SLC ist die „Spiritual Life Conference“, die einmal im Jahr in der Nähe von Lima stattfindet und bei der sich alle SIM Missionare Perus zusammenfinden.

Dieses Mal hatten wir uns vorgenommen mit dem Auto nach Kawai zu fahren (ca. 14 Stunden), weil es dann doch billiger ist als 5 Flugtickets in der Sommersaison kaufen zu müssen. Es war eine wunderschöne Strecke die Panamerica hoch, die meistens am Meer entlang führte. So konnten wir noch einiges von der Vielfalt Perus miterleben.

An zwei Orten hatten wir übernachtet, um die lange Fahrt etwas aufzulockern und mehr von der Schönheit Perus zu genießen.

Auf dem Hinweg konnten wir zudem noch Fossilien von Walfischen in der Wüste begutachten. Früher ragte das Meer viel weiter in das Land hinein.

Zudem konnten wir noch einmal die berühmten Nasca Linien sehen.

Die Jahreskonferenz ist für alle Mitarbeiter immer eine tolle Zeit. Eine Woche, um geistlich aufzutanken und sich miteinander auszutauschen. Viele der Missionare sehen sich sonst im Laufe des Jahres nicht, weil ihre Einsatzorte so weit voneinander entfernt liegen.

Eine wunderschöne Anlage einer christlichen Organisation, direkt am Meer gelegen

Während die Erwachsenen sich morgens für ihre Bibelarbeiten treffen (dieses Mal ging es in den Vorträgen um den Kolosserbrief) hatten die Kinder ihr eigenes Programm. Das Team aus den USA hat zur Überraschung der Kinder Lego-Steine mitgebracht, mit denen sie sich super beschäftigt und Geschichten nachgebaut haben.

Das Schöne war, dass die Kinder am Ende Lego mit nach Hause nehmen durften und es noch eine besondere Tüte mit Kindersachen gab.

Auch in diesem Jahr gab es wieder das morgendliche Rennen zu den Felsen (von einer Seite der Felsen zur anderen und zurück – ca. 7km). In den frühen Morgenstunden kann man hier auch Delfine entdecken.

Alle drei sind die Strecke gejoggt und hatten sich am Ende ihr Eis als Gewinnerprämie wohl verdient!

Wir sind sehr dankbar, dass es auf der Rückfahrt wegen eines Sandsturms keine Unfälle gegeben hatte. Wir hatten das Gefühl, dass wir durch einen dichten Nebel gefahren sind. Am Ende ab es dann einige Sandverwehungen auf der Straße.

Bei all den Fahrten waren wir für Gottes Bewahrung sehr dankbar. Autofahrten sind in Peru nicht immer ungefährlich. Einen Tag nach uns gab es leider wieder einen schweren Busunfall auf unserer Strecke, bei dem 16 Menschen ums Leben gekommen sind!

Vielen Dank für eure Gebete!