Endlich wieder Schule! (zumindest sagen wir das als Eltern…). Nachdem letzte Woche aufgrund des Streiks die Schule ausgefallen ist,  freuen wir uns, dass diese Woche wieder geregelt abläuft. Der Streik ist noch nicht aufgehoben, aber im Zentrum kann wieder gefahren werden und der Alltag nimmt seinen geregelten Lauf. In den Außenbezirken herrscht dagegen immer noch Sperre. Die Panamericana (Hauptstraße entlang der Küste) ist immer noch blockiert, so dass wir keine Lieferungen von außen erhalten können. Sollte der Streik also noch länger anhalten, werden die Lebensmittel wohl knapper werden. Bitte betet weiterhin für eine Lösung der Situation!

Hier nun endlich ein paar Bilder von unserer Zeit in den USA. Wir sind sehr dankbar, dass wir als Familie nach 7 Jahren endlich wieder nach Chicago gehen konnten, um unsere unterstützende Gemeinde und Freunde zu besuchen und ihnen von unserer Arbeit in Peru zu erzählen.

Freunde von uns hatten uns ihren zweiten Stock großzügig zur Verfügung gestellt, so dass wir dort in der Zeit kostenlos wohnen und ihr Auto benutzen konnten. Unsere Freunde haben selber 2 Jungs, so dass es uns an Spielzeug und Lego nicht gefehlt hat. Außerdem hatten unsere Jungs dadurch immer wieder Spielkameraden, wenn wir mal „zu Hause“ waren.

Gleich zu Beginn konnten wir in unserer „alten Gemeinde“ von unserem Dienst erzählen. Benni hat die Predigt gehalten und die Jungs und ich haben in dieser Zeit den Kindergottesdienst gestaltet. Nach dem Gottesdienst gab es dann noch ein Mittagessen mit einer längeren Zeit, um von der Arbeit zu berichten.

Es war auch für uns eine Ermutigung wieder in der Gemeinde zu sein und zu hören, was Gott in ihrem Leben und Dienst in unserer Abwesenheit getan hat.

Die Zeit in Chicago war voll gepackt mit Treffen. Meistens haben wir 2-3 Familien pro Tag gesehen, um uns in der kurzen Zeit mit allen austauschen zu können. Damit es für die Jungs nicht langweilig wurde, haben wir uns aber wenn möglich an verschiedenen Orten wie Spielplätzen und Museen getroffen, damit sie gleichzeitig von den Dingen profitieren konnten, die wir hier in Peru nicht haben.

So konnten sie auch wieder die Stadt kennen lernen, in der sie geboren wurden, und in der so viele schöne Dinge für Kinder angeboten werden.

Unser USA Fotoalbum ist dadurch zu neuem Leben erwacht, denn die Orte, wo wir früher gewesen sind, konnten wieder aufgesucht und neue Erinnerungen geschaffen werden.

Wir sind an unserem früheren Wohnorten vorbei gelaufen und durften sogar durch unser letztes Apartment laufen, wo wir gewohnt haben. So langsam wurden die Erinnerungen wach. Schon damals war es schön, dass wir direkt zum Strand hinlaufen konnten.

Wir haben nicht nur die Gemeinschaft mit den vielen verschiedenen Bekannten genossen, sondern auch das typische Essen, was wir hier nicht auf die Art und Weise bekommen können. So viel Natur und Grün haben wir aufgesaugt, damit wir noch lange davon zehren können, wenn wir hier im dürren Arequipa wohnen.

Es gab viele gute Gespräche und wir sind sehr dankbar, dass wir uns mit so vielen austauschen konnten. Gott ist gut und er hat uns mit dieser Zeit reich gesegnet!

Die Jungs hatten erst einige Bedenken, wie es wohl nach so vielen Jahren werden würde, aber auch sie waren am Ende der Zeit glücklich und zufrieden mit dem, was sie erleben durften.