Gemeinsam unterwegs

Familie Marx in Peru

Christus und Kultur

In meinem Eintrag „(Hinter-)Fragen“ habe ich bereits einige Bücher vorgestellt, die mir helfen den christlichen Glauben näher und besser zu verstehen. Natürlich könnte ich noch viel mehr vorstellen. Doch was…

In meinem Eintrag „(Hinter-)Fragen“ habe ich bereits einige Bücher vorgestellt, die mir helfen den christlichen Glauben näher und besser zu verstehen.

Natürlich könnte ich noch viel mehr vorstellen. Doch was mich in letzter Zeit wieder mehr beschäftigt ist das Verhältnis von Christus und Kultur.

Schon vor einigen Jahrzehnten hat H. Richard Niebuhr das Buch Christ and Culture veröffentlicht. Gerade lese ich D. A. Carson’s Christ and Culture Revisited.

Aber ich möchte hier erst mal noch nicht auf diese zwei Bücher eingehen. Einen kurzen Überblick über die Thematik könnt Ihr hier finden.

Was ich euch gerne vorstellen möchte ist ein kleines Video, das die Kommunikation des Evangeliums und verschiedene Weltanschauungen darstellt. Das ist zwar nicht das Thema von Christus und Kultur per se, aber es ergeben sich gewisse Zusammenhänge.

Viel Spaß beim Schauen:

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Weihnachten

Im Gegensatz zu Deutschland befinden wir uns gerade im Sommer Perus. Schön warm ist es, aber wenn es wie immer abends schon früh dunkel wird, kommt auch bei uns Weihnachtsstimmung…

Im Gegensatz zu Deutschland befinden wir uns gerade im Sommer Perus. Schön warm ist es, aber wenn es wie immer abends schon früh dunkel wird, kommt auch bei uns Weihnachtsstimmung auf.

In der Schule hatten wir gerade unsere Abschlussveranstaltungen mit Zeugnisverleihung (weil auf der Südhalbkugel das Schuljahr gerade geendet hat).

Auch als SIM Team hatten wir unsere Weihnachtsfeier. Dieses Mal auf dem Campgelände in Vitor.

Der Vorteil hier ist, dass die Kinder das Schwimmbad benutzen können und wir auch einen kleinen Spaziergang zum Fluss machen konnten, der gerade noch einen ziemlich niedrigen Wasserstand hat. Sobald jetzt die Regenzeit beginnt, werden die Ufer wieder überschwemmt werden.

Wir wünschen auch euch eine schöne Weihnachtszeit und ein paar ruhige Tage mit Freunden und Familie. Herzliche Grüße aus Peru!

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1. Vortrag mit CATI

Neulich habe ich Euch ein wenig die Comunidad de Aprendizaje Teológica Interdisciplinaria (CATI) vorgestellt (siehe hier). Hierzu gibt es auch unseren ersten offiziellen Vortrag (natürlich auf Spanisch) von meinem Freund…

Neulich habe ich Euch ein wenig die Comunidad de Aprendizaje Teológica Interdisciplinaria (CATI) vorgestellt (siehe hier).

Hierzu gibt es auch unseren ersten offiziellen Vortrag (natürlich auf Spanisch) von meinem Freund Israel Mandujano:

Cristianismo y Homosexualidad

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Dorcas Weihnachtsevent

Statt der 50 erwarteten Mütter mit ihren Kindern waren es dieses Mal 80 die gekommen sind. Reich beschenkt! Dies zeigt sehr deutlich, dass wir eigentlich größere Räume bräuchten, um uns…

Statt der 50 erwarteten Mütter mit ihren Kindern waren es dieses Mal 80 die gekommen sind. Reich beschenkt!

Dies zeigt sehr deutlich, dass wir eigentlich größere Räume bräuchten, um uns für die größeren Treffen (1x im Quartal) angemessen zu versammeln. Die Mütter kommen gerne und sind froh, wenn sie sich auch mit anderen Müttern in dieser Zeit austauschen können.

