In der Sprachschule sind wir nach unseren Sprachkenntnissen in Gruppen eingeteilt. Benni und ich sind dankbar, dass wir eine andere Schülerin mit ähnlichem Niveau in der Klasse haben, so dass wir uns gegenseitig ergänzen können. In Arequipa haben wir in den drei Monaten Unterricht die Basis der Grammatik durchgenommen. Wir sind aber dankbar, dass wir diese jetzt in diesem Monat konkreter anwenden können. Unsere Lehrerin kennt sich in den verschiedenen Angelegenheiten sehr gut aus und wir sind für ihre Tipps und Anregungen sehr dankbar.

Die erste beiden Stunde verbringen wir meistens damit Hausaufgaben zu besprechen und Grammatik durchzugehen. In den folgenden Stunden wenden wir das Gelernte dann in praktischen Diskursen an. Dies ist besonders hilfreich.

Benni hat zudem einmal in der Woche noch eine speziellen Nachmittagsunterricht, um Vokabular der Bibel zu erlernen. Unter anderem auch, wie man ganz praktisch betet. Ich weiß noch aus unserer Zeit in den USA, dass es eine Weile dauert, bis man sich traut in einer fremden Sprache zu beten. Auch hier lernen wir grammatikalische Feinheiten und Ausdrücke.

Als Übung für diesen Unterricht wurde Benni gebeten nächste Woche Sonntag die Predigt in der Sprachschule zu halten (hier gibt es einen Gottesdienst mit den Menschen aus dem Dorf). Es ist eine gute Gelegenheit für ihn seine erste Predigt auf Spanisch zu üben.

Den Jungs macht der Unterricht sehr viel Spaß. Tim und Joel gehen spezifisch die Grammatik durch, was ihnen noch mal eine gute Grundlage gibt, während Jason in der Zeit extra Aufgaben bekommt. Jason freut sich besonders, dass er viele Blätter zum Schreiben bekommt und somit schon für die 1. Klasse Anfang März üben kann.

In der Pause spielen die Jungs mit den Hunden. Auf dem Campus leben 16 Hunde, die die beiden Gründer der Schule mit der Zeit von der Straße geholt haben. Zu Beginn waren die Jungs erst nicht so begeistert von den neugierigen Hunden (vor allem wenn man angesprungen wird). Mittlerweile streicheln sie sie gerne und haben einen Lieblingshund, der immer zu ihnen kommt, um sich verwöhnen zu lassen.

Einmal in der Woche gibt es dann noch einen Kultur-Unterricht. Früher gab es hier Vorträge, die die Studenten zu bestimmten Themen vorbereiten müssen. Mittlerweile sieht der Unterricht aber praktischer aus, damit es auch interessant für Familien bleibt.

 

Vorletzte Woche kam eine Zumba-Trainerin und hat uns allen lateinamerikanische Tänze beigebracht. Wir kamen gut ins Schwitzen!

 

 

 

Letzte Woche haben wir gelernt, wie wir Tortillas selber machen können. Wie in vielen südamerikanischen Ländern essen die Menschen gerne diese Brotfladen aus Maismehl.

 

Auf Bananenblättern wurden die Fladen geformt und anschließend gebraten und unter Bananenblättern warm gehalten.

Die Hunde waren wie immer mittendrin!

In Costa Rica isst man auf den Tortillas Eier, Mus aus Bohnen, Avocado, Käse, Wurst und Ketchup und trinkt natürlich eine Tasse heißen Kaffee dazu. Anschließend ging es dann mit gefülltem Magen wieder in den Unterricht…