie?“, beschäftig(t)en sich Theologen in Lateinamerika mit der Relevanz des Glaubens in einer nach-kolonistischen Epoche und stell(t)en die Frage „Wo ist der Gott der Rechtschaffenheit in einer Welt der Ungerechtigkeit?“.[3]

Natürlich gab es auch in diesen Strömungen extreme Position (die hier und da auch zur Gewalt aufriefen). Wo ist der Gott der Rechtschaffenheit in einer Welt der Ungerechtigkeit?Jedoch gab es auch diejenigen, die die Ungerechtigkeit in ihren Ländern sahen und versuchten eine christliche Antwort zu finden und zu leben. Einer dieser Theologen war und ist Gustavo Gutiérrez (katholischer Priester und Theologe) der sein Buch Teología de la liberación [4] 1971 in Lima (Peru) veröffentlichte. In meinen Anfangsstudien ist er mein „Hauptgesprächspartner“ gewesen.

Wichtige Eigenschaften der BT:

In einem englischen Lexikon werden sechs auffallende Eigenschaften der BT genannt:[5]

  1. Eine bevorzugte Wahl der Armen: Die primäre Aufgabe der Kirche/Gemeinde ist es in unterdrückenden Situationen die Armen zu unterstützen
  2. Befreiung ist elementarer Bestandteil der Erlösung: Erlösung ist nicht nur geistlich zu sehen, sondern bezieht sich auf den ganzen Menschen
  3. Das Buch Exodus ist das biblische Paradebeispiel: Individuelle Erlösung kann es nur durch soziale Transformation geben
  4. Die vier Evangelien werden politisch interpretiert: Ein Schwerpunkt wird hier auf Christi Konfrontation mit den ungerechten sozialen Strukturen gelegt
  5. Die Priorität der Praxis: Rechter Glaube (Orthodoxie) kann nur aus der rechten Handlung (Orthopraxis) entstehen
  6. Strukturelle und institutionelle Gewalt ist genauso grausam/gewaltsam wie die der aktuelle Einsatz von physikalischer Gewalt

Eine Evaluation (auch kurzgehalten) werde ich am Ende dieses Eintrages geben. Es sei jedoch schon hier erwähnt, dass Punkt 2 auch in meinem Verständnis überaus wichtig ist. Sprich, die Dichotomie zwischen Körper und Geist kann hier aufgehoben werden und der Mensch wird als Ganzes betrachtet. Wie nun Taten und Verkündigung zueinanderstehen muss an anderer Stelle geklärt werden.

Was genau meinen diese Theologen jedoch, wenn sie von Befreiung sprechen?

Was heißt Befreiung?

Für Gutiérrez gibt es drei Facetten der Befreiung:[6]

  1. Eine politische und soziale
  2. Eine menschliche
  3. Eine Befreiung von Egoismus und Sünde

Unter (1) versteht er die Bekämpfung von den Ursachen von Armut und Ungerechtigkeit. Mit der „menschlichen Befreiung“ (2) bezieht er sich auf die Befreiung des Menschen von all den Sachen, die verhindern, dass er sich frei und in Würde entfalten kann. Und für Protestanten ist die dritte (3) Facette der Befreiung nicht unbekannt. Gutiérrez ist der Meinung, dass diese nur durch die Gnade Gottes und dem erlösenden Werk Christi geschehen kann.

Die Frage die sich mir als Protestant (oder einfach nur als Christ!) stellt, ist: Sind diese drei Facetten gleichgewichtig? Bzw.: Haben wir nicht oftmals in der Geschichte der Mission die dritte Facette (unter Ausschluss der ersten zwei Facetten?) rein geistlich verstanden? Und wenn ja, haben wir da nicht einen falschen Weg eingeschlagen? Einen Weg, den Jesus selbst anders verstanden hat (siehe z.B. Lukas 4,16-30)?

Das sind Fragen mit denen ich mich noch eine Weile beschäftigen muss und auf die ich so „ad hoc“ auch keine Antworten geben kann bzw. möchte. Ich teile diese hier auf diesem Blog, damit ich meine Gedanken etwas sortieren kann und evtl. auch der Leser angestoßen wird weiterzudenken und weiterzuleben.

Wie wird Jesus in den Kirchen Lateinamerikas dargestellt?

