Mai und Juni sind in Arequipa die kältesten Monate (im Hochland eher Juli/August). So typisch winterlich ist es aber dann doch nicht, wenn man es mit Deutschland vergleicht. Einer hat es mal ganz gut formuliert:

6 Uhr     Winter
10 Uhr   Frühling
12 Uhr   Sommer
16 Uhr   Herbst

So fühlen sich gerade unsere Temperaturen an. Da die Häuser nicht isoliert sind und wir auch keine Heizung haben sind es auch gerne mal 15 Grad in der Wohnung, wenn die Jungs sich für die Schule fertig machen.

Joel war neulich schon mit 2 Pullovern und Mütze am Hausaufgaben machen. Oder man kuschelt sich noch gemütlich in eine Decke ein, wenn es Wochenende ist.

So geht man dann mit Pulli zur Schule (Schulbus kommt um 6:30 Uhr, wo es noch kalt ist). Wenn man dann aber tagsüber in der Sonne steht ist man am schwitzen. Da wir uns kurz vor dem kürzesten Tag im Jahr befinden, wird es dann auch schon früh dunkel und kühlt wieder ab.

Wir genießen es aber sehr, dass tagsüber wie immer die Sonne scheint und man den blauen Himmel bewundern kann. Von Regen ist bis Dezember keine Spur.

So ganz typisch winterlich fühlt es sich also nicht an (außer morgens um 5:45 Uhr, wenn die Jungs sich aus ihren warmen Betten begeben müssen…).