Mittlerweile ist der Beginn der Quarantäne aufgrund COVID-19 schon über einen Monat her. Wie in anderen Ländern auch, ist besonderes die untere Schicht von dieser Situation stark betroffen. Hier in Peru haben wir sehr viele Tagelöhner, die durch ihren Verkauf auf der Straße ihr „tägliches Brot“ verdienen.

Da die Bedingungen der Quarantäne von Anfang an sehr streng gewesen sind, konnten diese Menschen absolut gar nichts mehr auf der Straße verkaufen. Diesen Tagelöhnern hat der Staat jetzt 380 Soles (ca. 100€) pro Monat und pro Familie zugesagt, was ihnen helfen soll sich Lebensmittel kaufen zu können.

Eine Gruppe von Menschen, die davon ausgeschlossen sind, sind Venezolaner, die schon seit einigen Jahren aus ihrem Land geflohen und hier ebenso durch den Verkauf von Süßigkeiten oder Taxifahrten ihren Lebensunterhalt verdienen. Sie bekommen in dieser Zeit nichts, wenn sie nicht registriert sind.

Drei Kollegen aus unserem Team in Arequipa haben das Projekt gegründet, um genau diesen Menschen zu helfen, die gerade keine Möglichkeit haben sich ein Einkommen zu verdienen.

Sie kaufen Lebensmittel in großen Massen, um sie dann in kleinere Tüten zu verpacken und verteilen zu können. Auch einige unserer Dorcas Mütter haben von diesen Lebensmittelpaketen profitiert, um in dieser schwierigen Zeit über die Runden zu kommen. In den Tüten befinden sich Kartoffeln, Reis, Haferflocken, Nudeln und Milch.

Gleichzeitig liegen Flyer bei, um sie über die Krankheit zu informieren und um ihnen vom lebendigen Glauben an Gott zu erzählen. Vielen gibt Gott in dieser Zeit besonders Hoffnung und Trost.

Die Menschen nehmen diese Hilfe mit Dank entgegen und freuen sich sehr, dass sie in der Krise nicht vergessen werden. Bitte betet dafür, dass sie in dieser Zeit der Quarantäne Hoffnung und Trost durch Gott erfahren.