In vielen katholischen Kirchen und Prozessionen wird Christus als der Leidende und Besiegte dargestellt (Jesus am Kreuz) oder als hilfloser Mensch (Jesus als Baby in den Armen der Maria). Im Kontrast hierzu versuchen Theologen der BT andere Bilder des Neuen Testamentes wieder aufzugreifen: Christus als der, der Macht über den Tod hat – Christus der Befreier![7]

Einige abschließende Anmerkungen:

Sollten Christen Einfluss auf die sie umgebende Gesellschaft haben (bzw. auf das Umfeld in dem sie leben)? Was hat Politik hiermit zu tun? Falls Politik eine Rolle Spielt: Wie sollte politischer Aktivismus und unser Anliegen Armut und Ungerechtigkeit zu bekämpfen zusammenspielen? All diese (und noch mehr) sind Fragen und Anliegen der BT. Meine Beobachtungen ergeben positive sowie negative Erwägungen der BT.

Negative Erwägungen (in Form von Fragen):

  • Durch die Überbetonung der sozioökonomischen Probleme, hat die BT vielleicht teilweise die geistliche Komponente aus den Augen verloren bzw. läuft sie nicht auf diese Gefahr hinzu?
  • Läuft BT nicht des weiteren Gefahr Glaube in Politik zu verwandeln?
  • Warum die Präferenz der Armen? Ist das Evangelium nicht für alle?

Positive Erwägungen:

  • BT zeigt reale Probleme auf und versucht sie zu beantworten
  • BT zieht Theologie in das Alltagsgeschehen und fragt nach konkreter Gerechtigkeit
  • BT sieht den Menschen als Ganzes und sieht das Evangelium als etwas Größeres als rein geistliche Befreiung

 

[1]     Stanley J. Grenz and Roger E. Olson, 20th-Century Theology: God and the World in a Transitional Age (Downers Grove, IL: IVP Academic, 1993), 212, nennen es die einflussreichtse Bewegung (Bewegungen) in dieser Epoche.

[2]     Samuel Escobar, “Beyond Liberation Theology: A Review Article,” Themelios 19, no. 3 (1994): 15.

[3]     H. M. Conn, “Liberation Theology,” in New Dictionary of Theology, ed. David F. Wright, Sinclair B. Ferguson, and J. I. Packer (Downers Grove, IL: InterVarsity Press, 2000), 387–388.

[4]     Dieses Buch erschien 1974 im Englischen unter dem Titel: A Theology of Liberation.

[5]     F. L. Cross and E. A. Livingstone, eds., “Liberation Theology,” in The Oxford Dictionary of the Christian Church, 3rd Revised edition. (Oxford; New York: Oxford University Press, 2005), 983. See also Schubeck, “Liberation Theology,” 3:260–61.

[6]     Gustavo Gutiérrez, “The Task and Content of Liberation Theology,” in The Cambridge Companion to Liberation Theology, ed. Christopher Rowland, trans. Judith Condor (Cambridge; New York: Cambridge University Press, 1999), 26. Siehe auch Thomas L. Schubeck, “Liberation Theology,” in The Encyclopedia of Christianity, ed. Erwin Fahlbusch and Geoffrey W. Bromiley, vol. 3 (Grand Rapids, MI; Leiden, Netherlands: Eerdmans; Brill, 1999), 260: “At the basic level, liberation means transforming material conditions so that the poor can have their basic needs met for food, shelter, and health care. At a deeper level, it means having the opportunity to make one’s own decisions. At a deeper level yet, liberation gives individuals and groups the capacity and freedom to make decisions. At the deepest level, liberation means communion with God and neighbor, which brings peace and happiness.”

[7]     Gutiérrez, “The Task and Content of Liberation Theology,” 37, schreibt folgendes: “To be a witness to the resurrection means choosing life, life in all its forms, since nothing escapes the universality of the Kingdom of God. This testimony of life (material and spiritual life, personal and social life, life present and future) assumes particular importance in a continent characterized by premature and unjust death [i.e., poverty and hindrance of human flourishing] , and also by the struggle for freedom from oppression. This reality of death and sin is a negation of the resurrection. For this reason, the witness of the resurrection is he who can always ask ironically (according to Scripture) ‘Death, where is your victory?’”

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