Von Lima aus ging es in das nicht allzu weit entfernte Paracas.

Paracas ist ein kleiner Küstenort, der heutzutage primär dem Tourismus dient. Viele Menschen kommen hierher, um die berühmten „Islas Ballestas“ und das Naturreservat von Paracas zu sehen.

  

Die Jungs haben ihren Muschelvorrat wieder erweitern können und das Meerwasser genossen.

Allgemein ist in Peru die Kabelführung sehr interessant… Immerhin muss man nicht die Straße aufbuddeln, sondern kann sein Kabel sehr einfach dazufügen und durch das eigene Fenster umleiten.

Der „Kerzenleuchter von Paracas“.  Die in den Felsen gekratzte Zeichnung ähnelt den Nazca-Linien (zukünftiger Post) und ist ca. 2000 Jahre alt und 180 Meter hoch. Bis heute ist nicht geklärt, was diese Furchen im Sand bedeuten sollen. Die Erklärungen reichen von:

  • Heilige Dreifaltigkeit – Einladung den fremden Kontinent zu betreten und ihn zu missionieren
  • Armleuchter deutet auf einen Schatz hin (damit die Piraten den Schatz wieder finden)
  • Wegweiser für Schiffskapitäne
  • Hinweis auf den San-Pedro-Kaktus (ist auf vielen Keramikteilen von Ausgrabungen zu sehen), der heute immer noch in Peru wächst.
  • Zeichen für einen wichtigen Gott aus der Inka-Mythologie

Was auch immer es ist, es bleibt für immer ungelöst.

Mit einem Boot kann man zu den „Islas Ballestas“ fahren. Die Inseln bergen viele hunderte Vogelarten und werden besonders von Pinguinen und Seelöwen bewohnt. Auf der Bootsfahrt zu den Inseln konnten wir viele Vögel beobachten, die Fische gejagt hatten.  Zu einigen Zeiten kann man auch Delphine sehen, was bei uns aber leider nicht der Fall gewesen ist.

Stattdessen konnten wir unheimlich viele Seelöwen beobachten. Sie waren gerade dabei Sonne zu tanken und es sich gut gehen zu lassen. Alleine wegen der schönen Felskonstellationen lohnt es sich die Inseln zu sehen.

Sobald die Wellen etwas abgesunken sind, konnten man an den Felsen viele verschiedene Seesterne entdecken.

Die Inseln sind für Menschen nicht betretbar, sondern stehen unter Naturschutz. Die Bootstour hat uns einen schönen Flecken an unberührter Natur gezeigt.

Ebenso erging es uns, als wir auf die Halbinsel in das Naturschutzgebiet Paracas gefahren sind. Hier dürfen sich Autos nur auf den ausgewiesenen Routen bewegen.

Das Naturreservat ist wie eine einzig große Sandlandschaft anzusehen. An den Außenpunkten bekommt man dann einen wunderbaren Blick auf die Felsen. Hier kann man kilometerlang mit dem Fahrrad an menschenleeren Sandstränden entlang radeln und die schöne Tierwelt beobachten.

Die farbenfrohe Wüste zeigt sich am Ende noch mit einem roten Sandstrand. Wie bunt und vielfältig Gott doch diese Gegend geschaffen hat! Es war sehr schön so viel unberührte Natur entdecken zu können!