Ein Schlüssel gibt einem nicht die gewünschte Sicherheit, wenn man nicht weiß, wer diesen Schlüssel noch besitzt!

Hier in Peru ist uns aufgefallen, wie wertvoll doch codierte Schlüssel sind. Ohne Autorisierung kann man diese nicht einfach nachmachen lassen.

In Arequipa dagegen gibt es keine Beschränkungen. Ein normaler Schlüssel kann für 50 Cent nachgemacht werden und ein Haustürschlüssel für 5€.  Da ist es verständlich, wenn man für gewöhnlich vor Einzug in die Wohnung erst mal die Schließanlage tauscht, denn wer weiß, wer noch alles den Schlüssel der eigenen Wohnung besitzt.

Wir sind sehr dankbar, dass wir in einer sicheren Wohnung wohnen dürfen. Eine deutsche Kollegin einer Mitarbeiterin im Team ist für eine längere Zeit zurück nach Deutschland gezogen, um dort ihr drittes Kind zu bekommen. Sie waren sehr dankbar zu hören, dass wir in der Zwischenzeit gerne ihn ihrem Apartment wohnen möchten. Ausländer sind als Mieter gern gesehen, denn sie bezahlen die Miete für gewöhnlich zuverlässig und pünktlich.

Wer unseren Hintergrund kennt, weiß wie Gott uns in der Vergangenheit immer wieder mit Wohnungen beschenkt hat. Auch hier durften wir erfahren, wie Gott für eine möblierte Wohnung gesorgt hat.

Dies hat uns in der Anfangszeit vor allem einiges an Zeit, Nerven und Kosten gespart. Anstatt aus Zeitdruck irgendetwas zu besorgen, haben wir jetzt die Möglichkeit verschiedene Geschäfte zu erkunden und zu wissen, was es hier auf dem Markt gibt.

Ende nächsten Jahres gibt es sehr wahrscheinlich für uns die Möglichkeit in eines der Häuser zu ziehen, was der Missionsgesellschaft gehört. Dies bedeutet, dass wir zum einen mehr Platz haben werden und auch näher am Stadtkern wohnen.

Derzeit haben wir noch kein Büro oder Gästezimmer, was in der Zeit des Sprachstudiums noch in Ordnung ist. In Zukunft wird Benni aber mehr und mehr das Büro benötigen, um theologisch arbeiten zu können.

Außerdem würden wir natürlich gerne Platz für Gäste haben, die zu Besuch kommen möchten!