Unsere Rednerin hat in diesem Jahr über die Hoffnung gesprochen, die wir in Jesus haben. Auch Freunde von eingeschriebenen Müttern unseres Projektes sind mitgekommen, die nicht immer etwas über Jesus wissen, geschweige denn einer Gemeinde zugehörig sind.

Wie immer haben wir die Veranstaltung mit einem Bastelangebot begonnen, damit die Mütter nach und nach eintrudeln können.

Es muss etwas sein, was leicht verständlich und leicht machbar ist. Dieses Mal haben wir aus Butterbrottüten Weihnachtssterne gebastelt, was ihnen sehr gefallen hat (sieht kompliziert aus, ist aber sehr einfach!).

Nach und nach sind die Mütter eingetrudelt, so dass wir schon sehen konnten, dass die Sitzplätze dieses Mal nicht reichen werden. Auch draußen in den Gängen haben sich die Mütter versammelt, um dem Programm noch zuhören zu können.

Eine Besonderheit war, dass wir dieses Mal ein größeres Weihnachtsgeschenk an die Mütter weitergeben konnten. Der Kindergottesdienst unserer Gemeinde in Chicago hat in den letzten beide Monaten Geld zusammengelegt, um den Müttern bei diesem Treffen etwas schenken zu können.

Eine Mutter des Projektes hat uns 50 Handtaschen genäht, die wir dann mit verschiedenen Sachen befüllen konnten.

Die Mütter waren unheimlich dankbar und haben sich besonders gefreut ein Geschenk für sich selbst zu bekommen, was sie oft benutzen können. Sie opfern so viel für ihre Kinder, dass man ihnen richtig angesehen hat, wie sehr sie sich darüber gefreut haben ein eigenes Geschenk zu bekommen. Erfüllt sind nach diesem Treffen alle nach Hause gegangen.

Zum Schluss noch ein paar typische Fotos von Müttern. Anstatt einen Babybjörn zu benutzen, werden die Kinder hier in den meisten Fällen von einem großen bunten Tuch gehalten.

Danke für eure Fürbitte für die Mütter, mit denen wir arbeiten und die nicht immer in einfachen Verhältnissen leben.

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DMG Artikel auch online anhören!

Die neue DMG-informiert ist herausgekommen. Download hier. Wer sie sich aber lieber anhören möchte, der kann dies auch bequem unter folgendem Link tun: mp3 Wie ihr sehen könnt bekommen wir…

Die neue DMG-informiert ist herausgekommen. Download hier.

Wer sie sich aber lieber anhören möchte, der kann dies auch bequem unter folgendem Link tun: mp3

Wie ihr sehen könnt bekommen wir bald deutsche Verstärkung in unserem Team in Lima!

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Rundbrief Dezember 2019

Hier findet Ihr unseren neuesten Rundbrief. Viermal im Jahr verschicken wir einen solchen Brief an unsere Freunde und Unterstützer.

Hier findet Ihr unseren neuesten Rundbrief. Viermal im Jahr verschicken wir einen solchen Brief an unsere Freunde und Unterstützer.

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Gemeinsam (CATI)

Neulich habe ich Euch ein paar Bücher vorgestellt (hier), die mir geholfen haben und es auch immer noch tun unseren christlichen Glauben mehr zu verstehen und zu verstehen. Ein weiteres…

Neulich habe ich Euch ein paar Bücher vorgestellt (hier), die mir geholfen haben und es auch immer noch tun unseren christlichen Glauben mehr zu verstehen und zu verstehen. Ein weiteres Buch, welches ich nennen könnte, wäre auch das von Kevin J. Vanhoozer Faith Speaking Understanding. In diesem Buch hilft uns der Systematiker meiner alma mater die Rolle der Theologie im alltäglichen Leben besser zu begreifen. Theologie sind nicht nur Glaubenswahrheiten, die wir mental ergreifen, sondern auch Weisheit, die wir Leben (Weisheit = gelebtes Verständnis). Unsere Glaubenswahrheiten informieren uns nicht nur, sondern formieren uns – Christus in dieser Welt zu sein.

