Mittlerweile haben wir die erste Quarantäne-Woche hinter uns gebracht.

Quarantäne bedeutet, dass die Straßen so ruhig sind, wie noch nie. Die Natur atmet auf und man genießt richtig die Ruhe. Keine einzige Autohupe ist zu hören! Von 20 Uhr – 5 Uhr morgens darf absolut kein Mensch auf der Straße sein und tagsüber benötigt man eine Erlaubnis.

Da die meisten Menschen zunächst nicht wirklich die Quarantäne eingehalten hatten, wurde am nächsten Tag das Militär auf den Straßen verteilt, um die Menschen davon abzuhalten, trotzdem mit ihren Autos zu fahren. Jeder muss sich online ein Schreiben ausdrucken, das ihn berechtigt an diesem Tag draußen zu sein. Als Einzige der Familie habe ich z.B. das Schreiben, dass ich mittwochs und samstags einkaufen gehen darf.

Vor dem Eintritt in die Mall, werden einem die Hände desinfiziert und bevor man dann in den Supermarkt selbst eintreten darf, muss man Schlange stehen und es wird einem die Temperatur gemessen. Nur jeweils eine Person der Familie darf eintreten.

Natürlich gibt es auch bei uns einiges, was gerade nicht vorhanden ist (im Bild z.B. Brot), aber das, was wir in Massen haben ist Klopapier! Da mangelt es uns nicht…

Benni meinte schon, dass die Quarantäne eigentlich eine wunderbare Zeit wäre, um die vielen Straßen zu reparieren, die in der Regenzeit kaputt gegangen sind.

Von der Schule werden wir über „google classroom“ mit ausreichend Hausaufgaben versorgt (manchmal zu viele…). Wir versuchen sie alle bis spätestens 16 Uhr fertig zu bekommen, damit wir danach noch freie Zeit für schönere Dinge haben.

Das Wochenende haben wir dann genutzt, um Zeit zum Lesen, puzzeln und Lego spielen zu haben – und endlich mal wieder einen Pyjama-Tage zu machen.