Schon zu Beginn meines Studiums haben mich viele Fragen herumgetrieben. Genaugenommen haben mich meine Fragen an den christlichen Glauben erst zu einem Studium motiviert. In meinem Nachsinnen neulich habe ich meine Fragen auf drei beschränkt:

  1. Was glauben wir eigentlich als Christen?
  2. Warum glauben wir was wir glauben?
  3. Warum tun wir was wir tun?

Vielleicht habe ich ja noch einige Jahre um darin zu forschen, bevor ich vor Ihm von Angesicht zu Angesicht sein werde.

Nun ja, neulich hatte ich Euch schon von meinen Entwicklungen im Akademischen geschrieben (siehe hier). Heute bekam ich dann auch die Antwort vom Trinity College: sie haben mich angenommen. Das freut uns riesig! Gott sei Dank!!!

Ab Januar 2020 werde ich offiziell an meinen Forschungen arbeiten. Es ist ein interdisziplinärer Ansatz exegetischer und empirischer Studien. Mein Arbeitsthema lautet (auf Englisch hört es sich besser an…): „The God who Acts: Participation (centrifugal and centripetal) in the missio DeiActs and the Iglesia Evangélica Peruana (IEP) in Arequipa (Peru): a biblio-contextual dialogue”

Ich werde akademische Lesearten mit Lesearten von Christen vor Ort untersuchen und vergleichen. Wie lesen wir bestimmte Abschnitte zur Mission in der Apostelgeschichte?

Bereits in der Vorbereitung zu meinem Forschungsantrag hat mich mein Supervisor Prof. Dr. Steve Walton kräftig unterstützt (unter zur Hilfestellung von Revd. Dr. Helen Collins). Ich bin sehr gespannt wie sich meine Forschungen entwickeln werden.

Wir sind auch jedem dankbar, der dieses Vorhaben auch finanziell mittragen möchte. Hierzu hat uns die DMG ein Projekt genehmigt. Man kann also das Projekt (P 31012 Marx Weiterbildung) im Verwendungszweck angeben und schwuppdiwupp wird es in unserem Konto der DMG gutgeschrieben. Gerne dürft Ihr mit uns beten und uns auch so begleiten. Danke für Euer Mittragen.