Aber es sind nicht nur Bücher, die mich in meiner Wanderung voranbringen. Vor einigen Monaten habe ich mich mit zwei anderen Jesusnachfolgern zusammengesetzt und wir haben über eine Gründung einer neuen Gemeinschaft gesprochen. Diese soll die lokale Gemeinde keineswegs ersetzen, sondern einen Ort bieten, an dem wir auch mal „anders“ denken dürfen (leider ist das in manchen Gemeinden nicht immer so gewünscht).

Wer sind wir und was machen wir? Gut, dass Du gefragt hast…

Unsere Identität

Wir sind eine Lerngemeinschaft – christlich inspiriert – mit dem Ziel, die Transformation von Glaubensgemeinschaften und der Gesellschaft im Allgemeinen durch theologische Reflexion und deren Umsetzung durch einen interdisziplinären Beitrag zu fördern.

Unsere Vision

Eine referentielle Lerngemeinschaft, die
die interdisziplinäre-theologische Reflexion fördert

Unsere Mission

Wir reflektieren, führen Gespräche und schlagen so Alternativen (neue Denkansätze) zu aktuellen sozialen Fragen um somit zur Entwicklung der peruanischen Gesellschaft beizutragen.

Mit dieser Lerngemeinschaft wollen wir verschiedene Lerngebiete (Theologie, Soziologie, Psychologie etc.) in einen gemeinsamen/interdisziplinären Dialog führen.

Unser erstes Thema wird von einem Missiologen (Israel Mandujano, PhD) gestaltet. Das Thema lautet: „Homosexualität und Christentum“.

Das wird spannend!

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(Hinter-)Fragen

In meinem letzten Eintrag (Trintiy College) habe ich bereits erwähnt, dass mich folgende drei grobe Fragen herumtreiben: Was glauben wir eigentlich als Christen? Warum glauben wir was wir glauben? Warum…

In meinem letzten Eintrag (Trintiy College) habe ich bereits erwähnt, dass mich folgende drei grobe Fragen herumtreiben:

Was glauben wir eigentlich als Christen?

Warum glauben wir was wir glauben?

Warum tun wir was wir tun?

In den letzten paar Monaten und Jahren habe ich mit der Frage „Was ist das Evangelium?“ und nun auch „Was ist Gnade eigentlich?“ beschäftigt.

In diesem Beitrag möchte ich auf drei Bücher hinweisen, die mir hier sehr geholfen haben und mich auch immer noch herausfordern in den Schriften zu forschen. Vor ein paar Jahren (2017) begann ich mit dem Buch Saved by Allegiance Alone von Matthew Bates. In diesem Buch hilft uns Bates einige Missverständnisse bezüglich was eigentlich Glaube im biblischen Sinne bedeutet und führt uns in ein neues Verständnis der Erlösung als Treue zu Jesus – dem König.

Nun hat er dieses Jahr (2019) ein neues Buch herausgebracht: Gospel Allegiance: What Faith in Jesus Misses for Salvation in Christ. Dies ist eine Weiterführung und Vertiefung unseres Verständnisses was eigentlich das Evangelium laut dem Neuen Testament ist. Hierzu hatte ich bereits geschrieben (hier und hier).

Jetzt sitze ich an einem Buch das bereits 2015 Paul and the Gift geschrieben von einem etablierten Neutestamentler – John M. Barly (Durham University). Barclay argumentiert, dass die Theologie des Paulus von Gnade am besten im Lichte antiker Vorstellungen von Geschenk (gift) angegangen wird: Wie also hat man in der Antike ein „Geschenk“ verstanden? Barclay beschreibt weiterhin die Beziehung des Paulus zum Judentum auf eine neue Art und Weise.

Mir persönlich macht es immer wieder Freude und vertieft mein Verständnis den christlichen Glauben neu zu ergründen. Leider merke aber auch oft, dass man hier innergemeindlich auch auf viel Widerstand stößt. Aber das ist nun mal so. Ich bin aber auch immer wieder froh auf Gleichgesinnte zu stoßen und gemeinsam Jesus nachzufolgen.

Über eine von mir und zwei anderen Leuten neu gegründete Gruppe „CATI“ dann demnächst mehr.  

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