Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Cristología (ISTA)

Vom 18. bis zum 22. März habe ich am Instituto Superior de Teología Arequipa (ISTA) einen Intensivkurs (knapp fünf Stunden pro Tag; Montag bis Freitag) zur Christologie gehalten. Christologie ist…

Vom 18. bis zum 22. März habe ich am Instituto Superior de Teología Arequipa (ISTA) einen Intensivkurs (knapp fünf Stunden pro Tag; Montag bis Freitag) zur Christologie gehalten. Christologie ist die Lehre von Christus – Messias. Eine der fundamentalen Fragen des Kurses ist „Wer ist dieser Jesus?“ (u.a. behandeln die Evangelien diese Fragen; wobei sich Johannes auf die Frage „Wer ist der Messias?“ zu stützen scheint).

Wer ist dieser Jesus?Für mich war es eine wunderbare, aber auch sehr herausfordernde Erfahrung. Zum einen besuchten 26 Studenten den Unterricht (normalerweise nehmen am Institut rund 15 Studenten pro Kurs teil) und zum anderen sind meine sprachlichen Fähigkeiten noch nicht so ausgeprägt, dass ich mit Einfachheit komplexe Ideen (oder auch einfache…) auf verschiedene Art und Weise darstellen kann. Meine Herausforderungen bei der Lehrtätigkeit bestehen aus (1) Sprache, (2) Andragogik und (3) Kontextualisierung. Ad (1): nach nun 1.5 Jahren bin ich noch in der Anfangsphase meines Sprachstudiums; dies macht das Lehren etwas zäh, da ich mich nicht immer so ausdrücken kann wie ich es möchte. Ad (2) das Erziehungssystem ist in Peru zwar im Umbruch doch recht von Frontalunterricht geprägt. In meinen Einheiten baue ich jedoch viel Gruppenarbeiten etc. ein. Dies scheint sehr gut anzukommen und bestätigt mein Verständnis der Andragogik. Jedoch merkt man auch, dass Vieles kopiert wird (also was wortwörtlich auf der PowerPoint zu sehen ist) und das exakte Wiederholen von Antworten gewünscht ist. Das kritische und freie Denken ist hier nicht immer „angebracht“. Ad (3) Was bedeutet Christologie im Kontext Perus? Soll die klassische Struktur der systematischen Theologie übernommen werden? Wie sähe hier eine konkrete Kontextualisierung aus? Dies sind Fragen bzw. Schwierigkeiten, mit denen ich mich momentan beschäftige.

Mir hat die Woche aber auch sehr viel Freude bereitet, da ich mit manchen Studenten näher ins Gespräch kam und sich auch engere Kontakte zu bilden scheinen. Das freut mich wirklich sehr und ich bin gespannt, was Gott noch alles daraus machen wird.

Übrigens wurde ich auch von unserer Gemeinde angefragt, ob ich einen Kurs in Christologie anbieten könne. Dieser „läuft“ nun schon seit knapp vier Wochen.

Kommentare deaktiviert für Cristología (ISTA)

Joel Turned Twelve

A Prayer for My Son / A Letter to Him – Joel Caleb Turned Twelve My dear son, Joel. What a year has gone by. Not only have you improved…

A Prayer for My Son / A Letter to Him – Joel Caleb Turned Twelve

My dear son, Joel. What a year has gone by. Not only have you improved on your Spanish (now speaking it without accent) but also on your schoolwork. When you have set your own learning goals (and pace), you have managed very well. I thank God for your diligence and perseverance.

You are still helping your brothers and serve them when needed. Thank you! It is a joy to see you grow in so many aspects of your life. May you prosper and find your place in this world. It is greater with you!

This year they might be some more changes heading our way, but I am more than sure that our Heavenly Father again will see us through and guide us to do His will.

I know that your dad is less and less chévere for you and I try not to embarrass you too much (… maybe here and there some kisses while picking you up from the school bus …).

