Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Winterlich

Mai und Juni sind in Arequipa die kältesten Monate (im Hochland eher Juli/August). So typisch winterlich ist es aber dann doch nicht, wenn man es mit Deutschland vergleicht. Einer hat…

Mai und Juni sind in Arequipa die kältesten Monate (im Hochland eher Juli/August). So typisch winterlich ist es aber dann doch nicht, wenn man es mit Deutschland vergleicht. Einer hat es mal ganz gut formuliert:

6 Uhr     Winter
10 Uhr   Frühling
12 Uhr   Sommer
16 Uhr   Herbst

So fühlen sich gerade unsere Temperaturen an. Da die Häuser nicht isoliert sind und wir auch keine Heizung haben sind es auch gerne mal 15 Grad in der Wohnung, wenn die Jungs sich für die Schule fertig machen.

Joel war neulich schon mit 2 Pullovern und Mütze am Hausaufgaben machen. Oder man kuschelt sich noch gemütlich in eine Decke ein, wenn es Wochenende ist.

So geht man dann mit Pulli zur Schule (Schulbus kommt um 6:30 Uhr, wo es noch kalt ist). Wenn man dann aber tagsüber in der Sonne steht ist man am schwitzen. Da wir uns kurz vor dem kürzesten Tag im Jahr befinden, wird es dann auch schon früh dunkel und kühlt wieder ab.

Wir genießen es aber sehr, dass tagsüber wie immer die Sonne scheint und man den blauen Himmel bewundern kann. Von Regen ist bis Dezember keine Spur.

So ganz typisch winterlich fühlt es sich also nicht an (außer morgens um 5:45 Uhr, wenn die Jungs sich aus ihren warmen Betten begeben müssen…).

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Chalhuanca

Wieder ein Anruf aus dem Hochland. Als ich den Anruf erhielt waren es noch drei Wochen bis zu dem nächsten Workshop von unserer theologischen Ausbildung vor Ort. Am Telefon war…

Wieder ein Anruf aus dem Hochland. Als ich den Anruf erhielt waren es noch drei Wochen bis zu dem nächsten Workshop von unserer theologischen Ausbildung vor Ort. Am Telefon war hermano director René. Er musste irgendwo in den Bergen sein, denn der Empfang war sehr schlecht und ich konnte nicht alles verstehen, was er mir kommunizieren wollte.

Normalerweise ist René von Januar bis März auf dem „Bauernhof“ (estancia), um sich um die Tiere (vor allem Alpaka) seiner Familie zu kümmern. Er und seine Brüder wechseln sich ab, um so die estancia und die Tiere zu erhalten und zu pflegen. Dieses Jahr ist René allerdings schon seit knapp sechs Monaten oben im Hochland. Seiner Frau geht es gesundheitlich nicht gut und wir bitten um Gebet für Weisheit und Heilung.

Das Einzige, das ich am Telefon verstand, war, dass ich eine hermana in Imata (kleines Örtchen auf dem Weg) abholen solle. Sie würde mir dann den Weg nach Chalhuanca zeigen, wo wir uns mit unseren Studenten treffen würden. Die Region hat nur wenige Studenten. Kürzlich kamen vier junge Studenten hinzu, so dass wir nun fünf Studenten dort zählen konnten.

Leider waren zwei der Studenten recht krank. Einer hatte Lungenentzündung, wenn ich es richtig verstanden habe. Somit waren es dann noch drei Studenten und sonstige Geschwister, die bei solch einem Treffen der Gemeinde auch dabei sind.

Bereits um 16:30 Uhr neigt sich die Sonne hinter den Bergen, so dass es schon früh brutal kalt wird. Der abendliche Gottesdienst endet jedoch immer so gegen 21:00-22:00 Uhr. Man kommt also aus dem frierenden Gemeindehaus und legt sich dann in seinen eiskalten Schlafsack. Es dauert mind. 30 min bis der Körper wieder einigermaßen warm wird. So habe ich das Wochenende mit Kopfschmerzen, Magenprobleme (mit dem Essen in den Dörfern des Hochlandes kämpfe ich jedes Mal…) und auch ein wenig Fieber verbracht.

Es ist aber immer wieder schön die Freude und Zuneigung unserer Geschwister des Hochlandes zu Jesus unserem Herrn zu sehen. Es wird sich viel ausgetauscht und auch das Lachen und Scherzen fehlt nicht. Im Gebet sind sie zu Hause. Bis zum nächsten Mal … Chalhuanca.

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Schulung

„Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht?“ Römer 2,21 Als wir am Sonntag mit den Mitarbeitern der jüngeren Kinder (3-5-Jährige) durchgegangen sind, wie man eine Kindergottesdienststunde am besten…

„Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht?“
Römer 2,21

Als wir am Sonntag mit den Mitarbeitern der jüngeren Kinder (3-5-Jährige) durchgegangen sind, wie man eine Kindergottesdienststunde am besten vorbereitet, ging es unter anderem auch darum, wie wir uns selber als Mitarbeiter vorbereiten sollten. Schnell können wir versucht sein zu denken, dass wir ja nur eine Geschichte für die kleinen Kinder erzählen und das war’s. Nicht immer gehen wir davon aus, dass Gott auch Großes in den Herzen dieser Kleinen bewirken kann.

