Auch in den deutschen Medien wird über die Krise Venezuelas berichtet. Hier in Arequipa bekommen wir hautnah mit, wie viele Venezolaner es bis in den Süden Perus schaffen, um eine neue Heimat für sich und ihre Familie zu finden, weil sie in ihrem eigenen Land keine grundlegende Nahrung mehr bezahlen können.

Am häufigsten findet man Venezolaner in den Bussen vor, wo sie mit Erlaubnis der Busfahrer Süßigkeiten verkaufen, um sich einen Lebensunterhalt zu verdienen. Die meisten Peruaner sind ihnen gegenüber positiv gestimmt und möchten sie mit dem Kauf einer Süßigkeit unterstützen.

Dennoch gibt es auch negative Stimmen. Das Problem ist, dass der Staat einen niedrigeren Mindestlohn für die Venezolaner angesetzt hat. Konkret bedeutet dies, dass in der Praxis bereits Peruaner von ihren Arbeitsstellen entlassen wurden, um sie mit billigeren Arbeitskräften aus Venezuela ersetzen zu können. Dies bewirkt natürlich eine schlechte Stimmung im Land.

Wie auch in Deutschland kann es manchmal bei der Menge an Flüchtlingen überwältigend sein, wie man genau helfen soll. Gott kann durch solche Krisen wirken und einzelne Menschen in ganz praktischen Dingen gebrauchen.