God continues working in you and I am eager to see what this means for you and us in this coming year. God with you, my son!

We love you.

In Christ,
AMEN

 

Kommentare deaktiviert für Joel Turned Twelve

Gebet für Ehen und Familien

Wir haben von der DMG aus immer mal wieder 24h-Gebetstage, wo sich Mitarbeiter in Deutschland und Missionare weltweit eintragen, wann sie eine Stunde für bestimmte Anliegen beten. So sind die…

Wir haben von der DMG aus immer mal wieder 24h-Gebetstage, wo sich Mitarbeiter in Deutschland und Missionare weltweit eintragen, wann sie eine Stunde für bestimmte Anliegen beten. So sind die 24 Stunden durch viele verschiedene Menschen abgedeckt.

Beim letzten Gebetstag ging es um das Thema „Ehen und Familie“. Da ich die verschiedenen Punkte sehr gut und treffend fand, möchte ich sie hier in diesem Blog posten und auch euch dazu animieren, für diese Punkte zu beten.

Im nächsten Blogeintrag werde ich dann darauf eingehen, was mir persönlich bei diesen Anliegen wichtig geworden ist und  unsere Familiensituation betrifft.

 

Anliegen zum Thema EHEN / FAMILIEN

(zusammengetragen von Günther Beck und den DMG Personalleitern)

Betet für Familien in Umbruch-Situationen:
Erst- oder Wieder-Ausreise, Neuorientierung, Wechsel… sind anstrengend
Neue Rollen, Aufgaben und Identität zu finden, kann Ehen belasten und herausfordern

Spannungsfeld: Kulturelle Erwartungen
Besonders Missionarinnen im globalen Süden spüren, dass sie nicht den Erwartungen der Kultur entsprechen. Kommen sie zurück nach Deutschland, sind die Erwartungen wieder völlig anders

Betet um Kraft in Mehrfachbelastungen
Frau / Mutter / Missionarin,
ebenso Mann / Vater / Missionar

Betet für besondere Herausforderungen mit / ohne Kinder
Weisheit für Erziehung im interkulturellen Kontext
Missionare mit Adoptiv- / Pflegekindern
Ehepaare, deren Kinder erwachsen werden und „das Nest verlassen“
Kinderlose verheiratete Missionare

Betet für ledige Missionare /-Missionarinnen
(Wir merken z. Zt., dass die Zahl der ledigen Missionare /-innen abnimmt, obwohl gerade Ledige besondere Gaben für den Dienst haben)

Work-Life-Balance für Familien
Ausgewogenheit zwischen Zeiten im Dienst / als Ehepaar / als Familie
Geistliches Auftanken in Ehen und Familien

Betet, dass Jesus in Ehen sichtbar wird, und unser Familienleben ein Zeugnis und Vorbild ist
Neues Aufblühen von Liebe, Zuneigung und Vertrauen
Bewahrung vor Routine, Heilung in Krisen

Kommentare deaktiviert für Gebet für Ehen und Familien

Eindrücke Perus II

Nach 1,5 Jahren sind wir endlich mal beim Wahrzeichen Perus gewesen: dem Machu Picchu. Cusco ist eine sehr schöne Stadt (auch wenn eine Reise während der Regenzeit nicht ideal ist)….

Nach 1,5 Jahren sind wir endlich mal beim Wahrzeichen Perus gewesen: dem Machu Picchu.

Cusco ist eine sehr schöne Stadt (auch wenn eine Reise während der Regenzeit nicht ideal ist).

Hier kann man viel über die Inka Indianer erfahren und typische Souvernirs erwerben.

Aber das Highlight bei unserem Besuch war natürlich der obligatorische Ausflug zum Machu Picchu.

Hier haben wir sehr viel über die damalige Lebens- und auch Bauweise erfahren. Auch wenn durch Erdbeben nicht mehr alles so erhalten ist wie früher, ist es doch empfehlenswert diese Reise einmal angetreten zu haben.