Ich selbst merke immer wieder, wie die Vorbereitung für den Kindergottesdienst mir in meinem persönlichen Leben mit Gott hilft. Egal für welches Alter ich den Kigo vorbereite. Meistens fange ich bereits montags damit an mir die Bibelstelle und den nötigen Kontext durchzulesen, damit man die Woche über die  Infos reifen lassen und sich auch verschiedene Ideen einfallen lassen kann, wie man die Passage wohl vermitteln möchte. Dabei lernt man in erster Linie selbst etwas.

Einer der Schlüsselsätze im Vorbereitungsmaterial ist:

„Bevor du eine Lektion unterrichtest ist es wichtig, dass du sie erst selbst in deinem Leben anwendest!“

Es geht nicht darum, dass wir wie die Pharisäer sind, die den Juden alle möglichen Gesetze auferlegt, sie aber selbst nicht immer eingehalten hatten (Mtt. 23,3-4). Wenn wir den Kindern etwas von Gottes Wesen und seinem Auftrag an uns weitergeben, dann sollte sich das auch in unserem Leben wiederspiegeln. Das ist die große Herausforderung für uns als Mitarbeiter!

„Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht?“ (Römer 2,21). Man kann leicht die Schlussfolgerung ziehen, dass man als Missionar doch ständig in Gottes Wort liest und hierfür Zeit haben sollte. Leider spiegelt die Realität wieder, dass auch Missionaren Selbstdisziplin nicht leicht fällt. Wir müssen uns als Christen immer wieder daran erinnern, was die Priorität ist, auch wenn der Kalender einem alle möglichen Termine entgegenruft. So konnten wir uns als Team gestern unter anderem auch wieder neu dazu ermutigen unsere eigene Beziehung zu Gott zu pflegen.

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Rundbrief Mai 2019

Hier findet Ihr unseren neuesten Rundbrief. Viermal im Jahr verschicken wir einen solchen Brief an unsere Freunde und Unterstützer.

Hier findet Ihr unseren neuesten Rundbrief. Viermal im Jahr verschicken wir einen solchen Brief an unsere Freunde und Unterstützer.

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Pakete

Die Jungs freuen sich immer über Pakete! Zum einen, wenn sie anderen helfen können. Ein Kollege von der DMG leitet ein Frühstücksprogramm, wo Kindern in den ärmeren Bereichen der Stadt…

Die Jungs freuen sich immer über Pakete!

Zum einen, wenn sie anderen helfen können.

Ein Kollege von der DMG leitet ein Frühstücksprogramm, wo Kindern in den ärmeren Bereichen der Stadt ein Frühstück vor dem Schulunterricht und nachmittags auch ein Nachhilfeprogramm angeboten bekommen. Immer mal wieder muss er hier Milch, Zucker und sonstige Dinge zu den jeweiligen Bezirken fahren. Da die Jungs gerade Herbstferien hatten, durften sie fleißig mit anpacken!

Am meisten freuen sie sich natürlich, wenn sie selber Pakete bekommen 🙂

Deutsche Süßigkeiten sind einfach klasse und sie freuen sich besonders über Lustige Taschenbücher, die uns immer mal wieder erreichen. Stundenlang können sie damit auf der Couch verbringen.

Wer uns also eine Freude machen will kann uns unter folgender Adresse erreichen:

Benjamin und Daniela Marx
Apartado 1810
Arequipa 
Peru

Je nach Postangestelltem ist es wichtig, dass der Abholer auch der ist, der auf dem Päckchen drauf steht. Also am besten beide Namen nennen. So sind wir flexibel, je nachdem wer gerade in der Stadt ist.

Am besten auch immer kurz Bescheid geben, wenn etwas unterwegs ist, damit wir bei der Post nachfragen können. Nicht immer liegt im Postfach ein Zettel drin, dass ein Paket angekommen ist und es muss auch durchaus mal 30 Minuten nach dem Paket gesucht werden, weil das Lagersystem noch „ausbaufähig“ ist. Das Warten lohnt sich aber immer!!!

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Daniela Turned 24 (?)

A Prayer for My Wife / A Letter to Her My prized esposa, Danielita What would I do without you? I don’t know and I really don’t want to know….

A Prayer for My Wife / A Letter to Her

My prized esposa, Danielita

What would I do without you? I don’t know and I really don’t want to know. The thankfulness to God for permitting a wretched man like me to have you as a wife cannot be expressed to our Heavenly Father!

But I am also grateful to you for bearing my stupidity (here and there … teilweise) and laughing with me. How does one divide fairly a Kinder Country? 😉

You are an amazing woman, wife, and mother. We all love you!!!

It is also thrilling to see your involvement in church and wider society. You are already such a blessing to so many around us (though we have only been in Arequipa for a “short” time).

May the God of all beauty keep you close to His heart, so that His beauty continue to shine through you!

I love you!
In Christ. AMEN.

 

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