Natürlich besuchen jeden Tag unheimlich viele Menschen diese Sehenswürdigkeit. Man kann sich lediglich einen halben Tag (6-12 Uhr oder 12-18 Uhr) hier aufhalten. Wir hatten dieses Mal die späte Schicht genommen und waren sehr froh, dass die Regenfront, die sich uns ständig näherte, dann doch seitlich vorbeigezogen ist.

Dafür hatten wir viele schöne Regenbogenbilder

Ein weiteres Ausflugsziel von Cusco aus ist der erst seit wenigen Jahren entdeckte „Rainbow-Mountain“. Auch hier wurde eine Touristenaktion draus gemacht. Da der Höhenanstieg aber enorm ist (inklusive Wanderung den Berg hoch) und es im Dezember auch sehr kalt gewesen ist, haben lediglich Benni und mein Bruder diesen Anstieg gewagt.

Da mein Bruder und seine Familie gerne auch einen Teil des peruanischen Dschungels sehen wollten, sind wir von Cusco aus mit dem Bus nach Puerto Maldonado. Dort beginnt der Dschungel und ist eine einfachere und billigere Variante etwas zu sehen, als extra noch mal nach Iquitos zu fliegen.

Auch hier ist es nicht ratsam während der Regenzeit zu kommen. Der Regen kam zwar meistens erst in der zweiten Hälfte des Tages, dafür waren aber die Moskitos jederzeit präsent… Mit den Gummistiefeln unterwegs war aber alles kein Problem.

Neben den Moskitos gibt es aber noch sehr viele schöne andere Tiere:

  

Aber auch nicht so schöne Tiere…

Das schöne Grün der Natur haben wir richtig aufgesogen, bevor es für uns zurück nach Arequipa ging.

Kommentare deaktiviert für Eindrücke Perus II

3. Johannesbrief

Im letzten Eintrag erzählte ich von meinem Treffen mit Cipriano. Heute erzähle ich Euch was mir widerfahren ist nachdem ich das Bild mit ihm und mir bei Facebook veröffentlicht habe….

Im letzten Eintrag erzählte ich von meinem Treffen mit Cipriano. Heute erzähle ich Euch was mir widerfahren ist nachdem ich das Bild mit ihm und mir bei Facebook veröffentlicht habe.

Kurze Zeit nach der Veröffentlichung schrieb mich eine Person via messenger an und wollte mehr über mich erfahren. Nach etlichem hin und her, habe ich dann herausbekommen, dass er Cipriano kennt; dass er auch Professor (im eng./span. Sinne) für biblische Wissenschaften ist; dass er mit einer Buchverlag arbeitet; und dass er gerade an mehreren Projekten arbeitet. Eines dieser Projekte ist ein Buch zur Theologie jedes Buches des Neuen Testamentes (Teología del Nuevo Testamento: Reflexiones teológicas de cada libro bíblico).

Nach wieder etwas Längeren hin und her, fragte er mich, ob ich bereit wäre ein Kapitel für dieses Buch zu schreiben. Erst ging es um den 1. Petrusbrief. Dies war mir zeitlich gesehen aber zu viel Aufwand, da ich noch den Unterricht zur Christologie am Vorbereiten war. Dann ging es um den 3. Johannesbrief. Erst sagte ich „Nein“, da ich dachte es zeitlich einfach nicht zu schaffen. Als ich mich aber dann ins Bett legte und betete, konnte ich nicht mehr schlafen. Also lief ich zurück zum Computer und gab ihm meine Zusage.

Ich forschte und schrieb nun ein Kapitel (3000-3300 Wörter Vorgabe) zur Theologie des 3. Johannesbriefes – keine allzu leichte Aufgabe, da man nicht allzu viel Theologie in diesem Brief zu finden glaubt. Hierzu mehr im nächsten Eintrag…

Kommentare deaktiviert für 3. Johannesbrief

Eindrücke Perus

In den Ferien konnten wir mit der Familie einiges von Peru besichtigen. Ein paar Bilder wollte ich hiervon posten, um euch ein wenig auf den Geschmack Perus zu bringen. Außerhalb…

In den Ferien konnten wir mit der Familie einiges von Peru besichtigen. Ein paar Bilder wollte ich hiervon posten, um euch ein wenig auf den Geschmack Perus zu bringen.

Außerhalb Arequipas befindet sich die Stadt Yura, die am meisten bekannt ist für ihre riesige Zementproduktion (Fabrik in der Mitte des Fotos). Wie man auf den Bildern sehen kann sieht im Umland der Stadt alles gleich aus: Sand und Steine.

In Yura kann man durch eine „Straße“ zu einem Parkplatz fahren, der ganz in der Nähe eines Wasserfalles ist. Die Wanderung dauert ungefähr 1,5 Stunden entlang eines Baches, bis man schlussendlich am großen Wasserfall angelangt ist.

Dort machen wir eine kleine Essenspause und die, die sich trauen, wagen sich in das eiskalte Wasser unter dem Wasserfall. Die Wanderung führt die meiste Zeit durch den Fluss, der aber nicht sehr tief ist. Besonders an heißen Tagen (wie fasst immer) ist es eine schöne Abkühlung.

Wie man auf dem obersten Bild sehen kann, gibt es zwischen den größeren Städten auf der Landkarte nicht wirklich viel zu sehen. Nur einzelne Viehwirte wohnen in kleinen Hütten. Ansonsten: Sand und Steine.

 

Die nächst größere Ausflugsmöglichkeit ist der Strand in Mollendo, der ungefähr 2,5 Stunden entfernt liegt. Hier darf man sich eben nur nicht die Karibik vorstellen, da der Öltanker, der non-stop liefert, ein wenig die Idylle stört. Dennoch ein nettes kleines Örtchen.

Die Hauptsache ist ja immer, dass man Wasser zum Baden hat. Die Wellen sind so gut, dass man auch sehr gut mit dem Surfbrett stundenlang spielen, oder auch mal ein Schlammbad nehmen kann.

Auf der anderen Seite von Mollendo gibt es auch eine sehr schöne Bucht, wo man durchaus mal rausschwimmen kann. Die Ströme im Meer sind nämlich sehr stark und man sollte sie nie unterschätzen. Auch Erwachsene kommen hier immer wieder ums Leben.

Gegen Ende der Regenzeit ist leider nur das Problem, dass viel Plastikmüll durch die Flüsse ins Meer getragen werden und dieser dann in solchen Buchten hängen bleibt.

 

Ein bißchen weiter entfernt in die Berge hoch (3,5 Stunden) liegt der Colca Canyon. Dieser ist ein beliebtes Tagesziel für Touristen, weil man hier ganz früh morgens die Condore fliegen sieht. Sie nutzen die Therme, um nach und nach zwischen den Felsen höher zu steigen, bis man sie dann irgendwann über sich fliegen hat.

Besonders nach der Regenzeit ist es hier sehr schön, weil die Täler etwas grüner sind als sonst. Die Fahrt an sich ist sehr idyllisch, auch wenn man erst einmal über einen 5000er Gipfel fahren muss, um dann auf 3.300m Höhe zu bleiben. Hier kann man auch sehr gute Wandertouren machen, wenn man sich erst mal an die Höhe akklimatisiert hat.

Auf dem Rückweg sind wir dieses Mal noch bei einem Geysir angehalten.

Und haben uns nachmittags in den heißen Bädern aufgewärmt.

Demnächst dann mehr Bilder von Cusco und dem Dschungel.

Kommentare deaktiviert für Eindrücke Perus

Tippe in das Feld unten und drücke Enter um zu suchen

Language